Fünfter Heimsieg in Folge

Hielt überragend: Tomas Mrkva war gegen Aue der Mann des Abends. - Foto: WegenerHielt überragend: Tomas Mrkva war gegen Aue der Mann des Abends. - Foto: WegenerMit dem fünften Heimsieg in Folge hat der ASV Hamm-Westfalen am Samstagabend seinen Platz in der Spitzengruppe der 2. Handball-Bundesliga gefestigt. Gegen den direkten Verfolger EHV Aue gelang dem Tabellenfünften vor 2.012 Zuschauern in der WESTPRESS arena ein 23:21-Sieg.

Die erste Heimpartie 2016 gehörte über weite Strecken sicher zu den besseren Spielen, die der ASV in dieser Saison bisher abgeliefert hat – selbst ohne den etatmäßigen Innenblock Jakob Macke und Markus Fuchs sowie Spielmacher Ondrej Zdrahala. Größten Anteil am Sieg hatte Torwart Tomas Mrkva, der sich mit mehr als 20 Paraden vor allem im zweiten Abschnitt in einen regelrechten Rausch spielte und „ein sensationelles Spiel gezeigt hat“, wie ASV-Trainer Niels Pfannenschmidt anschließend befand. Ebenfalls Bestnoten verdienten sich aber auch Kreisläufer Jan Broch, der herausragend verteidigte, sowie Julian Possehl mit wichtigen Toren in der Schlussphase und Björn Zintel, der in der Abwehr auch vor körperlich deutlich überlegenen Spielern keinen Respekt zeigte und die Angriffspfade des EHV empfindlich störte. Auch Stephan Just bewies vor allem in Halbzeit eins auf der Spielmacherposition ein hervorragendes Auge für die Mitspieler, leitete mit sehenswerten Zuspielen immer wieder gefährliche Offensivaktionen für den ASV ein.

Steuerte ganz wichtige Treffer zum 23:21-Sieg bei: Julian Possehl war vor allem in den Schlussminuten extrem nervenstark. - Foto: WegenerSteuerte ganz wichtige Treffer zum 23:21-Sieg bei: Julian Possehl war vor allem in den Schlussminuten extrem nervenstark. - Foto: WegenerSo erlebten die über 2.000 Handballfans in Hamm am Ende einen knappen, aber dem Strich nicht unverdienten Heimsieg, obwohl Aue gerade in Halbzeit zwei durchaus Chancen hatte, einen Auswärtssieg zu landen. Denn beim Stand von 17:19 gut zwölf Minuten vor dem Ende war der ASV angeschlagen. Fast sieben Minuten bleib er ohne Torerfolg, ehe Lukas Blohme die Anhänger der Westfalen erleichterte und mit seinem Treffer zum 18:19 wieder für neuen Mut sorgte. Vor allem Tomas Mrkva war es zu verdanken, dass auch die Gäste in dieser Zeit eine Torflaute erlebten – insgesamt fanden fünf Siebenmeter nicht den Weg in ASV-Tor. Der Mut vergrößerte sich in der Folge durch den Ausgleichstreffer von Joscha Ritterbach in der 51. Minute, nachdem dieser in zig Anläufen zuvor nicht gelungen war. Noch einmal konterte Aue, doch dann sorgte Julian Possehl nach dem neuerlichen Ausgleich durch Zintel mit drei Toren in Folge für die Entscheidung. Längst hielt es keinen in der Halle mehr auf den Rängen, als der Rückraumspieler 56 Sekunden zum 23:20 verwandelte.

„Wir haben gut gespielt, aber die Chancenverwertung war katastrophal, wir haben fünf Siebenmeter verworfen“, bemängelte EHV-Trainer Runar Siggtryggson vor allem die Offensivausbeute seiner Mannschaft. „Mitte der zweiten Halbzeit hätten wir den Sack zu machen müssen. Hamm hatte in dieser Phase ein leichte Schwächephase, das haben wir aber nicht genutzt“, so der Coach weiter. Auch Niels Pfannenschmidt sah wie im Vorfeld vermutet ein Duell auf Augenhöhe, in dem wenige Kleinigkeiten den Ausschlag gaben. So wie die Leistung von Torwart Tomas Mrkva, dessen Gegenüber Sveinbjörn Petursson mit 15 Paraden aber ebenfalls ein starkes Spiel zeigte. Pfannenschmidt: „Zum Schluss ging es darum, wer etwas mehr Körner hatte und wer den Torwart hatte, der einen Ball mehr hält. Großes Kompliment an die Mannschaft, es ist nicht leicht gegen Aue zu bestehen.“

Statistik zum Spiel

ASV Hamm-Westfalen: Mrkva, Doden – Blohme (4), Huesmann (2), Brosch, Mrcela (n. e.), Ritterbach (3), Gudat (1), Just (3, 2/3 7m), Gaubatz (1), Orlowski (3), Zintel (2), Possehl (4)

EHV Aue: Petursson, Töpfer – Schäfer, Meinhardt (5, 2/5 7m), Roch (2), Bornhorn, Brykner (4), Mägi (1), A. Sigtryggsson (1), Faith (7, 3/5), Gunnarsson, Remke (1), Duschek, Paraschiv

Schiedsrichter: Jan und Manuel Lier

Zuschauer: 2.012

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