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ASV-Hamm Westfalen

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ASV muss in Quarantäne

Lange Zeit ist es für die Zweitligahandballer des ASV Hamm-Westfalen in dieser Saison gut gegangen, nun muss die Mannschaft von Trainer Michael Lerscht zum ersten Mal in Quarantäne. Auslöser waren mehrere am Dienstag positiv getestete Spieler des letzten Gegners HC Elbflorenz Dresden, der dieses nach der Testung dem dortigen Gesundheitsamt meldete.

So versuchte ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers, der darüber in Kenntnis gesetzt wurde, bereits am späteren Mittwochnachmittag entsprechend erforderliche Schritte mit dem hiesigen Gesundheitsamt abzustimmen. Dies gelang noch nicht, vorsorglich schickte Lammers den gesamten Kader und alle am Sonntag in Dresden anwesenden Offiziellen in häusliche Quarantäne. Die eigenen PCR-Tests von Dienstag waren wie am Freitag zuvor (und bisher während der gesamten Saison) ohne Befund geblieben.

Am Donnerstag klärte sich nun die Situation, aufgrund der Fälle in Dresden und der möglichen Ansteckung während des Spiels am Sonntag muss der Kader des ASV Hamm-Westfalen nach Rücksprache mit Hammer Gesundheitsamt nun vorsorglich bis einschließlich zum 2. Mai in Quarantäne. Für drei Spiele muss also ein neuer Spieltermin abgestimmt werden: die Heimspiele gegen SG BBM Bietigheim (ursprünglich Samstag, 24. April) und TV Hüttenberg (Freitag, 30. April) sowie das Auswärtsspiel beim HSV Hamburg (Dienstag, 27. April). Das nächste reguläre Spiel steht für den ASV also am 12. Mai zuhause gegen den TSV Bayer Dormagen an.

 

ASV-Hamm Westfalen

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Starker Kampf ohne Lohn

Beim favorisierten HC Elbflorenz Dresden ging der ASV Hamm-Westfalen am frühen Sonntagabend knapp leer aus. Die kampfstarken Gäste belohnten sich nicht für ein sehr geduldiges und intelligent geführtes Spiel und unterlagen hauchdünn mit 22:21 (10:10).

Die Schlussphase, in der die Gastgeber einen Angriff über 76 Sekunden komplett herunterspielten und auch die Maximalzahl der Pässe bei angezeigtem Passivspiel ausnutzen, ohne in Tornähe zu kommen, sorgte zunächst für große Unzufriedenheit bei den Westfalen. Die Gründe dafür, dass die Gäste den langen Heimweg ohne Punkt antreten mussten, waren allerdings unter dem Strich woanders zu suchen.

Denn vor allem das, was in der ersten Halbzeit beim ASV noch gut funktionierte, klappte im zweiten Abschnitt weniger gut. Der Gast begann mit dem wieder genesenen Marian Orlowski auf der Spielmacherposition, zu ihm gesellten sich David Spiekermann und Jo Gerrit Genz im Rückraum. Merten Krings blieb zunächst auf der Bank. Die Mannschaft von Trainer Michael Lerscht spielte sehr geduldig ihre Angriffe herunter, legte nach der 1:0-Führung durch Dresden in der Folge immer vor. In der 24. Minute feierte Alexander Engelhardt sein Debüt im ASV-Trikot und erzielte in der 29. Minute seinen ersten Treffer für die Westfalen zum 9:10, die in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit mit Krings auf der Mitte agierten. Vor der Pause glich der insgesamt achtfache Torschütze Lukas Wucherpfennig aber noch für Dresden aus.

Der Start in den zweiten Abschnitt war geprägt von vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten. Bis zur 38. Minute trafen nur Engelhardt, der bei seinen drei Toren ohne Fehlwurf blieb und einen überzeugenden Einstand feierte, und Marek Vanco für den HC. Vanco war es dann, der dem Gastgeber mit seinem Tor zum 12:11 die zweite Führung nach dem 1:0 bescherte. Nun war es der HC, den immer ein oder zwei Tore vorlegte. Aber der ASV blieb im Rennen, Orlowski glich in der 55. Minute zum 19:19. Dann ging es auf einmal ganz schnell: Innerhalb von weniger als 90 Sekunden leisten sich Orlowski einen Fehlpass und von Boenigk einen technischen Fehler – postwendend warfen Vanco und zweimal Wucherpfennig den Favoriten mit 22:19 in Führung. Die Partie schien gelaufen.

Aber die Gäste gaben nicht auf. Michael Lerscht gab in einer Auszeit die Taktik vor und riskierte mit der Einwechslung eines siebten Feldspielers alles. Die Rechnung ging auf: Erst traf von Boenigk per Kemp-Tor, wenig später jagte Abwehrchef Markus Fuchs den Ball aus dem Rückraum in die Maschen. In den verbliebenen 76 Sekunden kam der ASV aber nicht mehr an den Ball und es blieb beim schmeichelhaften 22:21 für den HC.

Weiter geht es für den ASV nun am Samstag um 19:15 Uhr in der WESTPRESS arena gegen die SG BBM Bietigheim, wie gewohnt live über SportDeutschland.TV und Radio Lippe Welle Hamm. Das für Mittwoch angesetzte Nachholspiel gegen den Dessau-Roßlauer HV muss wegen dessen Quarantäne wie mitgeteilt erneut verlegt werden.

HC Elbflorenz Dresden – ASV Hamm-Westfalen 22:21 (10:10)

HCE: Huhnstock, Göres, Noack – Wucherpfennig (8), Emanuel (2), Dierberg (1), Buschmann, Dumcius (2), Kretschmer (1), Jungemann, Stavast, Greß (2), Vanco (4), Quade, Kasal (1), Thümmler (1)
ASV: Storbeck, Wesemann – Genz (6), Huesmann (1), Fuchs (2), Spiekermann, Rubino Fernandez, Schwabe (1), Engelhardt (3), Krause, Krings, Pretzewofsky (1), Orlowski (5), Schöße, Franke, von Boenigk (2)
Schiedsrichterinnen: Susann Kruska, Sarah Lange
Zeitstrafen: HCE 6 min, ASV 8 min

Gerrit Genz erzielte in Dresden sechs Tore. - Foto: Fleischer/HCE

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ASV vermisst Spielgestalter

Dem ASV Hamm-Westfalen ist es am Samstagabend nicht gelungen, die Englische Woche mit dem erhofften Erfolgserlebnis zu beenden. Gegen den HC Elbflorenz Dresden musste die Mannschaft von Trainer Michael Lerscht, die die meiste Zeit der Partie ohne ihre Stammkräfte auf Rückraum Mitte auskommen musste, eine 19:25-Niederlage hinnehmen. Schon zur Pause war der Rückstand mit 9:14 deutlich.

Als alleinigen Grund wollte Michael Lerscht, der ohnehin auf Mittelmann Merten Krings verzichten musste, den zusätzlichen Ausfall von Sören Südmeier, der sich am Mittwoch in Ferndorf verletzte und angeschlagen in das Spiel gegen Dresden ging, aber nicht gelten lassen. „Wir haben es probiert, er hat aber schon früh signalisiert, dass es nicht geht. Aber das war nicht der Grund für die Niederlage. Wir haben in der ersten Halbzeit zu viele leichte Bälle weggegeben, wir leisten uns da einfachste technische Fehler“, analysierte Lerscht direkt nach der Partie. Der HC, bei denen Sebastian Greß mit neun Treffern überragte, bestrafte die Fehler der Westfalen konsequent und erspielte sich nach 3:3-Zwischenstand in der zehnten Minute eine 6:11-Führung bis zur 21. Minute. Mit einer Auszeit versuchte der ASV dem Spiel eine Wende zu geben – Dresden blieb aber konsequent in der Abwehr und verteidigte die Führung bis zur Pause.

„Wir kommen dann gut aus der Pause, da lodert noch einmal die Hoffnung“, so Lerscht weiter, aber auch 13:16 in der 37. Minute durch Marian Orlowski brachte die Gäste nicht in Gefahr. Zwar bot sich noch die Chance für den bemühten ASV zum 14:16, doch mit drei Treffern in Folge besiegelte Greß die Niederlage der Westfalen, die vor allem in der Offensive keine wirksamen Mittel gegen die gut eingestellte HC-Abwehr fanden. Hinzu kam die Leistung von HC-Torwart Mario Huhnstock, der sich im Spielverlauf immer weiter steigerte und kaum noch Bälle passieren ließ.

Entsprechend zufrieden fiel das Fazit von Gästetrainer Rico Göde aus: „Am Ende haben wir verdient gewonnen. Den Grundstein haben wir in der ersten Halbzeit gelegt. Der Schlüssel war die Abwehr. Ich weiß aber auch, dass beim ASV wichtige Säulen gefehlt haben. Wir freuen uns sehr, der Sieg war sehr wichtig für uns.“ Zur Nebensache geriet so, dass neben Melf Krause auch Moritz Eigenbrodt aus der Reserve im Aufgebot des ASV stand, beide kamen diesmal aber nicht zum Einsatz. Auch die Bilanz von Nico Wunderlich, der wie in Rimpar den verhinderten Christof „Curry“ Reichenberger als Co-Trainer vertrat, ist nun nicht mehr makellos.

Für Dresden geht es am nächsten Sonntag zuhause gegen TV Emsdetten weiter, der ASV reist zur SG BBM Bietigheim – vorausgesetzt die SG kann antreten. Denn auch deren Partie des 9. Spieltags gegen Fürstenfeldbruck musste wegen eines positiven Coronatestes bei einem SG-Akteur ausfallen – bereits die fünfte Spielverlegung, die für die Bietigheimer erforderlich wurde. Sollte eine zweiwöchige Quarantäne angeordnet werden, wir auch das Gastspiel des ASV am Samstag voraussichtlich betroffen sein. „Wir gehen erstmal davon aus, dass wir spielen und bereiten uns entsprechend vor“, stellte Lerscht klar.

ASV Hamm-Westfalen – HC Elbflorenz 19:25 (9:14)

ASV: Storbeck, Wesemann – Genz (3), Huesmann (3/3), Brosch, Fuchs, Spiekermann, Rubino Fernandez, Schwabe, Südmeier, Krause, Pretzewofsky, Orlowski (5), Eigenbrodt, Franke (4), von Boenigk (4)

HCE: Huhnstock, Göres, Mohs – Wucherpfennig (4/3), Emanuel, Dierberg, Gugisch, Dumcius (4), Oehler, Kretschmer (1), Jungemann, Greß (9), Vanco (2), Quade, Kasal (1), Thümmler (4)

Schiedsrichter: Tobias Biehler und Fabian Dietz

Strafen: ASV 6 min, HCE 8 min

 

Allen Bemühungen zum Trotz - hier versucht es Jan von Boenigk - reichte es für den ASV zuhause gegen Dresden nicht zum Punktgewinn. - Foto: Wegener/ASV
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Abschluss der Englischen Woche

Ein Wechselbad der Gefühle durchlebten die Fans des ASV Hamm-Westfalen bisher im Rahmen der aktuellen Englischen Woche der 2. Handball-Bundesliga. Denn dem überragenden 33:23-Heimerfolg gegen den ThSV Eisenach folgte am Mittwoch eine ernüchternde 27:21-Auswärtsniederlage beim TuS Ferndorf. Nun wollen die Westfalen am Samstag (Anwurf 19:15 Uhr) die Woche mit einem Heimsieg gegen den HC Elbflorenz Dresden erfolgreich beenden und den Kontakt zu den Spitzenteams halten.

Die Rollen sind eindeutig verteilt: Die Gäste erst einmal in dieser Saison einen doppelten Punktgewinn gefeiert – dies allerdings durchaus eindrucksvoll beim 21:27-Auftaktsieg zu Gast beim TuS Nettelstedt-Lübbecke. Danach gab es noch ein 33:33 in Hüttenberg, anschließend gingen die Dresdener dreimal leer aus. „Der HC stellt seine Gegner vor unglaublich viele Aufgaben“, zollte ASV-Trainer Michael Lerscht dem kommenden Gegner dennoch viel Respekt. „Das Abwehr ist schwer kalkulierbar, Dresden spielt sehr antizipativ, sehr offensiv und aktiv“, so Lerscht weiter. Wichtig sei es, gegen diese Gegner konzentriert zu agieren, nicht in Fallen zu laufen und schnell und geordnet im Rückzugsverhalten zu agieren.

Personell sah die Situation bei Westfalen vor dem Abschlusstraining am Freitagnachmittag weitgehend unverändert im Vergleich zu den Spielen gegen Eisenach und Ferndorf aus. Neben dem Langzeitverletzten Merten Krings, mit dessen Rückkehr die ASV-Fans aber in den nächsten Wochen rechnen dürfen, steht lediglich hinter dem Einsatz von Mittelmann Sören Südmeier noch ein kleines Fragezeichen. „Darüber entscheiden wir aber am Samstag kurzfristig“, hofft Lerscht auch beim Mittelmann ähnlich wie bei Fabian Huesmann auf Entwarnung. Huesmann war am Mittwoch nach einem schmerzhaften Zusammenprall in der Schlussphase ausgewechselt worden, ist aber Samstag wieder einsatzfähig.

Anwurf für die Partie ist Samstag um 19:15 Uhr, Zuschauer sind erneut nicht in der WESTPRESS arena zugelassen. Die kostenlos TV-Liveübertragung der Partie beginnt um 19 Uhr, zu finden direkt bei SportDeutschland.TV oder über die Internetseite des ASV Hamm-Westfalen. Zudem übertrag auch Radio Lippe Welle Hamm live.

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Niederlage in Dresden

Mit einer Niederlage startete der ASV Hamm-Westfalen ins Jahr 2020. Beim HC Elbflorenz kassierte die Mannschaft von ASV-Trainer Kay Rothenpieler eine bittere 28:31 (13:19)-Niederlage in der Partie des 19. Spieltags in der 2. Handball-Bundesliga. Die Abwehr, normalerweise das Hammer Prunkstück, bekam nie den richtigen Zugriff, in der Offensive war die Fehlerquote zu hoch. Immerhin: Eine Energieleistung im zweiten Durchgang brachte noch Spannung in die Partie.

Schon der Auftakt in die Partie misslang aus Hammer Sicht. Die erste Führung der Partie besorgte Julius Dierberg (1.) für die Hausherren, der mit einem Schuss aus spitzem Winkel Hamms Torhüter keine Chance ließ. Während Michal Kasal (2.) auf 2:0 erhöhte, verfehlte Jan von Boenigk das Dresdner Gehäuse nur knapp. Nach einem verwandelten Siebenmeter von Dierberg erzielte Marten Franke (6.)

Nach knapp sieben Minuten nahm ASV-Trainer Kay Rothenpieler beim Stand von 5:1 die erste Auszeit. Anschließend gelang es den Gästen, auf 7:5 zu verkürzen. Aber auch nach der guten Phase übernahm der ASV nicht die Kontrolle über das Spiel, Elbflorenz war vor allem im Angriff weiter zielsicher. Nach einer Viertelstunde sahen die Zuschauer ein 10:5 auf der Anzeigetafel. Insbesondere gegen die Zuspiele an den Kreis fanden die Hammer Verteidiger um Markus Fuchs und Jan Brosch kein Gegenmittel.

Felix Storbeck hielt in der 20. Minute dank eines herausragenden Reflexes stark, doch auch das rüttelte seine Vorderleute nicht wach. Beide Seiten kassierten viele Zwei-Minuten-Strafen, ein Zeichen für den harten Kampf ab Mitte des ersten Durchgangs. Einfach Fehler und leichte Ballverluste machten es den Hammer schwer, entscheidend noch vor der Halbzeit an die Dresdner heranzukommen. Mit einem enttäuschenden 19:13 ging es in die Kabinen.

Wie verwandelt kamen die Hammer aus der Kabine, Rothenpieler schien ganz offensichtlich die richtigen Worte gefunden zu haben. Unter anderem von Boenigk und Sören Südmeier trafen, der ins Tor rotierte Oliver Krechel lief heiß und parierte gleich mehrfach. Gut fünf Minuten nach Wiederanpfiff stellte Brosch nach einem schnellen Gegenzug auf 19:17 und Dresdens Trainer Rico Göde nahm eine Auszeit.

Zwar kamen die Hausherren anschließend wieder besser in die Partie, doch Krechel blieb weiter in herausragender Form. Schnelle Gegentreffer, unter anderem durch den flinken Nils Gugisch, sorgten für einen 24:20-Zwischenstand nach 43 Minuten. Neben dem fast unüberwindbaren Krechel steigerte die Offensive ihre Effektivität. Zehn Minuten vor dem Ende war es eine knappe Partie, 26:24 war der Stand.

Zu viele Ungenauigkeiten in der Offensive sorgten dafür, dass es zum Ende der Partie nicht gelang, entscheidend heranzukommen. Am Ende siegte der HC Elbflorenz 2006 31:28.

Weiter geht es am kommenden Samstag (ab 19.15 Uhr) in der heimischen WESTPRESS arena mit der Partie gegen die HSG Konstanz. (mby)

Storbeck, Krechel – Huesmann (5), Milde (4), Brosch (1), Fuchs (1), Spiekermann, Rubino Fernandez, Lex (1), Südmeier (3), Krings (5), Pretzewofsky, Kropp, Franke (4), von Boenigk (4)

Merten Krings und seine Kollegen haben eine Niederlage beim HC Elbflorenz Dresden kassiert. – Foto: Henning Wegener

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Es geht wieder los

Die Vorbereitung ist beendet – jetzt geht es endlich wieder los! Am Sonntag (ab 17 Uhr) beginnt für den ASV Hamm-Westfalen mit dem Gastspiel beim HC Elbflorenz Dresden das Handballjahr 2020.

Den Jahreswechsel verbrachten die Hammer auf dem Aufstiegsplatz zwei. Jetzt gilt es, die hervorragende erste Halbserie zu Ende zu bringen und den Sprung in der Liqui Moly HBL zu packen.

Zunächst nicht mit bei der Mission Aufstieg wird der Hammer Kapitän Jakob Schwabe mitwirken können, der mit einer Schulterverletzung außer Gefecht ist. Auf den Ausfall des Kreisläufers haben die ASV-Verantwortlichen aber bereits reagiert und André Kropp unter Vertrag genommen. Somit ist sichergestellt, dass Jan Brosch Zeit zum Regenerieren bekommt.

Nach dem einwöchigen Trainingslager auf Mallorca geht die Mannschaft aus dem Hammer Osten topfit in das Duell mit den Sachsen. Nach zwei klaren Testspielsiegen während der Woche auf der Balearischen Insel musste der ASV gegen die beiden Erstligisten HSG Nordhorn-Lingen (28:32) und GWD Minden (27:38) zwei Niederlagen hinnehmen. Dennoch waren die Test bestens geeignet, um die nötige Wettkampfhärte zu erlangen.

Mit einem sportlichen Ausrufezeichen endete das letzte Jahr für den HC Elbflorenz. Beim heimstarken ThSV Eisenach gewann die Mannschaft vom ehemaligen HSG-Ahlen-Hamm-Spieler Rico Göde 35:28. Entsprechend optimistisch gibt sich HC-Rückraumspieler Nils Kretschmer im Interview mit den Klubmedien: „Hamm ist natürlich ein dicker Brocken, aber in dieser Liga ist alles möglich. Sie ist in dieser Spielzeit noch ausgeglichener als letztes Jahr. Wir sind gewappnet. Wir haben richtig Bock drauf und mit unseren Fans im Rücken ist natürlich alles möglich.“

Das Hinspiel war allerdings eine recht deutliche Angelegenheit, 36:27 gewann der ASV in der heimischen WESTPRESS arena. (mby)

Erneut stoppen wollen die ASV-Spieler um Fabian Huesmann (links) und Markus Fuchs die Offensive der Dresdener. – Foto: Stephanie Fleischer

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ASV bekommt Punkt zuerkannt

Das Spiel des 24. Spieltages in der 2. Handball-Bundesliga zwischen Gastgeber HC Elbflorenz 2006 und dem ASV Hamm-Westfalen vom 1. März wird mit 0:0 Toren und 0:2 Punkten zu Gunsten des ASV Hamm-Westfalen gewertet. Dies gab die HBL am Mittwochmittag in einer Pressemitteilug bekannt.

Weiter heißt es dort: „Zu dieser Entscheidung kommt die Handball-Bundesliga GmbH, nachdem die Schiedsrichter obige Partie des 24. Spieltages abgebrochen hatten. Die Unparteiischen trafen diese Entscheidung aufgrund eines zu rutschigen und daher nicht bespielbaren Hallenbodens. Dieser Mangel konnte auch nach einer Spielunterbrechung nicht behoben werden, so dass die Sicherheit der Spieler bei Fortsetzung der Begegnung aus Sicht der Schiedsrichter nicht gewährleistet gewesen wäre. Der Heimverein trägt jedoch die Verantwortung dafür, dass ein Hallenboden zur Verfügung steht, der die Gesundheit der Spieler nicht gefährdet. Gegen die Entscheidung kann innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung schriftlich Einspruch bei der 2. Kammer des Bundessportgerichtes eingelegt werden.“

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Entscheidung am Mittwoch

Eine Entscheidung hinsichtlich des Gastspiels in Dresden über eine Neuansetzung oder die Vergabe der Punkte an den ASV Hamm-Westfalen wird für Mittwoch erwartet.

Dies erklärte ASV-Geschäftsführer Franz Dressel am Montagmorgen. „Die Entscheidung fällt dann in Köln und da ruht natürlich momentan wegen des Karnevals der Betrieb“, übte sich Dressel zu Wochenbeginn in Geduld. Die Mannschaft, die auf die Entscheidung ohnehin keinen Einfluss hat, richtete dagegen schon zum Wochenende den Blick wieder nach vorn. So setzte Kay Rothenpieler für das Wochenende kurzerhand eine individuelle Belastungseinheit an. „Wir brauchten diesen Reiz. Wir wollen am Freitag in eigener Halle nachlegen“, versicherte der ASV-Trainer. Dann ist um 19:15 Uhr die DJK Rimpar zu Gast in der WESTPRESS arena – und die Westfalen wissen dann auch, wie die Entscheidung wegen des abgebrochenen Spiels ausgefallen ist.

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Spielabbruch nach 16 Minuten

Nur 16 Minuten und eine Sekunde dauerte der Arbeitseinsatz des ASV Hamm-Westfalen am Freitagabend, dann wurde die Zweitligapartie beim HC Elbflorenz Dresden beim Stand von 6:6 abgebrochen. Zu rutschig war der Boden der in der BallsportArena Dresden an einigen Stellen, zu groß die Verletzungsgefahr für die Akteure beider Teams.

Grund war wohl, dass durch die Abeckungen der auf der Spielfläche gelegenen Hülsen Schmiermittel oder ähnliches auf die umliegende Fläche gelangt war und der Boden damit an einigen Stellen extrem rutschig war. Letzteres bestätigten Akteure beider Teams. So sahen sich die Schiedsrichter Christian Moles und Lutz Pittner zunächst zu einer Unterbrechung der Partie beim Stand von 6:6 gezwungen, um dem Hallenpersonal die Möglichkeit zu geben, den Boden zu reinigen.

Bereits eine halbe Stunde vor dem Spiel hatten die ASV-Verantwortlichen darauf hingewiesen, dass der Boden an einigen Stellen sehr rutschig sei, worauf das Hallenpersonal bereits erste Anstrengungen unternahm, die Situation zu verbessern, wie Radioreporter Ralf Bosse von Radio Lippe Welle Hamm berichtete. HCE-Kreisläufer Norman Flödl meinte gegenüber BILD: „Wenn sich hier sonst drei Spieler einen Kreuzbandriss holen, geht das einfach nicht.“ Vor der Unterbrechung waren bereits mehrfach Spieler weggerutscht. Da sich auch nach der Unterbechung keine Besserung einstellte, brachen die Unparteiischen das Spiel ganz ab. Wie die Partie nun gewertet wird oder ob es eine Neuansetzung gibt, darüber herrschte bei allen Beteiligten direkt nach der Partie noch Unklarheit. Es wurde bereits Kontakt mit den Ligaverantwortlichen aufgenommen und die Situation beschrieben. Eine Entscheidung sei für Mittwoch in Aussicht gestellt worden, erklärte Reporter Ralf Bosse.

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Westfalen wollen nachlegen

Mit zwei Siegen gegen Großwallstadt und Ferndorf sowie einer erwartbaren Niederlage beim Spitzenreiter HBW Balingen-Weilstetten ist der ASV Hamm-Westfalen gut in das neue Jahr in der 2. Handball-Bundesliga gestartet. Nun will die Mannschaft den Schwung aus dem deutlichen 32:22-Heimsieg gegen TuS Ferndorf mitnehmen und am Freitag auch aus Dresden Zählbares mit auf den Heimweg nehmen.

„Es wird darauf ankommen, dass wir mit der gleichen Einstellung in das Spiel gegen wie gegen den TuS. Wir brauchen neben einer taktischen Disziplin dieselbe Emotionalität, den Siegeswillen und auch die Entschlossenheit vor dem Tor“, verdeutlicht ASV-Trainer Kay Rothenpieler, worauf es am Freitag um 19:30 Uhr beim abstiegsbedrohten HC ankommt. Die Dresdener starteten mit einem Auswärtssieg in Hagen in das neue Jahr, gingen dann aber gegen TuSEM Essen und in Balingen erwartungsgemäß leer aus. Ebenfalls für den ASV spricht die bisherige Bilanz: Alle drei Duelle, die es bisher gab, entschiedenen die Westfalen für sich. Punkte gebe das dafür aber keine, betont Rothenpieler vor dem Duell, zu dem der ASV am selben Tag anreist. „Wir dürfen uns auf einen Gegner gefasst machen, für den es auf jeden Punkt ankommt. Aber wir dürfen auch mit Selbstvertrauen antreten.“ Personell sieht die Situation bei den Westfalen unverändert positiv aus, Verletzungen gab es vor dem Abschlusstraining am Donnerstagnachmittag keine zu vermelden.

Anwurf in Dresden ist um 19:30 Uhr, Radio Lippe Welle Hamm und Handballdeutschland.TV übertragen wie gewohnt live.