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ASV-Hamm Westfalen

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Duell der Verfolger

Gleich vier Punkte gibt es an diesem Wochenende in der 2. Handball-Bundesliga zu holen – denn am Freitag und Sonntag steht für die 20 Mannschaften der zweite von zwei Doppelspieltagen in der laufenden Saison an. Der ASV Hamm-Westfalen tritt am Freitag (19:15 Uhr) zunächst in der heimischen WESTPRESS arena gegen den Tabellennachbarn TuS Nettelstedt-Lübbecke an, am Sonntag folgt dann (17 Uhr) das Duell beim akut abstiegsbedrohten Wilhelmshavener HV.

Und geht es nach den westfälischen Handballfans, dann sammelt der ASV an diesem Wochenende natürlich alle vier Punkte ein. Die Aufgaben haben allerdings beide ihre Brisanz, wie Trainer Kay Rothenpieler nach dem Abschlusstraining am Donnerstag betonte, wenn auch aus sehr verschiedenen Gründen. „Der TuS wurde vor Saisonbeginn von allen Vereinen einhellig als Meisterschaftskandidat Nummer eins gehandelt. Die Mannschaft verfügt über eine irrsinnige individuelle Qualität, hat das aber vielleicht als Mannschaft noch nicht so gut umsetzen können“, erwartet Rothenpieler eine sehr schwierige Heimaufgabe. Die sei durch den Trainerwechsel Ende März nicht leichter geworden, da Rothenpieler seit dem Amtsantritt durch den Isländer Heidmar Felixson eine Leistungssteigerung beim TuS ausmachte. Immerhin gelangen seither Siege gegen TV Großwallstadt (27:23) und TuS Ferndorf (27:24), nur beim Klassenprimus Balingen-Weilstetten reichte es nicht ganz zum Punktgewinn (26:24).

Während es Freitag also gegen eines der stärksten Teams der Liga geht, kämpft der Gegner am Sonntag um das sportliche Überleben in der 2. Liga. „Da geht es um Existenzen“, erwartet Kay Rothenpieler einen verbissen kämpfenden Gastgeber in Wilhelmshaven. Doch zunächst gilt die volle Konzentration der Westfalen, die voraussichtlich wieder in voller Personalstärke antreten können, der Heimaufgabe. Denn zumindest der Sieger des Duells bleibt weiterhin dran am Spitzentrio Balingen, Coburg und Nordhorn.

Übertragen werden die Partien wie gewohnt kostenlos im Live-TV (Handball-Deutschland.TV) und Live-Radio (lippewelle.de).

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8.000 Stimmen gesammelt

Schon vor dem sportlichen Auftritt in der WESTPRESS arena haben die Auswahlspieler der Urlaubsguru-Voting-Stars einen großen Erfolg gefeiert: Zu Wochenbeginn endete die Frist für das Voting, mit dem die westfälische Auswahlmannschaft über Facebook ermittelt wurde. Insgesamt wurden dabei mehr als 8.000 Stimmen abgegeben – das Interesse an der vierten Auflage des „Voting Games“ war damit schon im Vorfeld riesengroß.

Die meisten Stimmen sammelte Torwart Oliver Sevenich von der HSG Ascheberg/Drensteinfurt, der damit auch als Kapitän der „Urlaubsguru-Voting-Stars“ auflaufen wird. Die Partie findet am 20. Mai um 19:30 Uhr in der WESTPRESS arena statt, Tickets sind ab sofort in der ASV-Geschäftsstelle erhältlich.

Urlaubsguru-Voting-Stars 2019

1 Tor Oliver Sevenich HSG Ascheberg/Drensteinfurt
2 RM Max Hohl VFL Kamen
3 RM Günther Drechsel Letmather TV
4 RL Oliver Glißmann TuS Westfalia Vlotho-Uffeln
5 RL Jannick Striethorst TV Beckum
6 Tor Florian Mende HSG Gremmendorf
7 RR Marc Liesegang TuS Müssen Billinghausen
8 KR Robin Ilmer TuS Leopolshöhe
9 RR Marcel Engelhard TV Asseln
10 RA Timo Giesen TuS Westfalia Vlotho-Uffeln
11 LA Kevin Ilmer TuS Leopolshöhe
12 KR Marcel Müller SG Iserlohn Sümmern
13 RA Dennis Kortenkamp TSV Hillentrup
14 LA Lennart Chucher SGH Unna Massen

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Ein Tor fehlt zum Punktgewinn

Am Ende war es nur ein erfolgreich abgeschlossener Angriff, der dem ASV Hamm-Westfalen bei der drittplatzierten HSG Nordhorn-Lingen in einem würdigen Topspiel des 30. Spieltags der 2. Handball-Bundesliga zum Punktgewinn fehlte. Und der wäre absolut verdient gewesen, boten sich in den dramatischen Schlussminuten schließlich auch den Gästen, die zwischenzeitlich mit 24:25 führten, Möglichkeiten zum Sieg vor mehr als 3.000 Zuschauern im Euregium in Nordhorn.

So landete der Wurf von Vyron Papadopoulos in der 56. Minute am Lattenkreuz, statt der ASV-Führung gelangten die Hausherren in Ballbesitz. Schlimmer noch aus Sicht der Westfalen: Kapitän Jakob Schwabe bekam in der Deckung nun eine Zwei-Minuten-Strafe, die HSG nach dessen Foulspiel einen Siebenmeter obendrauf. Und den verwandelte der siebenfache Torschütze Lasse Seidel zum 27:26. In Unterzahl verhinderte der ASV einen weiteren Gegentreffer, blieb selbst aber auch torlos. Als dann noch Patrick Miedema vom Kreis zum 28:26 traf, schien der Tabellendritte auf der Siegerstraße.

Doch der ASV riskierte alles, wechselte wie schon fast während der gesamten zweiten Halbzeit im Angriff Torwart Oliver Krechel gegen einen zusätzlichen Feldspieler – bis Lutz Heiny seitens der HSG nun nach einem Foulspiel 73 Sekunden vor dem Ende vom Feld musste und Kay Rothenpieler Oliver Krechel zurück in den Kasten beorderte. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Fabian Huesmann zum 28:27 – die Spannung war nun greifbar. In der Schlussminute wurde es dann kurios. Die HSG spielte den Angriff mehr als 40 Sekunden herunter, verlor dann aber den Ball. Doch statt den Ballgewinn noch zum Ausgleich zu nutzen, verlor der ASV den Ball nach einem riskanten Passversuch und unterlag so denkbar knapp. Eine tolle Aufholjagd nach 19:15-Rückstand blieb somit ohne Lohn.

„So ein Spiel haben wir lange nicht mehr gehabt“, stellte ein hochzufriedener HSG-Trainer Heiner Bültmann fest. „Es war spielerisch einiges drin, kämpferisch alles“, betonte er gegenüber der Presse direkt nach dem Spiel. Bültmann: „Hamm hat uns das Leben mit dem siebten Feldspieler richtig schwer gemacht.“ Auch Oliver Milde bekam die HSG in dieser Phase nicht in den Griff, der Rückraum erzielte vier seiner sechs Tore.

Besondere Bedeutung bekam die Partie durch die beiden unerwarteten Niederlagen der Topteams. HBW Balingen Weilstetten hatte bereits am Donnerstag beim EHV Aue mit 31:26 verloren, der HSC Coburg unterlag am Samstag zuhause dem VfL Lübeck-Schwartau mit 23:28. Während der ASV also eine große Chance verpasste, dichter an die Aufstiegsplätze heranzurücken, verkürzte die HSG den Abstand auf den zweitplatzierten HSC Coburg nun auf einen Zähler. Die Aufstiegsfrage in der 2. Handball-Bundesliga ist acht Spieltage vor dem Ende wieder deutlich spannender geworden.

HSG Nordhorn-Lingen – ASV Hamm-Westfalen 28:27 (16:13)

HSG: Ravensbergen, Buhrmester – Heiny (2), Leenders, Mickal (1), Miedema (3), Terwolbeck (2), de Boer (2), Zare, Wiese, Smit (3), Seidel (7/3), Possehl (1), Pöhle (7)

ASV: Krechel, Storbeck – Blohme (3), Huesmann (5/5), Milde (6), Brosch (2), Fuchs, Sohmann, Schwabe (4), Lex (4), Südmeier (2), Gudat, Papadopoulos (1), von Boenigk

Schiedsrichter: Christoph Maier, Michael Kilp

Zuschauer: 3.017

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Topspiel im Euregium

Das Topspiel des 30. Spieltags der 2. Handball-Bundesliga findet am Ostersamstag im Euregium in Nordhorn zwischen der viertplatzierten HSG Nordhorn-Lingen und dem direkten Verfolger ASV Hamm-Westfalen statt. Angesichts des Heimvorteils, der zwei Punkte Vorsprung der HSG vor dem ASV und wegen des 22:25-Hinspielsieges trotz etlicher verletzungsbedingter Ausfälle gilt der Tabellendritte als favorisiert.

Aber auch für die Westfalen spricht einiges, nicht zuletzt die überragende Bilanz von 17:3 Punkten in der Rückrunde, die der ASV seit Weihnachten gesammelt hat. Die Ausbeute der HSG Nordhorn-Lingen ist allerdings mit 16:4 Zählern nur ganz unwesentlich schwächer. „Das wird ein Spiel zweier sehr ähnlich veranlagter Mannschaften, die beide eine gute Serie spielen. Kleinigkeiten werden den Ausschlag geben“, erwartet ASV-Trainer Kay Rothenpieler einen hochspannenden Verlauf. Ähnlich schätzt das auch Trainerkollege Heiner Bültmann ein, der am Samstag eine sehr volle Halle mit möglicherweise über 3.000 Zuschauern erwartet: „In der Vergangenheit haben beide Mannschaften oft gegeneinander gespielt, dazu kommt die räumliche Nähe, die Spieler kennen sich gut, studieren teilweise in Münster gemeinsam. Und in der Vorbereitung spielen wir oft gegeneinander.“

Personell wird Kay Rothenpieler voraussichtlich alle Optionen zur Verfügung haben. Ein kleines Fragezeichen war noch hinter dem Einsatz von Linksaußen Vyron Papadopoulos. Rothenpieler: „Das entscheiden wir Samstag gemeinsam.“ Heiner Bültmann dagegen fehlen Philipp Vorlicek und Nicky Verjans – dass das aber wenig sagt, wissen die Anhänger des ASV spätestens seit der Hinspielniederlage, als der HSG sogar fünf Stammkräfte fehlten.

Anwurf im Euregium ist um 19:30 Uhr, die Partie wird live von Radio Lippe Welle Hamm und über Handball-Deutschland.TV übertragen.

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18-jähriger Spanier wechselt zum ASV

Ab Sommer wird ein weiteres vielversprechendes Handballtalent zum ASV Hamm-Westfalen stoßen. Der 18-jährige Spanier Alex Rubino Fernandez erhält bei den Westfalen einen Jahresvertrag mit Option, wird zunächst vornehmlich in der Bundesligareserve zum Einsatz kommen und mit den Profis trainieren. Kay Rothenpieler, Sportlicher Leiter und Trainer der Zweitligamannschaft, und Christof Reichenberger, neuer Sportlicher Leiter der Amateurmannschaften, stellten den 18-Jährigen nun im Rahmen einer Trainingseinheit in der WESTPRESS arena offiziell vor.

„Mit ihm setzen wir unser Vorhaben weiter, junge Talente an den Profibereich heranzuführen. Alex bringt sehr gute Voraussetzungen mit, wir wollen ihn nun über die zweite Mannschaft an die Bundesliga heranführen“, erklärte Kay Rothenpieler bei der Vorstellung des Linksaußen. „Ich freue mich sehr, zu einem Verein wie dem ASV Hamm-Westfalen wechseln zu können“, so Rubino Fernandez, der zuletzt in der A-Jugend-Bundesliga für den TuSEM Essen auf Torejagd ging. In Essen trainierte er bereits auch mit der Zweitligamannschaft mit. „Diese Saison in Essen war eine sehr gute Erfahrung für mich. Die Dinge sind sehr gut gelaufen. Beim ASV möchte ich mich gerne als Handballspieler weiterentwickeln, ich freue mich sehr auf den Sommer“, so der Spanier weiter, der nach einem Heimataufenthalt in Barcelona zur Vorbereitung der Profis nach Westfalen zurückkehren wird. In der A-Jugend-Bundesliga erzielte er in 22 Spielen 160 Tore und belegte damit den dritten Rang der Torschützenliste.

„So wie wir jetzt Alex in der Oberliga einsetzen und in das Profitraining integrieren hat es sicher Modellcharakter. Auch in Zukunft kann das ein guter Weg sein, junge Spieler an das andere spielerische und körperliche Niveau heranzuführen“, so Reichenberger, dessen Rollen sich im Verein ab sofort verändern. So wird er statt seiner Aufgaben im Jugendförderkreis nun stärker als sportliches Bindeglied zwischen erster und zweiter Mannschaft fungieren, er bleibt weiterhin Co-Trainer der Bundesligamannschaft. Seine Aufgaben im Jugendförderverein soll dafür Frank Scharschmidt übernehmen, der sich dafür zur Wahl stellen wird.

Kay Rothenpieler (l.) und Christof Reichenberger (r.) stellten jetzt Alex Rubino Fernandez offiziell vor. - Foto: Kottmann

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ASV wieder ausgezeichnet

Bereits 2016 wurde der ASV Hamm-Westfalen zum ersten Mal durch die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (kurz: VBG) für seine erfolgreiche Prävention ausgezeichnet. Auch drei Jahre später wurden die Westfalen wieder für die erfolgreiche Fortführung dieser Arbeit als „Best Practice Sport 2018“ ausgewählt.

Im Jahr 2016 wurden die Bundesligahandballer von der VBG für ihr Präventionskonzept mit der Goldmedaille beim VBG-Präventionspreis Sport ausgezeichnet. Dieser Erfolg steigerte innerhalb des Vereins die Aufmerksamkeit für das Thema Prävention und führte zur Erkenntnis, dass Prävention ein Faktor für Erfolg sein kann. Das erleichtert zum einen die Arbeit für das Physiotherapie- und Athletiktrainerteam, zum anderen sieht der Verein in der guten präventiven Arbeit ein positives Argument bei Spielertransfers. Aufbauend auf diesem Erfolg hat der Verein seine Präventionsarbeit jetzt konsequent weiterentwickelt auf dem Weg zur Verletzungsfreiheit.

Das Konzept des ASV Hamm-Westfalen fußt auf den vier Bausteinen Monitoring, Steuerung, Rehabilitation und Kommunikation. Die Bausteine im Einzelnen sind Kommunikation, Monitoring, Steuerung und Rehabilitation. So wird eine offene und vertrauensvolle Kommunikation als übergreifendes Fundament für Erfolg und Nachhaltigkeit angesehen. Ein intensives Monitoring erfasst eine Vielzahl von Daten der Athleten, um Prozesse und mögliche Änderungen frühzeitig zu erkennen. Dabei ist das Monitoring nicht als Kontrolle, sondern eher als ein begleitendes Überwachen zu verstehen. Ein gezieltes individuelles Steuern der Trainingsbelastung führt zu einer optimalen Leistungssteigerung und einer minimalen Verletzungsanfälligkeit. Initialvorträge erhöhen die Bereitschaft der Athleten, auch in trainings- und spielfreier Zeit individuell zu arbeiten. „Das Verständnis ist hier bei allen Spielern längst sehr hoch. Alle wissen um die Bedeutung dieser Arbeit, der Erfolg ist ja längst spür- und messbar“, erklärt ASV-Athletiktrainer Thomas Isdepski, der im Trainerteam für die Umsetzung der Bausteine verantwortlich ist. Statistiken zeigen, dass der größte Risikofaktor für eine Verletzung eine vorherige Verletzung ist. Deshalb wird der Rehabilitationsprozess stetig verbessert und verläuft nicht nur zeit- sondern auch Kriterien-basiert. der Return-to-Play-Prozess ist zu jeder Zeit transparent und wird von jedem Beteiligten mitgetragen. Bei der Arbeit mit verletzten Spielern kommt beim ASV Physiotherapeut Christopher Altehenger vom Partner Physio Point eine besondere Bedeutung zu, der in Absprache mit dem Athletiktrainer diesen Prozess in Zusammenarbeit mit den Mannschaftsärzten verantwortet.

Durch konsequentes Anwenden der oben genannten Bausteine hat der ASV Hamm-Westfalen die Verletzungszahlen reduziert. Sie liegen zum Teil deutlich unter denen der Saison 2015/2016 und 2016/2017, wobei die höhere Wettkampf-Inzidenz 2015/2016 durch einen intensiveren Spielplan (Doppelspieltage) und zusätzliche Spiele (Aufstockung der Liga um eine Mannschaft) bedingt war. Insgesamt liegen alle Werte deutlich unterhalb der Durchschnittswerte aller Vereine aus dem VBG-Sportreport 2017. Der ASV gehört somit zur Spitzengruppe in der Tabelle der Verletzungsstatistik. Die Reduktion der Ausfalltage führt darüber hinaus in Verbindung mit den geringen Investitionskosten auch zu einem wirtschaftlichen Erfolg.

Athletiktrainer Thomas Isdepski. - Foto: Wegener

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Lukas Blohme wechselt nach Gummersbach

Seit mehr als vier Jahren geht Rechtsaußen Lukas Blohme seit seinem Wechsel von der SG Flensburg-Handewitt nach Westfalen für den ASV auf Torejagd, im Sommer verabschiedet sich Blohme nun Richtung Handball-Oberhaus. Der 24-Jährige wechselt dann zum VfL Gummersbach und erhält dort einen Zwei-Jahres-Vertrag.

„Natürlich hätten wir Lukas gerne weiterhin in Hamm gehalten. Wir danken auch unseren Partnern, dank derer wir auch eine gute Lösung hinsichtlich der Ausbildung anbieten konnten. Aber das ist ein tolles Angebot für einen jungen Spieler und wir wünschen ihm alles Gute für seine weitere Laufbahn“, erklärte ASV-Geschäftsführer Franz Dressel. Der sportliche Leiter und Trainer des ASV, Kay Rothenpieler, meinte: „Einerseits dürfen wir ein wenig stolz darauf sein, dass ein weiterer Spieler sich bei uns so weiterentwickelt hat und zu einem Erstligisten wechseln wird. Andererseits bedauern wir natürlich auch, dass wir den Weg beim ASV nicht gemeinsam weiter beschreiten werden. Aber für Lukas ist das eine tolle Chance, für die wir ihm viel Erfolg wünschen.“

Immer wieder hatte Blohme, dessen Vertrag beim ASV im Sommer ausläuft, mit herausragenden Leistungen auch Erstligaklubs auf sich aufmerksam gemacht. So gab es für den Rechtsaußen neben dem Angebot vom ASV eben auch Alternativen, für eine davon hat er sich nun entschieden. „Das ist im Grunde keine Entscheidung gegen den ASV, sondern für einen Traditionsverein, der – Stand heute – in der kommenden Saison in der 1. Liga startet. Und das ist natürlich das Ziel für einen Profi, in der höchsten Spielklasse seiner Sportart zu spielen. Ich freue mich darüber, dass es nun Klarheit gibt und ich mich auf den Saisonendspurt mit dem ASV konzentrieren kann. Ich habe hier viereinhalb tolle Jahre erlebt, auch als sehr junger Spieler großes Vertrauen entgegengebracht bekommen und mich weiterentwickeln dürfen“, so Lukas Blohme.

Lukas Blohme blieb bei seinen zehn Toren gegen Ferndorf ohne Fehlwurf. - Foto: Wegener

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Aue erkämpft Punkt

Mit einer Punkteteilung endete das Heimspiel des ASV Hamm-Westfalen am 29. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga gegen den EHV Aue. Mehr als 2.000 Zuschauer erlebten nach einem sehr spannenden Spielverlauf ein hochdramatisches Finale, in dem am Ende die Gäste noch zum 25:25 ausglichen und so den Gastgebern einen Punkt abtrotzten.

Und dieser Punktgewinn war absolut verdient, wie beide Trainer direkt nach der Partie einhellig befanden. Die Gastgeber hatten zuvor nur zweimal in Führung gelegen: mit 1:0 und 25:24. Lange Zeit stellte die kompakte Abwehr des EHV die Westfalen vor Probleme. Hinzu gelang es den Gästen, konsequent das Tempo zu verschleppen und so das gefürchtete Gegenstoßspiel des ASV gar nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Da die Gastgeber zudem Schwierigkeiten in der Defensive offenbarten ging Aue in 17. Minute mit 4:8 in Führung. Schon bei 4:5-Zwischenstand hatte Kay Rothenpieler die Entwicklung erkannt und eine Auszeit genommen – ohne Erfolg allerdings. Erst nach dem 7:10-Anschlusstreffer in der 22. Minute durch Jakob Schwabes Rückhandtreffer verbesserte sich das Offensivspiel – der ASV kämpfte sich Tor um Tor heran und Fabian Huesmann glich zehn Sekunden vor der Pause zum 11:11 aus. Der Lauf der Westfalen wurde nur durch die Pause unterbrochen – folgenschwer, wie sich zeigen sollte.

Denn auch in den zweiten Abschnitt startete Aue wieder bedeutend besser, traf innerhalb von fünfeinhalb Minuten sechsmal – beim Stand von 13:17 waren wieder die alten Kräfteverhältnisse hergestellt. In der Folge liefen die Hausherren immer einem Ein- oder Zwei-Tore-Rückstand hinterher und konnte zunächst nicht mehr an den Schwung der letzten Minuten der ersten Halbzeit anknüpfen. Kay Rothenpieler versuchte alle taktischen Maßnahmen, die beste Wirkung zeigte noch die Variante mit siebtem Feldspieler und zwei Kreisläufern; vor allem deshalb, weil Aue in dieser Situation zweimal Pech mit Abprallern hatte und einmal am leeren Tor vorbeiwarf.

Der Mut der Westfalen wurde aber schließlich belohnt: Huesmann glich knapp fünf Minuten vor dem Ende zum 24:24 aus. Als dann noch Oliver Krechel einen Wurf von Kevin Roch parierte und Stefan Lex zweieinhalb Minuten vor dem Ende die erste Führung seit dem 1:0 warf, verwandelte sich die WESTPRESS arena in einen Hexenkessel. Anschließend scheiterte der zuvor sichere Siebenmeterschütze Eric Meinhardt per Siebenmeter. Zwar überwand er Krechel mit einem Aufsetzer durch die Beine, der Ball landete allerdings vor Latte und war so eine sichere Beute für den ASV-Keeper. Es folgte eine umstrittene Szene: Im Angriff wurde Kreisläufer Jan Brosch zu Fall gebracht, der so den Pass von Stefan Lex nicht fangen konnte. „Da hätte ich mir schon wenigstens einen Freiwurf gewünscht“, meinte Brosch später, der aber ansonsten wie alle Beteiligten wenig Anlass zur Kritik der Leistung des Unparteiischengespanns hatte, die auch in hitzigen Phasen des Spiels beruhigend einwirkten. Stattdessen netzte Meinhardt also 32 Sekunden vor dem Ende zum 25:25 für den EHV ein. Doch immer noch bestand für den ASV die Chance zum Sieg – mit seinem letzten Wurf verfehlte Lex allerdings das EHV-Gehäuse. „Das wäre sicherlich sehr glücklich gewesen.

Deswegen muss man auch anerkennen, dass Aue das sehr gut gemacht hat. Wir können froh sein über den Punkt. Unsere Serie geht weiter und wir müssen weiter hart arbeiten“, erklärte ASV-Trainer Kay Rothenpieler. „Es kann sich jeder vorstellen, dass wir unheimlich glücklich sind über den Punkt, den wir uns hart erkämpft haben und der mehr als verdient war“, meinte Stephan Swat. „Wenn man sieht, dass Hamm nur zweimal führt, wäre das mehr als bitter für uns gewesen.“

Weiter geht es für den ASV nach einer kurzen Pause nun am Ostersamstag, dann tritt die Mannschaft von Kay Rothenpieler um 19:30 Uhr beim Tabellendritten HSG Nordhorn-Lingen an, auf den der ASV nun zwei Zähler Rückstand hat. „Das wird natürlich eine ganz harte Aufgabe, in die wir allerdings ohne Druck gehen können“, so Rothenpieler.

ASV Hamm-Westfalen – EHV Aue 25:25 (11:11)

ASV: Krechel, Storbeck – Blohme (1), Huesmann (5, 4/4 7m), Milde (5), Brosch (1), Fuchs (1), Sohmann (1), Schwabe (4), Lex (2), Südmeier (1), Gudat (1), Papadopoulos (3), von Boenigk

EHV: Töpfer, Rasimas, Musil – Meinhardt (7, 3/5), Naumann (1), Roch (2, 0/1), Bornhorn (1), Petreikis (4), Dumcius, Brykner (6), Faith (2), Neuteboom, Slachta (2), Schauer

Schiedsrichter: Tolga Karamuk und Nikos Seliger

Zuschauer: 2.009

Geballte Emotionen: Oliver Krechel hielt in der ersten Halbzeit die Mannschaft mit seinen Paraden im Spiel. In der Schlussphase wehrte er zudem zwei entscheidende Bälle ab. - Foto: Wegener

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Bis 7. April bewerben

Bereits zum vierten Mal veranstaltet der ASV Hamm-Westfalen in diesem Jahr das „Westfalen-Voting-Game“, diesmal unterstützt vom Partner Urlaubsguru und daher als „Urlaubsguru-Voting-Game“. Nur noch bis zum 7. April nimmt die Geschäftsstelle des Handball-Zweitligisten Bewerbungen von Handballspielern aus Westfalen entgegen, die am 20. Mai als „Urlaubsguru-Voting-Stars“ gegen die Profis des ASV in der WESTPRESS arena antreten werden. Ein entsprechendes Online-Formular ist hier hinterlegt.

Betreut wird die Auswahlmannschaft wie bei den vorherigen Auflagen von einem prominenten Trainer – noch wird das Geheimnis allerdings nicht gelüftet, wer es diesmal ist. Man darf also gespannt sein, wer in die Fußstapfen der beiden Weltmeister Florian Kehrmann und Carsten Lichtlein treten wird. Bereits vor der Veranstaltung im Mai wird es auch ein gemeinsames Training für die Akteure geben, damit diese nicht unvorbereitet in das Duell vor sicher wieder mehr als 1.000 Zuschauern in der ASV-Heimspielstätte gehen.

„Beste Werbung für den westfälischen Handball“

Auch diesmal wird die Mannschaft, die aus den Bewerbern von einer Jury nach Positionswünschen vorausgewählt wird, per Internetabstimmung über Facebook ermittelt. Dann ist das Prozedere ganz einfach: Wer mehr Stimmen sammelt, schafft es ins Aufgebot. „Es ist schon erstaunlich, mit wieviel Mühe und Kreativität die Akteure da auf Stimmenfang gehen. Die Videos haben schon als gutes Beispiel für Social-Media-Aktivitäten auf Ligatagungen gedient“, verdeutlicht ASV-Pressesprecher Simon Kottmann das Rieseninteresse der westfälischen Handballer an der Aktion. Koordiniert wird das Voting-Game in der ASV-Geschäftsstelle von Mitarbeiter Max Doller, der sich zusammen mit dem gesamten ASV-Team bereits auf den Termin freut. „Das ist beste Werbung für den westfälischen Handball und eine tolle Aktion, die riesig ankommt.“ Das belegen auch die Zahlen eindrucksvoll: Schon bei der ersten Auflage 2014 verzeichnete der ASV 130.000 Klicks auf sein Facebook-Profil und fast 7.000 abgegebene Stimmen – Tendenz immer weiter steigend.

Die Aktiven dürfen sich zudem auf ein reguläres Rahmenprogramm freuen, wie beim Heimspiel des Zweitligisten üblich. Auch eine TV-Liveübertragung wird es wieder wie bei den vergangenen zwei Auflagen geben, auch wenn es natürlich nicht so sportlich ernsthaft zugehen wird, wie in der Meisterschaft. So dürfen sich auch die Zuschauer auf die ein oder andere Überraschung freuen, die sich die Trainer der Teams einfallen lassen werden. Bewerbungsschluss für die „Urlaubsguru-Voting-Stars“ ist am 7. April. Danach beginnt dann die Abstimmungsphase über Facebook.

DINA4-Poster zum Download (pdf)

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Heimspiel gegen Aue

Stinksauer war Stephan Swat, Trainer des kommenden ASV-Gegners EHV Aue, nach dem zurückliegenden Spieltag und der knappen 30:31-Heimsniederlage gegen den direkten Konkurrenten Hagen. „Wir sind tief im Abstiegskampf zurück“, konstatierte Swat anschließend – der ASV darf sich also am Freitagabend um 19:15 Uhr in der WESTPRESS arena auf einen hochmotivierten Gegner einstellen, für in den verbleibenden Spielen jeder Punkt zählt.

„Aber die Ausgangslage ist ja vor jedem Spiel die gleiche: In dieser Liga kann jeder jeden schlagen – insofern muss man seine Leistung jede Woche aufs Neue bestätigen. Und genau das haben wir auch am Freitag vor“, gab sich Kay Rothenpieler, Trainer der Westfalen, vor dem Duell gegen den zehn Plätze tiefer rangierenden EHV kämpferisch. Allein spielerische Lösungen werden gegen einen Gegner, der mit einer Portion Wut im Bauch antreten dürfte, auch nicht reichen. So werden die Westfalen, die mit 16:2 Punkten die beste Rückrundenbilanz der Liga aufzuweisen haben, auch kämpferisch gefordert sein. „Aber auch das ist jedem klar. Wir werden mit unseren Fans im Rücken die Serie fortsetzen wollen“, betonte Rothenpieler. Dann winkt ein absolutes Spitzenspiel gegen die momentan noch einen Punkt besser platzierte HSG Nordhorn-Lingen am Ostersamstag. „Das ist für uns überhaupt noch kein Thema. Wir konzentrieren uns nur auf dieses nächste Spiel – alles andere wäre in dieser ausgeglichenen Liga auch fahrlässig“, so der ASV-Coach, dem voraussichtlich wieder das gesamte Personal zur Verfügung stehen wird.

„Wir sind tief im Abstiegskampf zurück. Wer das nicht begriffen hat, ist absolut falsch im Verein“, kritisierte sein Kollege Stephan Swat nach der jüngsten Niederlage gegenüber der Freien Presse vor allem einige Bankspieler, die den Gegner durch ihre Leistung wieder ins Spiel gebracht hätten. „Ich kann nicht reinkommen und wilde Sau spielen, die Bälle einfach mal draufhauen aufs Tor, aber nicht zurücklaufen und so Benzin sein für Hagen“, meinte Swat gegenüber der Zeitung. Verschärft wurde die Situation für den EHV auch noch durch die Tatsache, dass andere Teams aus dem Tabellenkeller überraschend Punkte sammelten: TSV Bayer Dormagen erteilte VfL Lübeck-Schwartau beim 31:23 eine Lehrstunde, der Wilhelmshavener HV überraschte beim 33:30 gegen TuSEM Essen und Hamburg trotzte den Wölfen in Rimpar einen Zähler ab (23:23). Man darf also gespannt sein, wie die Gäste am Freitag mit der schwierigen Situation umgehen.

Anwurf in der WESTPRESS arena ist um 19:15 Uhr, Einlass ab 17:45 Uhr. Wer es nicht in die Halle schafft, kann die Partie live über www.handballdeutschland.tv oder www.lippewelle.de verfolgen.