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ASV-Hamm Westfalen

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Mit Kampf zum Erfolg

Lange Zeit war es richtig eng. Die Partie zwischen dem ASV Hamm-Westfalen und der HSG Konstanz war ausgeglichen und hart umkämpft. Keiner Mannschaft gelang es, sich abzusetzen, die Führungen waren stets knapp. Erst in den letzten zehn Minuten gelang es den Hausherren, sich etwas abzusetzen und den am Ende verdienten 31:25-Heimsieg einzufahren.

„Konstanz hat wirklich sehr gut gemacht. Die Mannschaft spielt sehr diszipliniert, du kannst sie nicht abschütteln“, fand ASV-Trainer Kay Rothenpieler nach der Partie lobende Worte für die couragierten Auftritt der Gäste vom Bodensee.

Doch auch mit der Leistung seiner Mannschaft war der Hammer Coach zufrieden: „Wir wollten den Sieg unbedingt, haben ihn uns erkämpft. Das können wir auch aus der Partie mitnehmen. Jetzt ist der Knoten ist geplatzt, wir sind in der Rückserie angekommen.“

Bereits am Freitag (ab 19.15 Uhr) wartet mit dem HSV Hamburg der nächste harte Brocken in der heimischen WESPRESS arena auf die Hammer. Für Rothenpieler gilt es, mit breiter Brust in das Duell mit den Norddeutschen zu gehen: „Wir sind an zweiter Stelle. Das kommt auch nicht von ungefähr. Da können wir auch ein Stück weit stolz auf uns sein“, meinte der 49-Jährige.

Hamburg gewann seine Partie des 20. Spieltags ebenfalls. Gegen den HC Elbflorenz sprang 28:25-Heimsieg heraus. Dementsprechend legte Rothenpieler schon kurz nach Abpfiff der Partie gegen Konstanz die Konzentration auf Hamburg: „Wir fokussieren uns jetzt auf das nächste Heimspiel.“ (mby)

Ein hartes Stück Arbeit war der 31:25-Sieg gegen die HSG Konstanz für ASV-Kreisläufer Jan Brosch und seine Kollegen. – Foto: Wegener

ASV-Hamm Westfalen

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ASV gewinnt gegen Konstanz

Dank des 31:25 (12:12)-Heimsiegs am 20. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga gegen die HSG Konstanz hat der ASV Hamm-Westfalen den Aufstiegsplatz zwei gefestigt und liegt jetzt mit einem Zähler Vorsprung auf den VfL Gummersbach auf Rang drei.

Der Favoritenrolle wurden die Hausherren vor allem in der Schlussphase gerecht, bis dahin war es ein enges Match. „Wir wollten den Sieg unbedingt, das hat man gesehen. Wir haben an uns geglaubt und den Sieg erkämpft“, so der sichtlich erleichterte ASV-Trainer Kay Rothenpieler.

Gleich mit einer guten Parade startete ASV-Torwart Felix Storbeck in die Partie, der den Versuch von Fynn Beckmann parierte. Im Gegenzug war Rückraumspieler Sören Südmeier für die Hammer erfolgreich, 1:0 (2.). Folglich entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Die erstmalige Gästeführung besorgte Tim Keupp, 4:5 nach zehn Minuten. In der Anfangsphase gelang es nicht, die Kreise der HSG-Angreifer entscheidend zu stören.

In der 13. Minute nahm ASV-Trainer Kay Rothenpieler, der am Freitag seinen 49. Geburtstag gefeiert hatte, beim Stand von 5:6 die erste Auszeit. Eine Pause mit Wirkung, denn anschließend zogen die Hausherren auch dank zweier Tempo-Gegenstöße auf 8:6 davon. Kaum zu stoppen war Fabian Huesmann, der immer wieder die schnellen Angriffe vollendete und auch von der Siebenmeterlinie zwei von drei Versuchen im Tor unterbrachte. Am Ende der Partie hatte der Linksaußen satte zehn Treffer auf dem Konto. Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs gelang es dem ASV aber nicht, die Führung auszubauen. Mit einem 12:12 ging es in die Kabinen.

Auch nach dem Wiederanpfiff der Schiedsrichter Leonhard Bona und Malte Frank war mal wieder der bärenstarke Huesmann erfolgreich, der einen Abpraller verwandelte. Es blieb aber spannend, die Gäste nutzen ihre Chancen konsequent und hielten die Partie so offen. Zum 20:19 war mit einem Schlagwurf Merten Krings (41.) erfolgreich. Mittlerweile schnupperte auch ASV-Neuzugang Andre Kropp erstmalig im roten Trikot Bundesligaluft in der WESTPRESS arena.

Für Markus Fuchs hingegen war die Partie in der 43. Minute beendet, er sah die Rote Karte. Den anschließenden Siebenmeter parierte Hamms Schlussmann Oliver Krechel, der 1878 Zuschauer förmlich explodieren ließ. Kurz danach: erneute Auszeit Hamm. „Es sind noch 15 Minuten. Jetzt holen wir uns das verdammte Spiel!“, machte Rothenpieler sein Team heiß. Das fruchtete, denn kurz darauf baute Südmeier (46.) die knappe Führung aus, 22:20.

In den letzten zehn Minuten wurden die Hammer ihrer Favoritenrolle gerecht. Weiter blieben die Tempo-Gegenstöße die stärkste Waffe. Neben Huesmann waren Merten Krings in der Offensive und Krechel im Gehäuse blendend aufgelegt und sorgte für den achten Sieg im neunten Heimspiel.

Entwarnung gab nach dem Spiel bei Krechel, der in der Schlussphase nach kurzer Behandlung vom Feld musste. „Es ist alles gut, er hat wahrscheinlich durch sein Schreien einen Adrenalinstoß bekommen“, so Rothenpieler mit einem Augenzwinkern. (mby)

Augen zu und durch: Fabian Huesmann war einer der besten Spieler beim 31:25-Heimsieg gegen die HSG Konstanz . – Foto: Wegener

ASV-Hamm Westfalen

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ASV in der Verfolgerrolle

Es ist die Konstante in Konstanz: Daniel Eblen. Seit unfassbaren 16 Jahren steht er bei HSG Konstanz, der Gegner am Samstag (ab 19.15 Uhr) in der WESTPRESS arena, an der Seitenlinie. Das macht ihn zum dienstältesten Trainer der 1. und 2. Handball-Bundesliga.

Zuvor war der 45-Jährige schon als Juniorenspieler und in der ersten Mannschaft bei der Handballspielgemeinschaft am Ball. Eine Knieverletzung setzte der sportlichen Karriere ein Ende. Anschließend sammelte er unter Adolf Frombach erste Erfahrungen als Co-Trainer, 2004 begann dann seine Ära als Chefcoach. Ein (Sport-)Leben für den Verein.

Mit dem Auftakt ins Jahr 2020 dürfte Eblen allerdings nicht komplett zufrieden sein. Beim Bundesligaabsteiger SG BBM Bietigheim musste sich seine Mannschaft 25:28 geschlagen geben.

Trotz der Niederlage war der Diplom-Kaufmann „alles andere als enttäuscht“ mit der Leistung seines Teams, wie er auf der SG-BBM-Homepage verriet: „Es hätte im zweiten Abschnitt etwas glücklicher für uns laufen können. So sind fünf, sechs Abpraller bei Bietigheim gelandet.“

Ein Punktgewinn hätte mit Blick auf die Tabelle gutgetan. Vor dem Gastspiel in Hamm rangiert Konstanz mit 13:25 Zählern auf Platz 16 und hat ein dünnes Polster von zwei Punkten auf den TV Emsdetten in der Gefahrenzone.

Dass die Mannschaft vom Bodensee keinesfalls unterschätzt werden sollte, weiß auch Hamms Manager Thomas Lammers: „Konstanz ist schwer zu bespielen, da sie mannschaftlich geschlossen agieren. Da gibt es keinen, der herausragt. Doch unser Ziel muss es sein, nach Abpfiff zwei weitere Punkte auf dem Konto zu haben.“

Das bislang beste Ergebnis aus den fünf Kräftemessen mit dem ASV Hamm-Westfalen fuhr die HSG ausgerechnet in dieser Saison ein. Das 23:23 im Hinspiel war nach zuvor vier Niederlagen der erste Punktgewinn der Schwaben gegen Hamm.

Das enge Ergebnis im ersten Duell sowie die knappe Niederlage in Bietigheim macht Daniel Eberl auch Mut für das Gastspiel in Westfalen, wie er in den Vereinsmedien zu Protokoll gibt: „So eine Leistung muss man immer wieder bringen. Die Jungs haben gezeigt, zu was sie imstande sind. Wir müssen zusehen, dass dies zum Standard wird.“ (mby)

Ist die Konstante in Konstanz: HSG-Trainer Daniel Eblen. – Foto: Peter Pisa

ASV-Hamm Westfalen

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Vorbericht ASV – Konstanz

Großartig aufhalten wollte sich Thomas Lammers mit dem verpatzten Auftakt ins Jahr 2020 nicht. „Klar, die Niederlage in Dresden war nicht das, was wir uns erhofft haben. Aber klar ist doch auch, dass die Jungs das Handballspielen nicht verlernt haben. Wir müssen in den nächsten beiden Heimspielen wieder an die guten Leistungen der Hinrunde anknüpfen“, so der ASV-Manager.

Vor allem das Prunkstück, die stabile Defensive, nimmt der Ex-Profi vor dem Heimduell am Samstag (ab 19.15 Uhr) mit dem Aufsteiger HSG Konstanz in die Pflicht: „Die Abwehr muss uns wieder tragen, wir müssen solide in der 6:0-Deckung stehen. Gelingt uns das, können wir auch vorne die einfachen Tore werfen, die uns so auszeichnen.“

Wichtig ist für Lammers außerdem der Einfluss, der die WESTPRESS arena hat: „Mit unseren Fans im Rücken werden wir ganz anders auftreten als in Dresden. Sie werden uns tragen, damit wir wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.“ Und mindestens auf Platz zwei. Denn während der ASV Hamm-Westfalen auf dem Aufstiegsrang überwinterte, zog der Ruhrgebietsrivale TUSEM Essen dank des knappen 27:26 beim TuS Ferndorf an den Westfalen vorbei. Zwar weisen beide Teams den Punktestand von 26:12 auf, doch in der Tordifferenz hat die Mannschaft von TUSEM-Trainer Jaron Siewert, der im Sommer zum Erstligisten Füchse Berlin wechseln wird, die um acht Treffer bessere Bilanz. Doch mit einem Sieg im Heimspiel gegen die HSG Konstanz könnte zumindest der Druck auf Essen weiter hochgehalten werden.

Für mehr Entlastung wird dann Kreisläufer André Kropp sorgen, der erst seit wenigen Wochen beim ASV unter Vertrag steht. Auf seine ersten Tore in der WESTPRESS arena hofft auch Lammers, denn die Integration des Winterzugangs verläuft „super“, wie er betont: „Er kennt ja schon viele Jungs, braucht sich nicht großartig vorzustellen. Menschlich passt es perfekt. Jetzt gilt es, die Spielzüge zu festigen und die Taktik zu verinnerlichen.“ Ein Beleg dafür, dass es schon gut läuft, war für Lammers die Partie in Dresden: „Man hat gesehen, dass Kay Rothenpieler ihm vertraut. André wird schnell eine gute Hilfe im Aufstiegsrennen sein“, meint Lammers. Und läutet den Kampf um die Aufstiegsplätze ein. (mby)

Für Jan Brosch (links) und den ASV geht es gegen den Aufsteiger HSG Konstanz. – Foto: Peter Pisa