Starkes Zdrahala-Comeback

Der ASV - hier Jan-Lars Gaubatz - unterlag in Ludwigshafen erst durch einen Treffer wenige Augenblicke vor dem Ende. - Foto: TSGDer ASV - hier Jan-Lars Gaubatz - unterlag in Ludwigshafen erst durch einen Treffer wenige Augenblicke vor dem Ende. - Foto: TSGNur knapp hat der ASV Hamm-Westfalen am Wochenende die nächste große Überraschung in der 2. Handball-Bundesliga verpasst. Nachdem in Minden der Auswärtssieg gelang, verfehlten die Westfalen beim Tabellenvierten TSG Ludwigshafen-Friesenheim beim 31:30 denkbar knapp einen Punktgewinn.

Der wäre – da herrschte Einigkeit in der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen – vor 1.246 Zuschauern nicht unverdient gewesen. „Großes Kompliment an meine Mannschaft. Für uns ist es sensationell, was wir heute hier gegen eine Topmannschaft gezeigt haben“, meinte ASV-Trainer Niels Pfannenschmidt direkt nach dem Spiel. Dennoch fühle er sich „hin und hergerissen“, betonte der Trainer, einen Punkt hätten seine Spieler einfach verdient gehabt.

Wieder einmal war bei den Westfalen Improvisationstalent gefragt. Denn mit Routinier Stephan Just fiel am Sonntag gleich der fünfte Stammspieler aus, er zog sich beim Aufwärmen eine Rückenblockade zu. Dafür kehrte der tschechische Nationalspieler gleich über die volle Distanz überraschend ins Aufgebot des ASV zurück. „Das war überhaupt nicht geplant. Er hat einmal mit uns trainiert“, so der Trainer. Doch Zdrahala machte seine Sache sehr gut, traf gleich neun Mal bei seinem Comeback. „Er hat richtig gut gespielt, ein großes Kompliment dafür.“ Ein Sonderlob verdiente sich auch Linksaußen Fabian Huesmann, dem angesichts der vielen Ausfälle im ASV-Innenblock eine ganz besondere Rolle in Ludwigshafen zukam. Pfannenschmidt: „Das ist natürlich sehr ungewöhnlich. Und Fabian hat das richtig gut gelöst.“ So hatte auch er seinen Anteil daran, dass die Gäste das Spiel nach anfänglichem Rückstand fast durchgehend ausgeglichen gestalteten. Nach 6:2-Führung für die Gastgeber in der 13. Minuten kämpften sich die Westfalen heran, Julian Possehl warf den ASV in der 22. Minuten erstmalig zum 9:10 in Führung. In die Halbzeitpause ging es 14:14-Unentschieden.

Im zweiten Abschnitt blieb die Partie völlig offen. Einen 28:26-Rückstand in der 52. Minute verwandelten Jan Brosch, Björn Zintel und Lars Gudat in eine 28:29-Führung. Genau 41 Sekunden vor dem Ende glich dann Ondrej Zdrahala die erneute TSG-Führung per Siebenmeter aus. Wenige Sekunden vor dem Ende durften die Gastgeber durch Philipp Grimm dann ebenfalls zum Siebenmeter antreten – nach einem „zumindest fragwürdigen Pfiff“ (Niels Pfannenschmidt) der Unparteiischen Thomas Hörath und Timo Hofmann. Diesen nutzte Grimm wie schon im Hinspiel zum Siegtreffer. „Es gibt wohl keinen schwierigeren Gegner an einem Doppelspieltag-Sonntag als Hamm. Es gibt keinen Gegner in der Liga, der schneller spielt. Ein Riesenlob an meine Mannschaft“, war TSG-Trainer Benjamin Matschke anschließend entsprechend erleichtert, dass seine Mannschaft nach der Niederlage am Freitag in Ferndorf doch noch am ersten Doppelspieltag seines Teams in dieser Saison punktete.

Statistik zum Spiel

TSG Ludwigshafen-Friesenheim: Klier, Peribonio – Grimm (10, 3/5 7m), Claus, Dieterich, Lex (6), Hauk, Durak (1), Büdel (2), Weber (3), Dippe (6), Slaninka, Schmidt (3), Kastening

ASV Hamm-Westfalen: Doden, Mrkva – Blohme, Huesmann (1), Brosch (2), Mrcela, Ritterbach (3), Zdrahala (9, 2/2), Gudat (3), Just, Wiencek, Gaubatz (1), Zintel (6), Possehl (5)

Schiedsrichter: Thomas Hörath und Timo Hofmann

Zuschauer: 1.246

#ASV

Die rote Wand

Facebook #LeidenschaftPur

Instagram #ASVHamm #MissionHeimsieg #LeidenschaftPur

Twitter @asv_hamm #LeidenschaftPur

Live-TV www.live.asv-hamm-westfalen.de

Direktkontakt zur Geschäftsstelle

Ostwennemarstraße 100 | 59071 Hamm
(Eingang links vom Haupteingang)

Telefon: 02381 48725-0
Telefax: 02381 48725-25
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Öffnungszeiten

mo. 10 bis 12 Uhr
mi. 15 bis 18 Uhr
do. 10 bis 12 Uhr
fr. 9 bis 12 Uhr

Anzeige

 

Webdesign & Content: simpli PR Agentur