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ASV-Hamm Westfalen

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Gedämpfte Derbystimmung

Auch beim siegreichen VfL Eintracht Hagen wollte sich am Freitagabend nach dem knappen 30:32-Derbysieg beim ASV Hamm-Westfalen vor 1.609 Zuschauern keine rechte Siegerlaune einstellen. Eine Viertelstunde vor Spielende wurde die Zweitligapartie wegen eines medizinischen Notfalls unter den Zuschauern rund eine halbe Stunde unterbrochen.

Darüber hinaus verletzte sich Hagens Julian Renninger in der Schlussphase möglicherweise schwerer am Knie. „Das dämpft unsere Freude über diesen Sieg. Vor allem geht natürlich an den Fan des ASV unser Genesungswunsch“, stellte VfL-Trainer Stefan Neff zunächst die Wünsche ebenso wie ASV-Coach Michael Lerscht seiner Spielanalyse voran. „Wir sind nicht gut reingekommen, haben uns zu sehr von einigen Schiedsrichterentscheidungen rausbringen lassen. Da sind wir nicht bei uns geblieben“, meinte Neff, der bei 11:6-Rückstand in der 17. Minute mit einer Auszeit und personellen Änderungen reagierte. Der ASV spielte bis dahin sehr stark, immer wieder konnte die Offensivabteilung nur per Foul am Tor gehindert werden, in Serie verwandelte Kapitän Fabian Huesmann seine Siebenmeter. Zudem stand die Abwehr gut und Torwart Vladimir Bozic hielt die Hagener Würfe in Serie.

Ins Spiel brachten die Gäste dann vor allem die eingewechselten Akteure. Der Rückraum war mit dem Ex-ASVer Jan-Lars Gaubatz und Tim Stefan wesentlich torgefährlicher, der eingewechselte Torwart Mats Grzesinski hielt wesentlich besser als Tobias Mahncke. Während es bei den Gästen besser lief, leisteten sich die Westfalen immer mehr Ungenauigkeiten und schwache Torabschlüsse. So spielte sich Hagen bis zur Pause auf 16:15 heran.

Im zweiten Abschnitt war es nun das erwartete Derby auf Augenhöhe. Der ASV, bei dem erstmalig auch wieder Matej Mikita nach überstandener Fußverletzung im Aufgebot stand, legte noch einmal bis zur 41.Minute auf 21:18 vor. Wieder reagierte Neff mit einer Auszeit, erneut fruchteten die Maßnahmen – Hagen ging durch den starken Pouya Norouzi erstmalig mit 22:23 in Führung. Michael Lerscht reagierte nun seinerseits mit einer Auszeit. Genau in diesem Moment kam es zum Notfall. Die Mannschaft wurden sehr schnell vom Kampfgericht in die Kabinen beordert.

Da der Person erfolgreich geholfen werden konnte, entschieden sich die Verantwortlichen zur Fortführung der Partie. Nach der Pause startete der VfL wesentlich besser – schnell bauten die Gäste die Führung auf 22:25 aus. Hagen hatte die Partie gedreht. Aber die Westfalen ließen sich nicht abschütteln, kämpften sich nun angeführt vom starken Dani Baijens in die Partie zurück. Nach dem 27:27-Ausgleich durch Jan von Boenigk in der 55. Minute musste der ASV aber immer wieder einem Tor Rückstand hinterherlaufen. So auch in der Schlussminute, als Baijens zum Tor zog und dabei im Wurf gestoppt wurde – der erhoffte Foulpfiff blieb zum Ärger der Gastgeber aus. Hagen nutzte seine Chance, setzte alles auf eine Karte und wurde durch den finalen Treffer von Theo Buergin zum 30:32 belohnt.

ASV Hamm-Westfalen – VfL Eintracht Hagen 30:32 (16:15)

ASV: Bozic, Storbeck – Genz (2), Huesmann (9/4), Brosch (3), Fuchs, Reimann, Engelhardt (2), Orlowski (3), Baijens (4), Mikita, von Boenigk (5), Wieling

VfL: Grzesinski, Mahncke – Buergin (2), Becker (4), Nourizi (7/5), Pröhl (2), Bratzke, Renninger, Klein, Vorlicek (4), Athanassoglou (1), Gaubatz (5), Kister (2), Mestrum, Stefan (5), Toromanovic

Zuschauer: 1.609

Schiedsrichter: Matthias und Sebastian Klinke

Zeitstrafen: ASV 8 min, VfL 4 min

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ASV-Hamm Westfalen

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Spitzenspiel mit Derbycharakter

Auf zwei Topspiele dürfen sich die Handballfans an diesem Wochenende in der 2. Handball-Bundesliga freuen. Zunächst empfängt der ASV Hamm-Westfalen am Freitagabend um 19:15 Uhr den Vierten VfL Eintracht Hagen, am Samstag folgt dann in der Emslandarena in Lingen das Spitzenspiel zwischen Tabellenführer VfL Gummersbach und der gastgebenden HSG Nordhorn-Lingen, die aktuell mit genauso viel Minuspunkten wie der ASV auf dem zweiten Platz der Tabelle liegt.

„Natürlich macht die Tabellensituation unsere Partie zu etwas Besonderem“, erklärt ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers, der mit einem ähnlich guten Besuch rechnen darf wie zuletzt gegen Spitzenreiter Gummersbach. Aber mehr noch sei es ja die räumliche Nähe – zwischen beiden Arenen liegen nur knapp 60 Kilometer Fahrtweg – und die vielen personellen Verbindungen zwischen Hamm und Hagen, die der Partie am Freitag Derbycharakter verleihe, so Lammers weiter. Denn auf beiden Seiten gibt es Akteure, die jeweils schon im anderen Dress im Einsatz waren. So spielte ASV-Rückraum Jan von Boenigk von 2015 bis 2018 für die Eintracht. Auf Hagener Seite gibt es mit Jan-Lars Gaubatz und Valentin Schmidt zwei mit ASV-Vergangenheit von 2015 bis 2016. Zudem arbeitete der heutige Geschäftsführer des VfL, Fynn Holpert, als Marketingverantwortlicher von 2016 bis 2019 für den ASV Hamm-Westfalen. „Es gibt guten Kontakt auf verschiedenen Ebenen, das macht so ein Spiel natürlich für alle noch etwas interessanter“, bekennt auch Lammers eine entsprechende Vorfreude auf das Derby.

Bei den Fans ist diese ohnehin sehr groß, der Vorverkauf für das unter 2G-Regel stattfindende Zweitligaspiel lief gut. Schließlich geht es um wichtige Punkte für beide Teams, will man den Platz in der Verfolgergruppe des VfL Gummersbach behalten. Keine Rolle bei der Chancenbewertung spielt dabei die Tatsache, dass Hagen Aufsteiger ist. „Schon vor der Saison war jedem klar, dass mit Rostock und Hagen zwei sehr starke Teams in die 2. Liga zurückkehren“, meint Lammers. Hinzu kommt, dass die Eintracht nach der etwas unerwarteten 32:28-Niederlage in Emsdetten gegen Hochkaräter der Liga fleißig Punkte sammelte. In Rostock gelang ein 26:26, beim TuSEM Essen ein 28:29-Sieg und dann gegen Gummersbach ein überragender 40:36-Heimsieg. Auch im zurückliegenden Spitzenspiel gegen punktgleiche Hüttenberger holte der VfL nach 31:33-Rückstand in den abschließenden vier Minuten noch ein 33:33 heraus. „Die Qualitäten sind bekannt. Für uns ist völlig klar: Wir müssen wieder in allen Bereichen an unser Maximum kommen. Wir freuen uns riesig auf diese Aufgabe“, stellte auch ASV-Trainer Michael Lerscht klar, dem voraussichtlich die gesamte Mannschaft zur Verfügung steht. Einzig hinter dem am Fuß verletzten Matej Mikita steht noch ein Fragezeichen. Man wolle gemeinsam mit den Fans einen tollen Handballabend erleben, so Lerscht – und „toll“ heißt übersetzt einen aus ASV-Sicht siegreichen Abend. Denn dann machen die Korrespondenzen mit den Ex-Weggefährten in den Tagen danach deutlich mehr Spaß.

Anwurf für das Spiel am Freitag ist um 19:15 Uhr, Einlass zum 17:45 Uhr. Besucher werden gebeten, die Zeit für die erforderlichen 2G-Kontrollen einzuplanen und entsprechend frühzeitig zu kommen. Die genauen Regularien hat der ASV hier (ASV-Website) veröffentlicht.

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ASV appelliert an Fans

Die NRW-Landesregierung hat am 23. November eine neue Coronaschutzverordnung verabschiedet, die eine flächendeckende 2G-Pflicht im Freizeitbereich einführt. Der ASV setzte zuletzt beim Heimspiel gegen Rimpar allerdings ohnehin bereits freiwillig ein entsprechendes Konzept um.

Darüber hinaus appelliert der ASV an alle Besucher des Heimspiels gegen den VfL Eintracht Hagen am Freitagabend, die für den Weg zum Sitzplatz geltende Maskenpflicht freiwillig zu erweitern und auch auf dem Sitzplatz die Maske während des Arenabesuchs zu tragen.

Gültige Regeln und Hinweise für den Besuch in der WESTPRESS arena in der Übersicht

  • 2G-REGEL– Gemäß der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW ist der Besuch der Vorstellung nur mit Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung und einem entsprechenden Identitätsnachweis möglich. Denken Sie bitte unbedingt an alle aktuellen Nachweise, da der Besuch der Arena aufgrund der Gesetzeslage sonst nicht möglich ist.
  • KONTROLLE– Die „2G-Überprüfung“ ist ab 90 Minuten vor Spielbeginn möglich. Die Überprüfung findet direkt am Eingang der WESTPRESS Arena statt. Bitte kalkulieren Sie mögliche Wartezeiten ein und halten Sie die erforderlichen Unterlagen bereit.
  • KINDER UNTER 6 JAHREN – Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Vornahme eines Coronatests immunisierten Personen gleichgestellt.
  • SCHÜLER:INNEN UNTER 16 JAHREN – Aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen sind sie immunisierten Personen gleichgestellt.
  • SCHÜLER:INNEN ÜBER 16 JAHREN– Müssen eine Bescheinigung ihrer Schule vorzeigen und sind hierdurch immunisierten Personen gleichgestellt.
  • MASKENPFLICHT– Bei der 2G-Kontrolle und beim Betreten der WESTPRESS Arena bis zum Sitzplatz muss ein medizinischer Mund-/Nasenschutz getragen werden.  Aufgrund der aktuellen Situation bitten wir allerdings um das Tragen der Maske auch auf dem Sitzplatz.

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ASV verlängert mit Felix Storbeck

Der ASV Hamm-Westfalen hat den nächsten Spielervertrag verlängert: Auch Torwart Felix Storbeck wird wenigstens bis Sommer 2024 weiter das Trikot der Westfalen tragen, wie der Zweitligist jetzt bekanntgab.

Der ehemalige Rostocker stand bereits 2012 bis 2014 in Diensten des ASV, ehe er für zwei Jahre zum SC DHfK Leipzig wechselte, wo er eine Saison Erstligaluft schnupperte. Danach kehrte der der heute 29-Jährige, der von der C- bis zur A-Jugend das Magdeburger Handballinternat durchlief, wieder in die WESTPRESS arena zurück.

Seine handballerische Laufbahn begann Storbeck im Jahr 2002 bei SC Chemie Genthin. Im September 2006 wechselte er die Sportschule und ging zum SC Magdeburg. Dort feierte er 2007 und 2008 die Norddeutsche Meisterschaft. 2008 wurde er Weltmeister der Handball Schülerweltmeisterschaften in Dänemark, auch war er 2009/10 Teil der Jugendnationalmannschaft. Bis 2012 stand er nach seiner Zeit in Magdeburg beim HC Empor Rostock unter Vertrag.

„Felix Storbeck ist nun seit rund sieben Jahren beim ASV und steht für viele Dinge, die uns rein sportlich und auch hinsichtlich der Identifikation mit dem ASV wichtig sind. Wir freuen uns, dass wir den Weg auch in den nächsten Jahren gemeinsam weitergehen werden“, erklärte ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers am Dienstag bei Bekanntgabe der Vertragsverlängerung. „Ich freue mich auf die nächsten Jahre hier beim ASV. Gemeinsam haben wir noch einiges vor und ich will gerne meinen Beitrag dazu leisten“, so Storbeck.

So kennen und lieben ihn die Fans: Torwart Felix Storbeck in voller Emotion. - Foto: Wegener/ASV

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ASV feiert 35:28-Heimsieg

Am Ende einer kräftezehrenden Englischen Woche hat sich der ASV Hamm-Westfalen vor allem dank einer starken Defensivleistung im zweiten Abschnitt am Samstagabend verdient mit 35:28 (16:16) gegen die DJK Rimpar Wölfe durchgesetzt.

Den Gästen war dabei beim dritten Auswärtsspiel in Folge im Spielverlauf immer mehr der Kräfteverschleiss anzumerken. Dies und eine starke Abwehr mit einem erneut glänzend aufgelegten Vladimir Bozic im ASV-Tor führten dazu, dass der Sieg am trotz ausgeglichener erster Halbzeit noch recht deutlich ausfiel. „Ich bin dennoch nicht unzufrieden. Wir haben lange ein gutes Spiel gemacht, am Ende fehlten uns die personellen Alternativen“, brachte es DJK-Trainer Julian Thomann auf den Punkt. Erwartungsgemäß stark spielte zunächst der Rückraum der Gäste auf, Patrick Schmidt traf im Spielverlauf zehnmal, Yonatan Dayan steuerte vier Treffer bei. Bis zur 22. Minute ärgerten die Gäste die favorisierten Westfalen erheblich, lagen bis dahin nach dem Treffer von Simon Baumgarten sogar mit zwei Toren in Führung. Michael Lerscht hatte genug gesehen und rief seine Spieler zur Auszeit zusammen. Hierbei monierte er vor allem das Defensivspiel – normalerweise eine Stärke des ASV. „Wir bekommen in 21 Minuten 15 Tore. Das ist einfach viel zu viel“, so Lerscht, der sich mehr Aggressivität wünschte. Und das sollte fortan deutlich besser funktionieren, in den verbleibenden neun Minuten bis zur Pause kassierte der ASV, bei dem nun Bozic für Storbeck im Gehäuse stand, nur noch einen Treffer.

Im zweiten Abschnitt sollte sich der Trend fortsetzen. Die Abwehr agierte viel beweglicher und erschwerte den Wölfen immer mehr den Torabschluss. So konnte auch Bozic deutlich mehr Würfe abwehren, als zuvor Storbeck, der es immer wieder mit komplett freien Würfen zu tun bekam. „Michael Lerscht hat das in der Pause schon sehr klar gemacht, worauf es im zweiten Abschnitt ankommt“, deutete Rückraum Marian Orlowski nach der Partie eine klare Kabinenansprache des Trainers an. Der ASV erspielte sich nach 17:17-Zwischenstand bis zur 36. Minute durch Jan von Boenigk und Dani Baijens eine 19:17-Führung, die sie anschließend nicht mehr abgaben. Im Gegenteil: Während Michael Lerscht personell bis auf den verletzten Matej Mikita alle Optionen zur Verfügung standen, musste Thomann sein Personal überwiegend durchspielen lassen. Die Folgen waren unverkennbar: Während die Westfalen aufs Tempo drücken könnten, kamen die Gäste in der Abwehr immer häufiger einen Schritt zu spät. So setzte Gerrit Genz am Ende in der 56. Minute mit seinem Tor zum 35:28 den Schlusspunkt unter die Partie und eine für alle Beteiligten anstrengende Woche.

Weniger die Niederlage, als vielmehr die erneute Verletzung von Abwehrchef Philipp Meyer, der sich im zweiten Abschnitt offenbar bei einem Zusammenprall am Knie verletzte, verursachte Julian Thomann nach der Partie Sorgenfalten: „Diese Aktion war sehr ernüchternd für uns alle, am meisten wohl für Philipp selbst, auch weil es wieder das gleiche Knie wie beim letzten Mal war. Wir hoffen das Beste“, so der Trainer nach der Partie.

Nach einem Tag Pause steigen die Westfalen nun in die Vorbereitung auf das Topspiel am kommenden Freitag ein. Dann ist Aufsteiger VfL Eintracht Hagen in der WESTPRESS arena zu Gast. Karten für die Partie sind derzeit noch erhältlich. Der Zutritt erfolgt wie gegen Rimpar unter Berücksichtigung der 2G-Regel.

ASV Hamm-Westfalen – DJK Rimpar Wölfe 35:28 (16:16)

ASV: Bozic, Storbeck – Genz (5), Huesmann (11/5), Brosch (3), Fuchs, Reimann, Engelhardt (1), Südmeier (1), Pretzewofsky (3), Orlowski (3), Baijens (4), von Boenigk (3), Wieling (1)

DJK: Mallwitz, Wieser (1) –  Jaeger (1), Schömig (3), Karle (1), Baumgarten (2), Schmidt (10, 4/5), Kaufmann (3), Dürr, Meyer (1), Dayan (4), Kovacic (2), Merk

Schiedsrichter: Leonard Bona, Malte Frank

Zuschauer: 1.093

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Rimpar tritt Samstag in Hamm an

Am Ende einer kräftezehrenden englischen Woche tritt der ASV Hamm-Westfalen am Samstag noch einmal in der heimischen WESTPRESS arena an. Gegner im Duell des 12. Spieltags sind dann die Wölfe der DJK Rimpar, die aktuell Platz 15 der 2. Handball-Bundesliga belegen und in Hamm das dritte von vier Auswärtspartien in Folge bestreiten.

Sechs der bisher acht Punkte auf der Habenseite sammelten die Wölfe auswärts – Grund genug, um die Aufgabe gegen Rimpar keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen, auch wenn der ASV elf der bisherigen 15 direkten Aufeinandertreffen für sich entschieden hat. „Das ist doch klar, Selbstläufer gibt es nicht. Wir wissen, worauf es ankommt“, fordert ASV-Trainer Michael Lerscht wieder eine konzentrierte und leidenschaftliche Leistung von seinen Spielern. Immerhin kommt der Gegner mit dem Schwung des jüngsten Derbysiegs beim TV Großwallstadt, wo sich Rimpar am Mittwoch mit 25:29 (12:17) durchsetzte. Zudem dürfen sich die Gäste auf einen der stärksten Torhüter der Liga verlassen, Marino Mallwitz rangiert momentan mit 110 Paraden nur hinter Gummersbachs Tibor Ivanisevic – und das sogar mit einer besseren Quote gehaltener Werte von aktuell über 33 Prozent. Auch bei den Torschützen ragt einer der Wölfe heraus: Mit 74 Treffern belegt Rückraum Patrick Schmidt den zweiten Platz der Ligastatistik.

„Wir freuen uns auf das Heimspiel und wollen gemeinsam mit unseren Zuschauern den nächsten Erfolg feiern“, so der Coach weiter. Personell dürfte die Ausgangslage wie zuletzt in Rostock sein, Matej Mikita muss wegen seiner Fußverletzung voraussichtlich noch weiter pausieren. „Wie der Belastungsstand bei den einzelnen Spielern ist, das sehen wir kurzfristig“, erklärte Lerscht.

Erstmalig ist am Samstag für den Zutritt zur WESTPRESS arena die 2G-Regel zu beachten, dafür ist ein entsprechender Nachweis und ein gültiger Lichtbildausweis vorzulegen. Einlass ist ab 17:45 Uhr, Spielbeginn um 19:15 Uhr. Karten für die Partie gegen Rimpar, die von Leonard Bona und Malte Frank geleitet werden wird, gibt es auch noch an der Abendkasse. Darüber hinaus wird das Spiel wie gewohnt live von Radio Lippe Welle und SportDeutschland.TV übertragen.

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Perspektivspieler verpflichtet

Der ASV Hamm-Westfalen hat mit David Jurisic einen weiteren Perspektivspieler verpflichtet. Der 19-Jährige steht ab sofort im Aufgebot der Drittligamannschaft des ASV und wird ähnlich wie die im Sommer unter Vertrag genommenen Noah Moussa und Lars Kooij mit dem Profikader in der 2. Handball-Bundesliga trainieren.

Dies gaben jetzt die Verantwortlichen Frank Scharschmidt und Micky Reiners bekannt, die gemeinsam mit dem Geschäftsführer der ASV-Profis, Thomas Lammers, die Gespräche mit dem gebürtigen Neusser geführt hatten. Zuletzt war Jurisic, der für den TSV Bayer Dormagen in der Jugend-Bundesliga zum Einsatz kam, beim VfL Eintracht Hagen und beim Wilhelmshavener HV aktiv. In Hamm erhält der Linkshänder, der im rechten Rückraum zum Einsatz kommen soll, einen Vertrag bis zum Sommer 2023.

 

Der Teamverantwortliche Frank Scharschmidt (l.) und Micky Reiners, der als Koordinator zwischen Profis und Amateuren fungiert, stellten jetzt David Jurisic als Neuzugang der Drittligamannschaft vor. - Foto: Lohmann/ASV

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Bozic hält die Punkte fest

Dank großer Nervenstärke reichte dem ASV Hamm-Westfalen beim Aufsteiger HC Empor Rostock auch eine wechselhafte Leistung, um am Ende zwei Punkte auf die knapp 400 Kilometer lange Heimreise zu nehmen. Zu viele Chancen ließen die Westfalen, die mehrfach im ersten und zweiten Abschnitt mit fünf Treffern vorne lagen und phasenweise sehr stark agierten, ungenutzt, um frühzeitig den Sieg unter Dach und Fach zu bringen.

So blieb der Aufsteiger in seiner kleinen Spielhalle OSPA Arena vor 716 Zuschauern noch in Reichweite und machte es in den Schlussminuten noch einmal richtig spannend. Bis viereinhalb Minuten vor Ende blieb der ASV souverän, der durch Jan von Boenigk mit 24:27 in Führung gebracht worden war. Doch dann zündete Rostock noch einmal eine letzte Offensive. Tim Völzke traf zweimal, die Gäste ließen ihre Angriffe zunächst ungenutzt. Noch einmal erhöhte Jan Brosch zwar auf 26:28, doch während der ASV sich für seine Tore mühte, agierte Rostock in dieser Phase blitzschnell. Der HC glich durch Jonas Thümmler und knapp zwei Minuten vor dem Ende Robin Breitenfeldt per Siebenmeter auf 28:28 aus. Die Arena stand Kopf.

Aber die Gäste ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Einen geduldig gespielten Angriff schloss am Ende von Boenigk 18 Sekunden vor dem Ende zum 28:29 ab – ein weiteres Tor gelang dem HC gegen die aufmerksame ASV-Abwehr mit Schlussmann Vladi Bozic, der den Sieg gegen Breitenfeldt festhielt, nicht mehr. Zwar trafen die Gastgeber 15 Sekunden vor dem Ende, HC-Coach Till Wiechers hatte zuvor aber bereits eine Auszeit genommen, das Tor zählte somit nicht. Die Westfalen fielen sich jubelnd in die Arme – hatten sie schließlich zwei Punkte geholt, wo zuvor große Favoriten wie Gummersbach, Nordhorn und Coburg gescheitert waren.

Und da es erneut gerade bei den Genannten überraschende Ergebnisse an diesem 11. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga gab, wie dem Hagener 40:36-Sieg gegen Gummersbach und dem 24:33 von Essen gegen Nordhorn-Lingen, rückte die Tabellenspitze noch enger zusammen.

Bereits am Samstag geht es für den ASV Hamm-Westfalen um weitere Punkte in der Liga. Dann tritt um 19:15 Uhr die DJK Rimpar in der WESTPRESS arena an. Wie der ASV am Mittwochmittag mitteilte, gilt dann erstmalig die 2G-Regel (siehe Meldung).

HC Empor Rostock – ASV Hamm-Westfalen 28:29 (10:13)

HCE: Wetzel, Mehler – Wilhelm, Steidtmann (4), Ottsen (3), Schutze, Mehler (1), Völzke (3), Witte, Asmussen (3), Zboril, Breitenfeldt (4/1), Kohnagel, Thümmler (5), Pechstein (4/4), Lössner

ASV: Bozic, Storbeck – Genz (1), Huesmann, Brosch (2), Fuchs, Reimann (5), Engelhardt (1), Südmeier, Pretzewofsky (4), Orlowski (2), Baijens (4), von Boenigk (7), Wieling (3/2)

Zuschauer: 716

Schiedsrichter: Jannik Otto und Raphael Piper

 

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ASV wendet ab sofort 2G-Regel an

Ab sofort gilt für den Einlass zu den Bundesliga-Heimspielen des ASV Hamm-Westfalen die 2G-Regel. Zutritt zur WESTPRESS arena haben somit nur noch nachgewiesen geimpfte oder genesene Personen. Der Nachweis ist unbedingt zusammen mit einem gültigen Lichtbildausweis zu erbringen.

Zu dieser Maßnahme haben sich die Verantwortlichen des ASV Hamm-Westfalen am Dienstagabend entschieden, um den Besuchern der Heimspiele eine größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Kinder unter zwölf Jahren sind von der Regel ausgenommen, da es kein Impfangebot gebe, so die Verantwortlichen. Auch ein Testnachweis ist von diesen Kindern nicht zu erbringen, da sie regelmäßig in den Schulen und den Kindertagesstätten getestet werden. In der Arena gilt für alle Besucher weiterhin die Maskenpflicht (Med. Masken oder FFP2-Masken), Besucher werden bis auf weiteres gebeten, diese auch am Platz zu tragen. Ansonsten gelten weiterhin die bekannten Regeln, wie etwa ein Zutrittsverbot bei Vorhandensein von Covid-Symptomen.

„Wir wollen mit diesen Maßnahmen auch in diesen Wochen größtmögliche Sicherheit gewährleisten. Wir bitten alle um ihr Verständnis und natürlich darum, die Maßnahmen mitzutragen – das ist im Interesse aller“, betonte ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers.

Wer bereits Karten für die nächsten Heimspiele erworben hat, da ein Besuch unter 3G möglich war, bekommt gegen Rückgabe der Tickets den Eintrittspreis in der ASV-Geschäftsstelle zu den gewohnten Öffnungszeiten zurückerstattet.

Zum nächsten Heimspiel tritt der ASV Hamm-Westfalen am Samstagabend um 19:15 Uhr gegen die DJK Rimpar Wölfe an. Am Freitag darauf ist der VfL Eintracht Hagen in der WESTPRESS arena zu Gast.

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Mittwochsspiel beim Aufsteiger

Vier Tage nach dem Spitzenspiel gegen Gummersbach hat sich der ASV Hamm-Westfalen am Dienstagmittag auf den Weg zur nächsten Aufgabe gemacht. Zunächst reisen die Westfalen nach Plau am See, von wo aus der ASV dann am Mittwoch weiter nach Rostock fährt.

Um 19 Uhr tritt der Tabellensechste dann in der kleineren, nur 1.200 Zuschauer fassenden Heimspielstätte des HC Empor Rostock gegen den Aufsteiger an, der in dieser Saison zuhause bereits mehrfach für Furore sorgte. So gelangen direkt zum Auftakt Siege gegen die Erstligaabsteiger HSG Nordhorn-Lingen (22:19) und HSC Coburg (29:27). Auch dem Spitzenreiter VfL Gummersbach fügte der HCE am 8. Spieltag dessen bisher einzige Niederlage zu (34:33). Für ASV-Trainer Michael Lerscht bedarf es also vor diesem Duell keiner mahnenden Worte, die Gäste wissen um die Qualität des nächsten Gegners, dessen letztes Spiel gegen Mitaufsteiger Hagen (26:26) bereits mehr als zwei Wochen zurückliegt.

„Rostock hat ja schon bewiesen, wozu die Mannschaft in der Lage ist“, erklärte Lerscht nach dem Abschlusstraining am Dienstag, zu dem bis auf den verletzten Matej Mikita alle Akteure zur Verfügung standen. So versuche der HCE, mit vielen taktischen Mitteln für Unruhe zu sorgen – so wie beispielsweise gegen den VfL, als die Gastgeber mit zwei und teilweise sogar drei Kreisläufern agierten und immer wieder auch einen zusätzlichen Feldspieler für den Torwart einwechselten. „Darauf muss man vorbereitet sein. Für uns wird es auch darum gehen, unsere Stärken abzurufen“, so der Trainer weiter.

Anwurf in der OSPA Arena ist am Mittwoch um 19 Uhr, wie gewohnt überträgt SportDeutschland.TV live. Bereits am Samstag geht es dann für den ASV weiter. Gegner in der heimischen WESTPRESS arena ist dann zur gewohnten Anwurfzeit von 19.15 Uhr die DJK Rimpar.