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ASV-Hamm Westfalen

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Von Boenigk bleibt bis 2022

Auch zu Beginn des Jahres 2020 reißen die positiven Nachrichten beim ASV Hamm-Westfalen nicht ab. Der Handball-Zweitligist verlängert den Vertrag mit dem rechten Rückraumspieler Jan von Boenigk bis zum Sommer 2022. Nach Felix Storbeck, Markus Fuchs, Sören Südmeier und Jan Brosch ist der 24-Jährige bereits der fünfte Spieler, der seinen Vertrag langfristig ausweitet.

Äußerst zufrieden mit dem jüngsten Personalcoup ist ASV-Geschäftsführer Franz Dressel. „Wir freuen uns, weil wir sein Talent weiter fördern wollen. Außerdem hilft er uns bei der sportlichen Entwicklung des Teams enorm weiter: Er ist sehr dynamisch, erkennt die Lücken und geht auch dahin, wo es weh tut“, so Dressel, der außerdem verriet: „Linkshänder sind sehr gefragt, deshalb ist es auch ein Vertrauensbeweis des Spielers, dass er sich trotz anderer Angebote für uns entschieden hat.“

Auch von Boenigk freut sich, weiter Teil des aktuellen Tabellenzweiten zu bleiben. „Es hat alles gepasst. Ich bin sehr zufrieden hier und glaube, dass wir viel erreichen können. Die Stimmung im Team ist super und wir sind aktuell auf Aufstiegskurs. Wenn wir das am Ende wirklich schaffen und ich wechseln würde, wäre das sehr ärgerlich. Aber auch wenn es nicht klappt, wollen wir weiter oben dran bleiben. Das reizt mich“, sagt von Boenigk, der noch Interkulturelle Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Hamm-Lippstadt studiert. (mby)

Jan von Boenigk bleibt dem ASV Hamm-Westfalen zwei weitere Jahre erhalten. – Foto: Wegener

ASV-Hamm Westfalen

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ASV siegt beim WHV

Durch einen 32:34-Auswärtssieg beim abstiegsbedrohten Wilhelmshavener HV hat der ASV Hamm-Westfalen am Sonntag den vierten Tabellenplatz verteidigt. Mit 3:1 Punkten durfte sich die Mannschaft von Trainer Kay Rothenpieler über ein erfolgreiches Abschneiden an diesem Doppelspieltag freuen, auch wenn die Enttäuschung über den verlorenen Zähler am Freitag nach dem 24:24 gegen TuS Nettelstedt-Lübbecke am Samstag noch ein Thema war.

Anders als gegen TuS brachten die Gäste am Sonntag den Ball im entscheidenden Moment aber im Gehäuse des WHV unter. Wie am Freitag übernahm Fabian Huesmann in der Schlussphase Verantwortung und trat beim Stand von 32:33 für den ASV zwanzig Sekunden vor dem Ende zum Siebenmeter an – und verwandelte diesen zum 32:34-Endstand. Als „extrem geil“ stufte Mitspieler Jan von Boenigk die Nervenstärke seines Mitspielers in diesem Moment später ein – „das haben wir heute gebraucht“. Gerade er selbst hatte allerdings auch einen wesentlichen Anteil am Gästesieg vor 1.045 Zuschauern in der Nordfrost-Arena, denn von Boenigk war mit elf Treffern erfolgreichster Torschütze des Abends und verdiente sich seinerseits ein Sonderlob vom Trainer: „Jan war einfach überragend heute, er hat uns im Spiel gehalten“, lobte Kay Rothenpieler.

Angesichts der insgesamt 66 gefallenen Tore war kein Trainer richtig zufrieden mit der Defensive, der ASV war am Ende eine Spur konsequenter vor dem Tor. „Das war heute sicher nicht schön, aber effektiv. Wir haben zu viele Tore kassiert, das über die Offensive aber kompensiert“, lautete das Fazit von Kay Rothenpieler. Ganz anders war verständlicherweise die Stimmungslage bei seinem Trainerkollegen Christian Köhrmann: „Wir haben gekämpft und geackert und stehen am Ende doch mit leeren Händen da.“ Für den WHV wird die Lage in der 2. Handball-Bundesliga immer bedrohlicher, auch am Freitag ging die Mannschaft in Lübeck knapp leer aus (28:25). Da Dresden an diesem Wochenende vier Punkte holte und Dessau dem TuS N.-Lübbecke ein Unentschieden abtrotzte, fiel der WHV auf den 18. Tabellenplatz zurück.

Der ASV verteidigte durch den Sieg beim WHV seinen vierten Tabellenplatz. Der Rückstand zum Spitzentrio Balingen, Coburg und Nordhorn beträgt allerdings aktuell fünf Zähler. Ohne mehrere Ausrutscher der Konkurrenz werden die Westfalen, die am Samstag in der heimischen WESTPRESS arena gegen den TSV Bayer Dormagen antreten, also nicht mehr in den Aufstiegskampf eingreifen können.

Vorkaufsrecht für Dauerkarteninhaber

Ab sofort haben Dauerkarteninhaber beim ASV die Möglichkeit, sich ihre Plätze auch für die kommende Saison zu sichern. Bis zum 17. Mai haben diese ein exklusives Vorkaufsrecht inklusive Frühbucherrabatt von 5 Prozent auf den Gesamtpreis. Der freie Verkauf der Dauerkarten beginnt am 22. Mai.

Wilhelmshavener HV – ASV Hamm-Westfalen 32:34 (16:18)

WHV: Grunz, Lüpke – ten Velde (1), Maas, Lehmann, Kozlina, Postel (1), Schauer (3), Vorontsov (7), Köhler, Konitz (3), Kozul, Schwolow (6), Andrejew (5), Drechsler (2), Pust (4)

ASV: Krechel, Storbeck – Blohme (1), Huesmann (5/3), Milde (1), Fuchs (3), Sohmann, Schwabe (7), Lex, Südmeier (5), Gudat, Papadopoulos (1), von Boenigk (11)

Schiedsrichter: Julian Fedtke und Niels Wienrich

Zuschauer: 1.045

ASV-Hamm Westfalen

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Gelungener Jahresauftakt

 

Der ASV Hamm-Westfalen ist erfolgreich in das neue Jahr gestartet. Beim erwartet starken Aufsteiger TV Großwallstadt setzten sich die Westfalen am Samstagabend vor knapp 2.200 Zuschauern in der Untermainhalle mit 26:30 durch. Erfolgreichste Torschützen beim ASV waren mit jeweils sechs Treffern Jan von Boenigk und Fabian Huesmann.

Von Beginn an zeigten sich die Gäste hellwach und gingen bis zur fünften Minute mit 1:3 in Führung, alle drei Treffer erzielte Spielmacher Sören Südmeier. Zwar glich der TVG anschließend aus, doch bis zur 17. Minute legte der ASV wieder auf 6:10 vor. Bis zu 28. Minute blieben die Gäste in Führung, doch nach dem 13:15 durch von Boenigk trafen die Hausherren dreimal in Folge, der vorherige Spielverlauf war auf den Kopf gestellt und die Gastgeber gingen mit einer 16:15-Führung in die Pause.

Im zweiten Abschnitt blieb die Partie bis zur 52. Minute bei wechselnden Führungen völlig offen. Der TVG stellte unter Beweis, wieso ASV-Trainer Kay Rothenpieler im Vorfeld vor den Qualitäten des Aufsteigers gewarnt hatte. Aber auch die Gäste zeigten in den entscheidenden Minuten ihre Stärken. So steuerte Torwart Oliver Krechel, der gegen Mitte der Halbzeit für Felix Storbeck ins Gehäuse der Westfalen wechselte, wichtige Paraden bei. Zunächst verhinderte er einen Zwei-Tore-Rückstand, dann glich Youngster Mex Raguse zum 26:26 aus. Anschließend scheiterte zunächst Lukas Blohme zwar, aber auch die Westfalen verteidigten ihr Tor erfolgreich. So brachte Fabian Huesmann in der 55. Minute die Gäste in Führung. Einen Ballverlust des TVG münzte der ASV durch Jan Brosch in die erste Zwei-Tore-Führung seit der 45. Minute um – diesmal mit vorentscheidendem Charakter. Denn in der Folge spielten die Westfalen ihren Angriff clever aus, Raguse sorgte mit seinem Tor zum 26:29 genau 63 Sekunden vor dem Ende für Entscheidung. Nach einer erneuten Krechel-Parade sorgte Blohme mit dem 26:30 für den Schlusspunkt einer lange Zeit spannenden Partie.

 TV Großwallstadt – ASV Hamm-Westfalen 26:30 (16:15)
TVG: Redwitz, Kugis – Spatz (8/3), Engels (2), Eisenträger (3), Blank, Erifopoulos (1), Schnellbacher, Urban (2), Corak (4), Stark (1), Spiess (2), Winkler (3), Göpfert
ASV: Storbeck, Krechel – Blohme (2), Huesmann (6/3), Milde, Brosch (3), Fuchs (1), Schwabe (2), Raguse (3), Sohmann (2/2), Lex, Südmeier (4), Gudat, Papadopoulos (1), von Boenigk (6)
Schiedsrichter: Maike Merz und Tanja Schilha
Zuschauer: 2.194
Zeitstrafen: TVG 6 min, ASV 8 min

Kaum zu stoppen: Jan von Boenigk erzielte beim TV Großwallstadt sechs Tore. – Foto: Wegener

ASV-Hamm Westfalen

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Hamm gegen Hagen

Fünf Heimsiege hat der ASV Hamm-Westfalen bisher in dieser Saison gefeiert. Die erfolgreiche Bilanz von 11:3 Punkten soll nun am Samstag um 19:15 Uhr gegen den VfL Eintracht Hagen weiter ausgebaut werden.

Eine Woche später soll dann auch in fremder Halle nach den zwei knappen Niederlagen in Dormagen (24:23) und Nettelstedt-Lübbecke (27:25) wieder gepunktet werden. Doch in den Gedanken von ASV-Trainer Kay Rothenpieler und den Akteuren des Tabellensiebten der 2. Handball-Bundesliga spielt das nächste Spiel beim TV Emsdetten noch keine Rolle. „Wir schauen wie immer von Aufgabe zu Aufgabe. Mit dem Spiel in Dormagen war natürlich niemand bei uns zufrieden. Aber wir haben schon am selben Abend begonnen, das in intensiven Gesprächen gemeinsam aufzuarbeiten. Die Mannschaft brennt auf das Spiel am Samstag, will zeigen, dass es besser geht“, erklärt Rothenpieler, dem wieder das gesamte Personal zur Verfügung stehen wird. Für ASV-Neuzugang Jan von Boenigk wird es ein Kräftemessen mit seinen ehemaligen Mannschaftskollegen.

Gegen Nachbar Hagen wird allerdings eine Leistungssteigerung erforderlich sein, sollen beide Punkte in Hamm bleiben. Der VfL mit Ex-ASV-Trainer Niels Pfannenschmidt setzte sich zuletzt überraschend beim VfL Lübeck-Schwartau (21:25) und zu Hause gegen Aufsteiger TV Großwallstadt (30:25) durch. „Gerade in Lübeck war das eine sehr starke Leistung“, sieht Kay Rothenpieler einige Qualitäten im Team des Gegners.

Eckpfeiler im Team der Gäste sind zum einen Torwart Nils Dresrüsse, der sich regelmäßig Topnoten verdient, und zum anderen Rückraum Jan-Lars Gaubatz, der ebenfalls schon für den ASV aktiv war. Der Linkshänder erzielte in beiden Spielen jeweils neun Tore für den VfL und ist seit Wochen in blendender Form. In der Spielzeit traf er bereits 73 Mal und ist damit Elfter der Liga-Torschützen. Für Stabilität in der Abwehr sorgte seit kurzem ein weiterer Bekannter: Kreisläufer Stanko Sablijc wurde vom VfL im Oktober für den verletzten Jonas Dell nachverpflichtet und feierte gegen den EHV Aue seine Premiere.

Trotz der eigenen individuellen Stärken sieht Pfannenschmidt den ASV in der Favoritenrolle: „Hamm zählt für mich zu den Top-Vier der Liga“, so der Trainer des VfL, der unter der Woche mit einigen personellen Ausfällen im Training zu kämpfen hatte. „Dennoch bin ich sicher, dass wir mit einer Mannschaft nach Hamm fahren werden, die dort bestehen kann“, gibt sich Pfannenschmidt aber kämpferisch.

Spielbeginn am Samstag ist um 19:15 Uhr, die Abendkasse öffnet um 17:45 Uhr. Wer es nicht in die WESTPRESS arena schafft, kann die Partie kostenlos live im TV (SportDeutschland.TV) oder im Radio (lippewelle.de) verfolgen.