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ASV-Hamm Westfalen

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VfL wird Favoritenrolle gerecht

Gegen den erwartet starken Gastgeber Gummersbach ist der ASV Hamm-Westfalen am Mittwochabend in der Schwalbe-Arena leer ausgegangen und konnte nicht an die guten Leistungen gegen Bietigheim und Rimpar anknüpfen. Am Ende hatte die Mannschaft von Michael Lerscht mit 30:21 (17:9) das Nachsehen, der VfL meldete sich nach schwierigen Wochen eindrucksvoll im Aufstiegskampf zurück.

Von Beginn lief es bei den Gästen aus Westfalen an diesem Abend nicht rund. Mit drei individuellen Fehlern starteten sie ins Spiel, der VfL bestrafte jeden konsequent. Bereits nach 43 Sekunden lag Gummersbach mit 2:0 in Führung, nach acht Minuten betrug die Führung des Favoriten sogar schon 7:3. Lerscht hatte genug gesehen, versuchte in einer Auszeit die eigenen Reihen neu zu ordnen. Bis zum 8:5 änderte sich aber am Verlauf wenig, vorne gelang es den Westfalen nicht, Lücken zu reißen. So setzte der ASV-Coach nun auf den siebten Feldspieler, um in Überzahl klare Chancen zu kreieren. Aber die Abwehr der Gastgeber blieb stark, Torwart Matthias Puhle lief dahinter zu Hochform auf.

Während die Bälle der Gäste in der Abwehr oder am Torwart hängenblieben, verwandelte der VfL direkt ins leere ASV-Tor: Aus 8:5 wurde so schnell ein 12:5. Erst in der 18. Minute beendete Kreisläufer Jan Brosch die Torflaute der Westfalen, seinem Tor zum 12:6 ließ Jan Pretzewofsky kurz darauf das 12:7 folgen. Die Westfalen schienen in die Partie finden zu können. VfL-Trainer Gudjon Valur Sigurdsson reagierte prompt mit einer Auszeit.

Und wieder sollte den Gastgeber in der Folge eine Serie gelingen: Von 14:8 schraubte der Tabellendritte den Zwischenstand auf 17:8 hoch. Derweil hatte Michael Lerscht Nachwuchsmann Florian Schöße auf Rückraum Mitte ins Team beordert. Der bedankte sich für seinen zweiten Bundesligaeinsatz mit seinem ersten Bundesligator – gleichzeitig der 17:9-Halbzeitstand.

Nach diesem Verlauf konnte es für den ASV nur noch um Schadensbegrenzung gehen. Zu stark war der Gastgeber, zu fehlerbehaftet das eigene Spiel. Die Westfalen bewiesen Moral und hielten im zweiten Abschnitt dagegen. Michael Lerscht gewährte auch den jüngeren Akteuren wie Alex Rubino Fernandez und David Spiekermann sowie Jan Wesemann im Tor viele Spielanteile. Nach einer wesentlich ausgeglicheneren Halbzeit feierte Gummersbach so am Ende einen verdienten 30:21-Sieg.

Michael Lerscht: „Erste Halbzeit sehr guter Torwart, sehr gute Deckung. Viel zusammengekommen für uns, kommen nicht gut ins Spiel. Schaffen es dann nicht, uns dann daraus zu ziehen. Dann macht es Gummersbach richtig gut.“

Gudjon Valur Sigurdsson: „Bin sehr, sehr glücklich und zufrieden. Was die Jungs in der ersten Halbzeit geleistet haben und Matze gehalten hat. Ich bin einfach froh, dass die Jungs sich für die harte Arbeit der letzten Wochen selbst belohnt hat. In Lübeck waren wir noch ein Stück weit unsicher, davon haben wir uns heute befreien können.“

Bereits am Sonntag geht es für den ASV weiter, dann treten die Westfalen beim Dessau-Roßlauer HV an, Mittwoch empfängt die Mannschaft dann Spitzenreiter Handball Sport Verein Hamburg in der WESTPRESS arena.

VfL Gummersbach – ASV Hamm-Westfalen

VfL: Valerio, Puhle (1) – Schröter (6/1), Fanger, Köster (1), Kontrec (1), Häseler (2/1), Schneider (4), Herzig (5), Meinhardt (2), Santos, Kiesler, Haller, Stüber (4), Eickhoff (2, Bozovic (2)

ASV: Storbeck, Wesemann – Genz (4/1), Huesmann (1/1), Brosch (3), Fuchs, Spiekermann (2, Fernandez (2), Schwabe (2), Krause, Krings (4), Pretzewofsky (1), Orlowski (1), Schöße (1), Franke, Boenigk

Schiedsrichter: Philipp Dinges und Tobias Schmack

Siebenmeter: VfL 2/5, ASV 2/4

Zeitstrafen: VfL 12 min, ASV 2 min

Erzielte in Gummersbach sein erstes Bundesligator: Nachwuchsmann Florian Schöße. - Foto: Gummich/ASV

ASV-Hamm Westfalen

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Als Außenseiter zum VfL

Als Außenseiter reist der ASV Hamm-Westfalen am Mittwochabend zu seiner nächsten Aufgabe in der 2. Handball-Bundesliga zum Tabellendritten VfL Gummersbach. Ganz ohne Hoffnungen treten die Westfalen dabei aber sicher nicht an: Während der ASV mit zuletzt 7:3 Punkten eine aufsteigende Form unter Beweis stellte, geriet der Aufstiegsexpress des VfL durch 4:6 Punkte aus den letzten fünf Partien ein wenig ins Stocken. Dem TuS Nettelstedt-Lübbecke bot dies die Möglichkeit, durch das bessere Torverhältnis am VfL vorbeizuziehen.

Für die Gastgeber geht es am Mittwoch im Duell mit den Westfalen also darum, den Anschluss an das Spitzenduo Handball Sport Verein Hamburg und Nettelstedt zu halten und das mit 27:25 verlorene Hinspiel gegen den ASV wettzumachen. „Wir haben natürlich im Hinblick auf die Hinrunde noch etwas gutzumachen“, wird VfL-Rückraumspieler Fynn Herzig entsprechend auf der Website der Gastgeber zitiert. „Uns erwartet ein schweres Heimspiel. Hamm hat sehr viel Qualität in ihrem Kader und sie müssten eigentlich viel weiter oben in der Tabelle stehen. Wir müssen gegen Hamm von Anfang an so da sein, so wie in den letzten Minuten gegen Hüttenberg, und alles über die vollen 60 Minuten reinwerfen“, heißt es dort weiter.

Aber auch die Gäste gehen die zweite Aufgabe innerhalb von vier Tagen mit Respekt an. „Zu Gast beim Dritten und dann beim Traditionsverein – das sind Spiele, auf die man sich immer freut“, betont ASV-Coach Michael Lerscht, der wieder eine „hochinteressante, schnell geführte“ Partie erwartet gegen eine Mannschaft, die über individuelle Klasse und Wurfqualität verfüge. „Auch wenn wir das Hinspiel gewonnen haben – Gummersbach steht zu Recht da oben und hat das im Saisonverlauf unter Beweis gestellt.“ Es müsse ganz viel zusammenpassen, dann habe man aber in dieser Liga gegen jeden Gegner eine Chance, so Lerscht weiter. Personell wird es bei den Westfalen voraussichtlich keine Veränderungen im Vergleich zum Heimsieg gegen Rimpar am Samstag geben. Anwurf ist um 19 Uhr, neben SportDeutschland.TV überträgt Radio Lippe Welle Hamm live aus der Schwalbe-Arena.

ASV-Hamm Westfalen

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Sieg im Spitzenspiel

Der ASV Hamm-Westfalen hat seine Siegesserie zum Saisonstart fortgesetzt. Auch im Spitzenspiel gegen den hochgehandelten VfL Gummersbach feierte die Mannschaft von Trainer Michael Lerscht einen knappen 27:25-Sieg. Nach einem weitgehend ausgeglichenen Topspiel gaben am Ende einige Ungenauigkeiten der Gäste gepaart mit einem erneut starken ASV-Mittelmann Sören Südmeier mit einer 75-%igen Trefferquote den Ausschlag zu Gunsten der Westfalen. Mit nun drei Siegen rückte der ASV an die Tabellenspitze vor, nur noch Hamburg und Elbflorenz Dresden sind bei einem weniger absolvierten Spiel ebenfalls verlustpunktfrei.

Von Beginn an lieferten sich die Mannschaften in der erneut wegen der zu hohen Corona-Infektionszahlen in Hamm zuschauerfrei gebliebenen WESTPRESS arena ein Duell auf Augenhöhe. In der sechsten Minute glich Südmeier wie zuvor Gerrit Genz und Fabian Huesmann eine Gästeführung aus. Dann dauerte es allerdings fast fünfeinhalb Minuten, ehe Jan Brosch wieder für den ASV traf. Aber auch die Gäste scheiterten mehrfach. Für viel mehr Aufregung vor allem auf der Gästebank sorgte allerdings in dieser torarmen Phase die Entscheidung der Unparteiischen, Jörg Loppaschewski und Nils Blümel, den Gummersbacher Tin Kontrec nach Foul an Jan von Boenigk vom Spiel auszuschließen. Dennoch zeigten sich die Gäste weitgehend unbeeindruckt, Fynn Herzig warf den VfL in der elften Minute mit 3:5 in Führung.

Aber die Gastgeber kamen nun immer besser ins Spiel. Südmeier warf den ASV nach gut einer Viertelstunde Spielzeit dann erstmalig mit 7:6 in Führung, Brosch erhöhte wenig später auf 8:6. Längst hatte sich ein packendes Handballspiel entwickelt. Die Gäste ließen sich nicht abschütteln, gingen ihrerseits wieder mit 10:12 (28.) in Führung. Vor allem Janko Bozovic zeigte in dieser Phase eine starke Leistung. Marten Frank, der wie auch Marian Orlowski wieder im Aufgebot stand, verkürzte auf 11:12. Nach einer Parade von Torwart Felix Storbeck bot sich erneut die Chance auf den Ausgleich, aber stattdessen traf Jonas Stüber für den VfL zum 11:13-Halbzeitstand.

Auch in den zweiten Abschnitt startete der Favorit besser. Ausgerechnet der ehemalige ASVer Lukas Blohme erhöhte auf 11:14 – der VfL schien jetzt Partie und Gegner in den Griff zu bekommen. Die Drei-Tore-Führung hatte bis zur 39. Minute Bestand, der insgesamt siebenfache Torschütze Bozovic traf zum 15:18.

Aber wie schon in den ersten Begegnungen der Saison übernahm Südmeier in einer spielentscheidenden Phase für den ASV Verantwortung: Mit seinen Toren zum 17:18 läutete er die Aufholjagd ein, die Fabian Huesmann mit einem weitere Doppelschlag zum 19:18 in der 43. Minute krönte.

Nun lieferte sich die Teams wieder ein völlig offenes Spiel mit wechselnden Führungen bis zum 25:25 in der 56. Minute. Jan von Boenigk brachte den ASV zweieinhalb Minuten vor dem Ende wieder in Führung. Nach einem Fehlpass im Angriff bot sich nun für den ASV die Chance zur Entscheidung. Aber der VfL zwang die Gastgeber in das passive Spiel – nur noch ein Pass war möglich. Beim Freiwurf eilte Raul Santos zu früh aus der Deckung und erhielt folgerichtig eine Zwei-Minuten-Strafe. Schlimmer noch: Die Unparteiischen hoben zwangsläufig das passive Spiel auf, der ASV konnte nun den letzten Angriff noch einmal in Ruhe aufbauen – organisiert nach einer Auszeit durch Coach Michael Lerscht.

Zwanzig Sekunden vor dem Ende war es dann Südmeier, der zum entscheidenden 27:25 einnetzte und dem ASV damit den perfekten Start in eine kräftezehrende Woche bescherte. Bereits am Mittwoch geht es zu den Rimparer Wölfe, am nächsten Samstag empfangen die Westfalen den Dessau-Roßlauer HV in der WESTPRES arena.

ASV Hamm-Westfalen – VfL Gummersbach 27:25 (11:13)

ASV: Storbeck, Wesemann – Genz (1), Huesmann (7, 2/3 7m), Brosch (3), Fuchs (1), Spiekermann (3), Rubino, Schwabe, Südmeier (6), Pretzewofsky (1), Orlowski, Franke (2), von Boenigk (3)
VfL: Puhle, Valerio – Fanger, Vidarsson, Blohme (2), Kontrec, Haseler, Schuster, Hermann (6), Schneider, Herzig (2), Meinhardt, Santos (6, ½ 7m), Kiesler, Stüber (2), Bozovic (7, 3/3)
Zuschauer: 0
Schiedsrichter: Jörg Loppaschewski, Nils Blümel
Siebenmeter: ASV 2/3, VfL 4/5
Zeitrafen: ASV 6 min, VfL 6 min
Bes. Vorkommnisse: Rote Karte Tin Kontrec (VfL) 10. Minute

Überragende Torquote: Sören Südmeier brachte es gegen Gummersbach auf sagenhafte 75 % Torwurfquote und erzielte vor allem sehr wichtige Tore für den ASV. - Foto: Wegener/ASV
Feierte seine Premiere im ASV-Dress: Rückkehrer Marian Orlowski trug sich sogar in die Torschützenliste ein - allerdings nur vorübergehend, sein Tor zählte wegen einer bereits von Michael Lerscht genommen Auszeit nicht. - Foto: Wegener/ASV

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Spitzenspiel gegen den VfL

Im Spitzenspiel der 2. Handball-Bundesliga treffen am Samstag um 19:15 Uhr die bisher verlustpunktfreien ASV Hamm-Westfalen und VfL Gummersbach aufeinander. Wie beim Saisonauftakt gegen den TV Emsdetten wird die Partie in der WESTPRESS arena ohne Zuschauer stattfinden.

Der weiterhin zu hohe Wert der Corona-Infizierten lässt dies nach wie vor in Hamm nicht zu. Dennoch herrscht bei der Mannschaft des ASV und im Stab Vorfreude auf das Kräftemessen mit dem VfL, der seinerseits den Erstligaaufstieg als Ziel herausgegeben hat. „Wir freuen uns sehr auf das Spiel. Alles andere blenden wir aus, das können wir ohnehin nicht beeinflussen“, so ASV-Trainer Michael Lerscht.

Die bisherige Bilanz von drei Siegen in vier Partien spricht für die Gäste, das letzte Aufeinandertreffen im Dezember vor rund 9.000 Zuschauern in Dortmund dominierte allerdings der ASV, der mit 25:21 gewann. „Wir werden die WESTPRESS arena garantiert nicht ohne Kampf hergeben“, betonte Lerscht, der gegen Gummersbach bisher nur sicher auf Merten Krings verzichten muss. Über die Einsätze von Marian Orlowski und Marten Franke werden „kurzfristig entscheiden“, so der Coach. „Das wird eine hochinteressante Partie, mit wechselnden Abwehrformationen. Der VfL verfügt einerseits über wurfstarke Spieler und kann andererseits auch aufs Tempo drücken.“ Eigenschaften, die allerdings auch die Westfalen in die Waagschalen werfen können. So zeigte der ASV beim zweiten Spiel im Vergleich zum Auftakt eine verbesserte Offensivleistung. „Wir wollten die Zahl der geworfenen Tore nach oben schrauben, das ist gelungen.“

Verfolgt werden kann die Partie wie gewohnt über Handball-Deutschland.TV und über Radio Lippe Welle Hamm.

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Dressel ist begeistert

Dass das Telefon bei Franz Dressel nicht stillsteht, ist für einen Geschäftsführer beim ASV Hamm-Westfalen sicher nichts unübliches. Dass es aber ausschließlich positive Anrufe und Nachrichten waren, dürfte hingegen nicht immer der Fall sein.

„Ob der HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann, von Sponsoren oder Freunden und Bekannten: Alle waren durchweg begeistert, alle haben geschwärmt“, berichtet Dressel. Geschwärmt von einem rauschenden Abend, einem beeindruckenden 25:21-Sieg gegen den traditionsreichen VfL Gummersbach in einer mit 9270 Zuschauern prächtig gefüllten Dortmunder Westfalenhalle.

„Etwas Schöneres kann ich mir gar nicht vorstellen. Es war eine grandiose Leistung der Mannschaft, insbesondere der Torhüter. Aber auch vom Trainer und von unseren vielen Helfern – alle haben einen großartigen Job abgeliefert und zu diesem herausragenden Abend beigetragen“, meint Dressel, der vor seiner Reise zur Handball-EM im Januar nach Wien noch Vertragsgespräche mit Spielern führen wird.

Bereits zur Freude der ASV-Fans seinen Kontrakt ausgeweitet hat Torwart Felix Storbeck, der mit sensationellen 22 Paraden einer der Erfolgsgaranten der vorgezogenen Silvesterparty war. Den Abend ließ „Störte“ nach dem aufregenden NRW-Duell aber ruhig ausklingen: „Ich war mit meinem Kumpel Benny Meschke und Jan Brosch in Dortmund noch etwas essen. Dabei haben wir alles Revue passieren lassen. Ich hatte rund um das Spiel ständig eine Gänsehaut, es war ein ganz tolles Erlebnis“, sagt Storbeck, der zu seinem Einsatz am Fan-Megaphone meint: „Ich wurde da von den Jungs hochgedrückt. Nach besonderen Spielen ist die Humba schon eine Art Ritual geworden.“

Doch jetzt gilt für den 27-Jährigen erst einmal: Akkus aufladen. Nach einem „gemütlichen Silvesterabend“ warten neue Eindrücke bei einer Reise nach New York auf ihn. Mitte Januar geht es dann für die Mannschaft ins Trainingslager nach Mallorca, bevor die Mission Aufstieg am 2. Februar mit der Partie bei dem HC Elbflorenz wieder Fahrt aufnimmt. (mby)

Fotos: Lothar Gudat

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ASV siegt gegen Gummersbach

War das ein großartiges Spiel! Der ASV Hamm-Westfalen setzte sich mit 25:21 (10:10) in der Partie des 17. Spieltags der 2. Handball-Bundesliga gegen den VfL Gummersbach durch. Die fantastische Kulisse von 9270 Zuschauer brüllte ihr Team lautstark nach vorne, jedes Tor der Hammer und jede Parade des blendend aufgelegten ASV-Keepers Felix Storbeck wurde frenetisch bejubelt. Außerdem festigten die Westfalen dank der zwei gewonnenen Punkte Platz zwei und geht mit zwei Zählern Vorsprung auf den drittplatzierten TUSEM Essen in die wohlverdiente Winterpause. „Wir sind überglücklich, gewonnen zu haben. Wichtig war, dass Storbeck uns mit den ersten Paraden im Spiel gehalten hat. In der ersten Halbzeit war es ausgeglichen, dann wollten wir mutiger sein. Das ist uns gut gelungen. Dann haben uns auch die Emotionen getrieben.“

Das NRW-Duell startete aus Hammer Sicht nicht wie gewünscht: Hamm kassierte noch vor dem ersten Treffer der Partie die erste zwei Minuten Strafe, es traf traf Markus Fuchs. Ebenfalls traf Sören Südmeier, der aber zur 1:0-Führung. Wichtig in der Anfangsphase: Torhüter Storbeck war glänzend aufgelegt, parierte gleich mehrfach, die Westfalenhalle stand Kopf.Fabian Huesmann sowie Stefan Lex legten bei einem Gegentreffer von Jonas Stüber nach, 3:1 der Stand nach sieben Minuten. Anschließend entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Neben Storbeck war auch VfL-Schlussmann Matthias Puhle in starker Form und wehrte unter anderem Versuche von Stefan Lex und Marten Franke ab. Beide Teams deckten aggressiv, viele Siebenmeter waren die Folge. Ex-Hammer Lukas Blohme machte es nach einigen Fehlversuchen seiner Kollegen besser und traf für den VfL zum 7:6 (23.). Nach 24 Minuten gelang den Gästen durch Alexander Hermann der erstmalige Ausgleich der Partie, doch Stefan Lex brachte seine Farben wieder in Führung. Bis zur Halbzeit blieb es eng, mit einem Strafwurf brachte Vyron Papadopoulos die Hausherren auf fremdem Terrain in Führung, mit 10:10 ging es in die Halbzeit.

Und wie der erste Abschnitt für den ASV endete, so begann er: Papadopoulos (31.) verwandelte einen Siebenmeter, Merten Krings (32.) legte zum 12:10 zügig nach. Hamm kam richtig gut ins Spiel, war in der Defensive griff und zielsicher im Abschluss. Das schien offensichtlich auch Gummerbach-Trainer Torge Greve nicht zu gefallen, der in der 36. Minute die erste Auszeit nahm. Ebenfalls gut drauf: Jan von Boenigk, der mit viel Zug zum Tor agierte. Außerdem blieb Storbeck weiter in herausragender Form und brachte mit seinen Flugeinlagen die Halle zum Kochen. Auf vier Treffer baute von Boenigk (45.) die Führung mit einem eingedrehten Wurf aus. Sieben Minuten vor dem Ende waren die Hammer mit vier Treffern (24:20) in Führung, die Sieg war zum Greifen nah. In Überzahl traf Kreisläufer Jan Brosch (57.) und sorgte mit dem 25:20 für die Vorentscheidung. Am Ende feierte Hamm in Dortmund, denn der ASV gewann 25:21. (mby)

Storbeck, Krechel – Huesmann (2), Milde, Brosch (3), Fuchs, Schwabe, Lex (2), Stavast, Südmeier (4), Papadopoulos (5), Krings (4), Pretzewofsky, Franke (1), von Boenigk (4)

Flog für den ASV zum Sieg gegen Gummersbach in der Westfalenhalle. – Foto: Henning Wegener

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Gummersbach: Nach Stotterstart angekommen

Das ging ja gut los. 20:25 in der ersten Pokalrunde gegen in Ligakonkurrenten VfL Lübeck-Schwartau, Unentschieden gegen TUSEM Essen und dann die nächste Niederlage gegen Lübeck, dieses Mal im Ligaduell. Der August war im Premierenjahr des VfL Gummersbach in der 2. Handball-Bundesliga ein Monat zum Vergessen. Der einst so stolze Klub (unter anderem zwölf Meistertitel, fünf Pokal- und Landesmeistersiege) legte einen Stotterstart hin.

Doch mittlerweile hat sich der Traditionsverein berappelt, die Ergebnisse stimmen. So fuhr das Team aus dem Bergischen Land am 16. Spieltag einen kaum gefährdeten 30:25-Heimsieg gegen den starken Aufsteiger ThSV Eisenach ein. Dieser und viele weitere Siege sorgten dafür, dass sich die Mannschaft von VfL-Trainer Torge Greve in Schlagdistanz zu den beiden Aufstiegsplätzen befindet, auch wenn sie zuletzt eine 24:29-Niederlage bei TUSEM Essen kassierte.

Zum Wiedersehen kommt es in der Dortmunder Westfalenhalle mit Lukas Blohme. Der Rechtsaußen stand zwischen 2015 und 2019 in 160 Partien für den ASV Hamm-Westfalen auf der Platte und erzielte beachtliche 437 Treffer. Im Sommer zog es den 25-Jährigen dann nach Gummersbach, wo Blohme auf Torejagd geht.

Doch nicht nur vor Blohme hat ASV-Trainer Kay Rothenpieler Respekt, wie er betont: „Da sind viele gute Spieler im Kader. Das Torhütergespann ist stark. Oder auch die beiden österreichischen Nationalspieler Alexander Hermann und Janko Božović im Rückraum sind brandgefährlich.“ Dafür, dass es anfangs nicht wie gewünscht lief, hat er eine Erklärung: „In der 2. Bundesliga wird ein ganz anderer Handball gespielt, aber die Qualität ist auch sehr hoch. Da gewinnt man auch nicht als Bundesligaabsteiger nicht ohne Weiteres. Die Gegner sind gegen einen klangvollen Namen wie Gummersbach auch immer richtig heiß. Da braucht es auch trotz der großen Qualität an jedem Spieltag eine Top-Leistung.“
Damit das gelingt, will sich Rothenpieler vor allem auf die eigenen Stärken besinnen. „Wir müssen uns auf uns konzentrieren, das Ganze seriös angehen. Bringen wir dann eine gute Leistung, können wir die Stimmung in der Westfalenhalle zu unseren Gunsten weiter pushen, das hilft uns dann wiederum.“

Am Ende will der Coach mit zwei Zählern im Gepäck aus dem Highlightspiel die Heimreise nach Hamm antreten. Und dann mit einiger Zufriedenheit den Jahreswechsel genießen. Auf die faule Haut legen wird sich Rothenpieler aber nicht, denn: „Wir wollen auch im kommenden Jahr so lange wie möglich an der Tabellenspitze mitmischen. Es warten noch viele schwere Spiele auf uns. Aber wir haben gezeigt, dass wir ganz oben mithalten können.“ (mby)

Der VfL Gummersbach um Kreisläufer Tin Kontrec ist mittlerweile gut in der Liga angekommen. – Foto: Philipp Ising

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First Debit für Oskar

Bald ist es soweit, das Saisonhighlight steht an: Der ASV Hamm-Westfalen trifft am 30. Dezember in der traditionsreichen Dortmunder Westfalenhalle auf den VfL Gummersbach. Ein sportlicher Leckerbissen, denn beide Teams mischen in der Spitzengruppe der 2. Handball-Bundesliga mit und können mit einem Sieg ihre Karten im Rennen um die ersten Plätze verbessern.

Doch in der Partie geht es nicht nur um zwei Punkte, sondern auch um ein bewegendes Schicksal. Es geht um den vierjährigen Oskar. Der kleine Mann ist an einem Hirntumor erkrankt.

Diese schreckliche Diagnose hat sein Leben sowie das seiner Familie auf den Kopf gestellt. Neben der großen psychischen Belastung müssen plötzlich viele Dinge geleistet werden, die vorher kein Thema waren: Während der Vater sich vollständig auf die Genesung des Sprösslings konzentriert, muss die Mutter noch ein Baby und eine Schwester im Kindergartenalter versorgen. Im Heimatdorf der Familie ist eine Welle der Solidarität ausgebrochen, alle packen mit an und helfen, wo es nur geht.

Und da hilft First Debit, langjähriger Partner und Präsenter für das Duell mit Gummersbach: In Zusammenarbeit mit First Debit wird der ASV im Vorfeld ein Tippspiel anbieten. Das Besondere bei der Partie in Dortmund: Für jeden im VIP-Bereich abgegebenen Tipp spendet First Debit einen Euro, so dass es am Ende dank der großzügigen Räumlichkeiten in der Westfalenhalle eine großartige Summe werden dürfte. Da außerdem ein Teil der Einnahmen der Partie ebenfalls an die Familie des kleinen Oskars fließen, sind wir sicher, zumindest die finanziellen Nöte der Familie zu lindern.

„Wir sind froh, dass unser Partner First Debit hilft, die Familie des kleinen Oskar zu unterstützen. Wir wissen das sehr zu schätzen und danken First Debit für die Hilfe“, kommentiert Thomas Lammers vom ASV Hamm-Westfalen die Aktion des Co-Sponsors.

First Debit-Geschäftsführer Tobias Domnowski erläutert die Beweggründe: „Als mittelständisches Familienunternehmen verdanken wir unseren Erfolg dem Einsatz unserer Mitarbeiter. Dazu gehört, dass wir unseren Mitarbeitern in Ausnahmesituationen jederzeit zur Seite stehen.Als Sponsor des ASV Hamm-Westfalen bietet sich nun die Möglichkeit, unser soziales Engagement auszuweiten, um den kleinen Oskar und seine Familie zu unterstützen. Wir drücken Oskar, seinen Eltern und Geschwistern ganz fest die Daumen, dass alles wieder gut wird!“

Wir sind stolz, einen sozial engagierten Partner wie First Debit an unserer Seite zu wissen und freuen uns gemeinsam auf das Kräftemessen mit Gummersbach. Seid auch ihr dabei und helft mit. Volle Wucht für Oskar!

Der ASV-Partner First Debit unterstützt die Familie von Oskar. – Foto: Henning Wegener

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Rein in die Westfalenhalle!

In einem Monat ist Weihnachten, Heiliger Abend. Die Familie sitzt zusammen beim Essen. Ob Gans, Raclette oder Kartoffelsalat mit Würstchen – reichlich ist es zumeist. Satt und mit den neusten Geschenken geht es anschließend auf die Couch. Es ist ruhig und besinnlich, so wie es sich für das Fest gehört. Im Hintergrund singen schon den ganzen Tag die Fischer Chöre Stille Nacht und Co.

Doch nach den folgenden Weihnachtsfeiertagen reicht es Vielen mit dem Müßiggang, der Körper und Geist braucht Beschäftigung. Wir haben da eine Idee: Kommt am 26. Dezember in unser Schmuckkästchen und unterstützt den ASV Hamm-Westfalen ab 17 Uhr in der WESTPRESS arena gegen die SG BBM Bietigheim.

Nur vier Tage später steht dann das absolute Saisonhighlight an: Wir treffen in der Dortmunder Westfalenhalle auf den VfL Gummersbach (ab 19 Uhr), zwölffacher Deutscher Meister und in der Saison zum ersten Mal in der 2. Handball-Bundesliga am Start.

Auch wenn der VfL am vergangenen Samstag in Bietigheim nach zuvor drei Siegen in Folge eine 26:32-Niederlage hinnehmen musste, dürfte das NRW-Duell am Tag vor Silvester mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Spitzenspiel werden. Gummersbach rangiert aktuell mit 15 Zählern auf Platz vier, einen Platz davor steht der ASV (18 Punkte), der seine jüngste Partie mit einem deutlichen Sieg gegen die HSG Krefeld (34:22) beendete.

ASV-Kapitän Schwabe ist heiß

Schon jetzt heiß auf das Kräftemessen mit dem Traditionsverein aus dem Bergischen Land ist Hamms Kapitän Jakob Schwabe. Besonders reizt den 30-Jährigen die Location: „Eine Partie in einer so großen Halle ist etwas Besonderes. Gerade die Westfalenhalle hat eine große Handballgeschichte und viel Tradition.“

Auch an das letzte Spiel des ASV in der Westfalenhalle hat der Kreisläufer lebhafte Erinnerungen. „Ich stand 2010, als wir in Dortmund gegen den HSV Hamburg gespielt haben, bereits im erweiterten Kader. Auch wenn ich nicht zum Einsatz gekommen bin, habe ich mitbekommen, wie begeistert die Spieler darüber gesprochen haben. Jetzt bin ich heiß darauf, zu spielen und alles aufzusaugen.“

Hammer Fans mit Schlüsselrolle

Damit das Jahr 2019 ein erfolgreiches Ende nimmt, nimmt Schabe die Hammer Fans in die Pflicht: „Zunächst hoffe ich, dass wir zahlenmäßig klar überlegen sind. Dann wäre es überragend, wenn alle Fans uns geschlossen anfeuern. Idealerweise in Rot. Wir brauchen unser Heimpublikum auch in Dortmund, damit wir gegen Gummersbach erfolgreich sein werden!“

Warum ihr mit dem Kauf eines Tickets für das Kräftemessen mit Gummersbach auch etwas Gutes tut, erfahrt ihr hier. Tickets könnt ihr euch auf vollewucht.de sichern, den passenden Spieltagsschal für das perfekte Outfit könnt ihr in unserem Fanshop ordern. (mby)

ASV-Kapitän Jakob Schwabe ist schon heiß auf die Partie in Dortmund gegen den VfL Gummersbach. – Foto: Henning Wegener

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Jetzt den Spieltagsschal sichern!

Rot-Weiß trifft auf Blau-Weiß: Am 30. Dezember steigt in der legendären Dortmunder Westfalenhalle die Partie ASV Hamm-Westfalen gegen den VfL Gummersbach. Ein besonderer Rahmen für eine besondere Partie. Sichere dir jetzt deinen Spieltagsschal und zeig, dass du dass du Teil des Megaevents bist.

Außerdem fließt ein Teil des Erlöses an die Familie des erkrankten Oskars. Weitere Informationen zum Thema #VolleWuchtfürOskar findet ihr hier, Tickets für das Saisonhighlight bekommt ihr hier.

Unserem Kreisläufer Jan Brosch steht der Spieltagsschal ausgezeichnet. Sichert ihr euch auch ein Exemplar – Foto: Schwarzpunktfilm