Einbruch kostet die Punkte

Niederlage trotz Traumstart: Auch hohe Führungen reichten dem ASV - hier Marian Orlowski (l.) und Rückkehrer Fabian Huesmann (r.) - nicht zum Punktgewinn in Essen. - Foto: GudatNiederlage trotz Traumstart: Auch hohe Führungen reichten dem ASV - hier Marian Orlowski (l.) und Rückkehrer Fabian Huesmann (r.) - nicht zum Punktgewinn in Essen. - Foto: GudatEin Leistungseinbruch in der zweiten Hälfte kostete den ASV den möglichen Sieg beim TuSEM Essen. Am Ende unterlag der Tabellenfünfte trotz langer Führung mit 33:24 (9:13).

Dabei starteten die Gäste, die von zahlreichen Fans unterstützt wurden, eindrucksvoll. Auch ohne Jakob Macke und Markus Fuchs stand die Abwehr gut, etwas länger als 14 Minuten kassierte der ASV, bei dem Tomas Mrkva zunächst wieder einen sehr sicheren Rückhalt bildete, nur zwei Gegentore. Somit lagen die Westfalen mit 2:9 vorne. Zur Pause schien es, als könnte der Tabellenfünfte an die starke Serie aus dem Herbst anknüpfen, mit 9:13 lagen die Gäste noch vorn.

Auch im zweiten Abschnitt verlief alles nach Plan. Ondrej Zdrhala, Björn Zintel und Jan Brosch trafen, mit 10:16 war die Führung beruhigend. Doch viele Zeitstrafen brachten nur den Spielfluss durcheinander, sie kosteten auch Substanz. Vor allem in der Abwehr merkte man Jan Brosch und Marian Orlowski die Belastung immer mehr an. Zusammen mit Routinier Michael Hegemann brachten ausgerechnet zwei ehemalige ASVer die Gastgeber wieder ins Rennen. Denn zum einen traf der kurzfristig reaktivierte Mark Schmetz zweimal, zum anderen netzte auch Georg Pöhle ein, sein Treffer bedeutete in der 42. Minute den ersten Ausgleich (18:18) der Partie.

"Das war ein Kollektivversagen in dieser Phase", monierte Trainer Niels Pfannenschmidt später. Begünstigt wurde die Aufholjagd der Essener aber auch durch einige Unkonzentriertheiten der ASVer. Denn auch wenn die Strafenverteilung von vier zu 14 Minuten unausgewogen schien, dahinter steckten einige unnötige Fehler der Gäste. So beispielsweise bei Lukas Blohme, der zweimal wegen Fußspiels zwei Minuten bekam, darüber hinaus leistete sich der ASV zwei Wechselfehler.

Pfannenschmidt: "Solche Spiele hatten wir aber schon in dieser Saision, die haben wir dann als Team gelöst. Das war diesmal leider nicht der Fall, der Teamgedanke ging uns in der Schlussphase verloren." Bis zum 21:20 wehrte sich der ASV - zwischenzeitlich wieder in Unterzahl - nach Kräften. So versuche es der Trainer auch noch mit unterschiedlichen offensiven Abwehrformationen. Doch danach war der Widerstand gebrochen, Essen zog bis zehn Minuten vor dem Ende vorentscheidend auf 27:22 davon. Auch die Rückkehr der im Herbst verletzten Spieler Fabian Huesmann, Lars Gudat und Jan-Lars Gaubatz war nur ein schwacher Trost für die ASV-Anhänger. "Es ist gut, dass wir sie wieder dabei haben. Aber alle brauchen noch Zeit, um wieder bei hundert Prozent zu sein, das ist klar", meinte Niels Pfannenschmidt.

Statistk zum Spiel

TuSEM Essen: Donderis Vegas, Bliß - Beyer (1), Ellwanger (5), Schlüter (2), Schmetz (3), Hegemann (5), Hahn, Tovornik (5), Schetters (1), Ridder (1), Trodler, Mürköster (6), Pöhle (4)

ASV Hamm-Westfalen: Mrkva, Doden - Blohme (1, 37. Rot wegen 3. 2m), Huesmann (2, 0/1 7m), Brosch (2), Weigel, Ritterbach (4), Zdrahala (6, 2/3 7m), Gudat, Just (2, 1/1), Gaubatz (1), Orlowski (2), Zintel (2), Possehl (2)

Zeitstrafen: TuSEM 4 Minuten, ASV 14 Minuten

Schiedsrichter: Andreas und Marcus Pritschow

Zuschauer: 2.322

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