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ASV-Hamm Westfalen

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Balingen untermauert Spitzenposition

 

Seit nunmehr einem Jahr ist der Zweitligaspitzenreiter HBW Balingen-Weilstetten in eigener Halle ungeschlagen. In der ausverkauften Sparkassen-Arena setzte sich der HBW am Samstagabend gegen den ASV Hamm-Westfalen ungefährdet mit 30:22 durch.

Schon früh ging der Favorit in Führung, erst nach fünf Gegentreffern erzielte Sören Südmeier in der siebten Minute das erste Tor für die Westfalen, Kay Rothenpieler hatte bereits einmal per Auszeit interveniert. Zwar lief es in der Folge etwas besser für die Gäste, Abwehr und Torhüter der Gastgeber agierten aber weiterhin stark. So erzielte der ASV bis zur Pause lediglich zehn Tore, der HBW ging mit einer komfortablen Führung von sieben Treffern in die Kabine.

Mit guten Vorsätzen startete der Außenseiter dann in die zweite Halbzeit. Erst traf Fabian Huesmann per Siebenmeter, dann verkürzte Vyron Papadopoulos per Doppelschlag zum 17:13. Aber der HBW blieb unbeeindruckt und stellte mit fünf Toren in Folge die Weichen zum Sieg. Beim Stand von 22:13 in der 39. Minute waren die Chancen der Westfalen längst nur noch theoretischer Natur, zu stark war der Spitzenreiter, der insgesamt zwölf Siebenmeter zugesprochen bekam, an diesem Tag und nicht stark genug die Leistung der Westfalen. HBW-Rückraum Jona Schoch, mit sechs Treffern bester Feldtorschütze der Partie, meinte: „Überragend. Dass es am Ende so deutlich wird, das war nicht zu erwarten. Wir haben in der ersten Halbzeit eine super Abwehr hingestellt. Das hat uns stark gemacht und wir konnten schnelle Tore fahren.“

Am Samstag steht nun die erste Heimpartie für den ASV im neuen Jahr an. Um 19:15 Uhr ist dann Aufsteiger TuS Ferndorf zu Gast, der durch einen 26:22-Heimerfolg gegen Hamburg den fünften Tabellenplatz vom ASV übernahm. Auch für Balingen hatte der Spieltag im übrigen tabellarische Auswirkungen: Durch die 29:21-Niederlage des weiterhin zweitplatzierten HSC Coburg in Nordhorn beträgt der Vorsprung vor dem Verfolger nun vier Zähler.

HBW Balingen-Weilstetten – ASV Hamm-Westfalen 30:22 (17:10)

HBW: Mrkva (16 Paraden), Bozic (2) – Zobel (3 Tore), Niemeyer (4), Kirveliavicius, Flohr (1), Hausmann, Thomann (8 davon 7/8 7m), Friedrich, Nothdurft (1), Meschke, Gretarsson (4, ¾ 7m), de la Pena (1), Schoch (6), Oliveira, Saueressig (2)

ASV: Stobreck (12), Krechel – Blohme (2), Huesamann (2, 2/3 7m), Milde (1), Brosch (1), Fuchs, Raguse (1), Sohmann (4, 4/4 7m), Schwabe (1), Lex (2), Südmeier (4), Gudat, Papadopoulos (2), von Boenigk (2)

Schiedsrichter: Julian Koppl, Denis Regner

Zuschauer: 2.260

ASV-Hamm Westfalen

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Außenseiter beim Spitzenreiter

 

Ohne Druck tritt der ASV Hamm-Westfalen am Samstag um 19 Uhr zu seinem zweiten Pflichtspiel des Jahres in der 2. Handball-Bundesliga an. Beim aktuellen Spitzenreiter HBW Balingen Weilstetten ist der Fünftplatzierte in der Außenseiterrolle, dennoch aber nicht völlig chancenlos.

Wie die Mannschaft von Kay Rothenpieler ist auch der Spitzenreiter am vergangenen Wochenende souverän in das neue Jahr gestartet. In Hamburg gelang dem HBW am Ende ein deutliches 23:28, nachdem es in der 48. Minute noch 20:20 stand. Auch auf der Suche nach einem Ersatz für den bei der WM verletzten Spielmacher Martin Strobel sind die Verantwortlichen unter der Woche fündig geworden. So wird Trainer Jens Bürkle gegen den ASV erstmalig auf den spanischen Junioren-Weltmeister Juan de la Pena vom SC Magdeburg zurückgreifen können. „Juan hat uns im Probetraining mit seiner Passgenauigkeit und seiner Vielseitigkeit völlig überzeugt. Trotz seiner jungen Jahre bringt er vom SC Magdeburg, aber auch aus der spanischen Junioren-Nationalmannschaft schon einige Erfahrung mit“, meinte Bürkle bei der Vorstellung des Neuzugangs, der bereits nach seiner Zeit in Balingen wieder ab 2021 über einen Anschlussvertrag beim SC Magdeburg verfügt.

Trotz der eindeutigen Rollenverteilung treten die Westfalen die Reise am Samstag nicht ohne Erwartungen an. „In dieser Liga gibt es immer eine Chance. Und wir werden natürlich alles dafür tun, unsere Chancen möglichst hoch zu halten“, erklärte ASV-Coach Kay Rothenpieler am Freitagnachmittag nach dem Abschlusstraining. Personell wird er erneut alle Optionen zur Verfügung haben. „Das ist natürlich eine wichtige Voraussetzung, um eine Überraschung schaffen zu können. Da müssen dann ganz viele Dinge passen und auch einige individuelle Topleistungen dazukommen. Dann ist aber immer auch etwas möglich“, so Rothenpieler weiter. Um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, muss der Trainer auch gar nicht allzu lange ins Archiv blicken: Im Hinspiel fügte der ASV dem HBW mit 22:21 eine von bisher drei Saisonniederlagen zu.

Übertragen wird die Partie wie gewohnt live von Radio Lippe Welle Hamm und HandballDeutschland.tv.