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ASV-Hamm Westfalen

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Derby in Hagen

Fünf Spieltage vor dem Saisonende hat sich die Lage in der 2. Handball-Bundesliga noch einmal zugespitzt. Von den am Ende fünf Absteigern steht bisher nur einer fest: Die HC Rhein Vikings haben nicht nur wirtschaftlich keine Zweitligatauglichkeit, auch sportlich ist der Rückstand auf den 15. Tabellenplatz, auf dem aktuell der HC Elbflorenz Dresden rangiert, mit 18 Zählern längst zu groß. Ab dem Vorletzten Wilhelmshavener HV besteht aber noch für alle Teams die Chance auf den Verbleib in der Liga. So eben auch für den VfL Eintracht Hagen, bei dem der ASV Hamm-Westfalen am Freitag um 20 Uhr antritt. An der Spitze kämpfen drei Teams um die Meisterschaft und die zwei Aufstiegsränge.

Nur einen Punkt trennen die Hagener um Ex-ASV-Coach Niels Pfannenschmidt von Dresden, die jüngste Bilanz von 1:7 Zählern treibt den Verantwortlichen trotz der vorösterlichen Erfolgsserie von 6:2 Punkten wohl einige Sorgenfalten auf die Stirn. Vor allem in eigener Halle gelang seit Mitte November nur ein Sieg gegen Dormagen, weswegen vor allem die Lage in Hagen momentan prekär ist. Doch diese Statistiken wollen die Gastgeber am Freitag selbstverständlich ausblenden. „Es sind noch zehn Punkte zu vergeben und es ist immer etwas möglich“, stellte Pfannenschmidt vor dem Derby gegen den ASV klar.

Auch für den ASV ist die Lage in der Liga noch einmal interessanter geworden. Durch die etwas unerwartete Niederlage des drittplatzierten HSC Coburg bietet sich nun vielleicht noch die Chance, auf den dritten Rang vorzurücken. Denn der aktuell noch vier Zähler bessere HSC muss am Freitag zeitgleich zuhause gegen Spitzenreiter Balingen-Weilstetten antreten. Und am 25. Mai kommt es dann in Coburg zum direkten Aufeinandertreffen des HSC mit dem ASV. „Wir wollen die Saison natürlich bestmöglich beenden. Und der dritte Platz ist für uns immer noch zu holen“, betonte ASV-Trainer Kay Rothenpieler nach dem Abschlusstraining am Donnerstag. Voraussetzung dafür ist selbstverständlich ein Sieg in Hagen und in der kommenden Woche zuhause gegen den TV Emsdetten, der mit fünf Punkten Vorsprung vor den Abstiegsrängen schon etwas durchatmen kann. „Es gebietet allein schon die Fairness den unteren Teams gegenüber, dass wir bis zum Schluss um jeden Punkt kämpfen“, so Rothenpieler weiter.

Somit dürfen sich die Zuschauer auf einen emotionalen Abend in Hagen freuen, wenn viele ehemalige Weggefährten aufeinandertreffen. Zumindest bei zwei Akteuren ist der Einsatz allerdings noch fraglich: Beim VfL ist Rückraum Jan Lars Gaubatz angeschlagen, beim ASV musste Kreisläufer Jan Brosch zuletzt passen. Rothenpieler: „Das entscheiden wir gemeinsam kurzfristig.“