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ASV-Hamm Westfalen

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Intensität gesteigert

Nach dem Auftakt in der vergangenen Woche, bei dem es vornehmlich noch um den aktuellen Leistungsstand der Akteure ging, hat der Trainerstab des ASV Hamm-Westfalen die Trainingsintensität für die Zweitligaspieler spürbar erhöht. Am Freitag steht um 19:30 Uhr der erste spielerische Test mit dem Vorbereitungsspiel gegen den TuS Spenge bei der TV Westfalia Halingen (Halinger Dorfstr. 41 a, 58708 Menden) an.

Auch wenn die Akteure „die Muskeln schon ein wenig gespürt haben“, wie Neuzugang Marten Franke bekannte, bei der Krafteinheit im Aktivita am Mittwochmorgen schonten sich die Westfalen unter den Augen von Atheltiktrainer Thomas Isdepski und Trainer Kay Rothenpieler keineswegs. Die zufriedenstellenden Testergebnisse der Vorwoche bescheinigten den Spielern zudem eine gute individuelle Arbeit. Taktisch gab es bereits eine erste Einheit Anfang der Woche – dabei machte Sören Südmeier einen entscheidenden Unterschied im Vergleich zur Vorsaison aus: „Das ist in dieser Saison etwas ganz anderes. Natürlich brauchen wir noch den Feinschliff, aber es sind zum einen weniger Neuzugänge, zum anderen nicht alle im Rückraum. Und wir haben in verschiedenen Konstellationen schon zusammen gespielt, kennen uns also sogar schon“, erwartet Südmeier eine deutlich kürzere Eingewöhnungszeit als in der Vorsaison. So kehrte mit Merten Krings ein ehemaliger Spieler aus Ahlen in die WESTPRESS arena zurück, der schon mit Jakob Schwabe zusammen auf Torejagd gegangen ist. Auch Marten Franke, der mit Krings aus Emsdetten wechselte, spielte beispielsweise schon mit Oliver Milde zusammen in Schwartau und kennt Sören Südmeier und Markus Fuchs aus der Jugendzeit in Minden.

Die "Neuen" des ASV sollen möglichst schnell integriert werden: (von links) Merten Krings, Alex Rubino Fernandez, Marten Franke, Ivar Stavast und Thomas Lammers, der die Aufgaben von Fynn Holpert im Marketingbereich übernommen hat. - Foto: Wegener
Zum Vorbereitungsauftakt stand wie in den vergangenen Jahren ein gemeinsames Frühstück mit allen ASV-Mitarbeitern und dem gesamten Mannschaftsstab im Elefanten des Maxiparks auf dem Programm. - Foto: Wegener
Rückkehr an alte Wirkungsstätte: Auch vor acht Jahren absolvierte Merten Krings bereits die Krafttrainingseinheiten beim Fitnesspartner Aktivita. - Foto: Wegener

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Dänischer Meister kommt

In knapp sechs Wochen steht für den ASV Hamm-Westfalen mit dem DHB-Pokalturnier der erste Pflichtspieleinsatz der neuen Saison 2019/2010 an. Ab dieser Woche wird sich die Mannschaft von Trainer Kay Rothenpieler intensiv darauf und auf die eine Woche nach dem Pokalturnier beginnende Zweitligasaison vorbereiten.

Für diese Vorbereitung setzen die westfälischen Handballer dabei auf viel Bewährtes. Nach verschiedenen Leistungstests am Donnerstag, einem gemeinsamen Frühstück mit dem kompletten Mannschaftsstab und der Geschäftsstelle sowie den obligatorischen Pressefotos am Freitag wird die Intensität dann ab Samstag, an dem erstmalig zwei Einheiten anstehen, immer weiter steigen. Am 19. Juli tritt der ASV in Menden gegen den TuS Spenge an, am 26. Juli in der heimischen WESTPRESS arena gegen TuS Ferndorf. Höhepunkt der Vorbereitung ist ein siebentägiges Trainingslager ab Ende des Monats. Hier trainiert der ASV zunächst in Hannover, am 31. Juli tritt der ASV dann auch gegen Erstligist TSV Hannover-Burgdorf an. Am 2. und 3. August folgt die Teilnahme am BDO-Cup des TuS Volmetal. Danach dürfen sich die Fans noch auf das Duell in Nordhorn gegen Erstligaaufsteiger HSG Nordhorn-Lingen freuen (7. August) und am Samstag, 10. August, auf die offizielle Saisoneröffnung in der WESTPRESS arena gegen den frischgebackenen dänischen Meister Aalborg Håndbold.

„Zunächst geht es natürlich darum, unsere Neuzugänge zügig zu integrieren. Das sollte aber wesentlich schneller gehen, als in der Vorsaison. Merten Krings kennt das Umfeld und ja sogar noch einige Spieler als Mitspieler“, erwartet Trainer Rothenpieler angesichts weniger personeller Änderungen einen kurzen Eingewöhnungsprozess für die Neuen im Team der Westfalen. Neben Mittelmann Krings (TV Emsdetten) sind dies Rechtsaußen Marten Franke (TV Emsdetten), Rückraum Ivar Stavast (Limburg Lions) und das spanische Talent Alex Rubino Fernandez (TuSEM Essen), der viel mit den Profis trainieren aber im Unterbau in der Oberliga Erfahrung sammeln soll. „Ansonsten werden wir viel Wert auf eine aggressivere Abwehrarbeit legen und die Kooperation zwischen Deckung und Torhütern soll noch besser werden. Wir wollen mehr Ballgewinne erzeugen, die dann unserem Offensivspiel zu Gute kommen“, kündigt Rothenpieler an.

Termine der Vorbereitung in der Übersicht

  • Fr., 19.07., 19:30 Uhr:           TuS Spenge gg. ASV Hamm-Westfalen
    TV Westfalia Halingen, Halinger Dorfstr. 41 a, 58708 Menden
  • Fr., 26.07., 18:30 Uhr:           ASV Hamm-Westfalen gg. TuS Ferndorf
    WESTPRESS arena
  • Mi., 31.07., 19:30 Uhr:          TSV Hannover-Burgdorf gg. ASV Hamm-Westfalen
    Halle der Gudrun-Pausewang-Grundschule, Grünewaldstr. 1, 31303 Burgdorf
  • Fr. & Sa., 02. & 03.08:            Teilnahme am BDO-Cup des TuS Volmetal (Infos)
  • Mi., 07.08., 19 Uhr: HSG Nordhorn-Lingen gg. ASV Hamm-Westfalen
    In Nordhorn, Infos zum Spielort folgen
  • Sa., 10.08., 18:30 Uhr:           ASV Hamm-Westfalen gg. Aalborg Håndbold
    WESTPRESS arena

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Spielplan veröffentlicht

Nach dem Pflichtspielauftakt im Pokal am 17. und 18. August beim Erstligisten GWD Minden tritt der ASV Hamm-Westfalen in der 2. Handball-Bundesliga zunächst auswärts beim Erstligaabsteiger SG BBM Bietigheim an. Auf die Heimpremiere dürfen sich die westfälischen Handballfans dann 31. August freuen. Dann geht es zur gewohnten ASV-Anwurfzeit um 19:15 Uhr gegen den HC Elbflorenz Dresden.

Auf eine weitere Besonderheit dürfen sich die ASV-Anhänger zudem zum Jahresende freuen. Die Partie vom 17. Spieltag gegen den Traditionsverein VfL Gummersbach wurde vom 22. Dezember auf den 30. Dezember verlegt, da die beiden Mannschaften dieses Duell voraussichtlich in den Dortmunder Westfalenhallen austragen werden. „Der finale Vertrag dazu ist gerade in Arbeit“, ist Geschäftsführer Franz Dressel sehr zuversichtlich, dass es mit dem besonderen Spiel an der traditionsreichen Handballstätte gegen den zwölffachen Deutschen Meister klappen wird. Denn nicht nur, dass die Gummersbacher ab 1970 für lange Zeit ihre Europapokalspiele in Dortmund austrugen, auch bei den Westfalen denkt man immer wieder gerne an den 28. Dezember 2010 zurück, als man in der mit fast 11.000 Zuschauern ausverkauften Westfalenhalle nach zwischenzeitlicher Sieben-Tore-Führung nur knapp mit 28:30 dem späteren Deutschen Meister Hamburger SV unterlag. „Das ist bei allen, die das miterleben durften, noch immer sehr präsent“, versichert Franz Dressel. Auch in diesem Jahr könnte es ein Spiel für die sportlichen Geschichtsbücher in Dortmund werden: Der bisherige Zuschauerrekord der 2. Handball-Bundesliga von 9.702 Zushauern könnte am 30. Dezember geknackt werden. Auch am 26. Dezember tritt der ASV übrigens zuhause an, dann geht es um 17 Uhr in der WESTPRESS arena gegen Bietigheim.

Kompletter Spielplan der 2. Handball-Bundesliga 2019/2020

Infos zum Erstrundenturnier des DHB-Pokals 2019/2020 am 17. und 18. August

Spielstätte ist die Sporthalle Dankersen in der Olafstraße 2, 32423 Minden
Die Halle hat eine Kapazität von 350 Sitz- und 80 Stehplätzen.

Samstag 17. August
Halbfinale 1 1 16.30 Uhr HC Empor Rostock gegen Oranienburger HC
Halbfinale 2 2 18.30 Uhr GWD Minden gegen ASV Hamm-Westfalen

Sonntag 18. August
Finalspiel 14.00 Uhr

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Erste Pokalrunde in Minden

Eine weite Anreise zur ersten Pokalrunde bleibt dem ASV Hamm-Westfalen erspart: Da die beiden Drittligisten in der Gruppe auf die Austragung verzichteten und auch der ASV die Ausrichtung nicht übernimmt, wird das Erstrunden-Turnier am 17. und 18. August nun bei Erstligist GWD Minden stattfinden.

„Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre und dem immensen Aufwand, der mit so einem Turnier einhergeht, haben wir uns ebenfalls dagegen entschieden“, begründete ASV-Geschäftsführer Franz Dressel die Entscheidung, die zuvor bereits sowohl der HC Empor Rostock als auch der Oranienburger HC genauso gefällt hatten, die das zweite Halbfinale des Turniers bestreiten. Im anderen tritt der ASV gegen die favorisierten Mindener an. „Es gibt bessere Auslosungen, aber wir nehmen es, wie es kommt“, kommentierte Trainer Kay Rothenpieler das Pokallos, der sich mit der Mannschaft und den Fans zumindest darüber freuen kann, dass den Westfalen eine lange Anreise nach Rostock oder in die Hammer Partnerstadt Oranienburg kurz vor dem Beginn der Meisterschaft erspart bleibt. Denn der steht dann eine Woche später an, der genaue Spielplan wird in dieser Woche auf der Ligatagung besprochen. In die Vorbereitung starten die Handballer des ASV Mitte der kommenden Woche, nach dem obligatorischen Begrüßungsfrühstück mit Mannschaft und allen Mitarbeitern und der Vorstellung aller Neuen steht zunächst ein Presse-Fotoshooting an. Weitere Infos zur Vorbereitung folgen in Kürze.

DHB-Pokal, Erstrundenturnier in der Übersicht

Spielstätte ist die Sporthalle Dankersen in der Olafstraße 2, 32423 Minden
350 Sitzplätze, 80 Stehplätze

Halbfinale 1: Sa., 17.8., 16:30 Uhr HC Empor Rostock gg. Oranienburger HC
Halbfinale 2: Sa., 17.8., 18:30 Uhr GWD Minden gg. ASV Hamm-Westfalen
Finale, So., 18.8., 14 Uhr Sieger der Halbfinalspiele

Sören Südmeier trifft mit dem ASV in der ersten Pokalrunde auf seinen ehemaligen Verein GWD Minden. - Foto: Wegener

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Rückkehr in neuer Rolle

In neuer Rolle kehrt Thomas Lammers heute an alte Wirkungsstätte zurück. Der ehemalige Rückraumspieler übernimmt zum 1. Juli beim Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen die Aufgaben von Fynn Holpert, der zum Ende der zurückliegenden Saison als Beauftragter für Vermarktung und Sponsoring der Westfalen ausschied.

„Wir freuen uns sehr über die Zusage von Thomas für diese Position. Er kennt den ASV, den Stab, das Umfeld, wohnt und lebt in Hamm und hat nach seiner aktiven Laufbahn beruflich Vertriebserfahrung gesammelt“, erklärte ASV-Geschäftsführer Franz Dressel bei der Bekanntgabe, der einen besonderen Dank an den ASV-Wirtschaftsbeirat richtete, der „großen Anteil am erfolgreichen Abschluss der Nachfolgersuche für Fynn Holpert hatte“, so Dressel weiter.

„Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe“, betonte Thomas Lammers, der von 2009 bis 2012 in Hamm auf Torejagd gegangen ist und in dieser Zeit den Erstligaaufstieg und direkten Abstieg des Hamm-Ahlener Gemeinschaftsprojektes HSG Ahlen-Hamm miterlebte. „Auch danach hat sich der ASV in vielen Bereichen immer weiter professionalisiert, wie etwa auch im Bereich des Sponsorings“, hat Lammers auch nach seinem Ausscheiden immer engen Kontakt zum ASV gehalten und war auch regelmäßig Gast in der WESTPRESS arena. „Wohl kein anderer Zweitligist kann auf sein so großes unternehmerisches Netzwerk im Rücken bauen.“ Zuletzt betreute er als Sportlicher Leiter die Drittligahandballer der benachbarten Ahlener SG. „Fynn Holpert hat hier in den zurückliegenden drei Jahren viele Dinge neu angestoßen und den ASV als Marke weit über Hamm hinaus in der Region platziert. Genau daran will ich anknüpfen, natürlich aber auch eigene Ideen entwickeln.“ Dass er dabei auf viele alte Weggefährten beim ASV treffe, sehe er als großen Vorteil an, versichert Lammers. „Eine große Eingewöhnungszeit sollte es nicht geben.“

Thomas Lammers (l.) und Franz Dressel (r.). - Foto: Kottmann

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Trainer, Spieler und Torhüter der Saison

­Was für ein Karriereabschluss für Eric Meinhardt! Das Urgestein des EHV Aue wurde von den Trainern und Managern der 2. Handball-Bundesliga zum „Spieler der Saison“ gewählt. Außerdem werden Björn Buhrmester als „Torhüter der Saison“ und Heiner Bültmann als „Trainer der Saison“ ausgezeichnet.


Aufstiegstrainer ist auch „Trainer der Saison“

Heiner Bültmann von Aufsteiger HSG Nordhorn-Lingen ist „Trainer der Saison 2018/19“ in der 2. Handball-Bundesliga. Bültmann wurde von seinen Trainerkollegen und den Managern der 2. Handball-Bundesliga zum besten Trainer gewählt.
Der 47-Jährige folgt damit auf Hartmut Mayerhoffer, der vergangenes Jahr mit der SG BBM Bietigheim in die DKB Handball-Bundesliga aufgestiegen war. Selbiges gelang nun auch Bültmann, der die HSG nach zehnjähriger Abstinenz wieder in die DKB HBL geführt hat.

Heiner Bültmann übernahm die HSG Nordhorn-Lingen im Sommer 2009 und zählte mit seiner Mannschaft stets zu den Top-Teams der Liga. In dieser Saison setzte sich Bültmann mit seiner Mannschaft gegen zahlreiche Konkurrenten durch und startet nun in der nächsten Saison wieder in der DKB Handball-Bundesliga.

Die Trophäe wird Bültmann im Rahmen des letzten Saisonspiels der Nordhorner am Samstag, 08. Juni (Anwurf: 18:00 Uhr), gegen den Absteiger Wilhelmshavener HV von Dieter Koopmann, Mitglied des HBL-Präsidiums, übergeben.

Die Trainer der Saison der 2. Handball-Bundesliga im Überblick:
2012: Maik Handschke
2013: Bo Patrik Liljestrand
2014: Jens Bürkle
2015: Jens Bürkle
2016: Robert Andersson
2017: Aðalsteinn Eyjólfsson
2018: Hartmut Mayerhoffer
2019: Heiner Bültmann


Eric Meinhardt – Karriereende als „Spieler der Saison“

Eric Meinhardt vom EHV Aue ist der beste Feldspieler der 2. Handball-Bundesliga in der Saison 2018/19. Dies entschieden die Trainer und Manager der 2. Handball-Bundesliga, indem sie dem 33-jährigen Rückraumspieler, der nach dieser Saison seine Karriere beendet, die meisten Stimmen bei der Wahl zum „Spieler der Saison“ gaben.

Der 33-Jährige spielt bereits seine ganze Karriere beim EHV Aue. Für die Sachsen bestritt Meinhardt alleine in der 2. Handball-Bundesliga weit über 200 Spiele. Insgesamt gelangen Eric Meinhardt mehr als 2.000 Tore im EHV-Trikot.

Mit 234 Toren (Stand: 06. Juni 2019) ist er der drittbeste Torschütze der gesamten Liga und zusammen mit seinen 111 Assists der Topscorer der 2. Handball-Bundesliga.

Die Trophäe erhält der Rückraumspieler im Rahmen des letzten Saisonspiels des EHV Aue zu Hause gegen den TuS N-Lübbecke von Torhüter-Legende und HBL-Justiziar Andreas Thiel. Angepfiffen wir am Samstag, 08. Juni, um 18:00 Uhr.

Statistik 2018/2019 (Stand: 06.06.2019)
Spiele: 37
Tore: 234
Wurfquote: 67,63%
Assists: 111
Steals: 14


Björn Buhrmester verteidigt Titel als „Torhüter der Saison“

Björn Buhrmester von Aufsteiger HSG Nordhorn-Lingen ist der „Beste Torhüter der Saison 2018/19“ in der 2. Handball-Bundesliga. Der 34-Jährige, der bereits seit 2009 das Tor der HSG hütet, hinterließ bei den Trainern und Managern der 2. Handball-Bundesliga den bleibendsten Eindruck.

Damit verteidigte Buhrmester seinen Titel aus dem Vorjahr, denn bereits in der Saison 2017/18 wurde er zum „Torhüter der Saison“ gewählt. Der HSG-Keeper gehörte in seiner zehnten Spielzeit bei der HSG in sämtlichen statistischen Kategorien zu den Toptorhütern der 2. Handball-Bundesliga.

Buhrmester stieg 2009 mit TuS-N Lübbecke in die 1. Handball-Bundesliga auf, wechselte im Anschluss an die Saison jedoch nach Nordhorn, wo er seither über 350 Partien für die Niedersachsen absolvierte.

Die Trophäe erhält er im Rahmen des letzten Saisonspiels der HSG Nordhorn-Lingen am 8. Juni gegen den Wilhelmshavener HV (Anwurf: 18:00 Uhr). Überreicht wird sie von Dieter Koopmann, Mitglied des HBL-Präsidiums.

Statistik 2018/2019 (Stand: 06.06.2019)
Spiele: 31
Gegentore: 441
Paraden: 273
Gehaltene 7-Meter: 24
Quote gehaltener Bälle aufs Tor: 38,24 %
Assists: 14
Tore: 4

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ASV wird Vierter

Der ASV Hamm-Westfalen hat die Zweitligasaison 2018/2019 als Tabellevierter abgeschlossen. Zum einen setzte sich der drittplatzierte HSC Coburg erwartungsgemäß gegen den Dessau-Roßlauer HV durch, zum anderen unterlagen die Westfalen beim fünftplatzierten VfL Lübeck-Schwartau nach einem Offensivfeuerwerk mit 37:35 (26:21).

Für beide Mannschaften ging es an diesem letzten Spieltag nicht mehr um allzuviel – insofern lieferten sich die Tabellennachbarn einen munteren Schlagabtausch in der mit über 2.100 Zuschauern ausverkauften Hansehalle. Wie erwartet musste Kay Rothenpieler auf Markus Fuchs gänzlich verzichten, Sören Südmeier, Fabian Huesmann und Oliver Milde waren angeschlagen zur letzten Auswärtsfahrt angetreten. „Dafür haben wir es richtig gut gemacht“, befand Kay Rothenpieler nach der knappen Niederlage. Und bei der boten sich den Westfalen nach dem in der zweiten Halbzeit aufgeholten Rückstand sogar Chancen. Dann nach zwischenzeitlich sechs Treffern Rückstand kämpften sich die Westfalen, die anfänglich wegen der personellen Einschränkungen – allerdings nur bedingt erfolgreich – mit der Variante des siebten Feldspielers begannen, noch auf 30:30 heran. „Aber in der Phase danach hatten wir Pech, dass wir den einen oder oder anderen Pfiff nicht bekommen oder verworfenen haben“, erklärte Rothenpieler später gegenüber der Presse.

So feierten die Gastgeber am Ende einen knappen Sieg und starteten in die Abschiedsfeier gleich mehrerer Akteure. Dem ASV blieb immerhin die Gewissheit, eine gute Saison anständig beendet zu haben. Bis zum 10. Juli haben die Westfalen nun frei, dann beginnt die Vorbereitung auf die neue Spielzeit.

Zur kompletten Spielstatistik geht es hier.

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Saisonabschluss

Am Ende einer noch einmal langen Zweitligasaison tritt der ASV Hamm-Westfalen am Samstagabend (18 Uhr) beim VfL Lübeck-Schwartau an. Der vierte Platz ist den Westfalen bereits sicher, im Fernduell mit Coburg muss der ASV einen Zähler aufholen, um sich dann mit dem HSC doch noch den dritten Rang zu teilen. Wegen des in Dresden unterbrochenen Spiels wäre das schlechtere Torverhältnis des ASV bedeutungslos.

„Wir wollen uns natürlich gut aus der Saison verabschieden. In Lübeck erwartet uns noch einmal eine schwere Aufgabe, denn der VfL wird natürlich alles dafür tun, um sich von den eigenen Fans entsprechend zu verabschieden“, erwartet ASV-Trainer Kay Rothenpieler noch einmal ein umkämpftes Spiel am 38. Spieltag, auch wenn es sportlich für beide Mannschaften nicht mehr um viel geht und die „Luft etwas raus ist“, wie der Trainer feststellte. Personell wird Rothenpieler möglicherweise etwas improvisieren müssen, da hinter der Einsatzfähigkeit gleich mehrerer Akteure wie Oliver Milde, Sören Südmeier oder Fabian Huesmann ein Fragezeichen steht. Zudem wird Markus Fuchs die Reise in den Norden aus persönlichen Gründen nicht antreten können. Hilfe aus der Reserve kann es diesmal auch nicht geben, da die Oberligamannschaft aktuell zur Mannschaftsfahrt unterwegs ist.

„Wir wollen ein vernünftiges Spiel abliefern und uns einigermaßen gut in den Urlaub verabschieden“, beschrieb Rothenpieler seine Erwartungen nach dem Abschlusstraining am Freitagnachmittag. Am Ende sei es natürlich immer etwas besser, die Saison zuhause zu beenden. „So hatten wir unseren emotionalen Höhepunkt schon ein wenig am vergangenen Wochenende in der WESTPRESS arena gegen Essen.“ Diesen werden am Samstag noch einmal die VfL-Fans haben, die Gastgeber vermeldeten für das Spiel bereits eine ausverkaufte Halle. Mit dem Schlusspfiff endet für Bastian Damm (Wechsel zum Bergischen HC), Antonio Metzner (HC Erlangen), Jonas Ottsen (unbekannt) und Toni Podpolinski (Karriereende) nicht nur die Saison, sondern auch die Vereinszugehörigkeit beim VfL. Und für einen beim ASV wird das auch ein ganz besonderer Moment: Routinier Lars Gudat, der am Vorwochende so emotional von den westäflischen Fans verabschiedet wurde, beendet in Lübeck seine Profilaufbahn.

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Emotionaler Abend

Genau 2.150 Handballfans sorgten am Samstagabend für eine würdige Kulisse in der WESTPRESS arena beim letzten Heimspiel des ASV Hamm-Westfalen in der Saison 2018/2019 und beim Abschied von Lars Gudat sowie der ebenfalls scheidenden Akteure Lukas Blohme, Vincent Sohmann und Kim Voss-Vels. Dabei geriet das 32:32, mit dem das Westderby gegen den TuSEM Essen leistungsgerecht endete, zumindest kurzzeitig zur Nebensache.

Schon vor dem Beginn der Partie war jedem Besucher in der gut gefüllten Heimspielstätte der Westfalen klar, dass es ein besondere Abend werden sollte. Zwar nicht unbedingt aus sportlicher Sicht, da der ASV seinen gerade erst eroberten dritten Tabellenplatz wegen des gleichzeitigen Sieges des HSC Coburg durch den Punktverlust gegen Essen wieder einbüßte. Aber mit ihrer aufwändig vorbereiteten Choreographie zu Ehren des westfälischen Dauerbrenners Lars Gudat, der seit zwölf Jahren die Außenbahn des ASV bearbeitete, sorgten die Fans schon vor dem Anpfiff für ganz besondere Momente, die nach dem Abpfiff ihre Fortsetzung finden sollte.

Trainer Kay Rothenpieler stellte mit seiner Anfangsformation klar, dass zunächst einmal der Sport im Vordergrund stehen sollte und auch die zwei Punkte fest im Visier der Gastgeber waren. So setzte Rothenpieler, der erneut nur auf Rückraumshooter Oliver Milde verzichten musste, auf die zuletzt bewährte Formation. Einzig Sören Südmeier, der zuletzt noch leicht angeschlagen war, blieb anfänglich draußen. Doch die Anfangsformation stach nicht, die Gäste waren wacher und gingen schnell mit 1:4 in Führung. Erst in der Folge agierten die Gastgeber, die Kay Rothenpieler während einer frühen Auszeit neu einstellte, sicherer. In der 13. Minute glich Kreisläufer Jan Brosch erstmalig aus Sicht der Gastgeber aus. Anschließend blieb die Partie völlig offen. Vier Sekunden vor dem Ende der Halbzeit traf Markus Fuchs zur knappen 15:14-Führung.

Im zweiten Abschnitt blieb es bis zum 21:21 in der 38. Minute völlig ausgeglichen. Durch Stefan Lex und Fabian Huesmann ging der ASV anschließend erstmalig in dieser Halbzeit mit zwei Treffern in Führung. Aber Essen glich ähnlich wie später nach der 27:25-Führung (49. Minute) wieder aus. Immer wieder legte der ASV vor, konnte sich aber nicht absetzen. So legte in der 56. Minute Essen durch Toptorschütze Lucas Firnhaber vor, der insgesamt in der Partie acht Tore erzielte. Stefan Lex glich erneut aus. Ihren letzten Angriff spielten die Gäste dann sehr clever – unterbrochen durch eine Auszeit von Jaron Sievert – extrem lange und ungeahndet von den ansonsten sehr unauffälligen Unparteiischen Sebastian und Matthias Klinke. 15 Sekunden vor dem Ende warf Tim Zechel TuSEM in Führung. Nun ging es für den ASV nur noch um einen Punktgewinn. Und den sollte Fabian Huesmann per Siebenmeter nach abgelaufener Spielzeit sichern. Zuvor war wieder einmal Jan Brosch beim Torwurf gefoult worden.

„Beide Mannschaften haben heute auch in dieser Phase der Saison noch ein Torspektakel abgeliefert, die Zuschauer sind sicher auf ihre Kosten gekommen“, war TuSEMS Trainer Jaron Sievert trotz der verlorenen Führung mit der Punkteteilung nicht unzufrieden. „Insgesamt gesehen ist das sicher ein Ergebnis, das zum Spielverlauf und den Leistungen passt“, so der Coach weiter. Dies sah auch Kay Rothenpieler so, der „ein sehr gutes und intensives Spiel“ sah. Die Punkteteilung sei verdient, meinte der Trainer und Sportliche Leiter des ASV, der schon vor dem Abschluss der Saison am nächsten Samstag in Lübeck von einer insgesamt „hervorragenden Rückrunde sprach“. Rothenpieler: „Und für Lars Gudat war das heute ein besonderer Abschied vom Heimpublikum. Ich habe ihn damals als 18-Jährigen zum ASV geholt. Und in den zwölf Jahren hat er hier immer alles für den ASV gegeben. Er war vielleicht nicht der Außen, der sich durch Leger oder Dreher in den Vordergrund gespielt hat. Aber war immer ein herausragender Kämpfer und ein Vorbild und er hat immer alles für uns gegeben.“ Lars Gudat: „Mit einem Derby aufzuhören und so ein dramatisches Spiel zu erleben, ist ein perfekter Abschluss. Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge, das waren ganz tolle Jahre hier beim ASV. Aber ich freue mich jetzt auch auf meine neuen Aufgaben.“

Zum Live-TV-Mitschnitt (Handball-Deutschland.TV) mit Abschiedszeremonie und Interviews nach dem Spiel.

ASV Hamm-Westfalen – TuSEM Essen 32:32 (15:14)

ASV: Storbeck, Krechel – Blohme (2), Huesmann (5/3), Brosch (5), Fuchs (6), Spiekermann, Sohmann, Schwabe (1), Lex (4), Südmeier (1), Gudat (1), Pretzewofsky, Papadopoulos (3), von Boenigk (4)

TuSEM: Bliss, Borchert – Beyer (4/2), Witzke (4), Akakpo (1), Sczesny (6), Müller (3), Firnhaber (8), Klingler, Skroblien (2/1), Ingenpass, Zechel (4)

Schiedsrichter: Sebastian und Matthias Klinke

Zuschauer: 2.150

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Finaler Heimauftritt des ASV

Wie ernst die Handballer des ASV Hamm-Westfalen es mit dem sportlich bedingt bedeutsamen dritten Platz der 2. Handball-Bundesliga meinen, hat die Mannschaft von Trainer Kay Rothenpieler mit dem jüngsten Sieg bei Tabellennachbar HSC Coburg eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Nun gilt es für die Westfalen, diese Leistung am Samstag im Westderby gegen den TuSEM Essen in eigener Halle zu bestätigen.

„Wir wollen die Saison bestmöglich beenden und uns auf diese Weise bei unseren Zuschauern für die tolle Unterstützung in der gesamten Spielzeit bedanken“, stellte Kay Rothenpieler mit Blick auf das Duell am Samstag klar, das wie alle Partien des Spieltags bereits um 18 Uhr angepfiffen wird. Auch unabhängig vom Sportlichen dürfen sich die Fans des ASV auf einen erneut besonderen Abend in der WESTPRESS arena freuen. Denn am Samstag werden vier Spieler verabschiedet – und vor allem bei einem dürfte es dabei sehr emotional zugehen. So wird Lars Gudat, der aktuell Dienstälteste im Trikot der Westfalen, nach zwölf Jahren beim ASV seine Profilaufbahn beenden. „Das wird extrem emotional“, wird das Kribbeln auch bei dem 29-Jährigen täglich größer, wie Lars Gudat unter der Woche versicherte. Ebenfalls verabschiedet werden zudem Lukas Blohme (VfL Gummersbach) und Kim Voss-Fels (VfL Eintracht Hagen) sowie Vincent Sohmann, der unter der Woche einen Auflösungsvertrag unterschrieben hat und damit den ASV vorzeitig verlassen wird. „Das war ein sehr offenes und gutes Gespräch. Wir haben uns in beiderseitigem Interesse auf eine Vertragsaufhebung zum 30. Juni 2019 geeinigt“, berichtete ASV-Geschäftsführer Franz Dressel. „Wir wünschen Vincent auf seinem weiteren Weg alles Gute ebenso wie natürlich allen anderen Akteuren, die uns verlassen.“

Ebenfalls ab Sommer nicht mehr für den ASV tätig sein wird zudem Fynn Holpert, der nach drei Jahren als Sponsorenbetreuer für die Westfalen nun verschiedene Geschäftsführer-Tätigkeiten aufnehmen wird. Franz Dressel: „Das ist natürlich sehr schade, aber aus seiner Sicht auch absolut nachvollziehbar. Fynn Holpert hat einen sehr, sehr guten Job bei uns gemacht.“ So habe der ehemalige Geschäftsführer des TBV Lemgo und der SG Flensburg-Handewitt beim ASV stark die Markenbildung vorangebracht und auch überregional Sponsoren für die Westfalen interessiert, betonte Franz Dressel.

Im Anschluss an die Partie, die wie gewohnt von Handball-Deutschland.TV und Radio Lippe Welle Hamm live übertragen wird, findet außerdem erstmalig eine große Saisonabschlussparty der Profis und Amateure des ASV Hamm-Westfalen im Foyer der WESTPRESS arena statt. Zum letzten Spieltag der Saison reist der ASV dann am Samstag, 8. Juni, zum VfL Lübeck-Schwartau.