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ASV-Hamm Westfalen

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ASV kassiert bittere Heimniederlage

Nach mehr als einem Jahr ohne Niederlage in einem Ligaspiel in der heimischen WESTPRESS arena musste sich der ASV Hamm-Westfalen am 2. Weihnachtsfeiertag geschlagen geben. Gegen die SG BBM Bietigheim kassierten die Hammer vor 2260 Zuschauern eine 33:36 (16:17)-Niederlage, bleibt nach der Partie des 18. Spieltags in der 2. Handball-Bundesliga aber mit 24:10 Punkten weiter auf Rang zwei. „Der Sieg für Bietigheim war völlig verdient. Wir müssen akzeptieren, dass der Gegner besser war. Die Deckung war unser Hauptproblem, da haben wir keinen Zugriff bekommen“, so die Analyse des ASV-Trainers Kay Rothenpieler.

Hamm fand nicht gut in die Partie und rannte stets einer Bietigheimer Führung hinterher. Den Premierentreffer des Spiels markierte SG-Linksaußen Jan Asmuth nach 46 Sekunden, Tim Dahlhaus legte zum 0:2 nach. ASV-Rückraumspieler Sören Südmeier war für das erste Hammer Tor (3.) zuständig. Die Gäste um Michael Kraus waren in der Phase bärenstark, vor allem der Weltmeister präsentierte sich in Bestform und war Dreh- und Angelpunkt seiner Mannschaft. Erstmals mit drei Toren Vorsprung ging die SG BBM nach acht Minuten in Führung, erneut Dahlhaus war erfolgreich.

Hamms Trainer Kay Rothenpieler reagierte und den Stolperstart und wechselte. Zwischen den Pfosten löste Oliver Krechel den glücklosen Felix Storbeck ab und Jan von Boenigk sowie Vyron Papadopoulos erhielten mehr Spielzeit. Insbesondere die Hereinnahme von von Boenigks war ein Glückgriff, denn der agile 24-Jährige war auf dem Weg zum 11:14 von Dominik Claus nur mit unfairen Mitteln aufzuhalten. Die Folge: Rot für Claus und Siebenmeter für die Hausherren, den Marten Franke verwandelte. Doch insgesamt agierten die Hammer vom Punkt zu unkonzentriert, sechs Fehlwürfe waren eindeutig zu viel. Dennoch kämpfte sich der Tabellenzweite ran und ging nur mit einem knappen Rückstand von 16:17 in die Halbzeit.

Den besseren Start erwischten erneut die Gäste, die nicht einmal fünf Minuten nach Wiederanpfiff auf 17:21 davonzogen. Doch im Gegensatz zum ersten Durchgang gelang es dem ASV nicht, gegen den Trend anzuspielen. Im Gegenteil, Bietigheim zog davon. Maßgeblich verantwortlich war neben Kraus der bärenstarke Dahlhaus, der mit elf Toren auch bester Schütze des Duells war.
Auf Hammer Seite zogen sich leichtsinnige Fehler und Unvermögen im Abschluss wie ein roter Faden durch das West-Süd-Duell und sorgten dafür, dass der ASV mit einer Niederlage ins Duell mit dem VfL Gummersbach am 30. Dezember in der Dortmunder Westfalenhalle geht. (mby)

Storbeck, Krechel – Huesmann (4), Milde (5), Brosch (5), Fuchs, Schwabe (1), Lex (1), Fernandez, Stavast, Südmeier (4), Papadopoulos (3), Krings (6), Pretzewofsky, Franke (2), von Boenigk (2)

Eine Niederlage, die weh tat: Jan von Boenigk und der ASV verloren gegen die SG BBM Bietigheim. – Foto: Henning Wegener

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Bietigheim im Fokus

Bietigheim-Bissingen ist eine Hip-Hop-Hochburg. RIN und Shindy kommen aus dem knapp 50.000-Seelen-Örtchen, Bausa ist zugezogen. Während die jüngeren Leser jetzt wahrscheinlich direkt fette Beats auf den Ohren haben, sei den Älteren gesagt: Das Trio ist schwer angesagt, wird von seinen Fans geliebt und millionenfach via Spotify gestreamt.

Doch auch für alle, die es eher mit Pop-Schlagern halten, ist etwas dabei, denn auch PUR kommen aus Bietigheim-Bissingen. Und zumindest für die Handballfrauen der SG BBM Bietigheim kann sich die Band um Sänger Hartmut Engler begeistern, der den Spielerinnen per Videobotschaft zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2017 gratulierte. Ob sich die Discofox-Könige auch für die Herren interessieren, ist allerdings nicht übermittelt.

Dabei würde der Mannschaft aus der württembergische Stadt zwischen Stuttgart und Heilbronn etwas Unterstützung sicher nicht schaden. Als Bundesligaabsteiger wurde die SG BBM vor dem Saisonstart hoch gehandelt, ist aktuell aber vier Punkte von dem ASV Hamm-Westfalen, der den auf Rang zwei und somit auf einem Aufstiegsplatz liegt, entfernt. Immerhin: Die Form stimmt. Aus den vergangenen sieben Partien holten die Bietigheimer sechs Siege, kassierten nur beim TSV Bayer Dormagen eine 30:33-Niederlage.

Der jüngsten Aufschwung ist auch ASV-Trainer Kay Rothenpieler nicht entgangen. „Anfangs hatte Bietigheim Probleme, sich an die zweite Bundesliga zu gewöhnen. Mittlerweile sind sie in der Liga angekommen, erzielen gute Ergebnisse.“

Das unterstreicht auch Michael Kraus. Der Weltmeister, Deutsche Meister und Champions-League-Sieger spielt seit Februar 2019 für die SG BBM. Den Abstieg aus der Bundesliga konnte der 36-Jährige zwar nicht verhindern, doch „Mimi“ hielt der Mannschaft die Treue. An die 2. Liga musste sich auch der 128-fache Nationalspieler erst gewöhnen, wie er im Interview mit auf der Vereinshomepage verriet: „Die zweite Liga ist ein Haifischbecken und da wird ein anderer Handball gespielt als in Liga 1.“
Die Aussicht, einen Weltstar in der WESTPRESS arena begrüßen zu dürfen, reizt Rothenpieler: „Das ist sehr interessant. Er ist ein bekannter und guter Spieler. Im Hinspiel war er noch leicht angeschlagen, jetzt ist er fit und somit natürlich in der Lage, die entscheidenden Akzente zu setzen. Das müssen mit einer engen Deckung unterbinden“, so seine Analyse.

Doch vor allem setzt der Hammer Coach auf eine gute Leistung seines Teams. „Wir wollen schnell die Kontrolle über das Spiel gewinnen und unser Spiel mit hohem Tempo aufziehen. Außerdem wollen wir einfache Tore erzielen. Wenn wir dann auch noch kämpferisch und leidenschaftlich mit unseren Fans im Rücken auftreten, bin ich guter Dinge“, meint Rothenpieler. (mby)

Die SG BBM Bietigheim um Jonas Link ist aktuell in starker Form. – Foto: Marco Wolf

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Der nächste Vorhang fällt

Es war eine Weiterentwicklung beim ASV Hamm-Westfalen in drei Akten: Zunächst der durch Spielfreude geprägte doppelte Punktgewinn bei der TuS N-Lübbecke, dann der Erfolg des Willens über den TSV Bayer Dormagen und am Ende die Reifeleistung beim TV Hüttenberg.

Mit dem Kantersieg gegen die HSG Krefeld steht die jüngste Siegesserie nun bei vier Partien. Geht es nach ASV-Trainer Kay Rothenpieler, dürften nach dem letzten Vorhang für das Jahr 2019 noch vier weitere Zähler den Weg auf das ohnehin schon prall gefüllte Punktekonto finden. Doch es sind auch alle Zutaten für zwei Dramen gegeben, denn immerhin geht es am 26. Dezember (ab 17 Uhr) in der WESTPRESS arena gegen die SG BBM Bietigheim wie auch am 30. Dezember (ab 19 Uhr) in der Dortmunder Westfalenhalle gegen den VfL Gummersbach gegen zwei letztjährige Erstligisten.

Damit die Vorstellung gegen Bietigheim am 2. Weihnachtsfeiertag mit tosendem Applaus des Publikums endet, baut Rothenpieler auf die gute Form seiner Mannschaft: „Wir freuen uns, dass es gerade so gut läuft. Die Stimmung ist natürlich super, das hilft uns auch im Trainingsalltag. Die beiden Partien werden zwei harte Brocken, sind aber auch zwei Highlights für uns.“

Wichtig ist für den Ex-Profi, dass seine Mannschaft an die Leistung des Auswärtssieges in Hüttenberg anknüpft: „Da haben wir auch in schwierigen Situationen die Ruhe bewahrt, sind nicht hektisch geworden. Meine Jungs haben einen Reifeprozess durchlaufen und sind jetzt abgeklärter.“

Doch aller Abgeklärtheit zum Trotz: Rothenpieler baut auch auf eine WESTPRESS arena, die „brennt“: „Ich hoffe auf eine riesige Unterstützung. Die Partie am 2. Weihnachtsfeiertag ist immer etwas Besonderes.“

Dass es vier Tage später ebenfalls ein Spiel mit Erinnerungscharakter wird, ist sich Rothenpieler sicher: „Die Stimmung in der Halle sollte uns pushen, die Emotionen wollen wir aufnehmen.“ Damit sein Team nicht überdreht, hat sich der 48-Jährige etwas ausgedacht. „Wir reisen früh an und machen vor Ort einen Spaziergang, werden auch schon lange vor Anpfiff in der Halle sein. Das hilft, damit sich die Spieler an die ungewohnte Umgebung gewöhnen.“ Dann sollten die vielen tausend Zuschauer auch im Schlussakt des Jahres 2019 kein Drama erleben. (mby)

Franz Dressel sieht in allen Bereichen eine positive Entwicklung beim ASV. – Foto: Marco Wolf

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Spielplan veröffentlicht

Nach dem Pflichtspielauftakt im Pokal am 17. und 18. August beim Erstligisten GWD Minden tritt der ASV Hamm-Westfalen in der 2. Handball-Bundesliga zunächst auswärts beim Erstligaabsteiger SG BBM Bietigheim an. Auf die Heimpremiere dürfen sich die westfälischen Handballfans dann 31. August freuen. Dann geht es zur gewohnten ASV-Anwurfzeit um 19:15 Uhr gegen den HC Elbflorenz Dresden.

Auf eine weitere Besonderheit dürfen sich die ASV-Anhänger zudem zum Jahresende freuen. Die Partie vom 17. Spieltag gegen den Traditionsverein VfL Gummersbach wurde vom 22. Dezember auf den 30. Dezember verlegt, da die beiden Mannschaften dieses Duell voraussichtlich in den Dortmunder Westfalenhallen austragen werden. „Der finale Vertrag dazu ist gerade in Arbeit“, ist Geschäftsführer Franz Dressel sehr zuversichtlich, dass es mit dem besonderen Spiel an der traditionsreichen Handballstätte gegen den zwölffachen Deutschen Meister klappen wird. Denn nicht nur, dass die Gummersbacher ab 1970 für lange Zeit ihre Europapokalspiele in Dortmund austrugen, auch bei den Westfalen denkt man immer wieder gerne an den 28. Dezember 2010 zurück, als man in der mit fast 11.000 Zuschauern ausverkauften Westfalenhalle nach zwischenzeitlicher Sieben-Tore-Führung nur knapp mit 28:30 dem späteren Deutschen Meister Hamburger SV unterlag. „Das ist bei allen, die das miterleben durften, noch immer sehr präsent“, versichert Franz Dressel. Auch in diesem Jahr könnte es ein Spiel für die sportlichen Geschichtsbücher in Dortmund werden: Der bisherige Zuschauerrekord der 2. Handball-Bundesliga von 9.702 Zushauern könnte am 30. Dezember geknackt werden. Auch am 26. Dezember tritt der ASV übrigens zuhause an, dann geht es um 17 Uhr in der WESTPRESS arena gegen Bietigheim.

Kompletter Spielplan der 2. Handball-Bundesliga 2019/2020

Infos zum Erstrundenturnier des DHB-Pokals 2019/2020 am 17. und 18. August

Spielstätte ist die Sporthalle Dankersen in der Olafstraße 2, 32423 Minden
Die Halle hat eine Kapazität von 350 Sitz- und 80 Stehplätzen.

Samstag 17. August
Halbfinale 1 1 16.30 Uhr HC Empor Rostock gegen Oranienburger HC
Halbfinale 2 2 18.30 Uhr GWD Minden gegen ASV Hamm-Westfalen

Sonntag 18. August
Finalspiel 14.00 Uhr