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ASV-Hamm Westfalen

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Glücklich gewonnen dank Genz

Sie können es doch noch: Nach vier Unentschieden innerhalb der zurückliegenden fünf Partien hat der ASV Hamm-Westfalen am Mittwochabend bei der HSG Konstanz wieder einen Sieg in der 2. Handball-Bundesliga gefeiert. Erneut lieferten sich die Westfalen eine hochdramatische Schlussphase, diesmal allerdings mit einem glücklichen Ausgang aus Sicht der Gäste. In den Schlussminuten überstand der ASV eine doppelte Unterzahl. Als Gerrit Genz drei Sekunden vor dem Ende mit seinem zehnten Tor den Siegtreffer markierte, saß Abwehrchef Markus Fuchs immer noch eine Zeitstrafe ab.

Dabei wäre schon ein Punktgewinn für die akut abstiegsbedrohten Gastgeber von enormer Bedeutung gewesen. So leistete der ASV dem Nachbarn TV Emsdetten Schützenhilfe, der durch den Sieg des auf einem Nichtabstiegsplatz ins kommende Wochenende geht. Denn dann treten die Teams der 2. Handball-Bundesliga bereits wieder an, für den ASV steht der Abschied vom Heimpublikum in dieser Saison gegen den VfL Lübeck-Schwartau an, danach muss die Mannschaft von Trainer Michael Lerscht noch zweimal reisen: Dienstag zum Spitzenreiter HSV Hamburg und Samstag zum Schlusslicht TuS Fürstenfeldbruck.

Ähnlich kontrastreich wie das Schlussprogramm der Westfalen, bei denen wieder das Quartett Südmeier, Orlowski, Pretzewofsky und Engelhardt fehlte, war auch der Spielverlauf bei der HSG Konstanz. Während die HSG die ersten zehn Spielminuten vorlegte, war es anschließend der ASV, der den Ton angab. In der zwölften Minute stellte Merten Krings mit seinem Tor zum 6:8 die erste Zwei-Tore-Führung des Spiels her, wenig später erhöhte Genz nach einer Parade des starken Felix Storbeck auf 6:9. In der 21. Minuten waren die Gastgeber zurück im Spiel, Michel Stotz glich zum 10:10 aus. Danach blieb es umkämpft, in der 27. Minute erhöhte Fynn Beckmann zur ersten Zwei-Tore-Führung der HSG zum 14:12, zur Pause lagen die Gastgeber mit 15:14 vorne.

Auch im zweiten Abschnitt blieb es zehn Minuten knapp – dann trafen Jakob Schwabe, Fabian Huesmann und Genz dreimal in Folge. Der ASV lag erneut mit 17:20 vorne. Wieder gelang es den Gästen nicht, die HSG anschließend auf Distanz zu halten. In der Schlussviertelstunde entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit wechselnden Führungen. Nur nach dem 25:26 durch Jan Brosch bot sich dem ASV die Gelegenheit, auf eine vorentscheidende Führung – was nicht gelang. So nährte Patrick Volz wieder die Hoffnungen der HSG-Fans in der Schänzle-Halle. Am Ende behielten die Gäste aber die Nerven , belohnten sich selbst für eine tolle Energieleistung und sorgten so für eine sicherlich angenehmere über 600 Kilometer lange Rückfahrt nach Westfalen – mit zwei Punkten im Gepäck.

Wer den ASV noch einmal im Einsatz erleben will, hat am Samstag in der WESTPRESS arena noch Gelegenheit dazu. Für die Partie gegen den VfL Lübeck-Schwartau können Karten erworben werden, möglich ist dies per E-Mail an . Zum Einlass muss ein aktueller negativer Schnelltest oder etwas Vergleichbares wie eine Impfung oder überstandene Corona-Infektion nachgewiesen werden. Anwurf ist um 19:15 Uhr.

HSG Konstanz – ASV Hamm-Westfalen 27:28 (15:14)

HSG: Haßferter, Wolf – Stotz (3), Schlaich (3), Czako (1), Mauch, Jaeger (1), Hild, Dangers (3), Krüger, Beckmann (4), Braun (5), Jud, Wendel, Volz (5), Knezevic (2)

ASV: Storbeck, Wesemann – Genz (10), Huesmann (4/3 7m), Brosch (4), Fuchs, Spiekermann, Rubino Fernandez (1), Schwabe (2), Krings (4), Schöße (1), Franke (1), von Boenigk (1)

Zuschauer: 250

Schiedsrichter: Tobias Schmack, Philipp Dinges

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Samstag kommt Hüttenberg

Voraussichtlich wieder mit mehr Stammspielern als zuletzt tritt der ASV Hamm-Westfalen am Samstagabend um 19:15 Uhr gegen den nach wie vor abstiegsbedrohten TV Hüttenberg an. Für den Gastgeber, der weiterhin im Mittelfeld der 2. Handball-Bundesliga rangiert, wird es vor allem darum gehen, an die guten Leistungen der Spiele gegen Dormagen und Nettelstedt anzuknüpfen und weiteren Boden in der Tabelle gut zu machen.

Vor dem Abschlusstraining stand fest, dass auf jeden Fall Sören Südmeier fehlen wird. Für welche Akteure es nach der coronabedingten Pause noch nicht reichen wird, war aber noch unklar. „Wir werden da nach wie vor kein Risiko eingehen. Aber die Spieler sind jetzt im Training, wir haben die Woche – zwar dosiert – mit allen trainiert“, erklärte ASV-Trainer Michael Lerscht vor dem Abschlusstraining am Freitagnachmittag.

So werden voraussichtlich wieder Kräfte aus der Drittligamannschaft aktiviert, Rechtsaußen Lars Gudat und Rückraum Fabio Runkel könnten da wieder gute Alternativen sein, die schon zum Überraschungssieg gegen Dormagen beitragen haben. Auch wenn die Gäste zuletzt in fremden Hallen nur 2:10 Punkte sammelten, Lerscht sieht in der Partie eine besondere Aufgabe – unter anderem wegen der 30:28-Hinspielniederlage, die die Westfalen kassierten. „Die 3:2:1-Deckung ist sicher eine Besonderheit in dieser Liga, gegen die man nicht so oft spielt. Hinzu kommt, dass wir im Hinspiel mit 30 Toren einfach zu viele Treffer kassieren“, so Lerscht weiter. Offensiv sei das mit 28 Toren passend gewesen und hätte zum Sieg reichen müssen. „Es wird darum gehen, besser in den Eins gegen Eins-Situationen zu stehen und das Kleingruppenspiel des TV besser in den Griff zu bekommen.“

Anwurf des Spiels ist am Samstagabend um 19:15 Uhr, wie gewohnt wird live über SportDeutschland.TV und Radio Lippe Welle übertragen. Das Spiel gegen den TV ist der Auftakt in einen anstrengenden Saisonendspurt mit insgesamt neun Spielen bis zum 26. Juni. Und in Bezug darauf ereilte die Westfalen am Freitagmittag gleich die nächste schlechte Nachricht: Aufgrund eines Coronafalls muss der nächste Gegner, die HSG Konstanz, bis Anfang Juni in Quarantäne. „Unser Auswärtsspiel am nächsten Wochenende muss somit verschoben werden. Einen neuen Termin gibt es noch nicht“, erklärte ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers. Angesichts der bereits bestehenden Termindichte kommt nur noch ein Termin Mitte Juni in Frage.

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Achter trotz Punktverlust

Trotz eines enttäuschenden Punktverlustes am Mittwochabend im Nachholspiel gegen die abstiegsbedrohte HSG Konstanz ist der ASV Hamm-Westfalen in der 2. Handball-Bundesliga auf den achten Rang der Tabelle vorgerückt.

Im sehr fairen Duell zweier ersatzgeschwächter Mannschaften verpassten es die Gastgeber in der WESTPRESS arena, einen 20:18-Vorsprung in der zweiten Halbzeit weiter auszubauen. So blieben die Gäste, bei denen Toptorschütze Tom Wolf verletzungsbedingt fehlte, auch nach der 40. Spielminute noch im Rennen, in der Schlussphase wechselten die Führungen. Nach dem 26:25 durch Spielmacher Merten Krings 51 Sekunden vor dem Ende bot sich noch einmal die Möglichkeit für den ASV, zwei Punkte zu sammeln. Doch der beste Torschütze der Partie, Felix Jaeger, glich 15 Sekunden vor dem Ende wieder zum 26:26-Endstand aus.

Durch einen Wechselfehler des ASV, bei dem erwartungsgemäß die verletzten Spieler Sören Südmeier, Marian Orlowski und Jan Brosch fehlten, bot sich drei Sekunden vor dem Ende sogar noch einmal die Chance für die HSG zum Torerfolg. Da auch die Gäste aber bei der Spielunterbrechung einen Wechselfehler begingen, spielten die Teams in Gleichzahl und ein freier Wurf gelang Konstanz nicht mehr. So blieb es beim insgesamt leistungsgerechten Unentschieden der Teams.

„Hier in Hamm etwas mitzunehmen ist für uns eine große Sache“, freute sich HSG-Trainer Daniel Eblen über die Punkteteilung. „Wir haben sehr engagiert gespielt, wie am Freitag auch“, so Eblen weiter. Diesmal habe man aber auch sehr gut abgeschlossen, vor allem in der ersten Halbzeit. Eblen: „Für uns ist das eine tolle Sache, wir sind richtig glücklich darüber.“ Weniger zufrieden zeigte sich dagegen ASV-Trainer Michael Lerscht: „In der ersten Halbzeit bekommen wir mit 16 Gegentoren einfach zu viele. Da müssen wir besser verteidigen. Das haben wir uns für die zweite Halbzeit vorgenommen, mit zehn Gegentoren war das dann auch besser.“ Doch offensiv ließen die Gastgeber zu viel liegen. „Eine Zwei-Tore-Führung müssen wir dann nutzen. Daraus müssen wir mehr Kapital schlagen“, bemängelte Lerscht. „Der Wechselfehler am Ende passt ins Bild, dass wir da nicht den letzten Ball haben, sondern den nochmal Konstanz geben. Jetzt müssen wir mit dem Unentschieden leben“, ärgerte sich der Trainer, der den freien Tag am Donnerstag strich und ein zusätzliches Training für die Mannschaft zur Spielvorbereitung auf die nächste Partie ansetzte. Denn bereits am Sonntag treten die Westfalen wieder an, dann geht es für den ASV zum HC Elbflorenz Dresden. Angesichts der Personaldecke bei den Gästen dann nur mit Außenseiterchancen, der HC gewann zudem vier seiner letzten fünf Spiele. Zu seinem Debüt im ASV-Dresse könnte dann der nachverpflichtete Kreisläufer Alexander Engelhardt kommen, der seit Montag mit der Mannschaft trainierte. Gegen die HSG saß er bereits mit auf der Bank, kam aber noch nicht zum Einsatz.

ASV Hamm-Westfalen – HSG Konstanz 26:26 (16:16)

ASV: Storbeck, Wesemann – Genz (3), Huesmann (6, 4/4), Fuchs, Spiekermann (2), Fernandez, Schwabe (4), Engelhardt, Krause, Krings (5), Pretzewofsky, Schöße, Franke (4), von Boenigk (2)
HSG: Haßferter, Hermmann – Stotz (1), Czakó (1), Jaeger (7), Hild, Dangers (1), Krüger, Maier-Hasselmann, Beckmann, Braun (6, 1/1), Jud, Wendel, Volz (5), Schramm (2), Knezevic (3)
Schiedsrichter: Fabian Friedel und Rick Herrmann
Zeitstrafen: ASV 4 min, HSG 10 min

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Konstanter gegen Konstanz

Fast vor vier Monaten war die Partie zwischen dem ASV Hamm-Westfalen und der HSG Konstanz angesetzt, nun wird das Spiel vom 2. Weihnachtsfeiertag endlich nachgeholt. Zu ungewohnt früher Anwurfzeit empfangen die Westfalen die abstiegsbedrohte HSG am Mittwochnachmittag um 17 Uhr in der WESTPRESS arena.

Mit diesem frühen Beginn kam man seitens des ASV einem Wunsch der Gäste nach, die direkt im Anschluss die weite Rückreise in den Süden antreten. Doch das dürfte es dann auch mit dem Entgegenkommen gewesen sein – die Gastgeber wollen am Mittwoch an den Arbeitssieg gegen Ferndorf anknüpfen und auch ohne Sören Südmeier, Marian Orlowski und Jan Brosch weitere Punkte in der 2. Handball-Bundesliga sammeln. Für die Gäste geht es aber ebenfalls um wichtige Zähler – vor allem, da die direkten Konkurrenten Wilhelmshaven und Fürstenfeldbruck am zurückliegenden Wochenende gepunktet haben.

„Wir erwarten einen kampfstarken, hochmotivieren Gegner. Es wird gegen Konstanz keine Geschenke geben“, stellte ASV-Coach Michael Lerscht vor dem Spiel gegen einen Gast klar, der zuletzt gegen Dormagen große Probleme mit seiner Chancenverwertung offenbarte und 20:25 verlor. „Für uns wird es darum gehen, die eigenen Stärken konstanter abzurufen.“ Man habe jetzt einige Tage Zeit gehabt, uns mit der personellen Situation auseinanderzusetzen und sei zuversichtlich, „gute Lösungen gefunden zu haben“, so Lerscht weiter, der am Freitag gegen Ferndorf die kurzfristigen Ausfälle von Brosch und Orlowski wegen Trainingsverletzungen kompensieren musste. Bei beiden hat die weitere Diagnostik keine schlimmeren Verletzungen ergeben, für einige Spiele dürfte das Duo den Westfalen aber noch fehlen. Zumindest für die Kreisläufer-Posistion von Jan Brosch hat der ASV gehandelt: Der bereits für Sommer verpflichtete – zuletzt vereinlose – Alexander Engelhardt wurde nun vorzeitig aktiviert. Er stieg bereits ins Mannschaftstraining ein und ist möglicherweise schon ab Mittwoch spielberechtigt.

Anwurf des Nachholspiels ist um 17 Uhr, übertragen wird wie gewohnt über SportDeutschland.TV und über Radio Lippe Welle Hamm. Aktuelle Informationen live aus der WESTPRESS arena gibt es zudem ab 16 Uhr über Facebook in der TV-Sendung „Anschwitzen“.

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Bietigheim-Partie am 12. März

Zwei der bisher drei ausgefallen Spiele des ASV Hamm-Westfalen sind neu terminiert. Zum Einstieg in diesem Jahr tritt der ASV am 8. Februar (20 Uhr) beim HSV Hamburg an.

Die gegen die SG BBM Bietigheim ausgefallene Partie ist ebenfalls neu angesetzt, Spieltermin ist nun der 12. März um 18:30 Uhr in Bietigheim. Einzig für das kurzfristig ausgefallene Heimspiel der Westfalen gegen die HSG Konstanz, das ursprünglich am 26. Dezember in der WESTPRESS arena stattfinden sollte, gibt es noch keinen neuen Spieltermin. „Das soll aber möglichst früh angesetzt werden“, erklärte ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers, wohlwissend, dass es im weiteren Saisonverlauf durchaus noch zu erneuten Verlegungen kommen könnte.

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Kurzfristige Spielabsage

Das Heimspiel des ASV Hamm-Westfalen am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen die HSG Konstanz muss kurzfristig abgesagt werden. Grund dafür sei ein Verdachtsfall bei der Gästemannschaft, erklärte ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers die einvernehmlich vorgenommene Absage.

Ein Nachholtermin für das Spiel steht noch nicht fest. Die HSG war bereits am Vortag nach Hamm angereist und hatte dort übernachtet, um gut auf die Partie bei den Westfalen vorbereitet zu sein. „Am Spieltag erreichte die Mannschaft im Hotel die Nachricht, dass es im Kreise einer Familie eines HSG-Spielers einen Verdachtsfall auf Covid-19 gibt, zu dem der Spieler an Heilig Abend Kontakt gehabt hatte“, vermeldete die HSG auf ihrer Internetseite. In Abstimmung mit der HBL einigten sich beide Vereine daher auf die Verlegung.

Die HSG Konstanz reiste somit unverrichteter Dinge wieder zurück an den Bodensee, der betroffene Spieler hat sich davor in vorsorgliche Quarantäne begeben. Welche Auswirkungen diese Entwicklungen für die HSG das letzte Spiel des Jahres am 30. Dezember gegen Emsdetten hat, steht noch nicht fest. Der ASV bestreitet wie geplant am 29. Dezember sein letztes Spiel vor der Winterpause beim EHV Aue.

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Mit Kampf zum Erfolg

Lange Zeit war es richtig eng. Die Partie zwischen dem ASV Hamm-Westfalen und der HSG Konstanz war ausgeglichen und hart umkämpft. Keiner Mannschaft gelang es, sich abzusetzen, die Führungen waren stets knapp. Erst in den letzten zehn Minuten gelang es den Hausherren, sich etwas abzusetzen und den am Ende verdienten 31:25-Heimsieg einzufahren.

„Konstanz hat wirklich sehr gut gemacht. Die Mannschaft spielt sehr diszipliniert, du kannst sie nicht abschütteln“, fand ASV-Trainer Kay Rothenpieler nach der Partie lobende Worte für die couragierten Auftritt der Gäste vom Bodensee.

Doch auch mit der Leistung seiner Mannschaft war der Hammer Coach zufrieden: „Wir wollten den Sieg unbedingt, haben ihn uns erkämpft. Das können wir auch aus der Partie mitnehmen. Jetzt ist der Knoten ist geplatzt, wir sind in der Rückserie angekommen.“

Bereits am Freitag (ab 19.15 Uhr) wartet mit dem HSV Hamburg der nächste harte Brocken in der heimischen WESPRESS arena auf die Hammer. Für Rothenpieler gilt es, mit breiter Brust in das Duell mit den Norddeutschen zu gehen: „Wir sind an zweiter Stelle. Das kommt auch nicht von ungefähr. Da können wir auch ein Stück weit stolz auf uns sein“, meinte der 49-Jährige.

Hamburg gewann seine Partie des 20. Spieltags ebenfalls. Gegen den HC Elbflorenz sprang 28:25-Heimsieg heraus. Dementsprechend legte Rothenpieler schon kurz nach Abpfiff der Partie gegen Konstanz die Konzentration auf Hamburg: „Wir fokussieren uns jetzt auf das nächste Heimspiel.“ (mby)

Ein hartes Stück Arbeit war der 31:25-Sieg gegen die HSG Konstanz für ASV-Kreisläufer Jan Brosch und seine Kollegen. – Foto: Wegener

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ASV gewinnt gegen Konstanz

Dank des 31:25 (12:12)-Heimsiegs am 20. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga gegen die HSG Konstanz hat der ASV Hamm-Westfalen den Aufstiegsplatz zwei gefestigt und liegt jetzt mit einem Zähler Vorsprung auf den VfL Gummersbach auf Rang drei.

Der Favoritenrolle wurden die Hausherren vor allem in der Schlussphase gerecht, bis dahin war es ein enges Match. „Wir wollten den Sieg unbedingt, das hat man gesehen. Wir haben an uns geglaubt und den Sieg erkämpft“, so der sichtlich erleichterte ASV-Trainer Kay Rothenpieler.

Gleich mit einer guten Parade startete ASV-Torwart Felix Storbeck in die Partie, der den Versuch von Fynn Beckmann parierte. Im Gegenzug war Rückraumspieler Sören Südmeier für die Hammer erfolgreich, 1:0 (2.). Folglich entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Die erstmalige Gästeführung besorgte Tim Keupp, 4:5 nach zehn Minuten. In der Anfangsphase gelang es nicht, die Kreise der HSG-Angreifer entscheidend zu stören.

In der 13. Minute nahm ASV-Trainer Kay Rothenpieler, der am Freitag seinen 49. Geburtstag gefeiert hatte, beim Stand von 5:6 die erste Auszeit. Eine Pause mit Wirkung, denn anschließend zogen die Hausherren auch dank zweier Tempo-Gegenstöße auf 8:6 davon. Kaum zu stoppen war Fabian Huesmann, der immer wieder die schnellen Angriffe vollendete und auch von der Siebenmeterlinie zwei von drei Versuchen im Tor unterbrachte. Am Ende der Partie hatte der Linksaußen satte zehn Treffer auf dem Konto. Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs gelang es dem ASV aber nicht, die Führung auszubauen. Mit einem 12:12 ging es in die Kabinen.

Auch nach dem Wiederanpfiff der Schiedsrichter Leonhard Bona und Malte Frank war mal wieder der bärenstarke Huesmann erfolgreich, der einen Abpraller verwandelte. Es blieb aber spannend, die Gäste nutzen ihre Chancen konsequent und hielten die Partie so offen. Zum 20:19 war mit einem Schlagwurf Merten Krings (41.) erfolgreich. Mittlerweile schnupperte auch ASV-Neuzugang Andre Kropp erstmalig im roten Trikot Bundesligaluft in der WESTPRESS arena.

Für Markus Fuchs hingegen war die Partie in der 43. Minute beendet, er sah die Rote Karte. Den anschließenden Siebenmeter parierte Hamms Schlussmann Oliver Krechel, der 1878 Zuschauer förmlich explodieren ließ. Kurz danach: erneute Auszeit Hamm. „Es sind noch 15 Minuten. Jetzt holen wir uns das verdammte Spiel!“, machte Rothenpieler sein Team heiß. Das fruchtete, denn kurz darauf baute Südmeier (46.) die knappe Führung aus, 22:20.

In den letzten zehn Minuten wurden die Hammer ihrer Favoritenrolle gerecht. Weiter blieben die Tempo-Gegenstöße die stärkste Waffe. Neben Huesmann waren Merten Krings in der Offensive und Krechel im Gehäuse blendend aufgelegt und sorgte für den achten Sieg im neunten Heimspiel.

Entwarnung gab nach dem Spiel bei Krechel, der in der Schlussphase nach kurzer Behandlung vom Feld musste. „Es ist alles gut, er hat wahrscheinlich durch sein Schreien einen Adrenalinstoß bekommen“, so Rothenpieler mit einem Augenzwinkern. (mby)

Augen zu und durch: Fabian Huesmann war einer der besten Spieler beim 31:25-Heimsieg gegen die HSG Konstanz . – Foto: Wegener

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ASV in der Verfolgerrolle

Es ist die Konstante in Konstanz: Daniel Eblen. Seit unfassbaren 16 Jahren steht er bei HSG Konstanz, der Gegner am Samstag (ab 19.15 Uhr) in der WESTPRESS arena, an der Seitenlinie. Das macht ihn zum dienstältesten Trainer der 1. und 2. Handball-Bundesliga.

Zuvor war der 45-Jährige schon als Juniorenspieler und in der ersten Mannschaft bei der Handballspielgemeinschaft am Ball. Eine Knieverletzung setzte der sportlichen Karriere ein Ende. Anschließend sammelte er unter Adolf Frombach erste Erfahrungen als Co-Trainer, 2004 begann dann seine Ära als Chefcoach. Ein (Sport-)Leben für den Verein.

Mit dem Auftakt ins Jahr 2020 dürfte Eblen allerdings nicht komplett zufrieden sein. Beim Bundesligaabsteiger SG BBM Bietigheim musste sich seine Mannschaft 25:28 geschlagen geben.

Trotz der Niederlage war der Diplom-Kaufmann „alles andere als enttäuscht“ mit der Leistung seines Teams, wie er auf der SG-BBM-Homepage verriet: „Es hätte im zweiten Abschnitt etwas glücklicher für uns laufen können. So sind fünf, sechs Abpraller bei Bietigheim gelandet.“

Ein Punktgewinn hätte mit Blick auf die Tabelle gutgetan. Vor dem Gastspiel in Hamm rangiert Konstanz mit 13:25 Zählern auf Platz 16 und hat ein dünnes Polster von zwei Punkten auf den TV Emsdetten in der Gefahrenzone.

Dass die Mannschaft vom Bodensee keinesfalls unterschätzt werden sollte, weiß auch Hamms Manager Thomas Lammers: „Konstanz ist schwer zu bespielen, da sie mannschaftlich geschlossen agieren. Da gibt es keinen, der herausragt. Doch unser Ziel muss es sein, nach Abpfiff zwei weitere Punkte auf dem Konto zu haben.“

Das bislang beste Ergebnis aus den fünf Kräftemessen mit dem ASV Hamm-Westfalen fuhr die HSG ausgerechnet in dieser Saison ein. Das 23:23 im Hinspiel war nach zuvor vier Niederlagen der erste Punktgewinn der Schwaben gegen Hamm.

Das enge Ergebnis im ersten Duell sowie die knappe Niederlage in Bietigheim macht Daniel Eberl auch Mut für das Gastspiel in Westfalen, wie er in den Vereinsmedien zu Protokoll gibt: „So eine Leistung muss man immer wieder bringen. Die Jungs haben gezeigt, zu was sie imstande sind. Wir müssen zusehen, dass dies zum Standard wird.“ (mby)

Ist die Konstante in Konstanz: HSG-Trainer Daniel Eblen. – Foto: Peter Pisa

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Vorbericht ASV – Konstanz

Großartig aufhalten wollte sich Thomas Lammers mit dem verpatzten Auftakt ins Jahr 2020 nicht. „Klar, die Niederlage in Dresden war nicht das, was wir uns erhofft haben. Aber klar ist doch auch, dass die Jungs das Handballspielen nicht verlernt haben. Wir müssen in den nächsten beiden Heimspielen wieder an die guten Leistungen der Hinrunde anknüpfen“, so der ASV-Manager.

Vor allem das Prunkstück, die stabile Defensive, nimmt der Ex-Profi vor dem Heimduell am Samstag (ab 19.15 Uhr) mit dem Aufsteiger HSG Konstanz in die Pflicht: „Die Abwehr muss uns wieder tragen, wir müssen solide in der 6:0-Deckung stehen. Gelingt uns das, können wir auch vorne die einfachen Tore werfen, die uns so auszeichnen.“

Wichtig ist für Lammers außerdem der Einfluss, der die WESTPRESS arena hat: „Mit unseren Fans im Rücken werden wir ganz anders auftreten als in Dresden. Sie werden uns tragen, damit wir wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.“ Und mindestens auf Platz zwei. Denn während der ASV Hamm-Westfalen auf dem Aufstiegsrang überwinterte, zog der Ruhrgebietsrivale TUSEM Essen dank des knappen 27:26 beim TuS Ferndorf an den Westfalen vorbei. Zwar weisen beide Teams den Punktestand von 26:12 auf, doch in der Tordifferenz hat die Mannschaft von TUSEM-Trainer Jaron Siewert, der im Sommer zum Erstligisten Füchse Berlin wechseln wird, die um acht Treffer bessere Bilanz. Doch mit einem Sieg im Heimspiel gegen die HSG Konstanz könnte zumindest der Druck auf Essen weiter hochgehalten werden.

Für mehr Entlastung wird dann Kreisläufer André Kropp sorgen, der erst seit wenigen Wochen beim ASV unter Vertrag steht. Auf seine ersten Tore in der WESTPRESS arena hofft auch Lammers, denn die Integration des Winterzugangs verläuft „super“, wie er betont: „Er kennt ja schon viele Jungs, braucht sich nicht großartig vorzustellen. Menschlich passt es perfekt. Jetzt gilt es, die Spielzüge zu festigen und die Taktik zu verinnerlichen.“ Ein Beleg dafür, dass es schon gut läuft, war für Lammers die Partie in Dresden: „Man hat gesehen, dass Kay Rothenpieler ihm vertraut. André wird schnell eine gute Hilfe im Aufstiegsrennen sein“, meint Lammers. Und läutet den Kampf um die Aufstiegsplätze ein. (mby)

Für Jan Brosch (links) und den ASV geht es gegen den Aufsteiger HSG Konstanz. – Foto: Peter Pisa