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Sina WinterMoral und Einstellung stimmten bei den Verbandsliga-Handballdamen des ASV Hamm, doch allein diese Tugenden reichten im Heimtreffen gegen den Tabellenführer ETSV Witten nicht aus, um den Liga-Ersten vom Thron zu stürzen. Mit 21:28 (12:14) scheiterten die Spielerinnen von Coach Helmut Fahn beim Versuch, dem Spitzenreiter ein Bein zu stellen. Wenngleich sich die kämpferische Leistung der Hammer Gastgeberinnen gegen einen technisch versierten Kontrahenten durchaus sehen lassen konnte, gab es doch gravierende Unterschiede zwischen den beiden Teams.

So hatte Witten nicht nur den längeren Atem, auch die Chancenverwertung der ETSV-Frauen war deutlich besser als die der Gastgeberinnen. Und das war für den Hammer Coach keine große Überraschung. „Wir haben halt drei angeschlagene und zwei verletzte Spielerinnen im Team. Unsere Vorbereitung auf das Gipfeltreffen war alles andere als gut. Uns fehlten die Kraftreserven und somit auch die notwendige Konzentration bei der Wurfausführung“, erkannte Fahn die Unterschiede. Ähnliche Probleme gab es bei den Gästen nicht. Einmal abgesehen von einer nervösen Startphase, als der ASV nach Treffern von Sina Winter, Joyce Wicke und Lena Silvers sogar mit einer 6:3 (11.) Führung vorne lag, wirkte der Spitzenreiter gefestigt und auch absolut gewillt, das Spiel möglichst schnell wieder zu kippen. Doch das gelang den Gästen zunächst nicht. „Wir konnten uns in der Abwehr steigern und den ETSV-Druck auch gut entschärfen“, freute sich Helmut Fahn über ausgeglichene Spielminuten (6:6, 8:8, 11:11), bis kurz vor dem Seitenwechsel. Doch innerhalb von zwei Minuten erzielten die Gäste noch drei Treffer bis zur Pause (14:12), drei weitere Tore zur 17:13 Führung legte Witten nach dem Kabinengang nach.

An Hammer Ehrgeiz mangelte es aber auch nach diesem Rückschlag nicht. So bäumten sich die Gastgeberinnen wieder auf, verspielten in der kurzen Aufholphase allerdings alle Kräfte. Hinzu kamen das Scheitern beim Strafwurf, drei Holztreffer bei Kontern und selbst die ansonsten sicherere Lena Silvers patzte gleich dreimal aussichtsreich vor dem Tor der Gäste. Die hatten ihren Vorsprung bis zu diesem Zeitpunkt bereits auf 26:17 (53.) herauf geschraubt. So beklagte Helmut Fahn nicht nur mangelnde Chancenverwertung seiner Spielerinnen, sondern auch den Ausfall von Sina Winter, die mit Kniebeschwerden ab der 45. Spielminute nicht mehr mitwirken konnte. Witten ließ in den Schlussminuten noch drei weitere Treffer von Melissa Steinhoff und ein Tor von Silvers zu. Doch am verdienten 28:21 Erfolg des Tabellenführers rüttelten diese ASV-Zähler wahrlich nicht.

ASV: Truppat, Bolte- Jasper, Gühnemann (1), Kayser, Silvers (8/2), Wicke (3), L. Steinhoff, Theisen (1), Winter (5), M. Steinhoff (3).

Verbandsliga

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Di.  19:30-22:00 Uhr - FS
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