Drei Auswärtsspiele in Folge stehen für den ASV Hamm-Westfalen in der 2. Handball-Bundesliga an. Den Anfang macht die Mannschaft von Trainer Niels Pfannenschmidt am Montagabend beim aktuellen Ligazweiten GWD Minden, Anwurf ist um 20 Uhr.

Im Hinspiel hatte der ASV eine sehr starke erste Halbzeit abgeliefert, musste sich am Ende den favorisierten Gästen aber trotz des 12:12-Pausenstands noch deutlich mit 18:26 geschlagen geben. Der Mindener Aufstiegsexpress geriet zuletzt allerdings etwas ins Stocken, aus den zurückliegenden drei Partien holte der Erstligaabsteiger nur zwei Punkte in Rimpar, gegen Coburg und in Wilhelmshaven unterlag der Zweite.

Trotz der klar verteilten Rollen rechnet sich der ASV also auch in Minden etwas aus. „Es ist immer etwas möglich. Auch wenn wir natürlich Außenseiter sind“, stellte Trainer Niels Pfannenschmidt klar. Erleichtert wird die Aufgabe für den Coach der Westfalen auch nicht gerade durch die weiterhin angespannte Personalsituation. Zwar wird Jan Brosch nach seinem überstandenen Infekt wieder einsetzbar sein, eine reguläre Trainingswoche erlebte der noch immer geschwächte 2,05-Meter-Hüne aber nicht gerade. Somit kommt auf die verbliebenen Abwehrspieler im Innenblock wieder jede Menge Arbeit zu, da Markus Fuchs und Jakob Macke immer noch fehlen ebenso wie die Rückraumspieler Ondrej Zdrahala und Savvas Savvas. Zumindest beim Tschechen zeichnet sich für die kommenden Wochen aber das Comeback ab.

Nach dem Spiel in Minden geht es dann zum Tabellenvierten Ludwigshafen-Friesenheim (So., 20. März) und zum Aufsteiger Ferndorf (Sa., 26. März).