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ASV-Hamm Westfalen

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Sieg knapp verpasst

Mit nur neun Feldspielern hat der ASV Hamm-Westfalen den Aufstiegskandidaten TuS Nettelstedt-Lübbecke am Samstagabend an den Rand einer Niederlage gebracht. Fünf torlose Minuten in der Schlussphase kosteten die Gäste am Ende aber den möglichen Sieg gegen den haushohen Favoriten.

Nicht einmal lag der ASV in der Partie beim Tabellenzweiten in Führung. Spätestens nach der furiosen Aufholjagd von 19:15 auf 19:19 zwischen der 46. und 52. Spielminute war dennoch klar, dass auch die Mannschaft von Michael Lerscht trotz denkbar schlechter Voraussetzungen Zählbares mitnehmen könnte. Im zweiten Spiel nach der dreieinhalbwöchigen Corona-Zwangspause fehlten dem ASV erwartungsgemäß wie am Mittwoch gegen Dormagen zahlreichen Stammkräfte. So traten am Ende nur neun Feldspieler die rund 85 Kilometer kurze Anreise zur Merkur Arena an. Aus der zweiten Mannschaft waren wieder Fabio Runkel und Matthias Zimny dabei, im Tor wie am Mittwoch Mathis Stecken neben Jan Wesemann.

„Ich ziehe den Hut vor meinem Jungs. Trotz der Niederlage. Das ist selten, nach einem verlorenen Spiel stolz auf sein Team sein zu dürfen“, betonte ASV-Coach Michael Lerscht. „Trotz der personell sehr angespannten Situation haben wir viel Spaß am Spiel gezeigt – über die gesamten 60 Minuten. Es gibt also überhaupt keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Diszipliniertes Auftreten, alles gegeben: Ich bin – berechtigter Weise – bei bester Laune.“ Einigermaßen gut gelaunt zeigte sich auch sein Trainerkollege Emir Kurtagic, auch wenn nach der Fünf-Tore-Führung beinahe die Punkte noch an den ASV gegangen wären: „Klar war das nicht schön, wie wir den Fünf-Tore-Vorsprung in der zweiten Hälfte hergeben. Doch die Jungs haben sich 60 Minuten gut bewegt und gekämpft. Meine Gratulation geht aber auch an den ASV Hamm, der ersatzgeschwächt hier heute Abend eine prima Leistung abgegeben hat.“ Diesem schloss sich auch der vierfache TuS-Torschütze Lutz Heiny an: „Respekt vor der Leistung des ASV Hamm.“

Weiter geht es für die Westfalen nun am Samstag um 19:15 Uhr, dann ist der TV Hüttenberg im Nachholspiel in der WESTPRESS arena zu Gast. Personell könnte die Lage dann beim ASV wieder deutliche entspannter aussehen. Die aus Vorsichtsgründen von der Medizinischen Abteilung noch nicht freigegeben Akteure könnten im Laufe der Woche nach und nach zurückkehren. Bisher seien alle Test in Bezug auf Lunge und Herz-Kreislauf-System erfolgreich gewesen: „Alle Werte waren in Ordnung“, bestätigte Geschäftsführer Thomas Lammers. Michael Lerscht betonte aber, dass man aber die Rückkehr der Spieler sehr vorsichtig angehen werde. Man hoffe, „dass unter Belastung nicht noch Probleme auftreten“, so der Trainer weiter.

TuS Nettelstedt-Lübbecke – ASV Hamm-Westfalen 22:20 (11:9)

TuS: Rezar (15 Paraden), Gercar – Becvar, Heiny (4), Baumgärtner (4), Ebner (1),Petreikis, Bagaric, Strosack (3), Mundus, Dräger, Spohn (2), Nissen, Speckmann, Petrovsky (2), Skroblien (6/2).

ASV Hamm-Westfalen: Wesemann (10 Paraden), Stecken (3) – Genz (2), Huesmann (4/2), Brosch (4), Runkel, Zimny, Rubiño Fernandez (1), Schwabe (1), Krings (5), Schöße (3).

Schiedsrichter: Frederic Linker und Sascha Schmidt

Zeitstrafen: TuS 4 min, ASV 6 min

ASV-Hamm Westfalen

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Spieler positiv getestet

Nachdem der ASV Hamm-Westfalen nach den vom letzten Gegner HC Elbflorenz Dresden vermeldeten bestätigten Corona-Fällen mit allen Beteiligen in Quarantäne gegangen ist, haben sich die ersten Befürchtungen nun bestätigt. Auch beim ASV gibt es nun positiv geteste Spieler.

„Leider sind nun auch im unseren Kader Spieler positiv auf das Corona-Virus getestet worden, einige Akteure haben Symptome“, bestätigte Thomas Lammers am Montagmorgen. Beim PCR-Test vor knapp einer Woche waren die Westfalen noch ohne Befund geblieben. Jetzt haben sich die Befürchtungen der Verantwortlichen beim ASV Hamm-Westfalen doch bestätigt. Eine Verlängerung der aktuell bis zum 2. Mai ausgesprochenen Quarantäne scheint wahrscheinlich. Lammers: „Hier müssen wir jetzt erst einmal die Entwicklung der nächsten Tage abwarten. Unser größtes Augenmerk gilt zunächst einmal der Gesundheit unserer Spieler und der Familien.“ Im Krankenhaus muss noch niemand behandelt werden.

Neue Spieltermine werden bereits für die beiden Heimspiele gegen die SG BBM Bietigheim und den TV Hüttenberg gesucht. Das für morgen angesetzte Nachholspiel bei Spitzenreiter Hamburg wurde bereits in Absprache zwischen den Vereinen und der HBL auf den 22. Juni neu angesetzt. Die nächsten Partien stehen regulär für den 12. Mai zuhause gegen den TSV Bayer Dormagen und den 15. Mai beim TuS Nettelstedt-Lübbecke an. „Alle, die ohne Symptome und bei denen die weiteren Testungen negativ bleiben, werden am 2. Mai wieder das Training aufnehmen können“, so Lammers zu den weiteren Planungen. Um den gesunden Akteure ein Heimtraining zu ermöglichen, wurden bereits Fitnessgeräte vom Partner Aktivita Hamm zur Verfügung gestellt und zu den Spielern nach Hause gebracht.

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ASV muss in Quarantäne

Lange Zeit ist es für die Zweitligahandballer des ASV Hamm-Westfalen in dieser Saison gut gegangen, nun muss die Mannschaft von Trainer Michael Lerscht zum ersten Mal in Quarantäne. Auslöser waren mehrere am Dienstag positiv getestete Spieler des letzten Gegners HC Elbflorenz Dresden, der dieses nach der Testung dem dortigen Gesundheitsamt meldete.

So versuchte ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers, der darüber in Kenntnis gesetzt wurde, bereits am späteren Mittwochnachmittag entsprechend erforderliche Schritte mit dem hiesigen Gesundheitsamt abzustimmen. Dies gelang noch nicht, vorsorglich schickte Lammers den gesamten Kader und alle am Sonntag in Dresden anwesenden Offiziellen in häusliche Quarantäne. Die eigenen PCR-Tests von Dienstag waren wie am Freitag zuvor (und bisher während der gesamten Saison) ohne Befund geblieben.

Am Donnerstag klärte sich nun die Situation, aufgrund der Fälle in Dresden und der möglichen Ansteckung während des Spiels am Sonntag muss der Kader des ASV Hamm-Westfalen nach Rücksprache mit Hammer Gesundheitsamt nun vorsorglich bis einschließlich zum 2. Mai in Quarantäne. Für drei Spiele muss also ein neuer Spieltermin abgestimmt werden: die Heimspiele gegen SG BBM Bietigheim (ursprünglich Samstag, 24. April) und TV Hüttenberg (Freitag, 30. April) sowie das Auswärtsspiel beim HSV Hamburg (Dienstag, 27. April). Das nächste reguläre Spiel steht für den ASV also am 12. Mai zuhause gegen den TSV Bayer Dormagen an.

 

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Lizenz ohne Auflagen

Die unabhängige Lizenzierungskommission des Handball-Bundesliga e.V. hat entschieden, dass alle Vereine in der 1. und 2. Handball-Bundesliga die Lizenz für die Spielzeit 2021/22 erhalten, wie die HBL offiziell am Dienstagmittag mitgeteilt hat. Diese Entscheidung steht unter dem Vorbehalt der jeweiligen sportlichen Qualifikation.

„Wir freuen uns, auch in dieser Saison die Lizenz für die kommende Spielzeit ohne Auflage zu erhalten“, bestätigte ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers die guten Nachrichten. Der Zweitligist Wilhelmshavener HV erhält die Lizenz für die kommende Saison allerdings unter der Bedingung, dass die derzeit bestehende Liquiditätslücke bis spätestens zum 12. Mai 2021 geschlossen wird. Dies muss der Lizenzierungskommission nachgewiesen werden. Wird die Bedingung nicht innerhalb der gesetzten Frist erfüllt, gilt die Lizenz als nicht erteilt.

Olaf Rittmeier, Mitglied der Lizenzierungskommission: „Das Lizenzierungsverfahren für die Saison 2021/2022 fällt trotz sehr angespannter Lage aufgrund mehrerer Faktoren positiv aus. Es ist den Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern der Klubs gelungen, über einen längeren Zeitraum laufende Kosten, auch durch Gehaltsverzichte der Spieler, erheblich zu senken. Positiv wirkt sich aus, dass die Sponsoren in dieser wirtschaftlich schwierigen Lage den Klubs weitestgehend verbunden bleiben – sicher auch, weil es gelungen ist, den Spielbetrieb der Ligen bis dato aufrechtzuerhalten und so auch die TV-Präsenz mit sehr guter Reichweite zu sichern. Auch die Corona-Hilfen von Bund, Land und Kommunen tragen zur Existenzsicherung bei.“

Mattes Rogowski, Leiter Sport & Lizenzierungsverfahren bei der HBL GmbH, ergänzt: „Nach über einem Jahr Corona-Pandemie zahlt es sich aus, dass die Klubs in den vorherigen Jahren solide gewirtschaftet haben und sukzessive negatives Eigenkapital abgebaut haben. Auch wenn das rettende Ufer noch ein ganzes Stück entfernt liegt, ist die Erteilung der Lizenzen nach intensiver Prüfung – wenn auch teils unter Auflagen – sehr erfreulich.“

Der unabhängigen Lizenzierungskommission des HBL e.V. gehören neben dem Vorsitzenden Rolf Nottmeier, Richter am Arbeitsgericht Minden, Olaf Rittmeier, Steuerberater und Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga GmbH an. Unterstützt wird die Kommission durch Mattes Rogowski, Leiter Sport & Lizenzierungsverfahren bei der HBL GmbH.

ASV-Hamm Westfalen

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Starker Kampf ohne Lohn

Beim favorisierten HC Elbflorenz Dresden ging der ASV Hamm-Westfalen am frühen Sonntagabend knapp leer aus. Die kampfstarken Gäste belohnten sich nicht für ein sehr geduldiges und intelligent geführtes Spiel und unterlagen hauchdünn mit 22:21 (10:10).

Die Schlussphase, in der die Gastgeber einen Angriff über 76 Sekunden komplett herunterspielten und auch die Maximalzahl der Pässe bei angezeigtem Passivspiel ausnutzen, ohne in Tornähe zu kommen, sorgte zunächst für große Unzufriedenheit bei den Westfalen. Die Gründe dafür, dass die Gäste den langen Heimweg ohne Punkt antreten mussten, waren allerdings unter dem Strich woanders zu suchen.

Denn vor allem das, was in der ersten Halbzeit beim ASV noch gut funktionierte, klappte im zweiten Abschnitt weniger gut. Der Gast begann mit dem wieder genesenen Marian Orlowski auf der Spielmacherposition, zu ihm gesellten sich David Spiekermann und Jo Gerrit Genz im Rückraum. Merten Krings blieb zunächst auf der Bank. Die Mannschaft von Trainer Michael Lerscht spielte sehr geduldig ihre Angriffe herunter, legte nach der 1:0-Führung durch Dresden in der Folge immer vor. In der 24. Minute feierte Alexander Engelhardt sein Debüt im ASV-Trikot und erzielte in der 29. Minute seinen ersten Treffer für die Westfalen zum 9:10, die in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit mit Krings auf der Mitte agierten. Vor der Pause glich der insgesamt achtfache Torschütze Lukas Wucherpfennig aber noch für Dresden aus.

Der Start in den zweiten Abschnitt war geprägt von vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten. Bis zur 38. Minute trafen nur Engelhardt, der bei seinen drei Toren ohne Fehlwurf blieb und einen überzeugenden Einstand feierte, und Marek Vanco für den HC. Vanco war es dann, der dem Gastgeber mit seinem Tor zum 12:11 die zweite Führung nach dem 1:0 bescherte. Nun war es der HC, den immer ein oder zwei Tore vorlegte. Aber der ASV blieb im Rennen, Orlowski glich in der 55. Minute zum 19:19. Dann ging es auf einmal ganz schnell: Innerhalb von weniger als 90 Sekunden leisten sich Orlowski einen Fehlpass und von Boenigk einen technischen Fehler – postwendend warfen Vanco und zweimal Wucherpfennig den Favoriten mit 22:19 in Führung. Die Partie schien gelaufen.

Aber die Gäste gaben nicht auf. Michael Lerscht gab in einer Auszeit die Taktik vor und riskierte mit der Einwechslung eines siebten Feldspielers alles. Die Rechnung ging auf: Erst traf von Boenigk per Kemp-Tor, wenig später jagte Abwehrchef Markus Fuchs den Ball aus dem Rückraum in die Maschen. In den verbliebenen 76 Sekunden kam der ASV aber nicht mehr an den Ball und es blieb beim schmeichelhaften 22:21 für den HC.

Weiter geht es für den ASV nun am Samstag um 19:15 Uhr in der WESTPRESS arena gegen die SG BBM Bietigheim, wie gewohnt live über SportDeutschland.TV und Radio Lippe Welle Hamm. Das für Mittwoch angesetzte Nachholspiel gegen den Dessau-Roßlauer HV muss wegen dessen Quarantäne wie mitgeteilt erneut verlegt werden.

HC Elbflorenz Dresden – ASV Hamm-Westfalen 22:21 (10:10)

HCE: Huhnstock, Göres, Noack – Wucherpfennig (8), Emanuel (2), Dierberg (1), Buschmann, Dumcius (2), Kretschmer (1), Jungemann, Stavast, Greß (2), Vanco (4), Quade, Kasal (1), Thümmler (1)
ASV: Storbeck, Wesemann – Genz (6), Huesmann (1), Fuchs (2), Spiekermann, Rubino Fernandez, Schwabe (1), Engelhardt (3), Krause, Krings, Pretzewofsky (1), Orlowski (5), Schöße, Franke, von Boenigk (2)
Schiedsrichterinnen: Susann Kruska, Sarah Lange
Zeitstrafen: HCE 6 min, ASV 8 min

Gerrit Genz erzielte in Dresden sechs Tore. - Foto: Fleischer/HCE

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DRHV in Quarantäne

Das für Mittwoch angesetzte Nachholspiel beim Dessau-Roßlauer HV muss erneut verlegt werden. Der DRHV befindet sich in Quarantäne, wie der Verein am 15. April vermeldet.

Die komplette Mitteilung lautete wie folgt:

Ein Spieler des Dessau-Roßlauer HV wurde bei den mehrfach wöchentlich stattfindenden Corona-Tests positiv auf den SARS-CoV-2 Erreger getestet. Daraufhin haben sich alle aktiven Spieler auf Anweisung des Gesundheitsamtes der Stadt Dessau-Roßlau in sofortige Quarantäne begeben. Alle weiteren Testergebnisse bei Spielern, Trainer und Betreuerteam wiesen negative Ergebnisse auf. Dem betroffenen Spieler geht es den Umständen entsprechend gut und weist nur leichte Symptome auf. Aufgrund der Quarantänemaßnahmen wurden die kommenden Partien des DRHV in der 2. Handball-Bundesliga gegen den VfL Gummersbach (18. April 2021), das Nachholspiel gegen den ASV Hamm-Westfalen (21. April 2021) sowie die Partie gegen die DJK Rimpar (25. April 2021) abgesagt. Alle Begegnungen werden auf noch zu bestimmende neue Termine verlegt.

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Achter trotz Punktverlust

Trotz eines enttäuschenden Punktverlustes am Mittwochabend im Nachholspiel gegen die abstiegsbedrohte HSG Konstanz ist der ASV Hamm-Westfalen in der 2. Handball-Bundesliga auf den achten Rang der Tabelle vorgerückt.

Im sehr fairen Duell zweier ersatzgeschwächter Mannschaften verpassten es die Gastgeber in der WESTPRESS arena, einen 20:18-Vorsprung in der zweiten Halbzeit weiter auszubauen. So blieben die Gäste, bei denen Toptorschütze Tom Wolf verletzungsbedingt fehlte, auch nach der 40. Spielminute noch im Rennen, in der Schlussphase wechselten die Führungen. Nach dem 26:25 durch Spielmacher Merten Krings 51 Sekunden vor dem Ende bot sich noch einmal die Möglichkeit für den ASV, zwei Punkte zu sammeln. Doch der beste Torschütze der Partie, Felix Jaeger, glich 15 Sekunden vor dem Ende wieder zum 26:26-Endstand aus.

Durch einen Wechselfehler des ASV, bei dem erwartungsgemäß die verletzten Spieler Sören Südmeier, Marian Orlowski und Jan Brosch fehlten, bot sich drei Sekunden vor dem Ende sogar noch einmal die Chance für die HSG zum Torerfolg. Da auch die Gäste aber bei der Spielunterbrechung einen Wechselfehler begingen, spielten die Teams in Gleichzahl und ein freier Wurf gelang Konstanz nicht mehr. So blieb es beim insgesamt leistungsgerechten Unentschieden der Teams.

„Hier in Hamm etwas mitzunehmen ist für uns eine große Sache“, freute sich HSG-Trainer Daniel Eblen über die Punkteteilung. „Wir haben sehr engagiert gespielt, wie am Freitag auch“, so Eblen weiter. Diesmal habe man aber auch sehr gut abgeschlossen, vor allem in der ersten Halbzeit. Eblen: „Für uns ist das eine tolle Sache, wir sind richtig glücklich darüber.“ Weniger zufrieden zeigte sich dagegen ASV-Trainer Michael Lerscht: „In der ersten Halbzeit bekommen wir mit 16 Gegentoren einfach zu viele. Da müssen wir besser verteidigen. Das haben wir uns für die zweite Halbzeit vorgenommen, mit zehn Gegentoren war das dann auch besser.“ Doch offensiv ließen die Gastgeber zu viel liegen. „Eine Zwei-Tore-Führung müssen wir dann nutzen. Daraus müssen wir mehr Kapital schlagen“, bemängelte Lerscht. „Der Wechselfehler am Ende passt ins Bild, dass wir da nicht den letzten Ball haben, sondern den nochmal Konstanz geben. Jetzt müssen wir mit dem Unentschieden leben“, ärgerte sich der Trainer, der den freien Tag am Donnerstag strich und ein zusätzliches Training für die Mannschaft zur Spielvorbereitung auf die nächste Partie ansetzte. Denn bereits am Sonntag treten die Westfalen wieder an, dann geht es für den ASV zum HC Elbflorenz Dresden. Angesichts der Personaldecke bei den Gästen dann nur mit Außenseiterchancen, der HC gewann zudem vier seiner letzten fünf Spiele. Zu seinem Debüt im ASV-Dresse könnte dann der nachverpflichtete Kreisläufer Alexander Engelhardt kommen, der seit Montag mit der Mannschaft trainierte. Gegen die HSG saß er bereits mit auf der Bank, kam aber noch nicht zum Einsatz.

ASV Hamm-Westfalen – HSG Konstanz 26:26 (16:16)

ASV: Storbeck, Wesemann – Genz (3), Huesmann (6, 4/4), Fuchs, Spiekermann (2), Fernandez, Schwabe (4), Engelhardt, Krause, Krings (5), Pretzewofsky, Schöße, Franke (4), von Boenigk (2)
HSG: Haßferter, Hermmann – Stotz (1), Czakó (1), Jaeger (7), Hild, Dangers (1), Krüger, Maier-Hasselmann, Beckmann, Braun (6, 1/1), Jud, Wendel, Volz (5), Schramm (2), Knezevic (3)
Schiedsrichter: Fabian Friedel und Rick Herrmann
Zeitstrafen: ASV 4 min, HSG 10 min

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Konstanter gegen Konstanz

Fast vor vier Monaten war die Partie zwischen dem ASV Hamm-Westfalen und der HSG Konstanz angesetzt, nun wird das Spiel vom 2. Weihnachtsfeiertag endlich nachgeholt. Zu ungewohnt früher Anwurfzeit empfangen die Westfalen die abstiegsbedrohte HSG am Mittwochnachmittag um 17 Uhr in der WESTPRESS arena.

Mit diesem frühen Beginn kam man seitens des ASV einem Wunsch der Gäste nach, die direkt im Anschluss die weite Rückreise in den Süden antreten. Doch das dürfte es dann auch mit dem Entgegenkommen gewesen sein – die Gastgeber wollen am Mittwoch an den Arbeitssieg gegen Ferndorf anknüpfen und auch ohne Sören Südmeier, Marian Orlowski und Jan Brosch weitere Punkte in der 2. Handball-Bundesliga sammeln. Für die Gäste geht es aber ebenfalls um wichtige Zähler – vor allem, da die direkten Konkurrenten Wilhelmshaven und Fürstenfeldbruck am zurückliegenden Wochenende gepunktet haben.

„Wir erwarten einen kampfstarken, hochmotivieren Gegner. Es wird gegen Konstanz keine Geschenke geben“, stellte ASV-Coach Michael Lerscht vor dem Spiel gegen einen Gast klar, der zuletzt gegen Dormagen große Probleme mit seiner Chancenverwertung offenbarte und 20:25 verlor. „Für uns wird es darum gehen, die eigenen Stärken konstanter abzurufen.“ Man habe jetzt einige Tage Zeit gehabt, uns mit der personellen Situation auseinanderzusetzen und sei zuversichtlich, „gute Lösungen gefunden zu haben“, so Lerscht weiter, der am Freitag gegen Ferndorf die kurzfristigen Ausfälle von Brosch und Orlowski wegen Trainingsverletzungen kompensieren musste. Bei beiden hat die weitere Diagnostik keine schlimmeren Verletzungen ergeben, für einige Spiele dürfte das Duo den Westfalen aber noch fehlen. Zumindest für die Kreisläufer-Posistion von Jan Brosch hat der ASV gehandelt: Der bereits für Sommer verpflichtete – zuletzt vereinlose – Alexander Engelhardt wurde nun vorzeitig aktiviert. Er stieg bereits ins Mannschaftstraining ein und ist möglicherweise schon ab Mittwoch spielberechtigt.

Anwurf des Nachholspiels ist um 17 Uhr, übertragen wird wie gewohnt über SportDeutschland.TV und über Radio Lippe Welle Hamm. Aktuelle Informationen live aus der WESTPRESS arena gibt es zudem ab 16 Uhr über Facebook in der TV-Sendung „Anschwitzen“.

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32:30-Arbeitssieg gegen Ferndorf

Über zwei hart erkämpfte Punkte freuten sich die Handballer des ASV Hamm-Westfalen am Freitagabend. Mit 32:30 (15:13) rangen sie den TuS Ferndorf knapp aber verdient nieder – für die Gäste war es die erste Partie nach sechswöchiger Corona-Zwangspause.

Aber auch der ASV war personell angeschlagen, in den zwei Tagen vor dem Spiel des 27. Spieltags verletzten sich Kreisläufer Jan Brosch und Rückraum Marian Orlowski im Training jeweils schwer am Finger – beiden droht ein Ausfall von mehreren Spielen. Eine genauere Diagnostik war aufgrund von Schwellungen noch nicht möglich, diese wird zu Wochenbeginn vorgenommen, erklärte ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers. Sören Südmeier wird ohnehin voraussichtlich bis zum Saisonende fehlen.

„Das war natürlich schon etwas, das wir erst einmal verdauen mussten“, erklärte ASV-Trainer Michael Lerscht – wohlwissend, dass die Situation bei seinem ehemaligen Verein TuS Ferndorf für Trainer-Nachfolger Robert Andersson aufgrund der sieben vermeldeten Corona-Fälle in der Mannschaft ebenfalls äußerst schwierig war. Man habe nicht gewusst, in welcher Formation der Gast auflaufen würde. „Wir haben aber gewusst, dass wir auf einen äußerst motivierten und kampfstarken Gegner treffen werden, der einen sehr guten Handball spielt“, betonte Lerscht.

Und mit dieser Einschätzung sollte der ASV-Coach völlig richtig liegen. Denn auch ohne einige etatmäßige Kräfte erwiesen sich die Ferndorfer, die bis dahin acht Spiele weniger absolviert hatten als Eisenach und Hüttenberg, als unbequemer Gegner. Bis zum 4:3 verlief das Spiel völlig ausgeglichen, eher mit Vorteilen für die Westfalen. Durch zwei Treffer von Lucas Schneider und einen von Christopher Klasmann legte der TuS aber bis zur elften Minute auf 4:6 vor. Spätestens jetzt war klar: Auch in dezimierter Besetzung wird die Partie kein Selbstläufer für den ASV.

Der ASV glich in den Folgeminuten aus, danach blieb es bis zum 9:8 in der 18. Minute ausgeglichen. Als dann der insgesamt treffsichere Jan Pretzewofsky in der 23. Minute zum 12:9 erhöhte und damit erstmalig eine Drei-Tore-Führung herstellte, schien es, als könnten die Gastgeber die Partie dominieren. Aber die Gäste, bei denen nun Rückraum Juan Antonio Viciano Sario aufdrehte, ließen sich nicht abschütteln, zur Pause waren sie beim 15:13 noch auf Schlagdistanz. Insbesondere in der Abwehr offenbarten die Hausherren immer wieder Schwächen, durch die Mitte kam Ferndorf immer wieder zu leichten Toren. „Das war etwas, worauf wir vorbereitet waren – aber wir haben die Vorgaben nicht umgesetzt und keinen Zugriff bekommen“, bemängelte Co-Trainer Christof Reichenberger.

Dies sollte im zweiten Abschnitt besser werden. Innerhalb von weniger als vier Minuten schraubte der ASV die Führung auf komfortable vier Treffer – Jo Gerrit Genz markierte mit dem sechsten seiner insgesamt acht Tore das 19:15. Dies Führung verwalteten die Westfalen dann bis zum Ende, näher als auf zwei Treffer kam Ferndorf nicht mehr heran.

Trotz der Niederlage zeigte sich TuS-Trainer Robert Andersson nach dem Spiel nicht unzufrieden: „Ich bin stolz auf meine Jungs und auf die Leistung nach sechs Wochen ohne Wettkampfspiel. Sie haben gekämpft und alles versucht. Mit ein bisschen Glück hätten wir sogar die Möglichkeit gehabt, einen Punkt zu holen.“

Michael Lerscht bedankte sich für die Glückwünsche, sah aber vor allem wegen der Leistung in der ersten Halbzeit Anlass zur Kritik: „Es war für uns eine Woche zum Vergessen. Die Ausfälle von Marian und Jan waren schon Knüppel zwischen die Beine. Aber es war klar, dass Ferndorf einen guten und schnellen Ball spielt. In der ersten Viertelstunde bekommen wir zu viel von dem, was wir besprochen haben. In der zweiten Halbzeit läuft das dann besser. Insgesamt war das heute natürlich viel Last auf wenigen Schultern, Merten Krings spielt durch, die Linkshänder auch. Jetzt heißt es für uns, schnell zu regenerieren und nach vorne zu schauen.“

Bereits am Mittwoch müssen die Westfalen wieder in der WESTPRESS arena antreten, dann steht bereits um 17 Uhr das Nachholspiel gegen die HSG Konstanz an, erneut ohne Zuschauer, aber live übertragen über SportDeutschland.TV und Radio Lippe Welle Hamm.

ASV Hamm-Westfalen – TuS Ferndorf 32:30 (15:13)
ASV: Storbeck, Wesemann – Genz (8), Huesmann (7/4), Fuchs (2), Spiekermann, Fernandez, Schwabe (2), Krause, Krings (7), Pretzewofsky (5), Schöße, Franke, von Boenigk
TuS: Hottgenroth, Broszinski – Eres (4/1), Viciano Sario (6), Matzken (7/2), Sorg (1), L. Schneider (5), Klasmann (1), Péchy, J. Schneider, Rink (4), Diebel (2).
Schiedsrichter: Pawel Fratczak, Paulo Ribeiro
Zeitstrafen: ASV 10 min , TuS 8 min

Jo Gerrit Genz war mit acht Treffern erfolgreichster Torschütze gegen den TuS. - Foto: Wegener
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Freitagabend gegen Ferndorf

In der 2. Handball-Bundesliga gibt es aktuell nur eine Mannschaft, die noch weniger Spiele im Vergleich zur Konkurrenz absolviert hat, als der ASV. Und genau diesen Gegner empfangen die Westfalen am Freitagabend um 19:15 Uhr in der WESTPRESS arena.

Während sich bei den Gastgebern bis zum Anschlusstraining am Freitag noch keine personellen Änderungen ergeben haben, wird der TuS zumindest teilweise aus der Reserve auffüllen müssen. „Handbremse los – Gas geben – überraschen“, so lautet das von TuS-Coach Robert Andersson ausgegebene Motto für das Gastspiel in Hamm. Michael Lerscht will personelle Spekulationen rund um den Gegner gar nicht erst aufkommen lassen: „Das beeinflusst unsere Vorbereitungen nicht. Wir konzentrieren uns auf uns selbst und auf unsere Leistung“, so der 36-jährige, der im Sommer vom TuS zum ASV auf die Trainerbank gewechselt war. Schon das Hinspiel dürfte den Westfalen dabei Warnung genug sein, auch damals kam der TuS frisch aus einer Quarantäne-Pause und kämpfte den favorisierten ASV mit 27:21 (11:11) nieder.

Erst 17 Mal konnte der TuS Ferndorf in dieser Spielzeit antreten. Gleich drei Mal wurden die Ferndorfer von Corona ausgebremst – zweimal ohne Folgen nur aufgrund von Verdachtsfällen, beim dritten Mal erwischte es die Mannschaft von Trainer Robert Andersson aber erheblich. Anfang März gab es im Rahmen der regelmäßigen Tests zwei positive Corona-Fälle, es folgte fünf weitere. Erst jetzt – nach sechs Wochen Quarantäne – kehrt der TuS wieder zum Spielbetrieb zurück, möglicherweise noch ohne einige betroffene Akteure, die aus medizinischer Sicht grünes Licht erhalten müssen. Der ASV spielte mittlerweile fünf Spiele mehr, Eisenach und Hüttenberg sind sogar schon acht Partien weiter in der Saison.

So dürfte den Gästen aktuell weniger die kurzfristige Aufgabe beim ASV als vielmehr die Tatsache Sorgenfalten verursachen, wie man die Vielzahl der Spiele bis zum Saisonende im Juni ohne Überbelastungen und daraus resultierende Verletzungen überstehen kann. „Das Wichtigste ist die Gesundheit der Spieler“, betonte Andersson entsprechend. So wird der TuS – wie im Übrigen der ASV in Person von Melf Krause und Florian Schöße ja auch – möglicherweise am Freitag mit Leon und Michel Sorg aus der Reserve auffüllen.

Anwurf in der WESTPRESS arena ist um 19:15 Uhr, die Liveübertragung über SportDeutschland.TV beginnt um 19 Uhr. Um 18:15 Uhr zeigt der ASV zudem live über Facebook die TV-Heimspielanalyse „Anschwitzen“ mit Simon Kottmann und dem Handball-Experten Jens Gawer.