29:26-Heimsieg gegen Rostock

Starker Rückhalt: Felix Storbeck erwischte einen sehr gute Tag. - Foto: GudatStarker Rückhalt: Felix Storbeck erwischte einen sehr gute Tag. - Foto: Gudat

Sonderlob vom Trainer: Daniel Eggert zeigte eine sehr gute Leistung. - Foto: GudatSonderlob vom Trainer: Daniel Eggert zeigte eine sehr gute Leistung. - Foto: GudatDurch den wichtigen 29:26-Heimsieg gegen Schlusslicht HC Empor Rostock hat der ASV Hamm-Westfalen am frühen Sonntagabend den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen gehalten. Nach der Auswärtsniederlage in Wilhelmshaven am Freitag war es eine gelungene Heimpremiere für Stephan Just mit nur wenigen Schönheitsfehlern.

Und diese Fehler beziehen sich in erster Linie auf die ersten zehn Spielminuten. Denn in dieser fanden die Westfalen vor 1.855 Zuschauern in der WESTPRESS arena zunächst nicht ins Spiel. Die hochmotivierten Gäste legten auf 3:7 vor. Just nutzte eine Auszeit, um seine Akteure neu einzustellen. Diese Maßnahme zusammen mit dem Wechsel im Tor, wo fortan Felix Storbeck einen herausragenden Dienst leistete, zeigten Wirkung. Zwei erfolgreiche Siebenmeter durch Björn Zintel, ein Rückraumtreffer durch Christoph Neuhold und ein Tor durch Kreisläufer Jan Brosch bedeuteten den Ausgleich. Zwar legten die Gäste in der Folge noch mehrfach sogar auf zwei Tore vor, doch spätestens mit dem erneuten Ausgleich durch Kapitän Jakob Macke in der 23. Minute war die Trendwende aus Sicht der Westfalen geschafft. Der starke Däne Daniel Eggert bescherte dem ASV, bei dem diesmal neben dem Savvas Savvas Rückraum Julian Possehl pausierte („Wir wollten nichts riskieren“) mit seinem Treffer zum 13:12 wenig später die erste Führung, die bis zum Seitenwechsel Bestand hatte (15:14).

Nicht zu stoppen: Christoph Neuhold traf zehnmal. - Foto: GudatDie anfänglichen Schwierigkeiten waren spätestens nach dem starken Beginn der zweiten Halbzeit vergessen. Innerhalb von nur gut sechs Minuten zogen die Hausherren angepeitscht vom lautstarken Heimpublikum auf 20:16 davon. Näher als auf drei Tore kamen die Norddeutschen, für die es nach 22 Jahren in der 2. Handball-Bundesliga nun im Kampf um Klassenverbleib bei acht Punkten Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze sehr eng wird, nicht mehr heran. „Wir hätten gerne gewonnen. In der zweiten Halbzeit ist aber unsere Fehlerquote immer weiter gestiegen“, gratulierte ein enttäuschter Gästetrainer Hans-Georg Jaunich dem ASV zum „verdienten Sieg“. Nach dem Essen-Spiel sei sein Team in der Pflicht gewesen zu zeigen, dass es Handball spielen könne, so der HC-Trainer weiter.

„Vor dem Spiel war klar, dass das ein Kampfspiel wird. Vielleicht waren wir uns dessen zu Beginn nicht so bewusst“, analysierte Stephan Just direkt nach dem Spiel. „Aber dann sind wir über Emotionen, eine gute Abwehr und Felix Storbeck zurückgekommen. Wir hatten eine insgesamt starke Mannschaftsleistung und einige herausragende Spieler mit Felix, Daniel Eggert und Christoph Neuhold“, so Just weiter. Insbesondere der Österreicher erwies sich an diesem Abend wieder einmal als äußerst treffsicher, am Ende brachte des der Rückraumspieler auf zehn Treffer. Aber auch Eggert, der nach längerer Pause erstmalig wieder dabei war und einen ähnlich starken Eindruck wie zuletzt im Dezember hinterließ, steuerte fünf Tore bei.

Am kommenden Wochenende treten die Westfalen auswärts bei den Eulen der TSG Ludwigshafen-Friesenheim an, Beginn am Samstag ist um 19 Uhr.

Guter Einstand: Stephan Just bei seiner erfolgreichen Heimpremiere. - Foto: GudatGuter Einstand: Stephan Just bei seiner erfolgreichen Heimpremiere. - Foto: GudatStatistik zum Spiel

ASV Hamm-Westfalen: Storbeck, Doden – Blohme (1), Huesmann, Brosch (1), Fuchs, Fridgeirsson (4), Eggert (5), Macke (4), Ritterbach (2), Gudat, Zintel (2, 2/2), Höning, Neuhold (10)

HC Empor Rostock: Malitz, Porath – Meuser (1), Oliopoulos, Heil (9), Lux, Jaeger (4), Flödl (1), Papadopoulos (9, 4/4), Zourek (1), Zemlin, Trupp (1), Lind

Schiedsrichter: Christoph Immel, Ronald Klein

Zuschauer: 1.855

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