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dennis richterASV-Teammanager Frank Scharschmidt war stinksauer und ebenso angefressen äußerte sich der Hammer Trainer Tobias Mateina nach der 33:39 (15:20) Heimniederlage seiner Mannschaft gegen den VfL Gladbeck. „Unsere Abwehr war einfach nicht existent. Da war viel zu wenig Gegenwehr“, begründete der Coach seinen Frust über die Vielzahl einfacher Gegentreffer. Bei allem Ärger über die Heimpleite im letzten Jahresspiel sollten die beiden Hammer Verantwortlichen aber nicht vergessen, dass der Gegner schließlich kein Kanonenfutter war, sondern zweifellos ein absolutes Top-Teams der Handball-Oberliga.

Eine Mannschaft, mit gestandenen Akteuren, die nicht umsonst seit nunmehr neun Spieltagen ungeschlagen ist. „Natürlich sind 33 Tore gegen diese Truppe eine gute Ausbeute, doch letztendlich überwiegt bei mir der schwache Eindruck unserer Hintermannschaft und auch über die sechs Passfehler bei Gegenstößen habe ich mich sehr geärgert“, blieb Mateina am Ende bei seiner harschen Kritik. Dabei gab es durchaus sehenswerte Momente im Spiel der Hammer Mannschaft, die sich insbesondere auf vier Akteure der Hausherren verteilten. So lieferte der ASV-Youngster Luca Tröster auf der Außenposition und bei Kontern eine beispielhaft starke Leistung ab. Ebenso David Wiencek und Vincent Saalmann, die erfolgreich in die Zweikämpfe gingen, fast pausenlos auf das Tor des Gegners drückten und mit zahlreichen, gelungenen Anspielen auch die Ideengeber waren. Eine aufsteigende Form zeigte dann auch noch Kreisläufer Max Zyska, der natürlich von den Pässen seiner Mitspieler lebte, diese auch recht sicher verwandelte. Trotz der letztendlichen Sechs-Treffer-Differenz sprach auch VfL-Trainer Sven Deffte keineswegs von einem leichten Sieg.

„Meine Mannschaft hat ein gutes Spiel mit wenigen Fehlern abgeliefert. Doch ausschlaggebend war, dass wir immer eine passende Antwort auf entsprechende Abwehrvarianten des ASV geben konnten. Ich bin absolut zufrieden“, äußerte sich der Gästecoach. Und für eine positive Anfangs-Stimmung in den Reihen des aktuellen Vizemeisters sorgte insbesondere der VfL- Shooter Max Krönung. Gleich vier der ersten sieben Feldtreffer gingen auf sein Konto. Daher erinnerte Mateina sein Team schon frühzeitig in einer Auszeit noch einmal an die Stärken des Kontrahenten, der sich allerdings auch in den nachfolgenden Minuten nicht aufhalten ließ. Gradlinie Aktionen in Richtung Hammer Tor und eine Abwehr die sicher und geordnet stand: Das waren die Vorzüge der Gäste, die sich schnell einen 7:2 und 11:6 Vorsprung erspielten. Doch der ASV gab niemals auf und kämpfte sich zwischenzeitlich bis auf 12:9 (17.) heran. Doch mehr ließ der Gast nicht zu. Eine direkte Hammer Bewachung gegen Max Krönung und nach dem Seitenwechsel (15:20) noch zusätzlich eine offensive Deckung gegen den zweiten VfL-Shooter Björn Sankalle zeigte zwar Wirkung, doch vom Kurs bringen konnten auch diese Aktionen den Liga-Dritten nicht. So marschierte Gladbeck durchweg mit sicherem Vorsprung voran- bis auf 35:27 (53.) zogen die Gäste auf und davon. Der ASV indes sammelte auch in der Schlussphase noch weitere Bonuspunkte, weil sich die Mannschaft niemals aufgab und das Endergebnis (33:39) insbesondere durch Treffer von Luca Tröster und David Wiencek wieder in  vertretbare Grenzen bringen konnte.

ASV: Krömer, Behrens- Spiekermann (1), Weigel, Tröster (7), Krause, Wiencek (9), Black (1), Schrage (3), Saalmann (5), Richter (2), Zyska (4), Kohl (1).

Oberliga

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