Erlangen auf Erstliga-Niveau

Marian Orlowski stellte sich trotz Fingerverletzung in den Dienst der Mannschaft. - Foto: HCEMarian Orlowski stellte sich trotz Fingerverletzung in den Dienst der Mannschaft. - Foto: HCEEtwas mehr als 25 Minuten war der ASV Hamm-Westfalen Meisterschaftsanwärter HC Erlangen am Samstagabend ebenbürtig, danach setzte sich der haushohe Favorit gegen die westfälische Rumpftruppe deutlich durch. Die Partie endete 34:18 für Erlangen, das damit in eigener Halle weiterhin ohne Punktverlust blieb. Der ASV, bei dem die ohnehin lange Liste der Ausfälle am Freitagabend durch Valentin Schmidt (Muskelfaserriss) und Jan Brosch (Grippe) kurzfristig noch länger geworden war, blieb trotz der Niederlage noch Tabellenfünfter der 2. Handball-Bundesliga.

Entscheidend für den Sieg des Spitzenreiters waren die Endphase der ersten Halbzeit und die ersten Minuten des zweiten Abschnitts. In diesen machten sich Verschleißerscheinungen in der bis dahin sehr effektiven 5:1-Deckung des ASV und beim Torabschluss der Gäste bemerkbar. Beides nutzte der HC vor über 2.900 Zuschauern in der Arena Nürnberger Versicherungen eiskalt aus, um von 11:9 in der 26. Spielminute bis auf 20:12 rund elf Spielminuten später vorentscheidend davonzuziehen. Die Westfalen hatten an diesem Tag nicht die personellen Möglichkeiten, sich noch einmal heranzuspielen. Im Gegenteil – Erlangen, ohnehin zusätzlich motiviert durch die Hinspielniederlage in Hamm, spielte die große Klasse des eigenen Kaders voll aus und erhöhte den Vorsprung bis zum Spielende noch deutlich. „Wir haben heute gezeigt was in uns steckt. Die Breite unseres Kaders ist sehr wichtig für unseren Erfolg“, meinte Erlangens Rückraumspieler Jonas Link. ASV-Toptorschütze Joscha Ritterbach blieb in Erlangen ohne Treffer. - Foto: HCEASV-Toptorschütze Joscha Ritterbach blieb in Erlangen ohne Treffer. - Foto: HCEEine Breite, die der ASV an anderen Tagen zwar auch bieten kann, diesmal allerdings aufgrund der genannten Ausfälle und des Fehlens von Jakob Macke, Ondrej Zdrahala, Markus Fuchs und Savvas Savvas nicht vorhanden sein konnte. Hinzu kam noch, dass auch Rückraum Marian Orlowski aufgrund seiner Fingerverletzung nur eingeschränkt einsetzbar war.

„Aufgrund unserer Verletzungssituation haben wir heute wenig wechseln können. Der HC hat heute auf Erstliga-Niveau gespielt und dann muss man eine solche Niederlage auch akzeptieren“, fasst ASV-Coach Niels Pfannenschmidt die Niederlage zusammen. Am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Neuhausen hofft er nun auf den einen oder anderen Rückkehrer.

Statistik zum Spiel

HC Erlangen: Stochl, Huhnstock – Theilinger (4), Link J. (3), Preiß (5), Herbst, Nienhaus , Heß (1), Djozic (n.e.), Bissel (2), Rahmel (7), Stranovsky (5/3), Rivesjö (1), Link N. (1), Thümmler (5);

ASV Hamm-Westfalen: Doden, Mrkva – Blohme (6), Huesmann, Ritterbach, Gudat (1), Just (5), Gaubatz (1), Orlowski (1), Zintel (2), Possehl (2);

Zeitstrafen: 4 (Nienhaus, Rahmel, Link N., Thümmler) – 3 (Blohme, Zintel, Possehl)

Schiedsrichter: Fabian Baumgart und Sascha Wild

Zuschauer: 2. 935

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