Positives Fazit

Christoph Neuhold erzielte fünf Tore für den ASV. - Foto: WegenerChristoph Neuhold erzielte fünf Tore für den ASV. - Foto: Wegener

Mehr als 5.000 Besucher zählte der ASV Hamm-Westfalen als Gastgeber des Final4-Turniers der 1. Pokalrunde in den drei Partien, die am Wochenende in Hamm stattfanden. Zwar unterlagen die Westfalen im Endspiel erwartungsgemäß dem THW Kiel mit 25:35, aber auch in sportlicher Hinsicht fiel das Fazit der Verantwortlichen absolut positiv aus.

Tolles Spiel in Angriff und Abwehr: ASV-Kreisläufer Jan Brosch. - Foto: WegenerTolles Spiel in Angriff und Abwehr: ASV-Kreisläufer Jan Brosch. - Foto: Wegener„Das war ein tolles Wochenende und beste Werbung für unseren Sport“, meinte Geschäftsführer Franz Dressel, der mit dem Zuschauerzuspruch angesichts der tropischen Bedingungen mehr als zufrieden war. Eine Einschätzung, die auch ASV-Trainer Niels Pfannenschmidt teilte. „Das war ein super Wochenende. Es war an beiden Tagen eine tolle Stimmung, das war in anderen Hallen nicht überall so.“ Auch aus sportlicher Sicht sah er wenig Grund zur Kritik: „Ich bin zufrieden. Wir lassen zwar gleich am Anfang fünf klare Chancen aus und dann war es schnell 10:3, aber danach sammeln wir uns und machen das gut. Auch im zweiten Abschnitt war das völlig in Ordnung, wir verlieren nur mit zwei“, so der Coach. Nicht gut sei nur das Rückzugsverhalten gewesen. „Aber wir haben nie aufgesteckt, immer weitergespielt. Unser Ziel war es, das Spiel heute zu erreichen – das haben wir geschafft.“

Selbstverständlich waren auch die favorisierten Kieler sehr zufrieden mit dem Verlauf des Turniers. Schließlich gelang ihnen der erwartete Einzug in die 2. DHB-Pokalrunde souverän, zudem bestand für die Neuzugänge Gelegenheit, sich einzuspielen und zu präsentieren. Und davon machten diese genauso wie die anderen THW-Akteure im Finale gegen den ASV rege Gebrauch. Vor allem die Leistungen von Mikola Bilyk und Lukas Nilsson hob Trainer Alfred Gislason heraus. Anders als noch im Halbfinale gegen VfL Fredenbeck war der Rekordmeister diesmal von der ersten Sekunde an hellwach. Zwar überraschte der ASV noch mit einstudiertem Kempa-Trick zum Auftakt, nach der 2:0-Führung durch den ASV übernahmen aber die Kieler das Kommando. Angeführt von einem überragenden Torwart Andreas Wolff, an dem sich die Offensivabteilung des ASV mehrfach die Zähne ausbiss, ging der THW schnell mit 6:2 in Führung. Diesen Vorsprung bauten sie dann bis zur Pause sogar noch auf 20:12 aus. Allerdings wurde diese Deutlichkeit der Qualität des Spiels der Gastgeber nicht gerecht. Denn die Westfalen machten fast alles richtig, nur im Torabschluss fehlte etwas die Qualität im Vergleich zum überragenden Gegner.

„Ich bin sehr zufrieden, dass wir geschafft haben, hier weiterzukommen“, meinte THW-Trainer Alfred Gislason, der insbesondere in der starken Anfangsphase den Schlüssel zum deutlichen Sieg sah. „Wir haben viel Respekt vor Hamm. Ich habe das Spiel gegen Plock gesehen. Wenn Andreas nicht diese freien Bälle zu Anfang hält, dann läuft das Spiel anders“, lobte Gislason das Spiel der Gastgeber, bei denen neben Lars Gudat und Fannar Thor Fridgeirsson auch noch Markus Fuchs passen musste. Der starke Abwehrspieler hatte es gegen Neuss trotz Rippenverletzung versucht, gegen Kiel musste der allerdings wieder passen.

Statistik zum Spiel

ASV Hamm-Westfalen: Storbeck, Doden – Blohme (5), Huesmann, Brosch (4), Eggert, Macke, Ritterbach (1, 0/1), Pretzewofsky, Zintel (7, 2/2), Possehl, Savvas (3), Neuhold (5)

THW Kiel: Wolff, Landgraf – Duvnjak (3), Toft Hansen (1), Weinhold (1), Wiencek, Ekberg (5, 0/1), Zeitz (1), Dahmke (7), Brozovic (2), Vujin (4, 2/2), Bilyk (6), Nilsson (5), Lackovic, Sprenger, Jaanimaa, Santos

Schiedsrichter: Christoph Immel, Ronald Klein

Zuschauer: 1.754

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