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ASV-Hamm Westfalen

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Vorfreude wächst täglich

Gemeinsam mit Marian Orlowski wechselte Jo Gerrit Genz im Sommer vom TuS Nettelstedt-Lübbecke zum ASV Hamm-Westfalen. Im Interview äußerte sich der Rückraumspieler, der zuvor beim TSV Bayer Dormagen spielte und in Lübbecke auch schon mit ASV-Torwart Jan Wesemann spielte, zu seinem neuen Verein und der Vorbereitung auf die neue Saison.

 Die ersten beiden Wochen der Vorbereitung beim ASV sind um. Wie schön ist es, wieder den Ball in der Hand zu haben?
Gerrit Genz: „Ich habe mich riesig gefreut. Das war schon eine sehr, sehr lange Zeit, diese vier Monate, in denen man nicht in der Halle stand und keinen Ball in der Hand hatte. Um so größer war meine Freude, dass es endlich los ging. Das sind ganz viele neue Eindrücke, das habe ich alles aufgesaugt wie ein Schwamm. Und jetzt wächst täglich die Vorfreude auf den Ligastart.“

 Wie genau ist der Eindruck vom Team und den neuen Mitspielern?
Gerrit Genz: „Durchweg positiv. Wir haben viel Spaß hier im Training und auch danach. Als Neuzugang kommt man hier sehr schnell in die Mannschaft rein. Das sind super Teamkameraden, tolle Charaktere. Aber auch das Team um die Mannschaft muss man erwähnen, das ist nicht nur sehr professionell beim ASV, sondern hier fühlt man sich als Spieler sehr gut aufgehoben. Und die Westpress-Arena zählt zu den stimmungsvollsten in der Liga. Das wird hoffentlich bald wieder der Fall sein, wenn Fans wie gewohnt kommen dürfen.“

 Was sind die größten Besonderheiten einer Vorbereitung in Zeiten von Corona?
Gerrit Genz: „Das ist sicherlich, wenn wir zum Krafttraining im Aktivita sind. Da gibt es ganz genaue Regeln, wie wir uns zu verhalten haben. Sicher sind das auch die Corona-Tests, die jetzt wöchentlich durchgeführt werden. An die Desinfektionsspender, die überall stehen und auch hier in der Arena, hat man sich im Alltag ja ohnehin schon ein wenig gewöhnt. Aber ganz ehrlich, dass alles nehmen wir alle sehr gerne in Kauf, damit es dann wieder losgehen kann.“

 Bis dahin warten noch anstrengende Wochen. Wie sehen die Ziele für die weitere Vorbereitung aus?
Gerrit Genz: „Für mich persönlich erst einmal, dass ich immer weiter in die Mannschaft integriert werde. Ich will die Abläufe möglichst schnell kennenlernen und auch die Bewegungsabläufe jedes Teamkameraden. Wir werden immer mehr in den Körperkontakt gehen, werden jetzt mehr in den taktischen Bereich gehen.“

Gerrit Genz
Neuzugang Gerrit Genz hat sich in den ersten Wochen schon gut eingelebt. - Foto: Wegener

ASV-Hamm Westfalen

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Genz zum ASV

Nach der sofortigen Verpflichtung von André Kropp und dem Transfer von Marian Orlowski zur kommenden Saison hat der ASV Hamm-Westfalen erneut auf dem Transfermarkt zugeschlagen.

Ab der Spielzeit 2020/21 wird Jo Gerrit Genz den Rückraum der Hammer unterstützen. Genz spielt – wie Orlowski – beim TuS N-Lübbecke und erhält einen Zweijahresvertrag, der sowohl in der 1. als auch in der 2. Handball-Bundesliga gilt.

Hamms Geschäftsführer Franz Dressel ist von Genz‘ Qualitäten überzeugt: „Wir freuen uns, dass sich Jo Gerrit trotz interessanter Angebote von anderen Vereinen als auch von Nettelstedt für uns entschieden hat. Nicht zuletzt die positive Empfehlung von Marian Orlowski war ausschlaggebend für seinen Wechsel.“

Genz gibt die Komplimente zurück und freut sich auf seinen neuen Arbeitgeber: „Hamm spielt eine starke Saison und ist aktuell auf Aufstiegskurs. Auch insgesamt hat sich der ASV in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Dieser Prozess ist noch nicht beendet und daran will ich teilhaben. Auch ich möchte mich persönlich weiterentwickeln, dafür sehe ich in Hamm die besten Voraussetzungen.“

Der 24-Jährige ging seine ersten handballerischen Schritte beim CVJM Oberwiehl. 2014 schloss sich Genz dem TSV Bayer Dormagen an und bestritt für die Rheinländer 76 Spiele in der 2HBL. Zwei Jahre folgte der Wechsel zum TuS N-Lübbecke. Bei den Ostwestfalen kam er unter anderem in 34 Erstligapartien zum Einsatz.

Mit der Verpflichtung von Genz steht fest, dass Stefan Lex den ASV zum Saisonende verlassen wird. „Nach Rücksprache mit Michael Lerscht wurde klar, dass er einen anderen Spielertypen als Stefan Lex benötigt. In der Spielanlage sind sich Stefan Lex und Jan von Boenigk zu ähnlich. Deshalb haben wir Jo Gerrit Genz verpflichtet, der perfekt in das Spielerprofil von Michael Lerscht passt. Bedanken möchte ich mich bei Stefan Lex für sein professionelles Verhalten. Er hat mir die ernstgemeinte Zusage gegeben, sich bis zum letzten Spieltag bedingungslos einzusetzen, damit wir die gesteckten Ziele gemeinsam erreichen.“

Nach der Nichtweiterverpflichtung von Oliver Milde, der den ASV nach zwei Jahren verlassen wird, sind die Rückraumstellen beim ASV für die kommende Spielzeit abschließend besetzt, erklärt Dressel. (mby)

Strahlende Gesichter: (von links) ASV-Manager Thomas Lammers, Jo Gerrit Genz und Geschäftsführer Franz Dressel. – Foto: Max Doller/ASV