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ASV-Hamm Westfalen

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Verdienter 18:20-Arbeitssieg

Durch einen hart erkämpften, aber gleichermaßen verdienten 18:20-Sieg bei der DJK Rimpar hat der ASV Hamm-Westfalen am Mittwochabend die Tabellenführung in der 2. Handball-Bundesliga verteidigt.

Nach einer verlorenen ersten Halbzeit steigerte sich die Gäste vor rund 350 Zuschauern in der s. Oliver Arena im zweiten Abschnitt und siegten am Ende vor allem dank einer grandiosen Abwehrleistung mit zwei Toren Unterschied. Den Gastgebern gelang in den abschließenden siebzehneinhalb Minuten nur noch ein Tor. Die Westfalen münzten so einen 17:15-Rückstand in das finale 18:20 um. Hinter seiner überragenden Abwehrreihe brachte es ASV-Torwart Felix Storbeck am Ende auf einen bärenstarken Wert von 40 Prozent parierter Würfe.

Erfolgreichster Torschütze bei den Gästen war Linksaußen Fabian Huesmann mit sechs Treffern, der wie der dreifache Torschütze Marten Franke auf der rechten Außenbahn immer wieder sehenswert von seinen Mitspielern freigespielt wurde. So war es auch Huesmann, der den ASV mit seinem Tor zum 18:20 gut dreieinhalb Minuten endgültig auf die Siegerstraße brachte. Hinzu kamen zwei weitere Tore, die vor allem für die ASV-Fans große Bedeutung hatten: In seinem zweiten Spiel für den ASV war Rückraum Marian Orlowski, der zunächst in der Vorbereitung und dann auch bei den ersten beiden Saisonspielen für längere wegen Rückenproblemen fehlte, ebenfalls als Torschütze erfolgreich.

Weiter geht es nun bereits am Samstag. Dann tritt der ASV um 19.15 Uhr wieder in der heimischen WESTPRESS arena gegen den Dessau Roßlauer HV an, der ebenfalls mit drei Siegen und einer Niederlage stark in die Saison gestartet ist. Angesichts der weiterhin erhöhten Corona-Infektionszahlen in Hamm scheint das Spitzenspiel zwischen Erstem und Dritten der Liga erneut eine Partie ohne Zuschauer zu werden. Weitere Informationen dazu werden noch veröffentlicht.

DJK Rimpar Wölfe – ASV Hamm-Westfalen 18:20 (12:9)

DJK: Mallwitz – Schömig, Böhm, Karle (3), Neagu, Schmidt, Kaufmann (3), Wirtz (4/2 7m), Meyer (1), Schulz (1), Dayan (3), Kovacic, Brielmeier (3)

ASV: Storbeck, Wesemann – Genz (3/1), Huesmann (6), Brosch (2), Fuchs (1), Spiekermann (1), Rubino Fernandez, Schwabe, Südmeier, Pretzewofsky, Orlowski (2), Franke (3), von Boenigk (2),

Zuschauer: 350

Schiedsrichter: Darnel Jansen und Lucas Hellbusch

Besiegelte mit seinem Tor zum 18:20 den Gästesieg in Rimpar: Fabian Huesmann. - Foto: Gudat/ASV
Der ASV bejubelt zwei Punkte im Wolfsrevier - bereits am Samstag geht es weiter, dann in der WESTPRESS arena (19:15 Uhr) gegen den Tabellendritten Dessau Roßlauer HV. - Foto: Gudat/ASV

ASV-Hamm Westfalen

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Gut vorbereitet zum Wolfsrudel

Bereits vier Tage nach dem 27:25-Sieg im Spitzenspiel gegen den VfL Gummersbach treten die Zweitligahandballer des ASV Hamm-Westfalen am Mittwochabend um 20 Uhr erneut an. Für die Mannschaft von Trainer Michael Lerscht geht es zu den Rimparer Wölfen, die nach der Auftaktniederlage in Aue zuletzt zwei Siege feierten.

Die beiden jüngsten Erfolge belegen, wie schwierig die Aufgabe in Rimpar für den aktuellen Spitzenreiter werden dürfte. Sowohl zuhause gegen den TV Hüttenberg als auch im Derby beim TV Großwallstadt dominierten die Wölfe ihre Gegner und gewannen jeweils mit sieben Toren Unterschied. „Die Aufgabe dürfte ähnlich anspruchsvoll werden, wie das Heimspiel gegen Gummersbach. Aber wird dürfen auch mit viel Selbstvertrauen antreten – das haben wir uns erarbeitet. Aber das muss man natürlich jedes Mal wieder bestätigen. In Würzburg erwarten uns eine robuste Abwehr und gute Angriffsvarianten, da rollt wieder etwas auf uns zu“, erwartet ASV-Trainer Lerscht einen harten Kampf um die Punkte in Würzburg.

Und dieser findet anders als die bisherigen Heimspiele des ASV vor Publikum statt, wie die Verantwortlichen der Gastgeber am Montagmittag erfuhren. So werden am Mittwoch 500 Zuschauer einen Zutritt zur s. Oliver Arena erhalten – Fans aus Hamm werden allerdings nicht dabei sein können, nur ganz wenige Karten gingen in den freien Vorverkauf.

„Wir haben die kurze Vorbereitung gut genutzt“, zeigte sich Lerscht nach dem Abschlusstraining am Dienstagabend zufrieden. Personell sind die Voraussetzungen ähnlich wie vor der Partie gegen Gummersbach, bei der nur Merten Krings (Daumenbruch) passen musste. „Gerade in so einer Woche mit drei Partien kommt es auf jeden Einzelnen an. Da gibt oft genug die Leistung der Spieler, die später von der Bank kommen, den Ausschlag“, sieht der ASV-Coach wieder den gesamten Kader gefordert. Umso wichtiger, dass auch die jüngeren Akteure, die gegen den VfL nur wenig Spielanteile bekamen, am Sonntag noch Spielpraxis sammelten. So steuerten Torwart Jan Wesemann wichtige Paraden und Außen Alex Rubio Fernandez acht Tore zum Drittligasieg der Reserve gegen die SG Menden Sauerland Wölfe bei.

Anwurf in der s. Oliver Arena ist um 20 Uhr, übertragen wird die Partie von Radio Lippe Welle Hamm und von der Heimmannschaft produziert über HandballDeuschland.TV.

Michael Lerscht erwartet in Würzburg einen harten Kampf um die Punkte. - Foto: Wegener/ASV

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ASV besiegt zahme Wölfe

Es war ein hartes Stück Arbeit gegen bissige Wölfe – doch am Ende setzte sich der ASV Hamm-Westfalen 27:21 (11:10) gegen die DJK Rimpar durch und fuhr den vierten Sieg im vierten Heimspiel ein. Mit 13:5-Punkten rangieren die Westfalen nach neun Spieltagen auf Platz drei. „Es war ein ganz schweres Spiel“, so der sichtlich erleichterte Hammer Trainer Kay Rothenpieler.

Die ersten Minuten waren von zwei starken Abwehrreihen geprägt, die Offensiven hatten es schwer, sich in Szene zu setzen. Das erste Tor für die Gäste erzielte Michael Schulz (3.), den Ausgleich markierte Fabian Huesmann zwei Minuten später mit einem Siebenmeter.  Zwei Treffer in Folge vom ASV-Spielmacher Sören Südmeier (Foto) brachte sein Team in Führung (3:2). Eng ging es auch in den nächsten Minuten weiter, keine Mannschaft setzte sich ab, es war eine Partie auf Augenhöhe.

Mit einem sehenswerten Heber traf der körperlich sehr präsente Jan Brosch nach einer knappen zum 5:4. Die erste Zwei-Tore-Führung erarbeiteten sich die Roten nach einer starken Parade von Torhüter Felix Storbeck und dem im Anschluss erzielten Treffer des Rechtsaußen Marten Franke (17./7:5). Den Vorsprung bauten die Hammer anschließend auf 8:5 aus, der fünfmalige Nationalspieler Benjamin Herth (23.) verkürzte für Rimpar (8:6) und Rothenpieler nahm die erste Auszeit. Nach den 60 Sekunden brachte Storbeck die 1976 Zuschauer in der WESTPRESS arena mit einer Glanzparade zum Kochen. Mit dem Treffer zum 11:10 von Huesmann ging es dann in die Pause.

Der zweite Abschnitt startete mit einem Treffer für Rimpar, Benedikt Brielmeier (32.) traf per Siebenmeter. Jan von Boenigk (36.) zeigte sein Können mit einem angedrehten Schuss zum 14:11. „In der zweiten Halbzeit hat uns die 5:1-Deckung geholfen, da konnten wir uns etwas absetzen“, berichtet Rothenpieler von seinem taktischen Kniff. Bei den Wölfen ließ die Kraft im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit sichtbar nach, Hamm brachte seine Würfe zumeist im Tor unter und bereitete mit einer agilen Verteidigung Rimpar arge Kopfschmerzen. Zusätzlich sorgte Merten Krings nach der überstandenen Syndesmosebandverletzung für viel Spielwitz und entlastete Südmeier, der starke sieben Treffer erzielte, im Spielaufbau.

Knappe zehn Minuten vor dem Ende bäumten sich die Gäste noch einmal auf, kamen bis auf drei Treffer (21:18) heran. Doch Franke (56.) sorgte mit seinem Schuss zum 23:18 für die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt unter eine gutklassige Partie setzte Krings zum 27:21-Endstand. „Das Ergebnis ist vielleicht etwas zu hoch ausgefallen, aber insgesamt denke ich schon, dass wir verdient gewonnen haben. Wir haben die Ruhe bewahrt und in der einen oder anderen Phase die richtige Entscheidung getroffen“, so das Fazit von Rothenpieler. (mby)

Foto: Henning Wegener

ASV-Hamm Westfalen

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Führung verteidigt

Nichts für schwache Nerven war die Schlussphase der Begegnung zwischen dem ASV Hamm-Westfalen und der DJK Rimpar. Nach überragendem Beginn lagen die Gastgeber mit 13:4 in Führung. Ab der 21. Minute schmolz der Vorsprung des ASV im Verlaufe des Spiels immer weiter dahin. Am Ende reichte es aber doch noch zu einem knappen 26:25, da der letzte Wurf der Gäste knapp das Gehäuse der Westfalen verfehlte.

Bereits zur Pause hatten sich die Wölfe vor allem dank des konsequenten Einsatzes eines siebten Feldspielers im Angriff für ihren Torwart auf 15:11 herangespielt. Dabei wollte diese Maßnahme, die DJK-Trainer Prof. Dr. Matthias Obinger in seiner ersten Auszeit in der 13. Minute anordnete, zunächst noch nicht greifen. Zwar erspielten sich die Gäste immer wieder Torchancen, doch entweder verteidigte der ASV gut oder der Ball blieb in der Deckung der Hausherren hängen. So baute die Mannschaft von Kay Rothenpieler verdient die Führung von 8:4 auf 12:4 aus. „Dann sind wir ‚all in‘ gegangen“, meinte Obinger später – und meinte damit seine frühe zweite Auszeit in der 19. Minute. Und in der Folge verbesserten sich die Torabschlüsse, der ASV ließ dagegen etwas nach und schaltete auch nicht mehr so schnell wie zuvor um. „Durch Kampf haben wir es dann hinbekommen. Zur Halbzeit habe ich fast etwas ungläubig auf die Anzeigetafel geschaut, dass wir nur mit vier Toren hinten lagen“, so der Gästetrainer. „Rimpar hat das am Ende der ersten Halbzeit gut gelöst und den siebten Feldspieler gut eingesetzt und das auf den Punkt gespielt“, analysierte Rothenpieler.

Im zweiten Abschnitt erlebten die 1.835 Zuschauer dann das erwartete Duell zweier Teams auf Augenhöhe. Bis zum 24:21 durch Markus Fuchs in der 53. Minute hielten die Westfalen die Wölfe auf Abstand. Doch dann gelangen dem im zweiten Abschnitt starken Dominik Schömig und Lukas Siegler der Anschluss zum 24:23. Aber der Ausgleich gelang den Gästen nicht – auch nicht in der Schlussminute, als Patrick Schmidt erst den Pfosten traf und dann auch zwei Sekunden vor dem Ende knapp das Tor verfehlte. „Das war dann ein bisschen symptomatisch für das Spiel“, konstatierte Matthias Obinger und gratulierte Kay Rothenpieler und dessen Mannschaft zum Heimsieg. „Wir freuen uns über diesen Sieg. Rimpar ist eine starke Mannschaft und hat das im Spielverlauf auch bewiesen. Morgen fragt auch niemand mehr nach dem genauen Ergebnis. Es war eine gefährliche Situation für uns, die die Mannschaft aber insgesamt gut gelöst hat. Ich muss ihr ein Kompliment machen, in der Hinrunde hätten wir so ein Spiel vielleicht noch verloren“, so Rothenpieler.

ASV Hamm-Westfalen – DJK Rimpar Wölfe 26:25 (15:11)

ASV: Storbeck (13 Paraden), Krechel – Blohme (3), Huesmann (3/2), Milde (3), Brosch (3), Fuchs (3), Sohmann, Schwabe (2), Lex (1), Südmeier (5), Gudat, Papadopoulos, von Boenig (3)
DJK: Wieser (6), Brustmann (1 7m)  – Schömig (8), Böhm (2), Karle, Gempp (2), Schmidt (1), Kaufmann, Siegler (3), Meyer, Bauer, Schulz (2), Brielmeier, Herth (7/4)
Schiedsrichter: Tolga Karamuk und Nikos Seliger
Zuschauer: 1.835

ASV-Kapitän Jakob Schwabe erwartet gegen Rimpar einen "Abnutzungskampf". - Foto: Wegener

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Team der Stunde zu Gast

Die jüngste Bilanz des nächsten Gegners ist mehr als überzeugend: Sechs der letzten sieben Spiele hat die DJK Rimpar in der 2. Handball-Bundesliga für sich entschieden und sich so vor dem Gastspiel beim ASV Hamm-Westfalen am Freitagabend (Anwurf 19:15 Uhr) auf den neunten Tabellenplatz vorgearbeitet.

Aber auch die Gastgeber dürfen mit viel Selbstvertrauen in das Duell starten – erst zweimal hatten sie in dieser Saison in der heimischen WESTPRESS arena das Nachsehen. Einen kleinen Schönheitsfehler hat die Rimparer Erfolgsserie außerdem ausgerechnet beim letzten Auswärtseinsatz erhalten, da kassierten die Wölfe beim VfL Lübeck-Schwartau eine empfindliche 26:19-Abfuhr.

Doch spätestens gegen Hagen zeigte sich die Mannschaft von Prof. Dr. Matthias Obinger, der zum Saisonende als Trainer abgelöst wird, eine Woche später wieder in der Spur: Mit 27:16 fertigte Rimpar Hagen ungefährdet ab. „Den Sieg muss man richtig einordnen. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, wogegen Hagen kein gutes Spiel gemacht hat. So kommt so ein Ergebnis zustande“, meinte Obinger nach dem Abschlusstraining seiner Mannschaft gegenüber TV Mainfranken. „Wir machen keinen Betriebsausflug, sondern sind gut vorbereitet. Wir sind sehr motiviert, etwas aus Hamm mitzunehmen“, so Obinger weiter. Vor allem das Umschalt- und Gegenstoßspiel müsse man Hamm wegnehmen, dann habe man viel erreicht.

Ob das dann am Ende wie aus Gästesicht zu etwas Zählbarem reicht, da dürften die Westfalen ein gehöriges Wort mitreden. Denn gegen den TuS Ferndorf zeigte sich die Mannschaft von Trainer Kay Rothenpieler in überragender Verfassung und ließ dem starken Gegner zu keiner Phase eine Chance. Am Ende setzte sich der ASV deutlich mit 32:22. „Jetzt wartet aber wieder eine neue Aufgabe auf uns. Man muss jede Woche aufs Neue voll konzentriert und mit vollem Einsatz spielen, Nachlässigkeiten werden in dieser Liga einfach nicht verziehen“, so Rothenpieler. Auch Kapitän Jakob Schwabe erwartet ein spannendes Duell gegen einen starken Gegner: „Rimpar ist ja keine unbekannte Größe in dieser Liga. Sie haben eine sehr gute Mannschaft, sind sehr eingespielt und verfügen über ein ganz klares Konzept. Momentan sind sie mit den sechs Siegen sicher das Team der Stunde in der 2. Liga.“

Um so wichtiger, dass auch nach dem Abschlusstraining am Donnerstagnachmittag alle ASV-Spieler fit sind. Schwabe: „Ich erwarte wie in vorherigen Duellen wieder einen Abnutzungskampf. Da kommt es auf jeden Spieler an. Ich könnte mir vorstellen, dass wir eine noch bessere Abwehrleistung als gegen Ferndorf brauchen werden.“

Anwurf in der WESTPRESS arena ist am Freitag um 19:15 Uhr. Die Partie wird ab 19 Uhr über Handball-Deutschland.TV online übertragen, kommentiert wird das Spiel von Simon Kottmann und Jan Wesemann, dem dritten Torwart des ASV. Darüber hinaus überträgt auch Radiosender Lippe Welle Hamm wie gewohnt das Spiel live.

ASV-Kapitän Jakob Schwabe erwartet gegen Rimpar einen "Abnutzungskampf". - Foto: Wegener

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Erster Auswärtssieg

Im dritten Anlauf hat es geklappt: Der ASV Hamm-Westfalen hat am frühen Sonntagabend sein erstes Auswärtsspiel der noch jungen Saison gewonnen. Bei den Rimparer Wölfen setzten sich die Westfalen verdient mit 24:28 (11:14) durch. Bereits am Mittwoch ist die Mannschaft von Trainer Kay Rothenpieler wieder im Einsatz, dann empfängt der ASV den Dessau-Roßlauer HV um 19:15 Uhr in der WESTPRESS arena.

In Rimpar erlebten rund 1.350 Zuschauer in der s.Oliver Arena zunächst ein ausgeglichenes Spiel mit wechselnden Führungen. Nach dem 9:8 durch Rimpars Benedikt Brielmeier in der 19. Minute startete der ASV – nach einer Zeitstrafe gegen Markus Fuchs zunächst sogar in Unterzahl – eine erste Serie. Nach drei Treffern durch Jakob Schwabe und jeweils einem Tor durch Lars Gudat und Vyron Papadopoulos führten die Gäste knapp drei Minuten vor der Pause mit 9:13. Zwar beendete die DJK ihre Torflaute danach, die Westfalen gingen aber mit einer 11:14-Führung in die Kabine.

Bis zur 41. Minute hielt der ASV die Wölfe auf drei oder vier Tore Abstand. Doch wie schon zuletzt im Heimspiel gegen Dresden galt es im zweiten Abschnitt noch einmal eine schwierige Phase zu überstehen. So verkürzten die Gastgeber, die jetzt konsequent im Angriff auf den siebten Feldspieler setzten, Tor um Tor. „Da hatten wir Probleme“, meinte ASV-Coach Kay Rothenpieler später. Zwar glich Rimpar nun sogar auf 20:20 in der 46. Minute aus, der Führungstreffer fiel allerdings nicht. „Wenn Rimpar hier in Führung geht, kann es sehr schwer werden“, war Rothenpieler später froh, dass seine Mannschaft noch einmal kontern konnte. Zunächst beendete Vincent Sohmann per Siebenmeter die torlose Serie (20:21). „Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen. Wir haben uns danach aus der schwierigen Phase mit einigen Ballgewinnen und guten Aktionen befreit“, so Rothenpieler weiter. Etwas mehr als drei Minuten vor dem Ende war es dann Sören Südmeier, der nach einer Parade von dem für den insgesamt gut aufgelegten Felix Storbeck eingewechselten Oliver Krechel erstmalig wieder eine Zwei-Tore-Führung zum 24:26 herstellte. Zuvor hatte der ASV immer vorgelegt, Rimpar bis zum 24:24 immer wieder ausgeglichen. Erneut Südmeier und wenig später Jan Brosch sorgten dann begünstigt durch technische Fehler der Gastgeber für klare Verhältnisse und stellten den Endstand von 24:28 her. Bitter für Rimpar: In den Schlussminuten verletzte sich Kreisläufer Patrick Gempp am Knie, die Partie war vorzeitig für ihn beendet. „Das war ein Nackenschlag zu viel“, meinte DJK-Trainer Matthias Obinger direkt nach dem Spiel.

Für den ASV geht es nun am Tag der deutschen Einheit weiter, dann empfangen die Westfalen den Dessau-Roßlauer HV. Anwurf in der WESTPRESS arena ist um 19:15 Uhr. Ursprünglich war die Partie für 17 Uhr angesetzt, wegen einer Großveranstaltung im benachbarten Maxipark einigten sich die Teams aber auf eine spätere Anwurfzeit.

DJK Rimpar Wölfe – ASV Hamm-Westfalen 24:28 (11:14)

DJK: Brustmann, Wieser – Böhm (1), Karle, Gempp (3), Schmidt (4), Kaufmann (4), Siegler (2), Bauer (2), Schulz, Backs (2), Brielmeier, (2), Herth (2/2), Sauer (2)

ASV: Storbeck, Krechel – Blohme, Huesmann, Milde (2), Brosch (5), Fuchs (3), Raguse (1), Sohmann (3/2), Schwabe (3), Lex (1), Südmeier (4), Gudat (1), Papadopoulos (3/1), von Boenigk (2)

Schiedsrichter: Maike Merz und Tanja Schiha

Zuschauer: 1.344

Zeitrafen: DJK 6 min, ASV 8 min

 

Zur Statistik geht es hier (DKB HBL-Website).

ASV-Hamm Westfalen

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„Eine gute Reaktion“

Nach einer „schwierigen Woche“, wie Kay Rothenpieler die Tage vor dem jüngsten Heimspiel beim ASV Hamm-Westfalen einordnete, hat sich der Handball-Zweitligist durch den souveränen 27:21-Sieg scheinbar unbeeindruckt von den beiden Auswärtsniederlagen in Ferndorf und Hamburg zurückgemeldet. Großen Anteil am Sieg hatte neben einer starken Abwehr und einem erneut gut aufgelegten Torwart Oliver Krechel diesmal Neuzugang Stefan Lex. Der Rückraum-Rechte zeigte seine bisher beste Saisonleistung und erzielte gegen HC Elbflorenz Dresden sieben Tore. Im Interview äußerte sich Stefan Lex, der zuletzt beim aktuellen Spitzenreiter HSC Coburg auf Torejagd gegangen war, vor dem am Sonntag anstehenden Auswärtsspiel bei den Rimparer Wölfen (Anwurf 17 Uhr) zu seinen ersten Wochen in Westfalen und zur aktuellen sportlichen Situation.

Deutlicher Heimsieg nach zwei Auswärtsniederlagen und dazu noch sieben Treffer beigesteuert – war es ein perfekter Abend für Stefan Lex?

Stefan Lex:  Absolut, auch wenn ich das natürlich nicht an meiner eigenen Leistung festmache. Wir haben das Hamburg-Spiel intensiv aufgearbeitet. Was wir dort abgeliefert haben, ging natürlich gar nicht. Aber wir haben unsere Lehren daraus gezogen und eine gute Reaktion gezeigt. Das war wichtig, auch wenn das sicher nur ein Schritt unserer weiteren Entwicklung war. Natürlich hatten wir uns die Woche in Summe anders vorgestellt. Aber die Heimweste ist weiterhin weiß, das war auch wichtig.

Aber auch gegen Dresden gab es eine schwierige Phase, als die Gäste nach 8:4-Führung für den ASV auf einmal in Führung gehen konnten.

Stefan Lex: Das stimmt. Beim 8:4 hatte man eigentlich das Gefühl, dass wir auf dem richtigen Weg sind und das Spiel im Griff haben. Aber auf einmal steht es 8:8 und keiner weiß so recht, warum eigentlich. Und da hält Oli (Anm. d. Red.: Torwart Oliver Krechel) dann diesen Siebenmeter gegen de Santis und wir starten bis zur Pause einen 7:0-Lauf.

Auch wenn Sie wahrscheinlich bescheiden abwinken: Mit sieben Toren waren Sie offensivstärkster Akteur. Kay Rothenpieler konnte es sich in der Schlussphase sogar leisten, sie und die anderen erfahrenen Spieler auf der Bank zu lassen.

Stefan Lex: Selbstverständlich bin ich nicht unzufrieden. Mein Anspruch ist es natürlich, bessere Leistungen als zuletzt abzurufen. In der Vorbereitung hat das teilweise auch schon ordentlich funktioniert. Ich konzentriere mich einfach darauf, an das Dresden-Spiel anzuknüpfen.

Ihr bisheriger Verein Coburg steht ungeschlagen auf Rang zwei der Tabelle. Hat es schon einige Nachrichten der ehemaligen Teamkollegen gegeben?

Stefan Lex (lacht): Nein, ich warte eigentlich auch täglich darauf. Aber ernsthaft, das spielt überhaupt keine Rolle mehr für mich. Das Feld ist unglaublich eng in dieser Liga. Und dass Coburg auch vorne zu finden sein wird, war ja völlig klar. Am Ende will ich mit dem ASV natürlich schon vor Coburg stehen, ebenso wie vor anderen in der Liga. Aber die Saison ist noch so lang, da kann noch unglaublich viel passieren.

Jetzt geht es zunächst wieder auswärts weiter. Die Rimparer Wölfe sind mit 4:4 Punkten ähnlich gestartet wie der ASV. Gelingt Sonntag der erste Auswärtssieg?

Stefan Lex: Das ist selbstverständlich unser Ziel. Wir wissen, was wir können und müssen das abrufen – so wie bei den Heimspielen mit viel Überzeugung, Leidenschaft und Einsatzwillen.

Zur Liveübertragung DJK Rimpar gg. ASV Hamm-Westfalen geht es hier (SportDeutschlandTV).

Stefan Lex war mit sieben Toren gegen Dresden erfolgreichster ASV-Torschütze. – Foto: Wegener