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ASV-Hamm Westfalen

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Testspiele stehen an

Vor dem Start in die Restrunde bestreitet der ASV Hamm-Westfalen gleich zwei Testspiele gegen Bundesligisten.

Zunächst duelliert sich die Mannschaft von ASV-Trainer Kay Rothenpieler am 22. Januar (ab 19 Uhr/Einlass ab 17.30 Uhr) in der Dreifachhalle (Zum Salzbach 7) in Werl mit der HSG Nordhorn-Lingen, die am Tabellenende rangiert. Für Furore sorgt aktuell jedoch ein Duo der niederländischen Nationalmannschaft bei der EM: Bart Ravensbergen und Toon Leenders, die mit ihrer Auswahl das Auftaktspiel gegen das DHB-Team lange offen gestalten konnten. Informationen und Tickets gibt es beim Werler TV unter 0171/992 7666.

Exakt eine Woche später wartet bereits der nächste Kracher auf die Hammer: Ebenfalls ab 19 Uhr geht es in der Ruhrtalhalle (In den Oeren, 59823 Arnsberg-Oeventrop) gegen den GWD Minden. Für ASV-Spielmacher Sören Südmeier dürfte das Westfalen-Duell eine besondere Partie sein, immerhin trifft er auf seinen Ex-Klub. Die Ostwestfalen überwintern in der Liqui Moly HBL auf Platz 15 und somit außerhalb der Gefahrenzone. Karten gibt es per Mail bei .

 

 

 

 

 

 

 

Sören Südmeier trifft mit dem ASV unter anderem auf seinen Ex-Klub GWD Minden. – Foto: Wegener

ASV-Hamm Westfalen

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4 Kumpels bleiben

Was für ein gelungener Abend! Der hart umkämpfte 32:29-Heimsieg gegen den Verfolger TSV Bayer Dormagen sorgte dafür, dass der ASV Hamm-Westfalen dank des Ausrutschers des HSC 2000 Coburg (27:29 beim VfL Lübeck-Schwartau) jetzt punktgleich mit dem Spitzenreiter auf Platz drei rangiert.

Besonders begeisterte die 1810 Zuschauer in der WESTPRESS arena die kämpferische Leistung. Nach den spielerisch überzeugenden Siegen gegen die HSG Krefeld (34:22) und bei der TuS N-Lübbecke (27:22) war der Sieg gegen die Rheinländer ein Akt des Willens.

„Wir wussten, dass es ein emotionales Spiel wird. Wir haben die Emotionen aufgenommen, vorne die Tore gemacht und die Halle mitgenommen ,“ berichtet ASV-Rückraumspieler Markus Fuchs, der aber auch selbstkritisch anmerkte: „Die Abwehr stand nicht ganz so gut.“

Die emotionalen Momente im heimischen „Wohnzimmer“ wird Fuchs auch weiterhin erleben dürfen. Denn der 2,02 Meter große Hüne bleibt den Westfalen bis zum Sommer 2022 erhalten. „Es entwickelt sich etwas hier in Hamm. Außerdem weiß der Verein, was er an mir hat und ich weiß, was ich an dem ASV habe“, so Fuchs, der auch den Zusammenhalt in der Truppe betont: „Es passt auf der Platte wie auch daneben. Es sind viele Freundschaften entstanden. Und meine Frau kommt aus Hamm, wir fühlen uns hier wohl“, so der gebürtige Bielefelder.

Neben Fuchs verlängerten auch Torwart Felix Storbeck, Spielmacher Sören Südmeier sowie Kreisläufer Jan Brosch ihre Verträge. Auch für Storbeck war die gute Kaderatmosphäre ein wichtiger Punkt für die Ausdehnung des Kontrakts: „Wir verstehen uns super in der Mannschaft. Und wenn man hört, dass auch andere Kumpels den Vertrag verlängern, ist das ein wichtiger Grund. Außerdem beginnt meine Freundin Helena ihr Praktisches Jahr nach dem Medizinstudium voraussichtlich hier in der Region, das passt ebenfalls hervorragend.“, meint Storbeck, der die guten Gespräche mit den Verantwortlichen betonte.

Neben dem Quartett arbeitet ASV-Geschäftsführer Franz Dressel, der sich einen Schub durch die Unterschriften verspricht, an weiteren Verlängerungen. (mby)

Hatten nach dem Sieg gegen Dormagen und nach der Verlängerung gleich doppelten Grund zur Freude: Markus Fuchs, Sören Südmeier, Felix Storbeck und Jan Brosch (von links). – Foto: Henning Wegener

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Sieg gegen Dormagen

Das war ein Kraftakt! Nach einer intensiven Partie errang der ASV Hamm-Westfalen mit dem 32:29 (17:15) gegen den TSV Bayer Dormagen den siebten Sieg im siebten Heimspiel, liegt weiter auf Platz drei und ist jetzt punktgleich mit dem Spitzenreiter HSC 2000 Coburg.

Für eine hitzige Atmosphäre in der mit 1810 Zuschauern gefüllten WESTPRESS arena sorgte die Rote Karte für Jan Brosch nach zehn Minuten. Das Team von Kay Rothenpieler nutze den frühen Rückschlag, wandelte die Emotionen in eine Energieleistung um und belohnte sich mit zwei wichtigen Zählern. „Es war das harte Spiel, das ich erwartet hatte. Wir haben kämpferisch voll dagegen gehalten“, so der erleichterte Rothenpieler nach dem Abpfiff.

Einen Start nach Maß erwischte die Hausherren. Jan Brosch und Fabian Huesmann per Siebenmeter stellten nach drei Minuten auf 2:0. Folglich entwickelte sich die erwartet enge Partie, die formstarken Dormagener (zuletzt drei Siege am Stück) blieben dran und hatten durch Patrick Hüter, Jakub Sterba und Andre Meuser Grund zum Jubeln. (3:3/6. Minute). Vier Minuten später wurde es hitzig, denn Jan Brosch sah wegen eines Schlages die Rote Karte. Die Halle war mit der Entscheidung der Schiedsrichter Julian Fedtke und Niels Wienrich überhaupt nicht einverstanden, die Stimmung war von diesem Augenblick hitzig.

Doch das wandelten die Hammer ganz offensichtlich in positive Energie um, denn jetzt zogen die Jungs in Rot auf 8:5 (15.) davon. Doch Dormagen ließ sich nicht beeindrucken, blieb dran und nutze seinen Chancen. Ante Grbavac (19.) stellte auf 10:9. Nur vier Minuten vor der Halbzeit zog die Rothenpieler-Truppe auf 16:11 weg, musste sich aber am Ende des ersten Durchgangs mit einem 17:15 begnügen.

Auch der zweite Abschnitt blieb stets eng, den besseren Start legten aber die Hausherren auf die Platte: Fabian Huesmann stellte in der dritten Minute nach Wiederanpfiff auf 20:16. Abschütteln ließen sich die Gäste aber nicht, vor allem Grbavac war kaum zu stoppen. 15 Minuten vor dem Ende war der Ausgang völlig offen, 23:23 stand auf der Anzeigetafel. Geschuldet war das zu vielen Fehlwürfen der Hammer, die die nötige Konsequenz ging in der Phase der Partie vermissen ließen.

Mit einem knappen Vorsprung von zwei Toren ging es in die letzten zehn Minuten. Wichtig, dass Stefan Lex zunächst in der Defensive ein Foul zog und dann rund zwei Minuten vor dem Ende selbst das 31:28 (58.) markierte. Den knappen Vorsprung brachte der ASV über die Zeit, am Ende stand ein 32:29 zu Buche. (mby)

Ausgelassene Feier nach dem 32:29-Heimsieg gegen den TSV Bayer Dormagen. – Foto: Henning Wegener

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Quartett verlängert

Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen stellt die Weichen für die Zukunft.

Mit Jan Brosch, Markus Fuchs, Sören Südmeier sowie Felix Storbeck weitet gleich ein Quartett seine Verträge bis zum Sommer 2022 aus. Die Verlängerungen wurden im Vorfeld der Partie gegen den TSV Bayer Dormagen bekannt gegeben.

„Wir sind froh, dass wir vier starke Spieler unseres Prunkstücks, der Verteidigung, weiter an uns binden konnten. Das dürfte uns einen Schub für die restlichen Partien bis zum Jahresende geben“, so Franz Dressel. Der ASV-Geschäftsführer betonte außerdem, dass weitere Vertragsgespräche im Hintergrund laufen. (mby)

Dormagen Trainer Dusko Bilanovic macht seine Jungs heiß. – Foto: Marco Wolf

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ASV besiegt zahme Wölfe

Es war ein hartes Stück Arbeit gegen bissige Wölfe – doch am Ende setzte sich der ASV Hamm-Westfalen 27:21 (11:10) gegen die DJK Rimpar durch und fuhr den vierten Sieg im vierten Heimspiel ein. Mit 13:5-Punkten rangieren die Westfalen nach neun Spieltagen auf Platz drei. „Es war ein ganz schweres Spiel“, so der sichtlich erleichterte Hammer Trainer Kay Rothenpieler.

Die ersten Minuten waren von zwei starken Abwehrreihen geprägt, die Offensiven hatten es schwer, sich in Szene zu setzen. Das erste Tor für die Gäste erzielte Michael Schulz (3.), den Ausgleich markierte Fabian Huesmann zwei Minuten später mit einem Siebenmeter.  Zwei Treffer in Folge vom ASV-Spielmacher Sören Südmeier (Foto) brachte sein Team in Führung (3:2). Eng ging es auch in den nächsten Minuten weiter, keine Mannschaft setzte sich ab, es war eine Partie auf Augenhöhe.

Mit einem sehenswerten Heber traf der körperlich sehr präsente Jan Brosch nach einer knappen zum 5:4. Die erste Zwei-Tore-Führung erarbeiteten sich die Roten nach einer starken Parade von Torhüter Felix Storbeck und dem im Anschluss erzielten Treffer des Rechtsaußen Marten Franke (17./7:5). Den Vorsprung bauten die Hammer anschließend auf 8:5 aus, der fünfmalige Nationalspieler Benjamin Herth (23.) verkürzte für Rimpar (8:6) und Rothenpieler nahm die erste Auszeit. Nach den 60 Sekunden brachte Storbeck die 1976 Zuschauer in der WESTPRESS arena mit einer Glanzparade zum Kochen. Mit dem Treffer zum 11:10 von Huesmann ging es dann in die Pause.

Der zweite Abschnitt startete mit einem Treffer für Rimpar, Benedikt Brielmeier (32.) traf per Siebenmeter. Jan von Boenigk (36.) zeigte sein Können mit einem angedrehten Schuss zum 14:11. „In der zweiten Halbzeit hat uns die 5:1-Deckung geholfen, da konnten wir uns etwas absetzen“, berichtet Rothenpieler von seinem taktischen Kniff. Bei den Wölfen ließ die Kraft im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit sichtbar nach, Hamm brachte seine Würfe zumeist im Tor unter und bereitete mit einer agilen Verteidigung Rimpar arge Kopfschmerzen. Zusätzlich sorgte Merten Krings nach der überstandenen Syndesmosebandverletzung für viel Spielwitz und entlastete Südmeier, der starke sieben Treffer erzielte, im Spielaufbau.

Knappe zehn Minuten vor dem Ende bäumten sich die Gäste noch einmal auf, kamen bis auf drei Treffer (21:18) heran. Doch Franke (56.) sorgte mit seinem Schuss zum 23:18 für die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt unter eine gutklassige Partie setzte Krings zum 27:21-Endstand. „Das Ergebnis ist vielleicht etwas zu hoch ausgefallen, aber insgesamt denke ich schon, dass wir verdient gewonnen haben. Wir haben die Ruhe bewahrt und in der einen oder anderen Phase die richtige Entscheidung getroffen“, so das Fazit von Rothenpieler. (mby)

Foto: Henning Wegener

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Volle Wucht für Oskar

Am 30.12.2019 steigt ab 19 Uhr das mit Spannung erwartete Duell zwischen dem ASV Hamm-Westfalen und dem VfL Gummersbach in der Dortmunder Westfalenhalle. „Wir können uns alle darauf freuen, das wird ein richtiges Handball-Highlight zum Ende des Jahres. Beide Mannschaften müssen bis dahin ihre Hausaufgaben machen, dass es auch sportlich ein richtig gutes und heißes Spiel wird“, meint ASV-Trainer Kay Rothenpieler, der sein erstes Bundesligaspiel mit gerade einmal 16 Jahren für den OSC Dortmund in der Westfalenhalle bestritt.

Auch Hamms Geschäftsführer Franz Dressel gerät mit Blick auf die Partie ins Schwärmen: „Wir freuen uns riesig darauf. Der Gegner ist prädestiniert für die Westfalenhallen. In Dortmund ist Handball derzeit etwas unterrepräsentiert, deshalb glauben wir, auch im Umfeld von Dortmund jede Menge Menschen für das Spiel begeistern können.“

Thomas Lammers, der einst als Spieler bereits für die HSG Ahlen-Hamm 2010 vor 11.000 Zuschauern in der Westfalenhalle gegen den HSV Hamburg auflief und heute in Hamm für das Marketing und den Vertrieb zuständig ist, kann die Partie ebenfalls kaum erwarten: „Als Spieler war ich wie im Tunnel, an die Partie selbst kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Deshalb freue ich mich jetzt umso mehr, denn die Resonanz von den Sponsoren ist überwältigend, deshalb haben wir auch keinerlei Bauschmerzen.“

Doch in der Partie geht es nicht nur um zwei Punkte, sondern auch um ein bewegendes Schicksal. Es geht um den vierjährigen Oskar. Der kleine Mann ist an einem Hirntumor erkrankt.

Diese schreckliche Diagnose hat sein Leben sowie das seiner Familie auf den Kopf gestellt. Neben der großen psychischen Belastung müssen plötzlich viele Dinge geleistet werden, die vorher kein Thema waren: Während der Vater sich vollständig auf die Genesung des Sprösslings konzentriert, muss die Mutter noch ein Baby und eine Schwester im Kindergartenalter versorgen. Im Heimatdorf der Familie ist eine Welle der Solidarität ausgebrochen, alle packen mit an und helfen, wo es nur geht.

Damit neben den nervlichen Belastungen zumindest die Finanzen nicht auch noch zu einem Problem werden, helfen wir. Wir rechnen mit sehr vielen Zuschauern in der Westfalenhalle. Dies wird es uns ermöglichen, der Familie einen nicht unerheblichen Betrag zukommen zu lassen. Deshalb lautet das Motto für die Partie „Volle Wucht für Oskar“.

„Mit der Plattform in Dortmund können wir viel erreichen. Mit Blick auf die große Resonanz hoffen wir, einen großen Beitrag leisten zu können. Wir werden unser Bestes geben, um der Familie tatkräftig zu helfen“, sagt Lammers.

Helft mit und sichert euch Karten für die Partie gegen Gummersbach. Tickets gibt es ab sofort online auf www.volle-wucht.de zu kaufen. Sonderrabatte gibt es Großgruppen oder Vereine. Seid dabei für eine heiße Partie zweier ambitionierter Teams und für eine gute Sache. (mby)

PK ASV Hamm Gummersbach Kay Rothenpieler,Torge Greve

Foto: Henning Wegener

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Hamm tritt in Essen zum Spitzenspiel an

Es ist das Spitzenspiel der 2. Handball-Bundesliga: Der Tabellenführer ASV Hamm-Westfalen tritt am Freitag, 11.10.2019, ab 19.30 Uhr beim Tabellendritten TUSEM Essen an. Im Ruhrgebietsduell geht es also um die Frage: Kann Essen – wie bereits zuvor – wieder an den Hammer vorbeiziehen oder behaupteten sich die Westfalen an der Spitze?

Der Blick auf die jüngsten Partien spricht zumindest für den ASV: Die Sieben von Trainer Kay Rothenpieler fuhren ein souveränes 31:24 gegen den VfL Lübeck-Schwartau ein. Schon im Anschluss an den Heimsieg blickte Rothenpieler Richtung Zukunft: „Es kommen jetzt harte Wochen, es entscheidet sich, ob wir uns da oben festigen können.“

Für einen gelungenen Auftakt am Freitag wird dafür laut des 48-Jährigen entscheidend sein, dass seine Mannschaft „alles auf die Platte bringt“: „Nur dann haben wir eine Chance. Essen hat eine gute Deckung und verfügt über viel Klasse, auch individuell. Da wird einiges auf uns zukommen, deshalb müssen auch wir stabil in der Defensive stehen.“

Bei den Hausherren lief es letzten Wochenende nicht rund, sie kassierten eine 26:30-Pleite beim ThSV Eisenach. „Wir haben die Emotionalität und Aggressivität von Eisenach nicht mitgehen können. Unter’m Strich muss man festhalten, dass Eisenach verdient gewonnen hat “, äußerte sich TUSEM-Trainer Jaron Siewert auf der Vereinshomepage zu der Leistung seiner Mannschaft. Doch große Auswirkung wird das Negativerlebnis in Eisenach, wo auch der ASV eine Pleite kassierte, nicht haben, glaubt zumindest Rothenpieler: „Wir haben gesehen, dass man dort verlieren kann. Die Essener wird das nicht beeinträchtigen, denn sie spielen dennoch eine hervorragende Saison.“

Ein Blick auf die Statistik macht klar, dass es beim Spiel Essen gegen Hamm immer eng zuging. 14 Mal duellierten sich die Mannschaften aus dem „Pott“, vier Siege fuhr TUSEM ein. Die Nase vorn haben die „Roten“ mit fünf Siegen, demzufolge endeten weitere fünf Kräftemessen mit einem Unentschieden. Beim Torverhältnis liegt die langjährige Bundesligamannschaft mit 400:392 knapp in Front. „Die Spiele in Essen waren immer knapp, wir werden aber natürlich alles dafür tun, dass wir mit einem Sieg im Gepäck die Heimreise nach Hamm antreten“, sagt Rothenpieler und meint weiter: „Ich erwarte ein heißes und leidenschaftliches Derby.“ (mby)

Foto: Henning Wegener

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ASV ist zurück in der Erfolgsspur

Dank des überragenden Schlussmanns Felix Storbeck ist der ASV Hamm-Westfalen in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Gegen den VfL Lübeck-Schwartau setzte sich die Mannschaft von ASV-Trainer Kay Rothenpieler 31:24 (15:9) durch und hat nach zwei Niederlagen am Stück den Negativtrend gestoppt. Außerdem gelang mit dem verdienten Erfolg der Sprung zurück an die Spitze, da der bisherige Tabellenführer TUSEM Essen beim ThSV Eisenach 26:30 verlor.

„Ich bin stolz auf die Mannschaft und das Auftreten. Es war nicht einfach nach dem Mittwochspiel, die Köpfe nach oben zu bringen und sich zu fokussieren. Ich habe das verlangt und die Mannschaft hat das hervorragend umgesetzt“, so ASV-Trainer Kay Rothenpieler.

Nach der Führung durch Kreisläufer Jan Brosch (2.) agierten die Hammer immer wieder in Unterzahl, da die Schiedsrichter Julian Fedtke und Niels Wienrich eine harte, aber konsequente Linie verfolgten. Im ersten Durchgang mussten Brosch, Markus Fuchs, Jakob Schwabe sowie Ivar Stavast auf der Bank jeweils eine Zwei-Minuten-Strafe verbüßen. Dennoch erwischten die Hausherren einen Start nach Maß, zogen nach knapp 18 Minuten auf 11:6 davon.

Maßgeblich für die Führung war Storbeck, der mit sensationellen Reflexen etwa gegen Thees Glabisch, Sigtryggur Dadi Runarsson oder den polnischen Nationalspieler Pawel Genda die Lübecker gleich mehrfach zur Verzweiflung brachte. „Wir haben in der ersten Halbzeit einen überragenden Torhüter gehabt, das Torhüter-Duell haben wir klar gewonnen. Es ist in der 2. Liga ausschlaggebend, wenn du einen guten Schlussmann hast, das ist die halbe Miete“, war auch Rothenpieler voll des Lobes für Storbeck.

Im zweiten Durchgang starteten die Westfalen, bei denen Oliver Milde gegen seinen Ex-Klub mit acht Treffern der beste Schütze war, wieder mit einer stabilen Defensive. Doch zwischen der 35. und 45. Minute schmolz die Führung. Nervös ist aber ASV-Geschäftsführer Franz Dressel nicht geworden: „Ich habe da vollstes Vertrauen in Kay, er trifft immer die richtigen Entscheidungen.“

Er sollte Recht behalten. Rothenpieler nahm eine Auszeit und folglich lief das Spiel der Hammer wieder wie am Schnürchen. „Wir haben technische Fehler gemacht, das hätte auch noch einmal kippen können, aber zum Glück haben wir immer nachlegen können“, sagt der Coach. Anschließend zog der ASV wieder davon und der Sieg wurde in trockene Tücher gebracht. (mby)

Handball Bundesliga ASV Hamm Luebeck-Schwartau; Huesmann,Fabian; Jubel;

Foto: Henning Wegener

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Mit Pokalschwung gegen Lübeck-Schwartau

„Am Samstag werden wir erneut so eine Leistung abrufen und dann die zwei Punkte hierbehalten!“ So bitter die 24:25-Niederlage im Achtelfinale des DHB-Pokals gegen die Eulen Ludwigshafen auch war, ASV Hamm-Westfalens Trainer Kay Rothenpieler krempelte noch am späten Mittwochabend die Ärmel hoch und legte den Fokus auf die kommende Partie. Am Samstag, 5. Oktober, trifft der aktuellen Tabellenzweite ab 19.15 Uhr auf den VfL Lübeck-Schwartau. 

„Wir haben im Pokal gute Werbung gemacht, das muss uns aufbauen. Jetzt geht für uns darum, wieder in den Liga-Alltag einzufinden. Gegen den VfL waren es immer spannende Begegnungen. Wir wissen aber, was wir können und wollen am Samstag wieder unser schnelles Spiel aufziehen“, sagt Rothenpieler.

Der Gegner indes kam nicht so recht aus den Startlöchern, rangiert aktuell auf Platz acht. Immerhin: Nach drei Partien ohne Sieg gelang den Lübeckern zuletzt ein 29:22 gegen die SG BBM Bietigheim. Dabei stach laut VfL-Trainer Piotr Przybecki besonders ein ehemaliger Hammer hevor: „Mex Raguse hat acht Tore geworfen und war auch defensiv stark“ meint Przybecki auf der Vereinshomepage. 

Damit der Ex-Hammer an seiner alten Wirkungsstätte nicht erneut glänzen kann, setzt Rothenpieler auf „eine kompakte Abwehr und gute Torhüter“: „Wir kennen ihn, er ist ein guter Schütze und wird sicherlich motiviert sein.“ 

Insgesamt ist für den Ex-Profi Lübeck Schwartau eine „starke Mannschaft, die um den Aufstieg spielt.“ Neben Raguse sticht für ihn vor allem Torhüter Dennis Klockmann heraus: „Er ist bereits ‚Bester Torhüter der Saison‘ geworden. Wir dürfen ihn auf keinen Fall warm werfen.“ (mby)

Foto: Henning Wegener

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ASV belohnt sich für grandiosen Kampf nicht

Eine grandiose Leistung des ASV Hamm-Westfalen, eine bebende WESTPRESS arena und eine große Portion Selbstbewusstsein: Trotz der bitteren 24:25 (14:13)-Niederlage gegen die Eulen Ludwigshafen im Achtelfinale des DHB-Pokals überwog bei allen Rot-Weißen der Stolz auf eine packende Leistung gegen den klassenhöheren Gegner. ASV-Trainer Kay Rothenpieler gab nach dem Schlusspfiff ehrlich zu: „Am Anfang ist die Enttäuschung schon groß“, ergänzte aber zügig: „Wir haben aber ein riesen Spiel gemacht. Es war der Fight, den wir uns erwünscht haben und es ist schade, dass wir uns nicht belohnt haben.“

Der Auftakt zu einem packenden Pokalkrimi verlief für die Hausherren optimal. Fabian Huesmann zog von links auf Eulen-Schlussmann Martin Tomovski zu und spitzelte den Ball am Keeper nach 30 Sekunden zur ersten Führung vorbei. Der Jubel in der mit 2012 Zuschauern prächtig gefüllten WESTPRESS arena war frenetisch. Erst in der vierten Minute fiel das erste Tor für die Gäste, Pascal Durak traf per Siebenmeter.

In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, dank zielsicheren Offensiven auf beiden Seiten gelang es keiner Mannschaft, sich abzusetzen. Exemplarisch eine Szene aus der neunten Minute: Auf eine Glanzparade von ASV-Keeper Felix Storbeck folgte der schnelle Gegenzug, den Kreisläufer Jan Brosch (9.) sicher mit einem wuchtigen Wurf verwandelte. Von einem Klassenunterschied war nichts zu sehen, angetrieben von den lautstarken Fans boten die Hammer dem Kontrahenten die Stirn. Bis zur ersten Gästeführung dauerte es bis zur 13. Minute, Durak erzielte das 7:8.

Gleich auf zwei Tore (10:8) vergrößerte der Hammer Linksaußen Vyron Papadopoulos (18.) mit seinem dritten verwandelten Siebenmeter in Folge. In der Halle wurde das Motto „Volle Wucht westfälisch“ – von Fans und Spielern, die zu einer Einheit verschmolzen, gelebt. Kein Ball wurde verloren gegeben, so schmiss sich Spielmacher Sören Südmeier etwa ins Duell und sicherte das Leder. Eine Aktion mit Weckrufcharakter, denn es folgte mit Treffern von Oliver Milde (22.) und Südmeier (23.) eine starke Phase der Rot-Weißen, die zu einem zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Vorsprung führte. Auch wenn die Eulen vor dem Halbzeitpfiff auf 14:13 verkürzten – die Fans honorierten das leidenschaftliche Spiel ihrer Mannschaft mit tosendem Applaus zur Pause.

In der Halbzeit setzte Hamms Trainer Kay Rothenpieler auf Oliver Krechel im Tor – und der bewies seine Klasse nur wenige Augenblicke nach dem Wiederanpfiff mit einem sehenswerten Reflex gegen Ludwigshafen-Regisseur Dominik Mappes.

Dennoch brachte der favorisierte Erstligist anschließend seine Klasse besser auf die Platte, führte zwischenzeitlich mit drei Treffern Vorsprung (14:17). Der bis dahin so präzise Torabschluss wurde ungenauer, Rothenpieler reagierte mit einer Auszeit (40.). Die half, denn Jan von Boenigk war in der Folge hellwach und verkürzt. Krechel parierte mehrfach und die Halle explodierte beim erneuten Führungstreffer von Boenigk (47.) zum 18:17.

Es blieb dann weiter ein packendes Pokalmatch, keiner Mannschaft gelang es, sich abzusetzen. Erst zwei Minuten vor Ende zogen die Eulen auf 21:23 weg, davon erholten sich die tapfer kämpfenden Westfalen nicht mehr.

„Wir können aus dem Spiel viel herausziehen, werden die Köpfe nicht hängen lassen. Samstag werden wir erneut so eine Leistung abrufen und dann die zwei Punkte hier behalten“, so Rothenpieler, der direkt die nächste Partie am Samstag (ab 19.15 Uhr) in der WESTPRESS arena gegen den VfL Lübeck-Schwartau in den Fokus stellte. (mby)

Foto: H. Wegener

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