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ASV-Hamm Westfalen

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ASV verpflichtet Pokalsieger

Der ASV Hamm-Westfalen hat eine weitere Spielerverpflichtung für die Saison 2021/2022 unter Dach und Fach gebracht. Im Sommer wechselt mit Alexander Reimann ein weiterer frischgebackener DHB-Pokalsieger vom TBV Lemgo Lippe nach Hamm.

Der 20-jährige Linksaußen ist seit der vergangenen Saison beim ostwestfälischen Erstligisten im Einsatz und brachte es bisher auf rund 50 Erstligaspiele. Zuvor spielte er bis 2014 bei der HSG Wolfen und danach seit der C-Jugend bei den SC Magdeburg Youngsters, wo er 2018/2019 auch seinen ersten Bundesligaeinsatz feierte.

„Wir mussten auf der Position noch einmal aktiv werden, da Alex Rubino Fernandez zurück in seine Heimat nach Spanien wechselt“, erklärte ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers die Verpflichtung von Reimann, der ein „Wunschkandidat“ der Westfalen gewesen sei, so Lammers. „Mit ihm kommt ein sehr vielversprechendes Talent zu uns, er passt genau in unser Anforderungsprofil“, so der Geschäftsführer weiter. In Hamm wird der Rechtshänder auf einen aktuellen Mannschaftskollegen treffen: Mittelmann Dani Baijens feierte zusammen mit dem 20-Jährigen gerade erst den Gewinn des DHB-Pokals.

„Ich freue mich sehr auf die Aufgabe in Hamm und die Chance, mich weiterzuentwickeln“, betonte Reimann, der aktuell neben dem Handball eine Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation absolviert. „Und dass ich in Hamm auch wieder mit Dani zusammenspiele, ist natürlich eine großartige Geschichte“, so der Linksaußen weiter.  Der gebürtige Bitterfeld-Wolfener erhält in Hamm zunächst einen Ein-Jahres-Vertrag.

Alexander Reimann feierte mit dem TBV Lemgo Lippe im Juni den Gewinn des DHB-Pokals. - Foto: Sascha Klahn

ASV-Hamm Westfalen

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Top-Talente verpflichtet

Drei vielversprechende Neuzugänge hat der ASV Hamm-Westfalen jetzt für die Drittligamannschaft und als Perspektivspieler für die Profis bekanntgegeben. Gemeinsam mit den Trainern Michael Lerscht und Dirk Schmidtmeier präsentierte Christof Reichenberger, Sportlicher Leiter der Amateure, jetzt Noah Muossa vom THW Kiel, Julian Fulda vom TBV Lemgo und den Niederländer Lars Kooij vom TM Tönder.

„Wir freuen uns sehr, dass die Verpflichtungen dieser drei Top-Talente geklappt haben. Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang Micky Reiners, der in seiner neuen Funktion beim ASV die Kontakte zu den Spielern aufgebaut und die Abwicklung erfolgreich übernommen hat“, betonte Christof Reichenberger bei der Vorstellung des Trios. „Wir dürfen uns über tolle Nachwuchsspieler freuen, die den Weg nach Hamm gefunden haben. Ziel ist es, dass sie über die Einsätze und Spielerfahrung in der 3. Liga den Sprung in den Profikader schaffen“, so Reiners.

Die sportlichen Werdegänge der Neuzugänge sind dabei durchaus klangvoll. Der 20-jährige Kreisläufer Kooij feierte 2019 die Deutsche Meisterschaft mit der A-Jugend der SG Flensburg-Handewitt. Er erhält beim ASV zunächst wie auch die beiden anderen einen Zwei-Jahres-Vertrag. Klangvoll ist auch der aktuelle Verein von Rückraum Noah Moussa, der von der U19 des THW Kiel mit klarer Zielsetzung nach Westfalen wechselt: im Herrenbereich etablieren und Spielanteile erhalten. „Ich freue mich sehr auf den ASV“, so Moussa, der wie Kooij neben dem Handball ein Studium  absolviert. Auf der Position Linksaußen spielt der Dritte im Bunde, Julian Fulda, der in Hamm mit Moussa eine Wohngemeinschaft bilden wird. Der 19-jährige Rechtshänder wechselt vom TBV Lemgo zum ASV und absolviert neben dem Handball eine Ausbildung zum Steuerfachgehilfen.

Eine sichtbare Neuerung gab es bei der Vorstellung der Neuzugänge: Der Drittliga-Trainer Dirk Schmidtmeier stellte die Spieler gemeinsam mit Bundesligacoach Michael Lerscht vor. „Anders als vielleicht in der Vergangenheit stimmen wir uns seit dieser Saison schon sehr eng bei Neuverpflichtungen ab. Durch die viel stärkere Verzahnung der Profis und des Unterbaus profitieren alle Beteiligten. Davon durfte sich ja jeder gerade erst überzeugen, als der ASV wegen der Corona-Zwangspause auf sechs Stammkräfte verzichten musste und dennoch gegen Dormagen und Nettelstedt eine absolut wettkampftaugliche Zweitligaformation gestellt hat“, so Reichenberger. Schon im vorherigen Saisonverlauf waren auch Spieler wie Florian Schöße und Melf Krause verletzungsbedingt in der Bundesliga wiederholt zu Einsätzen gekommen. Chancen, die sich auch das neuverpflichtete Trio in Zukunft gerne erarbeiten will.

Lars Kooij

  • Position: Kreisläufer
  • Größe: 198 cm
  • Gewicht: 94 kg
  • Nationalität: NED
  • Wurfarm: rechts
  •  Jahrgang: 2000
  •  Vorherige Vereine: TM Tönder, SG Flensburg Handewitt

Noah Moussa

  • Position: Rückraum links
  • Größe: 196 cm
  • Gewicht: 107 kg
  • Nationalität: DEU
  • Wurfarm: rechts
  • Jahrgang: 2002
  • Vorherige Vereine: THW Kiel, HSG Kalkberg

Julian Fulda

  • Position: Linksaußen
  • Größe: 184 cm
  • Gewicht: 85 kg
  • Nationalität: DEU
  • Wurfarm: rechts
  • Jahrgang: 2002
  • Vorherige Vereine: TBV Lemgo, HSG Hanau
Von links: Michael Lerscht, Noah Moussa, Julian Fulda und Dirk Schmidtmeier. - Foto: Reichenberger/ASV
Michael Lerscht, Lars Kooij und Dirk Schmidtmeier. - Foto: Reichenberger/ASV

ASV-Hamm Westfalen

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TBV erwartet stark

Eine erwartete Niederlage hat der ASV Hamm-Westfalen am Mittwochabend im Testspiel gegen den bisher besten Gegner der Vorbereitung hinnehmen müssen. So unterlag die Mannschaft von Michael Lerscht dem zweifachen Deutschen Meister TBV Lemgo Lippe deutlich mit 22:31 (10:15). Doch weniger der sportliche Verlauf der Partie als vielmehr die personelle Situation trieb ASV-Trainer Lerscht anschließend die Sorgenfalten ins Gesicht.

Denn gegen den TBV musste der ASV von vorneherein auf den Einsatz von Sören Südmeier, Marian Orlowoski und Jan Pretzewofsky verzichten. Während der Partie fielen dann noch Mittelmann Merten Krings nach einem Schlag auf den Daumen und Jan von Boenigk aus. Der Rückraum knickte um und zog sich eine Bänderverletzung zu, die nun genauer diagnostiziert werden muss. Fest steht allerdings, dass auch von Boenigk am Samstag gegen die HSG Nordhorn-Lingen nicht zur Verfügung stehen wird. „Schon durch die bisherigen Ausfälle ist die Belastung bei den verbliebenden Akteuren enorm gestiegen“, nannte Lerscht nach der Partie auch einen Grund, warum der Verlauf des Spiels gegen den TBV recht deutlich war. Denn erschwert wird die personelle Lage durch den Umstand, dass keine Spieler aus der zweiten Mannschaft wegen der bestehenden wöchentliche Corona-Testpflicht kurzfristig hinzugezogen werden können. Lerscht: „Jetzt hat sich die Situation soweit verschlechtert, dass wir ernsthaft über den Test am Samstag nachdenken müssen.“ Geplant ist das nächste Vorbereitungsspiel für Samstag, 19 Uhr, bei der HSG Nordhorn-Lingen. Immerhin Positives gab es für Geschäftsführer Thomas Lammers nach dem ersten Spiel der Vorbereitung vor Zuschauern zu vermelden: „Das Hygienekonzept hat seine Bewährungsprobe gut bestanden. Wir konnten die Abläufe heute in jeder Hinsicht überprüfen. Es sind nur Kleinigkeiten, die wir noch justieren müssen. Dafür werden wir den zweiten Testlauf am 25. September gegen Hagen nutzen.“

Aus sportlicher Sicht gab es trotz der deutlichen Niederlage auch positive Aspekte im ASV-Spiel. So gelang es auch in der Anfangsphase, in der der TBV sich zügig eine 1:7-Führung erspielte, vor allem dank toller Zuspiele von Merten Krings gute Torchancen zu kreieren. Aber immer wieder scheiterten die Gastgeber am bärenstarken Keeper Peter Johannesson. „Unser Chancenverwertung ist verbesserungswürdig. Wir müssen konsequenter sein“, bemängelte Michael Lerscht folgerichtig. Genau diese Konsequenz vor dem gegnerischen Tor zeichnete die Gäste von Anfang bis Ende aus. Und so war zumindest die Frage, wer an diesem Abend die Oberhand behalten sollte, schnell beantwortet. Zwar verkürzte der ASV nach 8:15 bis zur Pause auf 10:15, näher als diese fünf Tore Abstand sollten die Westfalen aber in der Folge nicht mehr herankommen. Bester Torschütze beim ASV war Rückraum David Spiekermann mit insgesamt sechs Treffern und einer „guten Leistung“, wie Lerscht später betonte, um anschließend das Gespräch mit dem medizinischen Stab zu suchen.

ASV Hamm-Westfalen – TBV Lemgo 22:31 (10:15)

ASV: Storbeck, Wesemann – Genz (4), Huesmann, Brosch, Fuchs (2), Spiekermann (6), Schwabe, Krings (3), Franke (5), von Boenigk (1), Rubino (1)

TBV: Johanesson, van den Beucken – Elisson (6), Kogut (1), I. Guardiola (1), Carlsbogard (4), Schagen (3), Timm (1), Hangstein, Suton (4), Zerbe (3), Lemke, G. Guardiola (2), Cederholm (3), Reimann (2), Baijens (1)

Schiedsrichter: Fabian und Christian vom Dorfe

Zuschauer: 250

David Spiekermann erzielte sechs Tore gegen den TBV. - Foto: Wegener/ASV
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