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ASV-Hamm Westfalen

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Trainingsstart mit fünf Neuen

Mit dem kompletten Kader sind die Handballer des ASV Hamm-Westfalen am Donnerstagnachmittag in die Vorbereitung zur Zweitligasaison 2021/2022 gestartet. Mit an Bord waren beim ersten Mannschaftstraining in der WESTPRESS arena auch die fünf Neuzugänge der Saison Dani Baijens und Alexander Reimann (beide TBV Lemgo Lippe), Vladimir Božić (HBW Balingen-Weilstetten), Tim Wieling (TBV Stuttgart) und der am Montag unter Vertrag genommene Matej Mikita (Chartres Metropole Handball).

Vorangegangen waren am Dienstag das obligatorische Kennenlernfrühstück im Hammer Glaselefanten und eine ausführliche Leistungsdiagnostik im B2B in Dortmund am Mittwoch. „Es gab auf den ersten Blick keine besonderen Ergebnisse, alles verlief zufriedenstellend“, berichtete Athletiktrainer Thomas Isdepski von der Diagnostik. Diese wird beim ASV in regelmäßigen Abständen wiederholt, um Überbelastungen und Verletzungen zu vermeiden.

Die Lust auf Handball war dann am Donnerstag bei allen Akteuren deutlichen zu spüren. Bis auf Sören Südmeier, der im Laufe der Vorbereitung in das Mannschaftstraining einsteigen wird, waren alle Akteure im Einsatz. Nach der Erwärmung mit Isdepski übernahmen erstmalig der neue Co-Trainer Jens Gawer, der in dieser Saison Michael Lerscht zusammen mit Christof Reichenberger unterstützten wird, und anschließend Lerscht die Trainingsleitung. „Da hat es schon gekribbelt“, meinte Jens Gawer im Anschluss. Auch Michael Lerscht spracht von einem „gelungenen“ Auftakt. Lerscht: „Wir stehen ganz am Anfang einer Vorbereitung, auf die wir uns alle aber sehr freuen.“ Zunächst wird es nun darum gehen, die Neuzugänge in das Team zu integrieren und die verschiedenen Rollen, wie etwas auch die Kapitänsaufgabe, neu zu besetzen. „Wir sind zuversichtlich, mit unseren Neuzugängen eine gute Mischung hergestellt zu haben. Alle haben schon beim Kennenlernen einen sehr guten Eindruck hinterlassen“, betonte auch Geschäftsführer Thomas Lammers.

In den nächsten Tagen werden nun die Grundlagen geschaffen. Am 7. August steht das erste Testspiel in der Sporthalle des Stein-Gymnasiums an, „allerdings aus organisatorischen Gründen noch ohne Zuschauer“, so Lammers. Dies ist dann anders am 22. August: Im Rahmen des vom Hauptverein organisierten ASV-Familienfestes treten die Westfalen dann um 16 Uhr gegen den Erstligaabsteiger HSG Nordhorn-Lingen an, Karten wird es dafür nur an der Tageskasse geben. Zwei weitere Testspiele finden während des Trainingslagers in Malente vom 10. bis zum 14. August gegen den VfL Lübeck-Schwartau (11. August, 18 Uhr) und den TSV Altenholz (12. August, 19:15 Uhr) statt. Das erste Pflichtspiel folgt im Pokal am 28. August in Pforzheim, Ligastart ist am 11. September in der heimischen WESTPRESS arena gegen den TSV Bayer Dormagen.

Das Foto zeigt die Neuzugänge mit (von links) Geschäftsführer Thomas Lammers, Dani Baijens, Alexander Reimann, Vladimir Bozic, Tim Wieling, Trainer Michael Lerscht und Matej Mikita. - Foto: Wegener/ASV

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ASV verpflichtet slowakischen Nationalspieler

Wenige Tage vor Beginn der Vorbereitung in die neue Spielzeit hat Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen die noch unbesetzte Position im linken Rückraum neue besetzt. Mit Matej Mikita kommt ein slowakischer Nationalspieler zu den Westfalen, der zuletzt in der französischen 1. Liga bei Chartres Metropole Handball, dem Tabellenelften der abgelaufenen Saison, unter Vertrag war. Der 26-jährige Rechtshänder erhält einen Zwei-Jahresvertrag beim ASV und wird sich die Position im linken Rückraum mit Marian Orlowski teilen. Nachwuchsmann David Spiekermann wechselte im Sommer in die 3. Liga.

Mit Chartres feierte Mikita in der Saison 2018/19 den Aufstieg, er steuerte 45 Tore bei. In den Folgejahren kam er verletzungsbedingt nicht mehr häufig zum Einsatz. Die medizinische Begutachtung durch den Ärztestab am Montagmorgen absolvierte er allerdings zufriedenstellend. „Mit Matej kommt ein sehr kompletter Spieler mit internationaler Erfahrung zu uns, der für mehr Torgefahr im Rückraum sorgen soll. Wir freuen uns, dass Matej sich für uns entschieden hat“, erklärte ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers am Montagnachmittag während der gemeinsamen Vertragsunterzeichnung. International setzte der Neuzugang zuletzt im April in den Qualifikationsspielen gegen Italien Akzente und erzielte bei den beiden knappen 23:26-Niederlagen zwölf Treffer jeweils als bester Torschütze für seine Nationalmannschaft.

Nach dem Kennenlernfrühstück am Dienstag und der Leistungsdiagnostik tags darauf absolviert der 26-Jährige dann am Donnerstagnachmittag das Auftakt-Mannschaftstraining mit den Westfalen, zu dem auch die Presse eingeladen ist.

Zur Person: Matej Mikita

  • Geburtsdatum: 18. November 1994
  • Nationalität: Slowake
  • Position: Rückraum Links
  • Wurfhand: Rechts
  • Größe: 195 cm
  • Gewicht: 104 kg
  • Stationen: Chartres MHB (Frankreich) 2018 – 2021,  Gyöngyösi KK (Ungarn) 2016 – 2018
Matej Mikita (l.) und Thomas Lammers bei der Vertragsunterzeichnung. - Foto: ASV

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Viele Etappenziele

Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren hat der ASV Hamm-Westfalen Thomas Lammers als Nachfolger von Fynn Holpert präsentiert, der sich federführend um Vermarktung und Sponsoring beim ASV Hamm-Westfalen kümmern sollte. Bereits im Februar übernahm Lammers, der selbst von 2009 bis 2012 als Spieler bei den Westfalen aktiv war, dann die Geschäftsführung von Franz Dressel, die sich beide seit Mai 2020 geteilt hatten. Und zum Einstieg in die Alleinverantwortung gab es wegen der Corona-Pandemie in wirtschaftlicher und sportlicher Hinsicht gleich mehrere Herausforderungen für den 36-Jährigen, die es zu meistern galt.

„Lange, kräftezehrende Monate liegen hinter allen Beteiligten in den Handball-Bundesligen. Hätte es aus Sicht eines neuen Geschäftsführers einen schlechteren Zeitpunkt geben können, um die Geschicke eines Zweitligisten zu übernehmen?“
Thomas Lammers (lacht): „Da ich das als eine ganz besondere Herausforderung und ein tolles Aufgabenfeld ansehe, kann es dafür doch eigentlich keinen schlechten Zeitpunkt geben. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, dass mir seitens des ASV und insbesondere von Franz Dressel entgegengebracht worden ist – und zwar von der ersten Minute an und tatsächlich ja schon lange, bevor wir überhaupt über Corona gesprochen haben. Aber natürlich hat Corona dafür gesorgt, dass die Aufgaben dann noch andere wurden, als ursprünglich gedacht.“

„Welche waren das denn?“
Thomas Lammers: „Zunächst einmal ging es ja darum, beim ASV einen umfassenden personellen Umbruch zu begleiten. Angefangen mit Trainer Kay Rothenpieler, der hier viele Dinge entwickelt und zum Aufbau dessen beigetragen hat, was der ASV heute darstellt. Für ihn ist mit Michael Lerscht ein neuer, junger Trainer zum ASV gekommen, der schon viele Dinge – etwa den stärkeren Zusammenschluss mit dem Unterbau – forciert hat. Dann hat es ja auch den Wechsel von Fynn Holpert, der die stärkere Entwicklung des ASV zu einer Marke hin vorangetrieben hat, zu mir gegeben. Und schlussendlich natürlich auch die Übertragung der Geschäftsführung von Franz Dressel zu mir. Das alles sind schon große Veränderungen gewesen – auch ganz ohne Corona. Und für die muss man sich Zeit geben.“

„Aber Corona war eben auch das bestimmende Thema 2020/2021.“
Thomas Lammers: „Auf jeden Fall. Zunächst einmal ging es darum, die Wirtschaftlichkeit der Profiabteilung zu sichern. Das ist uns dank der Unterstützung durch die Politik und der ASV-Partner gut gelungen. Natürlich hat uns das beim Ziel der völligen Entschuldung ein wenig zeitlich zurückgeworfen, aber dieses Ziel werden wir schon bald erreicht haben. Und dann ging es während der gesamten Saison aber auch darum, für unsere Spieler und den Stab ein sicheres Arbeiten bestmöglich zu gewährleisten – und am Ende ja sogar auch noch darum, einen Zuschauereinlass nach weit über 450 Tagen ohne Fans wieder zu ermöglichen. Und wie schnell man auf Entwicklungen reagieren musste, haben wir bei den verschiedenen Spielverlegungen und dann auch bei den Corona-Ansteckungen nach dem Spiel in Dresden gesehen. Das waren schon viele unruhige Nächte auch für mich.“

„Fragt man sich da manchmal: Warum habe ich das übernommen?“
Thomas Lammers: „Nein. Nicht wirklich. Ich habe ja nach meiner aktiven Laufbahn in der freien Wirtschaft in einem Konzern gearbeitet. Aber mein Herz schlug immer für den Sport und ich bin wirklich sehr glücklich, diese Aufgabe übernehmen zu dürfen. Man denkt vielleicht manchmal: Nicht das auch noch. Aber meine Entscheidung für den Sport und den ASV habe ich nie in Frage gestellt.“

„Nach einer turbulenten Saison mit einem in jeder Hinsicht fulminanten Schlussspurt mit Spielen im Drei-Tage-Rhythmus ist der ASV Neunter geworden. Wie bewerten Sie das sportliche Ergebnis?“
Thomas Lammers: „Wie bewertet man das sportliche Abschneiden in dieser Corona-Saison? Zunächst einmal haben wir uns ehrlicherweise mehr erhofft, als Platz neun. Vor allem der sensationelle Saisonstart mit 10:2 Punkte hat natürlich für höhere Erwartungen gesorgt. Schon in der Vorbereitung und dann auch während des gesamten Saisonverlaufs waren wir in dieser Saison aber immer wieder von Verletzungen betroffen. Allein das Fehlen von Sören Südmeier haben wir natürlich in vielen Situationen gespürt. Es gab auch noch andere Dinge, die nicht optimal liefen. Wir hoffen, diese mit den hochkarätigen Neuverpflichtungen abstellen zu können und uns damit in Summe weiterzuentwickeln.“

„Vier Erstligaspieler kommen zum ASV. Besteht die Gefahr, dass der ASV von der Konkurrenz wieder in den Aufstiegskreis fabuliert wird, wie es immer wieder auch in der abgelaufenen Saison zu lesen war?“
Thomas Lammers (lacht): „Dazu muss man sich doch nur mal die Liga anschauen: Mit Ludwigshafen-Friesenheim, Nordhorn, Essen und Coburg kommen starke Erstligisten, der VfL Gummersbach will nach Platz drei in diesem Jahr mit Sicherheit vorne spielen. Das sind die Aufstiegsfavoriten  nach heutiger Kenntnis. Hinzu kommen noch ambitionierte Clubs wie Dresden und Bietigheim. Natürlich wollen wir unser Ergebnis verbessern. Aber es wird für uns darauf ankommen, die neuen Spieler wie Dani Baijens, Tim Wieling, Vladi Bozic und Alexander Reimann schnell zu integrieren.  Alexander Engelhardt hat sich ja vorzeitig ins Team gearbeitet. Somit ist der personelle Wechsel im Team vielleicht gar nicht mehr so groß. Aber man muss der Mannschaft Zeit geben, sich zu entwickeln. Und da sind jetzt eine Menge Spieler, die handballerisch noch ganz viel vor sich haben.“

„So wie der ASV auch?“
Thomas Lammers: „Genau. Wir arbeiten ständig daran, den ASV als Ganzes weiterzuentwickeln. Auf vielen Ebenen ist da auch in der Corona-Zeit ganz viel passiert. Die Verflechtung mit dem Unterbau wird immer besser, macht uns gemeinsam immer leistungsfähiger. Das war rein sportlich daran zu sehen, wie wir auch den schwierigen Verletzungsphasen dank der Spieler aus der Drittligamannschaft auf Augenhöhe in der 2. Liga agieren konnten. Irgendwann haben wir alle das große Ziel, die erste Liga, vor Augen. Bis dahin gibt es aber ganz viele Etappenziele, die wir gemeinsam erreichen wollen.“

„Vielen Dank für das Gespräch.“

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Abschluss als Neunter

Mit einer erneuten Willens- und Energieleistung hat der ASV Hamm-Westfalen für einen erfolgreichen Saisonabschluss gesorgt. Mit 26:27 (14:15) sicherten sich die Westfalen die letzten beiden Punkte der Saison und damit auch noch den neunten Rang in der 2. Handball-Bundesliga.

Nach der Corona-Quarantäne Ende April unterlag der ASV damit seit dem 12. Mai in elf Partien nur in drei Auswärtsspielen bei den Aufsteigern Hamburg und Nettelstedt-Lübbecke sowie beim Dessau-Roßlauer HV – und das unter personell teils schwierigsten Umständen. Auch der letzten Saisonsieg stand unter keinem guten Stern für die Gäste. Nach der über 600 Kilometer langen Anreise musste Abwehrchef Markus Fuchs, der in der Anfangsphase umknickte, in der Folge geschont werden. Marten Franke und David Spiekermann waren nur bedingt einsetzbar, Sören Südmeier, Marian Orlowski und Jan Pretzewofsky fehlten ohnehin. „Ich bin sehr stolz und glücklich, dass die Mannschaft das nochmal gepackt hat. Das war kein Sommerkick, sondern ein intensiv geführtes Handballspiel“, betonte Michael Lerscht. „Und es war auch ein guter und gelungener Abschied unserer Abgänger“, so der Trainer weiter.

Mit dem Sieg verabschiedeten sich Kapitän Jakob Schwabe, Merten Krings, Marten Franke, David Spiekermann und Alex Rubino Fernandez nun endgültig von den Fans und den Mannschaftskollegen. Lerscht: „Jetzt haben sich erstmal alle die Pause verdient und dann freuen wir uns darauf, wenn es Ende August wieder losgeht.“ Die Vorbereitung der Mannschaft beginnt Ende Juli.

TuS Fürstenfeldbruck – ASV Hamm-Westfalen 26:27 (14:15)

TuS: Luderschmid, Oberosler, Hanemann – Huber, Kaulitz (3), Kolodziej (3/1), Borschel (1), Lex, Seitz (3), Meinzer (1), Engelmann (5), Stumpf (5), Prause (1), Horner (2), Hagitte (2), Prestele

ASV: Storbeck, Wesemann – Genz (6), Huesmann (5/1), Brosch (1), Fuchs, Spiekermann, Rubino Fernandez, Schwabe (2), Engelhardt, Krings (9), Schöße, Franke (2), von Boenigk (2)

Schiedsrichterinnen: Daniela Kuschel und Sandra Senk

Zuschauer: 200

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Saisonabschluss beim Schlusslicht

Mit dem letzten Mannschaftstraining der Saison bereiten sich die Handballer des ASV Hamm-Westfalen am Freitagnachmittag auf den abschließenden Einsatz beim Schlusslicht der 2. Handball-Bundesliga vor. Bereits um 7 Uhr steigen die Westfalen dann am Samstag in den Bus, um sich auf den rund 630 Kilometer langen Weg nach Fürstenfeldbruck zu machen.

Tabellarisch geht es für den ASV noch darum, den zehnten Tabellenplatz mit mindestens einem Punktgewinn gegen die Verfolger Hüttenberg, Rimpar und Ferndorf zu verteidigen. Auch eine Verbesserung auf den neunten Rang wäre noch möglich, vorausgesetzt der VfL Lübeck-Schwartau kommt in seinem letzten Heimspiel gegen den TV Emsdetten nicht über einen Punktgewinn hinaus. Der ASV hätte dann über den besseren direkten Vergleich die Nase vorn.

Für den TVE wiederum ist es ein enorm wichtiges Spiel. Denn der kämpft noch mit der HSG Konstanz um den Klassenverbleib – der mit einem Sieg aus eigener Kraft sicher wäre. Ebenfalls sehr spannend geht es noch im Kampf um Platz zwei der Tabelle zu: Der zweite Aufsteiger wird im Fernduell zwischen TuS Nettelstedt-Lübbecke und dem VfL Gummersbach ermittelt. Dem TuS reicht wegen des besseren direkten Vergleichs zuhause gegen Ferndorf ein Punktgewinn.

„Für uns geht es vielleicht nicht mehr so sehr um Platzierungen als vielmehr darum, die Saison gut zu beenden und mit einem guten Gefühl in die Pause zu gehen. Die Mannschaft hat in den vergangenen Wochen Außerordentliches unter sehr besonderen Umständen geleistet“, erklärte Trainer Michael Lerscht vor dem Saisonfinale. Seit dem 12. Mai haben die Westfalen nach der Corona-Quarantäne zehn Spiele absolviert und dabei nur drei Partien auswärts verloren: gegen die beiden Topteams Nettelstedt und Hamburg und beim Dessau-Roßlauer HV. Personell tritt der ASV in Fürstenfeldbruck wie am Dienstag in Hamburg an, wo Kreisläufer Alexander Engelhardt nach seiner Verletzung für einige Minuten sein Comeback gefeiert hatte. Sören Südmeier, Marian Orlowski und Jan Pretzewofsky werden beim Tabellenletzten fehlen. „Noch einmal müssen wir alles mobilisieren. Das wird natürlich keine leichte Aufgabe, zumal sich Fürstenfeldbruck mit Sicherheit noch einmal mit einem tollen Spiel von seinen Fans und aus der Liga verabschieden will“, so Lerscht.

Anwurf in der Wittelsbacher Halle ist wie in allen anderen Hallen an diesem Spieltag in der 2. Liga um 18 Uhr. Das Spiel kann live über Sportdeutschland.TV und Radio Lippe Welle Hamm verfolgt werden.

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HSV feiert Aufstieg

Der Handball Sport Verein Hamburg kehrt nach fünf Jahren in die 1. Handball-Bundesliga zurück. Dies war das Ergebnis aus dem Nachholspiel, dass der ASV Hamm-Westfalen am Dienstagabend knapp mit 32:28 (17:14) in der mit über 2.100 Handballfans besetzten Barclaycard Arena verlor.

„Es hätte in allen Belangen besser sein müssen, damit wir hier heute als Sieger vom Feld gehen“, konstatierte ASV-Trainer Michael Lerscht direkt nach der Partie. Für den HSV war es somit am Ende ein fast perfekter Abend. Zunächst erhielt HSV-Coach Torsten Jansen vor dem Spiel die Auszeichnung „Trainer des Jahres“ in der 2. Liga, dann machten dessen Spieler den Aufstieg perfekt. Der einzige Makel des Abends war die Tatsache, dass nicht die möglichen 2.700 Fans den Weg in die 13.000 Zuschauer fassende Arena fanden, obwohl der Aufstieg aus eigener Kraft möglich war. Ein Umstand, der am Ende eines nervenzehrenden Aufstiegskampfes sicher zu verschmerzen war.

Die letzte Partie bei der SG BBM Bietigheim gerät für die Hamburger somit zum Schaulaufen. Sogar die Tabellenführung ist dem HSV dank des besseren direkten Vergleichs gegen den zweitplatzierten TuS Nettelstedt-Lübbecke nicht mehr zu nehmen. Wesentlich mehr als ein Schaulaufen war die Partie für den ASV. Die Westfalen nahmen die Herausforderung an, den Aufstiegkampf noch möglichst spannend zu halten. Dies gelang bis zur Schlussphase. Rund 14 Minuten vor dem Ende traf Rückraum David Spiekermann zum 23:22. Über acht Minuten lang trafen die Westfalen danach nicht mehr, der HSV baute seinen Vorsprung wieder vorentscheidend auf 26:22 aus. Positiv in der Schlussphase war immerhin: Nach überstandener Verletzungszeit kehrte Kreisläufer Alexander Engelhardt zurück und markierterin der 56. Minute einen Treffer für den ASV.

Der Rückkehr der Hamburger in das Handball-Oberhaus stand nach fünf Jahren aber nichts mehr im Weg. Im Januar 2016 war nach einem Insolvenzverfahren der Spielbetrieb eingestellt worden. Nach dem Neustart in der 3. Liga gelang nach zwei Jahren der Aufstieg in Liga 2, weitere drei Jahre dauerte es bis zur jetzigen Meisterschaft.

Für den ASV steht am Samstag noch einmal eine lange Fahrt an: Rund 630 Kilometer lang ist die Anfahrt der Mannschaft von Michael Lerscht zum Schlusslicht Michael Lerscht. Danach gehen die Westfalen in die wohlverdiente Pause. Trainingsbeginn für die Westfalen wird Ende Juli sein.

HSV Hamburg – ASV Hamm-Westfalen 32:28 (17:14)

HSV Hamburg: Vortmann, Maier – Schimmelbauer (2), Fick, Lackovic, Tissier (4), Feit, Hausmann (2), Weller (7/4), Ossenkopp (2), Gertges (1), Bauer (3), Forstbauer (2), Wullenweber (6), Bergemann (3), Vogt

ASV Hamm-Westfalen: Storbeck, Wesemann – Genz (5), Huesmann (6/3), Brosch, Fuchs, Spiekermann (2), Rubino Fernandez, Schwabe (2), Engelhardt (1), Krings (2), Schöße, Franke (5), von Boenigk (5)

Schiedsrichter: Jannik Otto und Raphael Piper

Zuschauer: 2.141

Zeitstrafen: HSV: 6 Minuten, ASV 10 Minuten

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Dauerkartenverkauf gestartet

Wohl noch nie war die Vorfreude auf eine neue Saison beim ASV Hamm-Westfalen so groß wie in diesem Jahr. Die zurückliegenden letzten beiden Heimspiele der Spielzeit 2020/21, die erstmalig wieder mit Zuschauern in der WESTPRESS arena stattgefunden haben, haben bei allen Beteiligten Lust auf mehr gemacht.

Und alle sind sich sicher: Die Liga wird in der neuen Saison noch spannender, noch hochkarätiger. Mit Essen, Nordhorn-Lingen und Coburg aus Liga 1 und dem VfL Eintracht Hagen und HC Empor Rostock als Aufsteiger dürfen wir sich die westfälischen Handballfans auf viele weitere tolle Spiele freuen. Die 2. Handball-Bundesliga wird auf 20 Teams aufgestockt.

Ab sofort findet nun der Dauerkartenverkauf zur neuen Saison statt. Bis zum 11. Juli gewährt der ASV dabei einen Frühbucherrabatt von 5 Prozent, bis zu diesem Datum haben auch die jetzigen Dauerkarteninhaber die Möglichkeit, ihren gewohnten Platz wieder zu reservieren.

Beim Erwerb einer Dauerkarte beim ASV Hamm-Westfalen für die Saison 2021/22 gibt es als kostenlose Zugabe zudem ein tolles Gutscheinbuch obendrauf. Und dessen Wert liegt weit über dem der Tickets! Denn mit Ihrem Ticket dürfen sich Fans beispielsweise auf Gutscheine freuen von: Maximare, Potthoff, Einhaus Mobile, Sport Deppenkemper, Westfälischer Anzeiger, Eiscafe Venezia, Stadtwerke, Ballsportdirekt, AOK und viele mehr.

Weitere Fragen rund um das Ticketing und die Dauerkarte beantwortet die ASV-Geschäftsstelle per E-Mail an oder zu den Bürozeiten. Weitere Informationen und eine Preisübersicht sind hier zu finden.

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Dienstag beim Spitzenreiter

Noch zweimal müssen die Handballer des ASV Hamm-Westfalen in der 2. Bundesliga alle Kräfte mobilisieren, ehe es dann endlich in den wohlverdienten Sommerurlaub gehen kann. Dabei könnten die Aufgaben für die Mannschaft von Trainer Michael Lerscht innerhalb von vier Tagen unterschiedlicher nicht sein: Während am Dienstagabend der gastgebende Spitzenreiter HSV Hamburg mit einem Punktgewinn den Erstligaaufstieg perfekt machen kann, nimmt am Samstag Schlusslicht TuS Fürstenfeldbruck im Heimspiel gegen den Abschied aus der 2. Liga.

„Beide Aufgaben haben da noch einmal den ganz eigenen Reiz“, betonte Trainer Michael Lerscht. Damit meinte er allerdings sicher nicht die jeweiligen Anreisen, rund 320 Kilometer Anfahrt sind es am Dienstag, fast 630 am Samstag. Denn mit einem Sieg am Dienstag könnte der ASV noch aktiv in den Aufstiegskampf eingreifen und die Entscheidung auf Samstag vertagen. Dann muss der HSV zur SG BBM Bietigheim reisen, während die Verfolger Gummersbach in Großwallstadt und Nettelstedt-Lübbecke zuhause gegen Ferndorf antreten.

Die personellen Voraussetzungen sehen für den ASV ähnlich wie zuletzt in Konstanz und gegen Lübeck-Schwartau aus. „Wir fahren ja längst auf der letzten Rille. Das Programm in den letzten Wochen hat der Mannschaft alles abverlangt. Umso höher sind die Energieleistungen in den letzten Spielen zu bewerten“, betonte Lerscht. So wird es auch in Hamburg darauf ankommen, dass alle Spieler noch einmal alles geben. Möglicherweise könnte der Umstand, dass in Hamburg aufgrund eines erfolgreichen Modellprojektes diesmal sogar 2.700 Zuschauer in der ansonsten bis zu 13.000 Zuschauer fassenden Barclaycard Arena zugelassen sind. Lerscht: „Das ist doch noch einmal eine ganz tolle Geschichte, darauf freuen wir uns.“

Aufgrund der zugelassenen Zuschauer wurde die Anfangszeit der Partie noch verschoben. Spielbeginn ist nun am Dienstag um 20 Uhr, wie gewohnt wird über SportDeutschland.TV und Radio Lippe Welle Hamm live übertragen.

Seine Wege wird der ASV kreuzen müssen: Leif Tissier hier im Duell mit ASV-Abwehrchef Markus Fuchs. - Foto: Wegener/ASV

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Perfekter Abschied

Den perfekten Abschied feierte der ASV Hamm-Westfalen am Samstagabend von seinem Heimpublikum in der Saison 2020/2021 und gleichzeitig fünf scheidende Akteure von den Fans. Beim deutlichen 31:22-Sieg gegen Tabellennachbar VfL Lübeck-Schwartau trugen sie sich alle in die Torschützenliste ein. Der deutliche Heimerfolg vor 545 Zuschauern in der WESTPRESS arena geriet schnell zur Nebensache, schon nach gut 14 Minuten lag der ASV mit 11:1 in Führung.

In allen Bereichen waren die Westfalen, bei denen im Vergleich zum Auswärtssieg am Mittwoch in Konstanz nur Lars Gudat zusätzlich ins Aufgebot gerückt war und weiterhin Sören Südmeier, Marian Orlowski, Jan Pretzewofsky und Alexander Engelhardt fehlten, den Gästen in der Anfangsphase überlegen. Die Abwehr verteidigte hellwach und extrem beweglich, in der Offensive agierten die Gastgeber mit großer Entschlossenheit und dem nötigen Quentchen Glück. Genau dieses Glück fehlte den ebenfalls personell geschwächten Gästen, die in der Anfangsviertelstunde mehrfach an Latte und Pfosten und zudem am bärenstarken ASV-Torwart Felix Storbeck scheiterten. So lagen die Westfalen schnell mit zehn Treffen in Führung.

Zwar kamen die Gäste in der zweiten Viertelstunde der ersten Halbzeit etwas besser ins Spiel, zur Pause lag der ASV aber immer noch mit 17:7 in Führung. Am Spielverlauf änderte sich in der Folge wenig, in der 47. Minute markierte Gerrit Genz das 23:15 für den ASV. Erst jetzt schlichen sich kleine Unkonzentriertheiten ein. Der VfL nutzte dies, um durch Jasper Bruhn und den Ex-ASVer Mex Raguse auf 23:17 zu verkürzen. So bot sich elfeinhalb Minuten vor dem Ende doch noch einmal die Chance, ins Spiel zu finden. Aber der ASV blieb eiskalt, Merten Krings und Kapitän Jakob Schwabe sorgten in ihrem letzten Heimspiel für die Westfalen schnell wieder für klare Verhältnisse. Spätestens nach diesen Toren war die Partie beim Stand von 25:17 in der 51. Minute entschieden.

In der Schlussphase gingen beiden Mannschaften nicht mehr wie zuvor mit letzter Konsequenz in der Abwehr zu Werke, so erhöhte sich das Ergebnis noch auf 31:22. „Tolles Spiel, tolle Energieleistung“, freute sich ASV-Trainer Michael Lerscht über den gelungenen Ausklang in eigener Halle. „Man sieht, welche Energie Zuschauer freisetzen können. Ich war schon erstaunt, dass heute trotz der Witterung und des Konkurrenzprogramms so viel gekommen sind und so toll unterstützt haben. Das macht jetzt schon Lust auf die neue Saison“, so Lerscht weiter. „Aber erstmal haben wir jetzt noch zwei Spiele, am Dienstag in Hamburg und am Samstag in Fürstenfeldbruck. Danach haben wir uns alle eine Pause verdient.“

Während ASV-Torwart Felix Storbeck es schon wieder auf fast 40 Prozent gehaltene Bälle brachte, war Merten Krings mit neun Feldtoren stärkster Offensivakteur beim ASV. Genauso wie Krings trugen sich aber auch die anderen scheidenden ASV-Akteure Alex Rubino Fernandez, David Spiekermann, Marten Franke und Jakob Schwabe in die Torschützenliste ein, die bereits vor der Partie offiziell von von ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers unter stehenden Ovationen der Zuschauer verabschiedet wurden.

ASV Hamm-Westfalen – VfL Lübeck-Schwartau 31:22 (17:7)

ASV: Storbeck, Wesemann – Genz (4), Huesmann (6/3), Brosch (2), Fuchs (1), Spiekermann (2), Rubino Fernandez (2), Schwabe (1), Gudat, Krings (9), Schöße, Franke (2), von Boenigk (2)

VfL: Conrad, Haß – Potratz (1), Gonschor (2), Raguse (5), Lindskog Andersson (3), Hansen (2), Waschul, Schrader (3), Kretschmer (4), Bruhn (2)

Zuschauer: 545

Schiedsrichter: Fabian Friedel und Rick Herrmann

Zeitstrafen: ASV 4 min, VfL 6 min

Das Gruppenbild zeigt (von links) Geschäftsstellen-Mitarbeiterin Katrin Schittek, Marten Franke, Jakob Schwabe, David Spiekermann, Alex Rubino Fernandez, Merten Krings und ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers.  - Fotos: Wegener/ASV

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Letztes Heimspiel der Saison

Nach nur ganz kurzer Vorbereitungszeit empfängt der ASV Hamm-Westfalen am Samstagabend um 19:15 Uhr den VfL Lübeck-Schwartau zum letzten Heimspiel der Saison in der heimischen WESTPRESS arena. Erneut sind Fans zugelassen, wer dabei sein will, kann sich noch ein Ticket per E-Mail an sichern.

Erst am frühen Donnerstagmorgen kehrte der Tross der Westfalen vom Gastspiel am Bodensee zurück. In letzter Sekunde hatte man dort den kampfstarken Gastgebern der HSG Konstanz beide Zähler abgetrotzt. Nach vier Unentschieden innerhalb von fünf Spielen gelang der erneut personell geschwächten Mannschaft von Michael Lerscht endlich wieder ein doppelter Punktgewinn. Von einer „reinen Energieleistung“ sprach der Trainer im Anschluss. Und genau die wird am Samstag gegen einen starken Gast erneut erforderlich sein. „Für uns geht es Spiel für Spiel alles rauszuholen, was noch möglich ist. Natürlich wollen wir uns mit einem guten Spiel für diese Saison von unserem Publikum verabschieden“, betonte Lerscht mit Blick auf das Heimspiel.

Für fünf Akteure wird es zudem aus anderem Grund ein besonderes Spiel: Alex Rubino Fernandez, David Spiekermann, Marten Franke, Merten Krings und Kapitän Jakob Schwabe verabschieden sich am Samstag von ihren Fans. „Das ist natürlich eine tolle Sache, dass wir jetzt wenigstens wieder einige Zuschauer in der Arena haben werden und so den Fünf einen guten Abschied bereiten können“, meinte Geschäftsführer Thomas Lammers. Erstmalig seit rund 25 Jahren fehlen wird bei der Spielerverabschiedung Ex-Geschäftsführer Franz Dressel. „Natürlich wäre ich auch diese Saison gerne wieder dabei gewesen, Jakob Schwabe und Merten Krings kenne ich nun ja schon seit über 10 Jahren. Aber leider muss ich vom Krankenbett zusehen. Ich hoffe, die Verabschiedung nächste Woche noch im Training nachholen zu können“, so Dressel, der nach einer Operation noch in der Klinik verbleiben muss.

Übertagen wird das Heimspiel erneut ab 19 Uhr über SportDeutschland.TV und Radio Lippe Welle Hamm. Eine Stunde vor Spielbeginn gibt es noch aktuelle Informationen aus der Arena in der TV-Livesendung „Anschwitzen“, zu sehen ab 18:15 Uhr über die ASV-Website und das Facebookprofil des ASV.