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ASV-Hamm Westfalen

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Gegner wird “massiv heiß sein”

Vor drei Spielen innerhalb einer Woche steht der ASV Hamm-Westfalen in der 2. Handball-Bundesliga. Nach dem Gastspiel beim Erstligaabsteiger HSC Coburg (Samstag, 19:30 Uhr) treten die Westfalen in der heimischen WESTPRESS arena am Mittwoch um 19:15 Uhr gegen ein weiteres Topteam der Liga an, wenn der HC Elbflorenz-Dresden zu Gast ist. Zwar mussten die Dresdener ihr für das Wochenende angesetzte Spiel gegen Dormagen wegen zweier Corona-Fälle in der Mannschaft auf Mitte Dezember verlegen, aktuell scheint die Ausrichtung des Spiels am Mittwoch beim ASV aber möglich. Drei Tage später treten die Westfalen dann beim aktuellen Schlusslicht TuS Ferndorf an, Anwurf in der Sporthalle Stählerwiese ist am 30. Oktober um 19 Uhr.

Doch zunächst gilt die volle Konzentration des ASV der schwierigen Aufgabe in Coburg. Der 13. der Tabelle hat nach – angesichts hoher Erwartungen – verpatztem Saisonstart mit nur zwei knappen Heimsiegen gegen Großwallstadt und Dormagen seinen Cheftrainer freigestellt. Der Däne Brian Ankersen löste zu Wochenmitte Alois Mraz ab, der Däne unterschrieb einen Vertrag bis Ende nächster Saison. „Leider haben uns die ersten Spiele der aktuellen Saison gezeigt, dass sich die erhoffte positive Weiterentwicklung nicht im gewünschten Maße eingestellt hat. Aus diesem Grund haben wir nach reiflicher Überlegung entschieden, zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison einen Wechsel auf der für uns so wichtigen Trainerposition vorzunehmen“, erklärte HSC-Geschäftsführer Jan Gorr gegenüber der Presse.

Während der Erfolgsdruck in Coburg als bei allen Beteiligten deutlich spürbar ist, belegen die jüngsten Leistungen der Westfalen eine erfreuliche Weiterentwicklung. Die neuformierte Mannschaft von Trainer Michael Lerscht zeigte gegen die Topteams HSG Nordhorn-Lingen und SG BBM Bietigheim nicht nur große Spielfreude, sondern auch sehr konstante Leistungen. „Wir befinden uns in einer Entwicklung“, betonte Rückraumspieler Marian Orlowski unter der Woche im Interview, der selbst in drei Pflichtspielen 17 Treffer für den ASV erzielte. Zwischen diesen beiden Spielen dominierte der ASV auch im Pokalduell gegen Ligakonkurrent Großwallstadt. Dennoch bleiben die Verantwortlichen beim ASV betont sachlich. „Wir müssen Woche für Woche möglichst an unser Maximum gehen, auf emotionaler und handballerischer Ebene, um Punkte zu sammlen. Trotz der Platzierung ist der HSC auf jeden Fall eines der Topteams der Liga. Uns erwartet ein sehr heißer Tanz, in der Halle ist immer viel Stimmung und viel Druck auf dem Kessel. Alle werden massiv heiß sein. Darauf müssen wir uns einstellen“, erwartet ASV-Trainer Michael Lerscht eine schwierige Aufgabe.

Personell bewegt sich der ASV jedenfalls nahe am Maximum, einzig hinter dem Einsatz von Kapitän Fabian Huesmann stand zum Ende der Woche noch ein Fragezeichen. Der Linksaußen hatte sich während des Heimspiels gegen Bietigheim eine Fußverletzung zugezogen. „Darüber entscheiden wir kurzfristig“, so Lerscht vor dem Abschlusstraining am Freitag. Die Partie am Samstag wird wie gewohnt live von SportDeutschland.TV übertragen.