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ASV-Hamm Westfalen

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Spitzenspiel mit Derbycharakter

Auf zwei Topspiele dürfen sich die Handballfans an diesem Wochenende in der 2. Handball-Bundesliga freuen. Zunächst empfängt der ASV Hamm-Westfalen am Freitagabend um 19:15 Uhr den Vierten VfL Eintracht Hagen, am Samstag folgt dann in der Emslandarena in Lingen das Spitzenspiel zwischen Tabellenführer VfL Gummersbach und der gastgebenden HSG Nordhorn-Lingen, die aktuell mit genauso viel Minuspunkten wie der ASV auf dem zweiten Platz der Tabelle liegt.

„Natürlich macht die Tabellensituation unsere Partie zu etwas Besonderem“, erklärt ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers, der mit einem ähnlich guten Besuch rechnen darf wie zuletzt gegen Spitzenreiter Gummersbach. Aber mehr noch sei es ja die räumliche Nähe – zwischen beiden Arenen liegen nur knapp 60 Kilometer Fahrtweg – und die vielen personellen Verbindungen zwischen Hamm und Hagen, die der Partie am Freitag Derbycharakter verleihe, so Lammers weiter. Denn auf beiden Seiten gibt es Akteure, die jeweils schon im anderen Dress im Einsatz waren. So spielte ASV-Rückraum Jan von Boenigk von 2015 bis 2018 für die Eintracht. Auf Hagener Seite gibt es mit Jan-Lars Gaubatz und Valentin Schmidt zwei mit ASV-Vergangenheit von 2015 bis 2016. Zudem arbeitete der heutige Geschäftsführer des VfL, Fynn Holpert, als Marketingverantwortlicher von 2016 bis 2019 für den ASV Hamm-Westfalen. „Es gibt guten Kontakt auf verschiedenen Ebenen, das macht so ein Spiel natürlich für alle noch etwas interessanter“, bekennt auch Lammers eine entsprechende Vorfreude auf das Derby.

Bei den Fans ist diese ohnehin sehr groß, der Vorverkauf für das unter 2G-Regel stattfindende Zweitligaspiel lief gut. Schließlich geht es um wichtige Punkte für beide Teams, will man den Platz in der Verfolgergruppe des VfL Gummersbach behalten. Keine Rolle bei der Chancenbewertung spielt dabei die Tatsache, dass Hagen Aufsteiger ist. „Schon vor der Saison war jedem klar, dass mit Rostock und Hagen zwei sehr starke Teams in die 2. Liga zurückkehren“, meint Lammers. Hinzu kommt, dass die Eintracht nach der etwas unerwarteten 32:28-Niederlage in Emsdetten gegen Hochkaräter der Liga fleißig Punkte sammelte. In Rostock gelang ein 26:26, beim TuSEM Essen ein 28:29-Sieg und dann gegen Gummersbach ein überragender 40:36-Heimsieg. Auch im zurückliegenden Spitzenspiel gegen punktgleiche Hüttenberger holte der VfL nach 31:33-Rückstand in den abschließenden vier Minuten noch ein 33:33 heraus. „Die Qualitäten sind bekannt. Für uns ist völlig klar: Wir müssen wieder in allen Bereichen an unser Maximum kommen. Wir freuen uns riesig auf diese Aufgabe“, stellte auch ASV-Trainer Michael Lerscht klar, dem voraussichtlich die gesamte Mannschaft zur Verfügung steht. Einzig hinter dem am Fuß verletzten Matej Mikita steht noch ein Fragezeichen. Man wolle gemeinsam mit den Fans einen tollen Handballabend erleben, so Lerscht – und „toll“ heißt übersetzt einen aus ASV-Sicht siegreichen Abend. Denn dann machen die Korrespondenzen mit den Ex-Weggefährten in den Tagen danach deutlich mehr Spaß.

Anwurf für das Spiel am Freitag ist um 19:15 Uhr, Einlass zum 17:45 Uhr. Besucher werden gebeten, die Zeit für die erforderlichen 2G-Kontrollen einzuplanen und entsprechend frühzeitig zu kommen. Die genauen Regularien hat der ASV hier (ASV-Website) veröffentlicht.

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