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ASV-Hamm Westfalen

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Neuer Termin für HSV-Spiel

Bis zum sechsten Spieltag hat es gedauert, dann war auch der ASV Hamm-Westfalen erstmals von einer corona-bedingten Spielverlegung betroffen. Für das Duell des 5. Spieltags gibt es nun einen neuen Termin.

Die ausgefallene Partie beim Handball Sport Verein Hamburg, die ursprünglich am 31. Oktober 2020 stattfinden sollte, wird am 8. Februar 2021 um 20 Uhr in Hamburg nachgeholt, wie jetzt die Vereine und die HBL bestätigten.

ASV-Hamm Westfalen

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HSV-Spiel wird verlegt

Nach fünf Spieltagen in der 2. Handball-Bundesliga ist nun auch der ASV Hamm-Westfalen von einer coronabedingten Spielverlegung erstmalig betroffen. Wegen mehrerer positiver Corona-Fälle und verletzter Spieler hat der Handball Sport Verein Hamburg eine Verlegung der bereits um einen Tag von Freitag auf Samstag verlegten Partie beantragt.

Diese hat die Handball Bundesliga am heutigen Freitag bestätigt. Der ASV hatte der vor einer Woche bereits durch den HSV erbetenen Verlegung um einen Tag bereits zugestimmt, um den aus der Quarantäne entlassenen Hamburger Spielern eine Trainingseinheit zu ermöglichen. „Das war für uns keine Frage, auch wir selbst könnten ja in so eine Situation geraten“, hatte ASV-Geschäftsführer Franz Dressel vor einer Woche betont. Auch der jetzigen nun kompletten Verlegung auf einen noch unbestimmten Termin hat der ASV keinesfalls widersprochen, wie die Geschäftsführung der Westfalen betonte. Der entsprechenden Anfrage von Andreas Wäschenbach, dem HBL-Geschäftsleiter Spielorganisation, hat Franz Dressel am Donnerstagabend direkt zugestimmt: „Auch das war für uns keine Frage, dass wir da keinesfalls intervenieren“, betonte Franz Dressel, der daraufhin auch einen persönlichen Anruf von HSV-Cheftrainer Torsten Jansen erhalten hat. „Toto hat sich für unsere Bereitschaft persönlich bedankt.“

Für den ASV steht nun die nächste Partie erst am 14. November an, dann empfangen die Westfalen den ThSV Eisenach in der WESTPRESS arena, erneut sind Zuschauer dabei nicht zugelassen.

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Der HSVH kommt

Rund 850 Kilometer trennen die Geschäftsstelle der HSG Konstanz und die des Handball Sportvereins Hamburg. In der Tabelle sind es acht Zähler, die der HSVH vor der Mannschaft vom Bodensee liegt. Es liegt somit auf der Hand, dass es nach dem zum Ende standesgemäßen 31:25-Erfolg am vergangenen Wochenende gegen Konstanz in der Partie des 21. Spieltags am Freitag (ab 19.15 Uhr) mit Hamburg der stärkere Gegner wartet.

Eine Einschätzung, die ASV-Trainer Kay Rothenpieler nur bedingt teilt: „Jede Partie hat ihren eigenen Charakter“, meint der Coach: „Für uns war es wichtig, gegen Konstanz zu gewinnen. Die Stimmung nach dem Spiel und anschließend in den Trainingseinheiten war gelassener als nach der Niederlage in Dresden. Alle sind heiß und wollen gegen Hamburg ein gutes Spiel machen.“

Für die Hamburger verlief der Start in 2020 durchwachsen. Nach der 23:32-Niederlage beim TSV Bayer Dormagen folgte am letzten Wochenende ein 28:25-Heimsieg gegen den HC Elbflorenz. Mit 21:19 Punkten rangieren der HSVH exakt in der Tabellenmitte auf Platz neun.

Rothenpieler meint zum kommenden Gegner: „Den Hamburgern fehlt es an Konstanz. Aber wenn sie einen guten Tag erwischen, sind sie richtig stark. Mit Aron Rafn Eðvarðsson verfügen sie über einen guten Torwart. Sie decken aggressiv und das Zusammenspiel zwischen dem Rückraum Mitte und dem Kreis ist gut.“ Für seine Mannschaft gilt es, „viel zu investieren“ und die richtigen Schlüsse aus dem Konstanz-Spiel zu ziehen: „Da fehlte das Timing im Angriff. Das muss besser werden. Aber wir sind zu Hause stärker als auswärts. Wir dürfen Hamburg nicht ins Spiel kommen lassen und wollen die Partie kontrollieren.“

Das Hinspiel bei den Hanseaten entschieden die Westfalen 32:26 für sich. Sollten am Freitagabend gegen den HSVH die perfekten 4:0 Punkte stehen, würde der ASV auch in der Gesamtbilanz gleichziehen. Bislang fuhr Hamm drei Siege aus den sieben Duellen ein, Hamburg gewann eine Partie mehr. (mby)

 Einen gut aufgelegten Fabian Huesmann kann der ASV auch im Rückspiel gegen den HSVH gebrauchen. – Foto: Thorge Huter

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Ungefährdeter Heimsieg

 

Mit einer guten Leistung beendete der ASV Hamm-Westfalen das Jahr in eigener Halle und siegte am 20. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga gegen Aufsteiger Handball Sport Verein Hamburg mit 34:29 (17:11). Den Hamburgern gelang es dabei nicht, an die gute Leistung im Heimsieg gegen TuSEM Essen wenige Tage zuvor anzuknüpfen, zu keinem Zeitpunkt war der Sieg der Gastgeber vor 2.250 Zuschauern in der WESTPRESS arena in Gefahr.

„Das war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung“, freute sich ASV-Trainer Kay Rothenpieler in der Pressekonferenz über den Sieg zum Jahresabschluss, bei dem seitens des ASV wie gegen Lübeck-Schwartau nur Lars Gudat wegen eines Nasenbeinbruchs fehlte. „Wir wollten von Beginn an voll da sein, präsent sein und hohes Tempo gehen. Das ist uns gut gelungen“, so der Trainer weiter. Nach weniger als neun Minuten, in denen die Westfalen einige technische Fehler des HSV konsequent bestraften, lag der ASV bereits mit 7:2 in Führung. Vier Treffer erzielte Vyron Papadopoulos per Tempogegenstoß, eines Lukas Blohme. Zudem traf Sören Südmeier gleich seine ersten beiden Würfe aus dem Rückraum. Somit war das 1:1 durch HSV-Toptorschütze Lukas Ossenkopp in der dritten Minute das einzige Unentschieden, was die zahlreich mitgereisten HSV-Fans vom Fanclub Störtebecker an diesem späten Nachmittag erlebten.

„Wir schaffen es im Moment noch nicht, nach einer guten Leistung wie gegen Essen genau da weiterzumachen“, bemängelte HSV-Trainer Torsten Jansen. Seine Mannschaft habe sich in diesem Spiel einfach zu viele Fehler erlaubt, um die Partie erfolgreich bestreiten zu können, stellte Jansen klar. Daran änderten auch die am Ende neun Treffer nicht, mit denen Ossenkopp bester Torschütze der Partie wurde. Denn für die entscheidenden Akzente sorgten andere. So spielte zum einen Oliver Milde, der gegen Lübeck noch dem formstarken Mex Raguse den Vortritt im linken Rückraum lassen musste, ein starkes Spiel und erzielte insgesamt fünf Tore. Scheinbar schon vorzeitig in die Winterpause gehen musste Stefan Lex, der sich bereits in der dritten Minute eine Nasenverletzung – nach erster Diagnose möglicherweise ein Bruch – zuzog. Doch der Routinier kehrte in der Schlussphase noch einmal zurück und sorgte nach dem 26:23 in der 47. Minute durch Ossenkopp durch drei Feldtore in Serie bei nur zwei Gegentreffern und einem weiteren ASV-Tor durch Fabien Huesmann per Siebenmeter wieder für klare Verhältnisse. Spätestens mit seinem nächsten Siebenmetertreffer in der 57. Minute zum 32:25 besiegelte Huesmann den Heimsieg des ASV, mit dem die Westfalen zur Winterpause nun auf den fünften Rang der Liga aufrückten.

Die Vorbereitung auf den zweiten Teil der Meisterschaft beginnt für den ASV am 10. Januar 2019. Das nächste Pflichtspiel steht dann am Samstag, 9. Februar, beim Aufsteiger TV Großwallstadt an.

ASV Hamm-Westfalen – Handball Sport Verein Hamburg 34:29 (17:11)

ASV: Storbeck, Krechel – Blohme (4), Huesmann (3, 2/2), Milde (5), Brosch (1), Fuchs, Raguse (1), Sohmann (1, 1/3), Schwabe, Lex (6), Südmeier (4), Pretzewofsky, Papadopoulos (6, 0/2), von Boenigk (3)

HSV: Edvardsson, Kokoszka – Fick (2), Lackovic, Tissier, Weller (5), Ossenkopp (9, 2/3), Axmann (1), Fuchs, Forstbauer, Wullenweber (6), Bergemann (2), Kleineidam, Herbst (4)

Schiedsrichter: Felix Pusch und Stefan Weiße

Zuschauer: 2.250

Zeitstrafen: ASV 10 min, HSV 8 min

Siebenmeter: ASV 3/7, HSV 2/3

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Erneute Auswärtsniederlage

Der ASV Hamm-Westfalen bleibt auswärts in der 2. Handball-Bundesliga in dieser Saison weiterhin ohne Punktgewinn. Das Nachholspiel des 1. Spieltags verloren die Westfalen am Mittwochabend beim zuvor punktelosen Aufsteiger Handball Sport Verein Hamburg deutlich mit 32:22.

„So dürfen wir uns nicht präsentieren“, machte Trainer Kay Rothenpieler seinem Ärger Luft. Die erneute Niederlage und vor allem die Deutlichkeit waren es, die für Unzufriedenheit im Lager der Gäste sorgte. Zwar startete der ASV noch gut und ging durch die Außenspieler Vyron Papadopoulos und Lukas Blohme mit 0:2 in Führung, doch nach zwei weiteren Treffern durch den Grieche und Oliver Milde (2:4) mussten sich die Anhänger der Westfalen von der achten bis zur 13. Minute gedulden, ehe wieder ein Tor gelang. „Hamburgs Torwart Edvardsson hat da einige Bälle gehalten und den HSV so ins Spiel gebracht. Wir haben danach nicht mehr zu unserem Spiel gefunden“, beschrieb Rothenpieler den weiteren Spielverlauf. So geriet der ASV bis zur Pause überraschend mit 15:9 ins Hintertreffen.

Nach zwei weiteren Treffern der Gastgeber vor den über 2.500 Zuschauern zu Beginn des zweiten Abschnitts griff Rothenpieler auf ein bewährtes Mittel der Vorsaison zurück, den für den Torwart eingewechselten siebten Feldspieler. Doch auch hierbei zeigte sich, dass die Westfalen mit ihren sieben Neuzugängen eben doch noch viel Feinarbeit leisten müssen. „Wir haben noch ganz viel Arbeit vor uns“, urteilte Rothenpieler später. So kamen die favorisierten Gäste in der zweiten Halbzeit nicht mehr näher als auf sieben Tore wie beim 23:16 in der 41. Minute heran. Die Gastgeber brachten ihren ersten Saisonsieg souverän unter Dach und Fach. „Wir haben heute unser Tempospiel so durchgezogen, wie wir uns das vorgenommen haben. Dann kann es hier für den Gegner richtig schwer werden – aber auch nur dann“, meinte ein zufriedener HSV-Trainer Torsten Jansen anschließend.

Erneut bleibt den Westfalen nur wenig Zeit, um die Niederlage zu verarbeiten. Bereits am Samstag um 19:15 Uhr empfängt der ASV den HC Elbflorenz Dresden in der WESTPRESS arena. „Wir werden uns ganz gehörig steigern müssen. Diese Partie können wir nur mit absolutem Siegeswillen und großer Leidenschaft für uns entscheiden. Wir müssen im Moment noch viel über den Kampf kommen“, so Rothenpieler, dem auch am Samstag wieder das gesamte Personal zur Verfügung stehen wird.

Handball Sport Verein Hamburg – ASV Hamm-Westfalen 32:22 (15:9)

HSV: Edvardsson (12 Paraden), Kokoszka (1) – Ossenkopp (10 Tore/3 Siebenmeter), Bauer (7), Weller (4), Bergemann, Herbst (je 3), Fuchs, Axmann (je 2), Rix (1), Tissier, Forstbauer

ASV: Krechel (7 Paraden), Storbeck – Blohme (1), Huesmann (2), Milde (7), Brosch (4), Fuchs (1), Raguse, Sohmann, Schwabe (2), Lex, Südmeier, Gudat, Papadopoulos (5/3), von Boenigk

Schiedsrichter: Sascha Standke, Steven Heine

Zuschauer: 2.505

Hier geht es zur vom HSV produzierten Liveübertragung von SportDeutschlandTV.

Sichtlich frustiert: (v. l) Vincent Sohmann, Fabian Huesmann und Vyron Papadopoulos. – Foto: Thorge Huter/Fishing4/HSV

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Nachholspiel in Hamburg

Im Nachholspiel des 1. Spieltags tritt der ASV Hamm-Westfalen am Mittwochabend (20 Uhr) beim Aufsteiger Handball Sport Verein Hamburg an. Während der HSV bisher noch ohne Punktgewinn ist, geht es für den ASV darum, nun auch auswärts an die guten Heimleistungen anzunüpfen.

Aber genau weil der Gegner bisher leer ausgegangen ist, erwartet Kay Rothenpieler, der Coach der Westfalen, einen äußerst kämpferischen Gastgeber vor gewohnt starker Kulisse. Aktuell führen die Liganeulinge die Zuschauerstatistik mit knapp 2.700 Zuschauern an, die das 22:26 gegen Mitaufsteiger TuS Ferndorf für etwas mehr als einer Woche in der Sporthalle Hamburg erlebten. „Die müssen irgendwann Punkte liefern und werden heiß sein ohne Ende“, warnt Rothenpieler vor dem kommenden Gegner. Bisher trafen die Mannschaft viermal aufeinander, zweimal im DHB-Pokal, zweimal in der 1. Liga. Während die die ersten drei Duelle an den HSV gingen, setzte sich der ASV zu Beginn der zurückliegenden Saison gegen den damaligen Drittligen in der 1. Pokalrunde mit 33:32 nach Verlängerung durch. „Das ist ein starker Aufsteiger“, zollte Rothenpieler trotz der drei Auftaktniederlagen den Hamburgern Respekt.

Die Reise in den Norden tritt der ASV mit voller Personalstärke an. Wichtig werde es sein, die Abläufe vor allem im Offensivspiel zu verbessern. „Die Automatismen haben in Ferndorf einfach noch nicht so gegriffen. Aber wir haben das am Sonntag aufgearbeitet. Das gehört zur Entwicklung einer Mannschaft dazu“, so Kay Rothenpieler, der froh sei, direkt wieder antreten zu können. Anwurf in Hamburg ist am Mittwoch um 20 Uhr.

Hier geht es zur vom HSV produzierten Liveübertragung von SportDeutschlandTV.