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ASV-Hamm Westfalen

NEWS

Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen hat auch zur Heimpremiere in der aufgeheizten Westpress Arena einen kühlen Kopf bewahrt. Vor 1 555 Zuschauern bezwang das Team den HC Elbflorenz Dresden deutlich mit 36:27 (18:13) und steht nun mit 4:0 Punkten und Weißer Weste in der Spitzengruppe der Liga.

Hamm – Die Zuversicht, wieder mit dem Rückraumlinken Oliver Milde im Kader antreten zu können, hatte sich für die Gastgeber schnell erledigt. „Er hat es beim Aufwärmen versucht, aber schnell abgewunken“, teilte ASV-Geschäftsführer Franz Dressel mit. „Und das Risiko, dass er wieder umknickt, ist einfach zu groß.“ Während auch Vyron Papadopoulos wie angekündigt wegen einer Muskelverletzung weiter pausierte, stand zumindest Kapitän Jakob Schwabe wieder im Kader der Hammer.

Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen hat auch zur Heimpremiere in der aufgeheizten Westpress Arena einen kühlen Kopf bewahrt. Vor 1 555 Zuschauern bezwang das Team den HC Elbflorenz Dresden deutlich mit 36:27 (18:13) und steht nun mit 4:0 Punkten und Weißer Weste in der Spitzengruppe der Liga.

Hamm – Die Zuversicht, wieder mit dem Rückraumlinken Oliver Milde im Kader antreten zu können, hatte sich für die Gastgeber schnell erledigt. „Er hat es beim Aufwärmen versucht, aber schnell abgewunken“, teilte ASV-Geschäftsführer Franz Dressel mit. „Und das Risiko, dass er wieder umknickt, ist einfach zu groß.“ Während auch Vyron Papadopoulos wie angekündigt wegen einer Muskelverletzung weiter pausierte, stand zumindest Kapitän Jakob Schwabe wieder im Kader der Hammer.

Dass die Aufgabe Dresden in der überhitzten Westpress Arena kein Selbstläufer werden würde, war den Gastgebern schon im Vorfeld klar. In der Partie wurden sie schnell in dieser Annahme bestätigt. Dresden agierte bissig in der Abwehr, ließ kaum einmal Aktionen der Hausherren zu und lag so nicht einmal unverdient nach sieben Minuten vorn. Es hieß 2:4, und ASV-Coach Kay Rothenpieler nahm bereits zu diesem frühen Zeitpunkt seine erste Auszeit.

Es war der richtige, wie sich herausstellen sollte. Denn der ASV nahm nach dieser Denkpause Fahrt auf, wirkte nun vor allem im Abschluss wesentlich konzentrierter. Hatte Elbflorenz-Keeper Mario Huhnstock in den ersten Minuten noch fünfmal das Duell gegen die Hammer Angreifer gewonnen, so folgte nun eine Phase, in der die Gastgeber konsequent ihre Möglichkeiten nutzten. Die Folge: ein 9:3-Lauf, der in eine komfortable 11:7-Führung mündete (19.).

Offener Schlagabtausch mit Sicherheitsabstand

Dresden stabilisierte sich danach zwar wieder, doch mehr als einen nun wieder offenen Schlagabtausch bekamen die Gäste zunächst nicht hin. Weil der ASV im Angriff gegen das sehr früh attackierende Gästeteam dennoch weiter seine Lösungen fand – und das Duo Sören Südmeier/Merten Krings im Spielaufbau prächtig harmonierte. So ging Hamm mit einer verdienten und noch dazu komfortablen 18:13-Führung in die Pause.

„Die Jungs machen das gut“, zeigte sich ASV-Geschäftsführer Franz Dressel zu diesem Zeitpunkt mit der Vorstellung seines Teams zufrieden. „Jetzt müssen sie einfach genau so weiterspielen.“

Das taten sie, allerdings Dresden auch. Vorzeitig zurückzustecken, war für das Team des früheren ASVers Rico Göde keine Option. So blieb auch nach dem 21:16 (35.) die latente Gefahr, dass die Partie noch einmal spannend werden könnte.

Als Dresden danach zwischenzeitlich zum 24:21 verkürzte (40.), schien es noch einmal brenzlig werden zu können. Doch die Antwort war deutlich: zwei entschlossene Treffer von Jan Brosch und einer von Ivar Stavast brachten Sicherheit und Entschlossenheit zurück (27:21/43.).

Was dann folgte, war schlicht eine Demonstration der Stärke. Zwölf Minuten vor dem Ende stand es 32:23 – und Rothenpieler sah die Zeit gekommen, den jungen Außen Alex Rubinho Fernandez und Jan Pretzewofsky Einsatzzeiten zu geben, um den zuvor bärenstarken Fabian Huesmann und Marten Franke eine Auszeit zu gönnen. Als der Sieg in trockenen Tüchern war, verlor das Hammer Spiel zwar ein wenig seinen Fluss –  gefährlich wurde es aber nicht mehr.

Quelle: wa.de

Foto: Marco Wolf