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ASV-Hamm Westfalen

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Ivar Stavast verlässt den ASV

Der ASV Hamm-Westfalen und Ivar Stavast gehen ab sofort getrennte Wege. Der Vertrag des Rückraumspielers wird mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Stavast war zu Beginn des Handballjahres vom niederländischen Erstligisten Limburg Lions zum ASV Hamm-Westfalen gewechselt.

Zum Hintergrund erklärt ASV-Geschäftsführer Franz Dressel: „Wir haben ihm angeboten, mit einem Doppelspielrecht bis zum 30.6. Spielpraxis zu sammeln und dann zu sehen, ob er für die neue Saison eine Weiterentwicklung erkennbar ist. Dem Doppelspielrecht bei einem Drittligisten hat er nicht zugestimmt“, führt Dressel aus.

Dressel weiter: „Nach Absprache mit Kay Rothenpieler und mit Michael Lerscht für die laufende wie auch neue Saison konnten wir ihm nicht viele Spielanteile in Aussicht stellen. Nach reiflicher Überlegung zusammen mit seinem Berater hat er uns darum gebeten, den Vertrag einvernehmlich aufzulösen. Diesem Wunsch sind wir nachgekommen.“

Die ASV-Verantwortlichen arbeiten aktuell an einer Alternative, die das Team beim Kampf um die Spitzenplätze weiterbringen kann. (mby)

Ivar Stavast und der ASV Hamm-Westfalen gehen ab sofort getrennte Wege. – Foto: Henning Wegener

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Intensität gesteigert

Nach dem Auftakt in der vergangenen Woche, bei dem es vornehmlich noch um den aktuellen Leistungsstand der Akteure ging, hat der Trainerstab des ASV Hamm-Westfalen die Trainingsintensität für die Zweitligaspieler spürbar erhöht. Am Freitag steht um 19:30 Uhr der erste spielerische Test mit dem Vorbereitungsspiel gegen den TuS Spenge bei der TV Westfalia Halingen (Halinger Dorfstr. 41 a, 58708 Menden) an.

Auch wenn die Akteure „die Muskeln schon ein wenig gespürt haben“, wie Neuzugang Marten Franke bekannte, bei der Krafteinheit im Aktivita am Mittwochmorgen schonten sich die Westfalen unter den Augen von Atheltiktrainer Thomas Isdepski und Trainer Kay Rothenpieler keineswegs. Die zufriedenstellenden Testergebnisse der Vorwoche bescheinigten den Spielern zudem eine gute individuelle Arbeit. Taktisch gab es bereits eine erste Einheit Anfang der Woche – dabei machte Sören Südmeier einen entscheidenden Unterschied im Vergleich zur Vorsaison aus: „Das ist in dieser Saison etwas ganz anderes. Natürlich brauchen wir noch den Feinschliff, aber es sind zum einen weniger Neuzugänge, zum anderen nicht alle im Rückraum. Und wir haben in verschiedenen Konstellationen schon zusammen gespielt, kennen uns also sogar schon“, erwartet Südmeier eine deutlich kürzere Eingewöhnungszeit als in der Vorsaison. So kehrte mit Merten Krings ein ehemaliger Spieler aus Ahlen in die WESTPRESS arena zurück, der schon mit Jakob Schwabe zusammen auf Torejagd gegangen ist. Auch Marten Franke, der mit Krings aus Emsdetten wechselte, spielte beispielsweise schon mit Oliver Milde zusammen in Schwartau und kennt Sören Südmeier und Markus Fuchs aus der Jugendzeit in Minden.

Die "Neuen" des ASV sollen möglichst schnell integriert werden: (von links) Merten Krings, Alex Rubino Fernandez, Marten Franke, Ivar Stavast und Thomas Lammers, der die Aufgaben von Fynn Holpert im Marketingbereich übernommen hat. - Foto: Wegener
Zum Vorbereitungsauftakt stand wie in den vergangenen Jahren ein gemeinsames Frühstück mit allen ASV-Mitarbeitern und dem gesamten Mannschaftsstab im Elefanten des Maxiparks auf dem Programm. - Foto: Wegener
Rückkehr an alte Wirkungsstätte: Auch vor acht Jahren absolvierte Merten Krings bereits die Krafttrainingseinheiten beim Fitnesspartner Aktivita. - Foto: Wegener

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Ivar Stavast kommt

Zwei Tage Probetraining haben gereicht und sowohl Ivar Stavast als auch Kay Rothenpieler, Sportlicher Leiter und Trainer des Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen, waren von der neuen Zusammenarbeit überzeugt. Der 21-jährige Rückraumspieler vom niederländischen Erstligisten Limburg Lions, gegen den die Westfalen im zurückliegenden August ein Testspiel absolviert hatten, wechselt im Sommer für zunächst zwei Jahre in die WESTPRESS arena. Die Modalitäten brachte jetzt unter anderem mit den Lions und den Verbänden ASV-Geschäftsführer Franz Dressel erfolgreich unter Dach und Fach.

Wie gut die Stimmung da ist, davon hat sich der Rückraumspieler beim Duell des ASV gegen den HC Rhein Vikings persönlich überzeugt. „Das war schon eine tolle Atmosphäre“, bestätigte der Rechtshänder seinen durchweg positiven Eindruck vom neuen Arbeitsort, an den er in der Sommerpause ziehen wird. „Ich weiß noch nicht genau, wohin, aber das wird sich in den nächsten Wochen klären“, freut sich Stavast auf seine erste Station im Ausland. Bei dem Spiel gab es auch ein Wiedersehen von Ivars Vater Gerrit mit dem ehemaligen Weggefährten Rob de Pijper, dem langjährigen Spieler und Co-Trainer des ASV.

„Ich freue mich riesig auf die Aufgabe. Ich wollte gerne den nächsten Schritt gehen, wollte ins Ausland wechseln. Die 2. Handball-Bundesliga in Deutschland schien mir da genau die richtige Liga zu sein. Sie ist insgesamt stärker besetzt, das Niveau ist ausgeglichener. Hier schlägt auch der Vorletzte mal den Tabellenzweiten. Außerdem wird insgesamt professioneller gearbeitet.“ Informationen über den ASV konnte er zudem aus erster Hand einholen: Sein jetziger Trainer Mark Schmetz war selbst von 2010 bis 2012 in Hamm aktiv. So dürfte es auch einen Austausch zwischen Schmetz und Rothenpieler gegeben haben, doch spätestens der persönliche Auftritt in den Trainingseinheiten in Hamm ließ die Verantwortlichen nicht mehr zweifeln. „Ivar wird bei uns vornehmlich die linke Rückraumposition besetzen. Er ist eine ideale Ergänzung zu Oliver Milde und Markus Fuchs, da er weniger wurfgewaltig, dafür aber sehr spielstark mit einem guten Auge für den Kreis ist.“

Zur Person: Ivar Stavast

Position: Rückraum Links, Rückraum Mitte
Geburtsdatum: 13.01.1998
Geburtsort: Sittard (Niederlande)
Stationen: Limburg Lions (seit 2016/17 1. Mannschaft)