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ASV-Hamm Westfalen

NEWS

Hüses Tagebuch

Teil 5: Donnerstag, 13. August

Die dritte Vorbereitungswoche läuft auf Hochtouren. Ich muss niemandem erklären, dass die WESTPRESS arena gut aufgeheizt ist. Aber trotzdem sind wir alle einfach nur froh und glücklich, dass wir wieder Handball spielen dürfen. Und endlich stehen auch die genauen Testspieltermine fest. Hier musste der Trainerstab ja noch einiges neu organisieren, da wir – wie alle Teams der 1. und 2. Liga – nur gegen auf Corona getestete Mannschaften spielen dürfen. Aber daran denken wir noch gar nicht – jetzt steht noch ein Trainingstag an, dann endet für uns die erste dreiwöchige Phase der Vorbereitung, in der es vor allem um Grundlagen geht. Nach einer knappen Woche Pause stehen noch einmal Leistungstests an, ab dem 24. August geht es dann bis zum 2. Oktober ans Eingemachte. Ich werde berichten…

Teil 4: Samstag, 8. August

Heute Nachmittag stand ein Termin an, der zu jeder Vorbereitung gehört: der Mannschafts-Familientag. Es geht dabei darum, dass sich Spieler und deren Familien in privater Atmosphäre besser kennenlernen. Auch hier natürlich unter den Beschränken, die die Corona-Pandemie so mit sich bringt. So war der Personenkreis streng begrenzt, den Geschäftsführer Thomas Lammers einladen konnte. Wir konnte es komplett draußen abhalten, was angesichts der Affenhitze kein Spaß war. Aber immerhin hatten die Kinder ihren Spaß im Pool. Morgen ist frei – ein Tag Regeneration können wir alle nach den ersten zwei Wochen Vorbereitung gut gebrauchen.

Teil 3: Donnerstag, 6. August 2020

Heute haben wir wieder zweimal trainiert – zweimal in der WESTPRESS arena. Natürlich sind wir noch bei den Grundlagen. Aber handballerisch fühlt es sich zunehmend besser an. Und ganz ehrlich – am meisten macht natürlich die Arbeit mit dem Ball Spaß. Und dank der wöchentlichen Tests können wir ja – das gelingt während der Trainingseinheiten mittlerweile – auch mit normalem Körperkontakt trainieren. Apropos Test: Die werden bei uns jetzt wöchentlich durchgeführt. Und das war natürlich für uns alle neu. Es gab den ein oder anderen, der große Sorgen hatte, dass Mannschaftsarzt Doc Schlummer die Probem durch die Nase entnimmt. Aber am Ende reichte dann doch der Abstrich im Rachen. Wobei die Geräusche schon reichlich widerlich sind, die man zwangsläufig von sich gibt – zumindest die meisten. Aber wie ich heute gelernt hat: Wenn nicht gewürgt wird, war es nicht richtig. Man kann sich eben doch alles schön reden.

Teil 2: Freitag, 31. Juli 2020

Die erste gemeinsame Trainingswoche liegt hinter uns. Wir dürfen festhalten: Wir sind uns wieder nähergekommen. Also vor allem handballerisch. Und dank des positiver Weise negativ bestandenen kollektiven Coronatests durften wir das auch, bevor dieser Einwand kommt. Natürlich sind wir wirklich in dieser frühen Phase der Vorbereitung noch in den Anfängen, aber es macht einfach Spaß, wieder mit Ball und Mitspieler arbeiten zu können. Am Freitag haben wir noch einmal zwei Einheiten plus Krafttest hingelegt. Wir sind natürlich gespannt auf die Ergebnisse, aber das sah schon bei allen ganz ordentlich aus. Das war ja auch etwas, woran man in Corona-Zeiten arbeiten konnte. Das freie Wochenende nutzen wir zur Regeneration. Nächste Woche geht´s dann intensiv weiter. Zu Mitte der Woche gibt´s dann nur eine Einheit – dafür steht das obligatorische Fotoshooting für die HBL an. Und da sind wir schon sehr gespannt auf das neue Trikot.

Teil 1: Montag, 27. Juli 2020

Das gemeinsame Frühstück im Glaselefanten gehört für uns zur Vorbereitung mittlerweile schon dazu. Das uns eine andere Saison als sonst erwartet, hat uns aber der Ablauf wieder einmal klar gemacht. Schon am Fahrstuhl die Frage: Wie viele Personen dürfen denn jetzt einsteigen? Mit Maske oder ohne? Zur Sicherheit lieber mit Tuch. Und dann oben? Einerseits das fast gewohnte Bild der gedeckten Tische, andererseits eben doch alles ein wenig anders. Einige neue Gesichter sind auch dabei, beim ASV hat sich in den zurückliegenden Wochen ja eine Menge getan – vor allem im Umfeld. Mit neuem Schwung soll es in die neue Saison gehen – das gilt natürlich auch für uns. Und damit kommen wir zum wesentlichen Teil des heutigen Trainingstages: Wir durften zum ersten Mal seit Monaten wieder zusammen in unsere Heimstätte, in die WESTPRESS arena – um dort zu trainieren! Das war zwar nur ein lockerer Aufgalopp, aber ein unbeschreibliches Gefühl. Natürlich sind wir noch entfernt von der Normalität – das verraten einem schon die gefühlt alle paar Meter aufgestellten Desinfektionsmittelspender. Aber ein bisschen Normalität war es dann doch. Mehr davon!

Fabian Huesmann wird in dieser Vorbereitung den ASV in seinem Trainingsblog "Hüses Tagebuch" begleiten und persönliche und nahe Einblicke in das Geschehen bei den Westfalen gewähren. - Foto: Gummich

ASV-Hamm Westfalen

NEWS

ASV verlängert Linksaußen

Der ASV Hamm-Westfalen wird auch in die neue Spielzeit mit dem bewährten Personal auf der linken Außenbahn gehen. Sowohl mit Vyron Papadopoulos als auch mit Fabian Huesmann verlängerte der Handball-Zweitligist jetzt die Verträge und setzte damit ein weiteres Signal in Sachen Kaderkonstanz.

Während der Vertrag mit dem 33-jährigen Papadopoulos zunächst um ein Jahr bis 2020 verlängert wurde, erhielt der sieben Jahr jüngere Huesmann einen Zwei-Jahres-Vertrag. „Wir freuen uns, dass wir in der kommenden Saison mit dem Duo Huesmann/Papadopoulos weiterarbeiten können“, vermeldete Kay Rothenpieler in seiner Funktion als Sportlicher Leiter am Donnerstagmittag die Vertragsabschlüsse. Während die Offensivqualitäten des ehemaligen Liga-Torschützenkönigs Papadopoulos bekannt und gefürchtet sind, war es bei Huesmann auch das Abwehrspiel, dass die Verantwortlichen nicht zögern ließ. Rothenpieler: „Fabian hat seine Leistung deutlich gefestigt und ist auch in der Abwehr eine feste Größe in unserem Spiel geworden.“

„Ich freue mich sehr darüber, dass wir auch im neuen Jahr weiter zusammenarbeiten werden“, erklärte Papadopoulos. „In dieser Saison wollen wir so gut wie noch möglich abschneiden. Wir sind sehr gut in das neue Jahr gestartet. In der neuen Saison ist es unser Ziel, wieder einen Schritt nach vorne zu machen.“ Dabei freut sich der Routinier auch auf die weitere Zusammenarbeit mit Fabian Huesmann auf seiner Position. „Wir verstehen uns gut, vor, während und nach dem Training. Wichtig ist sicher auch, dass der Trainer mit uns zwei verschiedene Spielertypen hat, die je nach erforderlicher Taktik eingesetzt werden können“, so der Grieche. Das sieht Fabian Huesmann ähnlich: „Nach dem größeren Umbruch im Sommer ist es wichtig, dass wir uns immer besser einspielen. Da ist es natürlich auch gut, wenn man auf der Position im selben Gespann in die neue Saison geht. Individuell und mit unserer Mannschaft sehe ich den ASV längst noch nicht am Ende der Entwicklung“, so Huesmann.