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ASV-Hamm Westfalen

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Testspielreihe endet mit Unentschieden

Mit einem Unentschieden hat der ASV Hamm-Westfalen am Samstagabend die Testspielreihe der Vorbereitung auf die neue Saison in der 2. Handball-Bundesliga abgeschlossen. Das Duell beim Ligarivalen TV Emsdetten endete mit 28:28 (13:15).

Im Anschluss ordnete ASV-Trainer Michael Lerscht den Test als „sehr wettkampfnah“ ein. Man habe gute und weniger gute Phase erlebt. So starteten die Gastgeber besser und erarbeiteten sich eine Führung mit drei Toren. Doch der ASV, beim dem Lerscht noch einmal verschiedene Formationen testete, blieb am Ball, drehte vor der Pause einen 13:10-Rückstand noch in einer 13:15-Pauseführung

In der zweiten Halbzeit knüpfte der ASV genau dort an, baute seinen Vorsprung sogar auf 14:18 aus. „Diese Führung geben wir dann aber zu schnell wieder ab“, ärgerte sich Lerscht nach der Partie. Und nicht nur das, nach dem 19:19-Zwischenstand war es sogar der TVE, der vor den Schlussminuten den Ton angab und mit zwei Toren in Führung ging. Immerhin endete der Abend noch versöhnlich aus Sicht der Gäste, die bis zum Abpfiff wieder auf 28:28 ausglichen. „Wir müssen unser Spiel insgesamt noch stabilisieren“, lautete die Erkenntnis aus dem letzten Testspiel der Vorbereitung. Am Samstag startet der ASV dann in eigener Halle um 19:15 Uhr gegen den TSV Bayer Dormagen in die neue Spielzeit. Für die Partie werden nur Sitzplätze verkauft, der Vorverkauf hat bereits an den gewohnten Vorverkaufsstellen und im Online-Ticketshop begonnen. Auch an der Abendkasse wird es voraussichtlich noch Sitzplatzkarten geben. Beim Eintritt in die Arena ist die 3G-Regel zu beachten.

Mit Spannung erwartet wurde am Samstag noch die Auslosung der zweiten DHB-Pokalrunde. Hier wird der ASV in eigener Halle gegen Ligakonkurrent TV Großwallstadt antreten. Lerscht: „Wir freuen uns, dass wir zuhause antreten können. Rund um diese Partie treten wir schon in Friesenheim und Bietigheim an.“ Das Zweitrundenspiel soll am 5. oder 6. Oktober stattfinden.

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Letzter Test

Zum letzten Test der Vorbereitung vor dem Ligastart am Samstag, 11. September, um 19:15 Uhr gegen den TSV Bayer Dormagen in der WESTPRESS arena tritt der ASV Hamm-Westfalen am Samstag beim TV Emsdetten an. Spielbeginn in der Ems-Halle ist um 19 Uhr, erstmalig sind dort auch wieder Zuschauer zugelassen.

„Wir freuen uns, zu diesem Testspielkracher endlich wieder Zuschauer in der Ems-Halle begrüßen zu dürfen und die Saison im Derby gegen den ASV Hamm-Westfalen zu eröffnen. Außerdem werden wir im Rahmen der Saisoneröffnung unsere Neuzugänge vorstellen.“, so Florian Ostendorf, Geschäftsleiter der TV Emsdetten Marketing GmbH. Für den ASV dürfte dagegen die volle Konzentration dem Sport gelten, da das Derby gegen den TVE die letzte Möglichkeit bedeutet, am Feinschliff für den Auftakt zu arbeiten.

Tickets für das Spiel gegen den ASV gibt es bereits für fünf Euro in allen Kategorien und können direkt online erworben werden. An der Abendkasse kosten die Tickets sieben Euro.  Kinder bis neun Jahre haben wie gewohnt freien Eintritt. Zuschauen dürfen alle 3-G’s – also wer genesen, getestet oder geimpft ist. Dies wird am Eingang zur Ems-Halle kontrolliert. Kinder bis 15 Jahre gelten als getestet.

In der Halle müssen alle Zuschauer eine FFP2-Maske oder eine medizinische Maske tragen und natürlich auch die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln einhalten. Am Platz dürfen die Masken abgenommen werden. Eine Vollauslastung mit festen Sitzplätzen ist nach der Corona-Schutzverordnung möglich. Die Stehplätze werden demnach nicht zur Verfügung stehen. Der TVE empfiehlt allerdings seinen Zuschauern, auch auf den Plätzen die Masken – zum eigenen Schutz und zum Schutz aller anderen Zuschauer – zu tragen.

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Verdienter 26:29-Auswärtserfolg

Einen verdienten 26:29-Auswärtssieg (15:16) hat der ASV Hamm-Westfalen am Sonntagnachmittag in der 2. Handball-Bundesliga beim TV Emsdetten gefeiert. Bester Torschütze der Partie war Jo Gerrit Genz mit sieben Treffern. Felix Storbeck war mit 17 Paraden und einer Quote von über 40 % gehaltener Bälle ein sicherer Rückhalt für die Gäste.

Von Beginn an war die Mannschaft von Trainer Michael Lerscht im Spiel, bei der erstmals der kurzfristig verpflichtete Däne Mikkel Beck Jorgensen für den weiterhin verletzten Sören Südmeier im Aufgebot stand. Nach weniger als acht Minuten traf Merten Krings gegen seinen ehemaligen Verein zur ersten Drei-Tore-Führung für den ASV (4:7). In der 13. Minute erhöhte Kreisläufer Jan Brosch dieser auf vier Treffer zum 7:11 und Jan von Boenigk fünf Minuten vor der Pause sogar auf 11:16. Aber in der Schlussphase der ersten Halbzeit kämpfte sich der TVE, der mit vier Siegen in das Jahr gestartet war, in die Partie zurück und verkürzte durch vier Tore in Serie auf 15:16.

Der Beginn der zweiten Halbzeit verlief umkämpft. Bis zum 20:21 in der 42. Minuten blieben die Gastgeber in Reichweite. Mit drei Toren in Folge erspielte sich der ASV dann eine komfortable Führung, die er in der Folge nicht mehr abgeben sollte. Spätestens als Marian Orlowski in der 57. Minute zum 24:29 einnetzte, war das Spiel praktisch entschieden.

Am Freitag tritt der ASV bereits zur nächsten Partie an, dann ist Tabellennachbar Wilhelmshavener HV um 19:15 Uhr in der WESTPRESS arena zu Gast, der zuletzt drei Niederlagen in Folge kassierte.

TV Emsdetten – ASV Hamm-Westfalen 26:29 (15:16)

TVE: Madert (5 Paraden), Paske (1) – Kress (2), Terhaer (4/1), Kornecki, Kolk (1), Schliedermann (3), Wasielewski (2), Tamms, Damm, Holzner (6/2), Janssen (2), Wesseling (6), Stüber, Mojzis, Demerza

ASV: Storbeck (17), Wesemann – Genz (7), Huesmann (5/1), Beck Jorgensen, Brosch (4), Fuchs, Spiekermann, Rubino Fernandez, Schwabe (1), Krings (4), Pretzewofsky, Orlowski (5), Franke (2), von Boenigk (1), Schoesse

Schiedsrichter: David und Christian Hannes

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ASV Sonntag beim TVE

Mit drei Siegen in Folge ist der nächste Gegner des ASV Hamm-Westfalen in der 2. Handball-Bundesliga in das neue Jahr gestartet. Zuletzt überzeugte der TV Emsdetten mit einem 32:27-Heimsieg gegen den VfL Lübeck-Schwartau.

Der ASV wird sich vor dem Derby somit sicher nicht von der Platzierung des Gastgebers am Sonntag (Anwurf 17 Uhr) verleiten lassen und die Partie beim 17. der Liga auf die leichte Schulter nehmen. „Das darf man in dieser Liga sowieso niemals tun. Für uns wird es darum gehen, mit höchster Entschlossenheit und Bereitschaft in die Partie zu gehen“, stellte ASV-Trainer Michael Lerscht nach dem Abschlusstraining am späten Samstagnachmittag klar, der mit seinem Team aktuell Rang 12 belegt. Die Marschroute ist klar: Der ASV will den nächsten Erfolg feiern. „Zwei Punkte sind das erklärte Ziel“, betonte auch Geschäftsführer Thomas Lammers. Das Hinspiel hatte der ASV zum Saisonauftakt mit 25:24 für sich entschieden.

Personell wird es voraussichtlich keine Änderungen zum Sieg gegen Fürstenfeldbruck geben. Die Verletzung von Marten Franke stellte sich als Prellung heraus. Am Abschlusstraining konnte der Rechtsaußen teilnehmen. Beim TVE gilt es für die Rot-Weißen vor allem die besten Feldtorschützen Sven Weßeling und Johannes Wasielewski in Griff zu halten. Die beiden Rückraumspieler erzielten bisher zusammen 159 Tore für den TVE. Im Angriff wird es für den ASV vor allem darum gehen, die ansteigende Form in Emsdetten zu bestätigen, damit es am Ende mit dem perfekten Geburtstag- und Abschiedsgeschenk für Geschäftsführer Franz Dressel klappt, der am Sonntag seinen 70. Geburtstag feiert und zeitgleich die Geschäftsführung des ASV Hamm-Westfalen komplett in die Hände von Thomas Lammers übergibt.

Die Partie ist live über SportDeutschland.TV und bei Radio Lippe Welle Hamm zu empfangen.

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25:24-Auftaktsieg gegen TVE

Einen erfolgreichen Start in die neue Saison hat der ASV Hamm-Westfalen am Freitagabend durch einen 25:24-Sieg in der WESTPRESS arena gegen den TV Emsdetten gefeiert. In der erwartet emotional und physisch geführten Partie waren es Mittelmann Sören Südmeier und Torwart Felix Storbeck, die der ohne Zuschauer ausgetragenen Partie aus Sicht des ASV ihren Stempel aufdrückten.

Südmeier war es auch, der mit seinem Tor nach 43 Sekunden nicht nur den ersten Treffer des Spiels, sondern in der 2. Liga insgesamt in dieser Saison erzielte. Denn mit einer Viertelstunde Vorsprung begann in Hamm die erste Ligapartie überhaupt in dieser Saison. Und das, nachdem der Mittelmann mehrere Wochen der Vorbereitung wegen einer Schulterverletzung verpasste und erst vor einer Woche sein Comeback im abschließenden Test gegen den VfL Eintracht Hagen absolvierte.

Bis zum 3:3 blieb das Derby, die von den Spielen beider Teams sehr konzentriert und engagiert begonnen wurde, ausgeglichen. Dann legte der ASV durch Tore von David Spiekermann, Fabian Huesmann und Jan Pretzewofsky auf 6:3 vor. Zwischenzeitlich entschärfte Felix Storbeck einen Siebenmeter von Dirk Holzner. Die Drei-Tore-Führung aus Sicht des ASV, bei dem neben Merten Krings (gebrochener Daumen) auch noch Marian Orlowski (Rückenprobleme) und Marten Franke (Muskelverletzung) passen mussten, blieb bis zum 10:7 in der 22. Minute bestehen.

Aber dann kämpften sich die Gäste wieder heran, Sören Kress verkürzte gut sechs Minuten vor der Pause auf 11:10, wenig später bot sich dem TVE sogar die Chance auf den Ausgleich, der aber nicht gelang. Der Lohn einer bis dahin guten Leistung der Gastgeber schien zur Pause aber akut gefährdet. Dann wurde es turbulent. Nach dem 13:11 durch Jan von Boenigk, der nach seiner Außenbandverletzung aus dem Test gegen Lemgo ein gelungenes Comeback feierte, eroberte sich der ASV erneut den Ball. Wieder marschierte von Boenigk Richtung TVE-Tor – und wurde von Tomas Urban unsanft gestoppt. Die Unparteiischen waren sich schnell einig und disqualifizierten Urban. Die folgende Überzahl nutzten die Gastgeber, um sich bis zur Pause sogar noch eine 15:11-Führung zu erspielen.

Gäste kämpften sich noch einmal zurück

Im zweiten Abschnitt knüpfte die Mannschaft vom neuen Trainer Michael Lerscht an die Phase nahtlos an und erhöhte auf 16:11. Der ASV hatte die Partie im Griff und erspielte sich bis zur 41. Minute eine 20:13-Führung. Die Gäste riskierten nun alles, warfen emotional und kämpferisch alles in die Waagschale. Alvis Jurdisz nutzten mehrere Aufmerksamkeiten in der ASV-Abwehr, auf einmal verkürzte Sören Kress auf 22:21 (51. Minute). Zudem lief TVE-Torwart Konstantin Mader zu Hochform auf, parierte in Serie Würfe der Gastgeber. Der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt.

Anders als im ersten Abschnitt gelang Marcel Schliedermann in der 54. Minute sogar der 22:22-Ausgleich. Die TVE-Abwehr zwang den ASV in das Zeitspiel und am Ende zum schwierigen Wurf. Den Gäste bot sich auf einem die Chance zur Führung. TVE-Coach Aaron Ziercke nahm nun seine letzte Auszeit.

Aber der ASV hatte erneut die Trümpfe in der Hand: Torwart Felix Storbeck und Sören Südmeier, der Nervenstärke bewies und den ASV per Doppelschlag in der 57. und 58. Minute wieder mit 24:22 in Führung warf. Den erneuten Anschlusstreffer durch Dirk Holzner konterte Huesmann mit seinem Siebenmetertreffer zum 25:23 genau 43 Sekunden vor dem Ende – die Entscheidung war gefallen, auch wenn Julian Damm mit seinem Tor wenige Augenblicke vor dem Ende den Schlusspunkt setzte.

ASV Hamm-Westfalen – TV Emsdetten 25:24 (15:11)

ASV: Storbeck, Wesemann – Genz (4), Huesmann (4), Brosch (1), Fuchs (1), Spiekermann (3), Rubino, Schwabe (1), Südmeier (8), Pretzewofsky (1), von Boenigk (2).

TVE: Madert, Paske, Lücke – Kress (4), Terhaer, Nowatzki (1), Kolk (1), Schliedermann (3), Wasielewski (3), Urban (2), Damm (2), Holzner (3), Wesseling, Stüber, Jurdzs (4), Mojzis.

Zuschauer: 0

Schiedsrichter: Julian Fedtke, Niels Wienrich

Strafen: ASV 4 min, TVE 6 min

Siebenmeter: ASV 3/3 (Huesmann), TVE 2/3 (Holzner)

Kampf- und abschlussstark: Sören Südmeier erzielte acht Tore gegen den TVE. - Foto: Wegener/ASV
Die ASV-Fans hatte sich einiges einfallen lassen, um der Mannschaft ihre Unterstützung zu zeigen. - Foto: Wegener/ASV
Felix Storbeck war wieder ein sehr sicherer Rückhalt für den ASV. - Foto: Wegener/ASV

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Heiß auf den Heimstart

Nach rund zehnwöchiger Vorbereitung startet der ASV Hamm-Westfalen am Freitag um 19.15 Uhr in die neue Saison der 2. Handball-Bundesliga. Zum Auftakt, der gleichzeitig auch der Auftakt für die gesamte 2. Liga ist, steht das Duell mit dem TV Emsdetten an, von Fans und Spielern beider Seiten gleichermaßen als Duell zweier langjähriger Rivalen empfunden. Einziger Wehrmutstropfen für alle Beteiligten: Zuschauer sind wegen der aktuell hohen Corona-Infektionszahlen in Hamm nicht zugelassen.

Doch die Geisterkulisse blenden die Spieler an diesem Freitag aus. „Natürlich ist das sehr, sehr schade. Aber wir werden die 20 mal 40 Meter nutzen, um auch dort die Emotionen zu entwickeln“, versprach Jakob Schwabe, alter und neuer Kapitän der Westfalen, mit Blick auf den Heimauftakt. Auch wenn die Fans nicht in der Halle sein werden – der Unterstützung in Form gedrückter Daumen vor dem TV-Gerät können sich die Akteure des ASV sicher sein. „Das wissen wir aus den Gesprächen, das ist auch wichtig für uns“, so Schwabe weiter. Auch für die Arena wollten sich die Fans etwas einfallen lassen, um ihre Unterstützung zu zeigen. Schwabe: „Wir haben davon gehört und sind natürlich gespannt.“

Sportlich erwartet der neue Trainer Michael Lerscht einen „körperlich sehr starken, kompakt stehenden Gegner“. Für die Gastgeber gibt es in personeller Hinsicht noch einige Fragezeichen. Klar ist: Merten Krings, der in dieser Woche am gebrochenen Daumen operiert worden ist, wird noch für viele Wochen ausfallen. Wie es dagegen bei Marian Orlowski (Rückenprobleme) und Jan von Boenigk (Außenbandriss) aussieht, darüber wolle man möglicherweise erst kurz vor dem Spiel entscheiden, ließ sich Lerscht nicht in die Karten schauen. Immerhin: Den ersten Einsatztest nach längerer Abstinenz gut überstanden hat Mittelmann Sören Südmeier, der gegen VfL Eintracht Hagen nach mehrwöchigem Ausfall sein Comeback feierte.

„Das alles war Vorbereitung. Jetzt zählt es endlich, jetzt geht es um Punkte. Wir alle – Trainer, Spieler, Stab – alle sind heiß auf den Auftakt“, betonte Michael Lerscht schon am Mittwoch im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Saisonstart. „Das ist in vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes Spiel“, so Kapitän Schwabe – und das behalte man doch am besten mit zwei gewonnen Punkten in Erinnerung.

Für die Fans bleibt diesmal nur die Möglichkeit, die Partie über den TV-Livestream bei SportDeutschland.TV oder über die Liveübertragung des heimischen Radiosenders Lippe Welle Hamm zu verfolgen. „Das ist natürlich auch für uns eine besondere Situation. Aber wir haben alle Abläufe in den Testspielen durchgespielt und sind uns sicher, in dieser Saison bei den Heimübertragungen einen erneut aufgewerteten Service zu bieten“, erklärte Simon Kottmann, der im Sommer als Leiter Kommunikation zum ASV zurückgekehrt ist, und zusammen mit Experte Jens Gawer die in dieser Saison von Partner beta Immobilien präsentierten Livestreams kommentieren wird. „Dank neuer Technik haben wir beispielsweise jetzt noch mehr Möglichkeiten, Zeitlupen einzuspielen. Das ist bei den Tests beispielsweise schon sehr gut angekommen.“ Beginn der Liveübertragung aus Hamm ist gegen 19 Uhr.

Alter und neuer Kapitän: Jakob Schwabe führt die Mannschaft des ASV auch in der Saison 2020/21 auf das Feld. - Foto: Wegener

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Keine Zuschauer

Aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen – Hamm belegt aktuell deutschlandweit den Spitzenplatz – finden das Testpiel gegen VfL Eintracht Hagen (Fr., 25.9.) und der Saisonauftakt gegen den TV Emsdetten (Fr., 2.10.) in der WESTPRESS arena ohne Zuschauer statt.

Nachdem die Zahlen sich tagelang immer weiter erhöht haben, überschlugen sich zu Wochenbeginn die Ereignisse in Hamm. Vor allem wegen einer über mehrere Tage in Dortmund, Hamm und Werl gefeierten Hochzeit stiegen die Corona-Infektionszahlen in Hamm über die von den zuständigen Stellen festgelegten kritischen Werte mit Auswirkungen auf viele Lebensbereiche in der knapp 180.000 Einwohner starken Lippestadt. Betroffen davon ist auch der Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen, der am Freitag sein letztes Vorbereitungsspiel vor dem Saisonstart gegen den Drittligisten VfL Eintracht Hagen vor maximal 300 Zuschauern bestreiten wollte. Für den Ligaauftakt eine Woche später gegen den TV Emsdetten hatten die Westfalen sogar auf eine Genehmigung für rund 1.000 Gäste gehofft – das Hygienkonzept hatte sich zuvor bereits im Test gegen den TBV Lemgo bewährt.

Doch daraus wird nun nichts – die wieder strengeren Auflagen durch die Stadt Hamm gelten nun zunächst bis zum 5. Oktober. Zuschauer sind für beide Partien nicht zugelassen. Wer die Partie dennoch verfolgen will, kann das kostenlos über den You-Tube-Kanal des ASV (gegen Hagen) beziehungsweise über SportDeutschland.TV (gegen Emsdetten).

„Das ist natürlich äußerst bitter für uns und alle westfälischen Handballfans. Wir sind zwar zuversichtlich, dass diese Einschränkungen nur vorübergehend sind, unsere organisatorische Vorarbeit ist in diesem Fall aber vergebens“, zeigte sich ASV-Geschäftsführer Thomas Lammers enttäuscht. „Natürlich war uns klar, dass so etwas jederzeit in der Saison passieren könnte. Aber dass das jetzt so schnell geht, kam jetzt doch etwas überraschend“, so der Manager weiter.

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Gebrauchter Abend

Es war ein gebrauchter Abend für alle, die es mit dem ASV Hamm-Westfalen halten. Ein Derby beim TV Emsdetten ist immer ein Saisonhighlight. Zusätzliche Brisanz versprach die Ausganglage. Während Hamm im Aufstiegsrennen mitmischt, kämpft Emsdetten um den Klassenerhalt.

Doch vor allem die schwache Leistung im ersten Abschnitt bei der 27:31-Derbypleite brachte die Sieben von Trainer Kay Rothenpieler in eine denkbar ungünstige Ausgangslage: 11:18 stand es in der Ems-Halle nach 30 Minuten.

„Es war eine schlechte Halbzeit. Wir haben nicht das typische Derbyfeeling angenommen und die erste Halbzeit in allen Bereichen verpennt“, meint Rothenpieler, der im zweiten Durchgang zumindest ein verbessertes Team im roten Trikot sah: „Da sind wir wieder rangekommen. Der Knackpunkt waren die zwei, drei Fehler kurz vor dem Ausgleich.“

Vor allem den zahlreich mitgereisten Fans hätte Rothenpieler es gegönnt, etwas Zählbares mit aus der Partie zu nehmen: „Sie haben uns nach vorne gepeitscht, die Stimmung war richtig gut. Es tut mir leid, dass wir nichts zurückgeben konnten. Im nächsten Heimspiel wollen wir es wieder besser machen.“

Die nächste Chance zur Wiedergutmachung ist am kommenden Freitag. Dann gastiert der Aufsteiger ThSV Eisenach in der WESPRESS arena. Los geht’s ab 19.15 Uhr. (mby)

Das Nachsehen hatte der ASV am Freitagabend in Emsdetten. – Foto: Nadja Dreismann Fotografie

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Pleite in Emsdetten

Das war nichts: Der ASV Hamm-Westfalen kassiert beim TV Emsdetten eine bittere 27:31 (11:18)-Niederlage. Immerhin zeigten die Gäste nach einer schwachen ersten Hälfte im zweiten Abschnitt eine bessere Leistung, ohne aber mit etwas Zählbarem im Gepäck die Heimreise anzutreten. In Folge der enttäuschenden Derbyniederlage rutscht der ASV nach dem 22. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga auf Platz fünf ab, ist aber nur einen Punkt von Rang zwei entfernt.

Der Start lief noch wie geplant: Jan Brosch (2.) sorgte für die Führung des ASV, 0:1. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Yannick Dräger (3.) traf Merten Krings (5.) gleich doppelt gegen seinen Ex-Klub. Aber Emsdetten hielt gut mit, Aivis Jurdzs (10.) besorgte die erste Führung für seine Farben. Nach einem sehenswerten Tor von Dirk Holzner zum 7:5 nahm Hamms Trainer nach 11:51 Minuten die erste Auszeit. Erneut der treffsichere Jurdzs (14.) erhöhte, 8:5. Gerade im Abschluss waren der TVE in dieser Phase griffiger. Da auch Torhüter Felix Storbeck nicht an die so starken Leistungen der bisherigen Saison anknüpfen konnte, brachte Rothenpieler Oliver Krechel ins Spiel. Doch es ging kein Ruck durch die Mannschaft, Merten Krings als auch Sören Südmeier scheiterten am starken TVE-Schlussmann Konstantin Madert. Nach 20 Minuten stand es 13:7. Das erste Drittel ging in allen Belangen an Emsdetten. Die Ems-Halle sah auch bis zur Halbzeit den gleichen Verlauf: Emsdetten gelang fast alles, Hamm dagegen wenig. Sinnbildlich: Fabian Huesmann setzt drei Minuten vor dem Pausenpfiff einen Siebenmeter neben das Tor, mit dem letzten Schuss vor dem Zeitspiel und wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff trifft Jurdzs mit seinen Toren Nummer sechs und sieben. Mit einem aus Hammer Sicht deprimierenden 18:11 geht es in die Pause.

Mit Südmeiers Treffer startete der zweite Durchgang verheißungsvoll. Rothenpieler brachte jetzt mit Südmeier und Krings zwei Aufbauspieler auf die Platte. So gelang es, Kreisläufer Jan Brosch deutlich besser in Szene zu setzen. Nach knapp sechs Minuten stand ein 21:15 auf der Anzeigetafel. Positiv ging es auch weiter, Stefan Lex (41.) verkürzte auf 22:18. Gerade die ASV-Offensive war zu diesem Zeitpunkt konsequenter in den Aktionen. Die Folge: 23:20 rund 15 Minuten vor dem Schluss. Neben dem zielsichereren Angriff war es Felix Storbeck, die wieder zwischen die Pfosten zurückkehrte, und sich mehrfach auszeichnete. Dank des Wurfes vom eigenen Tor ins leere Gehäuse von Jan Pretzewofsky (50./25:24) war für die 2208 Zuschauern alles für eine hochspannende Schlussphase angerechtet. Emsdetten gelang es aber, sich dem Hammer Druck zu erwehren, 29:25 war der Stand fünf Minuten vor dem Schlusspfiff. Wie schon Huesmann schaffte es Vyron Papadopoulos nicht, einen Strafwurf zumindest aufs Tor zu bringen. Eine sinnbildliche Szene. Anschließend brachte der TVE die Partie über die Bühne, Endstand 31:27. (mby)

ASV: Storbeck, Krechel – Huesmann (1), Milde (3), Brosch (4), Fuchs, Oehler, Lex (3), Südmeier (6), Papadopoulos (3/1), Krings (5), Pretzewofsky (2), Kropp, Franke, von Boenigk

Ohne Punkte im Gepäck mussten der ASV und Jan Brosch die Heimreise aus Emsdetten antreten. – Foto: Wegener

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Das Derby steht an

Es war eine Partie, die schaukelte Hin und Her wie die Wellen an stürmischen Tagen auf dem Meer. In der ersten Halbzeit im Duell mit dem Handball Sportverein Hamburg drohte die ASV-Kogge noch unterzugehen, im zweiten Abschnitt hatten Sieben von Trainer Kay Rothenpieler zwischenzeitlich Oberwasser. Als beide Teams wieder im Hafen lagen, teilten sie sich am Ende verdient beim 24:24 die Punkte. „Wir waren erst enttäuscht, hatten uns mehr versprochen. Wir hätten abgezockter sein müssen.“

Doch jetzt ist die Partie gegen die Hamburger „vergessen“ (Rothenpieler). Am Samstag (ab 19 Uhr) geht die Hammer-Crew wieder in fremden Gewässern auf Punktejagd: Am 22. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga steigt das Derby beim TV Emsdetten. Der Blick auf die Tabelle scheint einen klaren Favoriten auszumachen: Während der TVE mit 13:29-Zählern auf dem Abstiegsplatz 17 rangiert, liegt der ASV auch dank der Punkteteilung (ebenfalls 24:24) zwischen dem ärgsten Verfolger VfL Gummersbach und Spitzenreiter HSC 2000 Coburg weiterhin auf Rang zwei und somit auf Aufstiegskurs.

Auch Rothenpieler warnt vor den Münsterländern: „Emsdetten befindet sich in einem kleinen Umbruch, hat den Trainer gewechselt und neue Spieler hinzubekommen“, spielt er auf Freistellung des Coaches Daniel Kubes und die Verpflichtung von Aaron Ziercke an. Außerdem ergänzt der 49-Jährige, dass „der Druck beim TVE liegt. Die Mannschaft muss punkten, um die Klasse zu halten.“ Für sein Team gelte es, „von Anfang an hochkonzentriert“ zu sein: „Wir freuen uns auf das Derby. Dieses Spiel hat seinen eigenen Charakter. Die Motivation ist bei den Spielern sehr hoch. Wir müssen den Kampf annehmen, viel investieren und die Kontrolle über die Partie bekommen. Wichtig ist aber auch, dass wir bei aller Leidenschaft kühlen Kopf bewahren“, so Rothenpielers Marschroute.

Im Hinspiel wurden die Hammer ihrer Favoritenrolle gerecht: 29:17 stand am Ende auf der Anzeigetafel der WESTPRESS arena. Jetzt nimmt die ASV-Flotte mit voller Personenstärke Kurs in Richtung des ersten Auswärtssieges im Jahr 2020. (mby)

Trifft mit dem ASV auf seinen Ex-Klub: Merten Krings. – Foto: Wegener