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ASV-Hamm Westfalen

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24:27-Sieg in der Nordfrost-Arena

Auch auswärts ist der ASV Hamm-Westfalen erfolgreich in die neue Saison gestartet. Von Anfang an waren die Westfalen beim Aufsteiger Wilhelmshavener HV spielbestimmend und siegten verdient mit 24:27 (9:11). Dabei zeigte der ASV wie eine zuvor gegen den TV Emsdetten eine starke Defensivleistung, spielte diesmal aber auch in der Offensive noch effektiver.

Fast neun Minuten dauerte es, ehe die Gastgeber vor rund 450 Zuschauern in der Nordfrost-Arena per Siebenmeter durch Vedran Delic ihren ersten Treffer erzielten. Sören Südmeier und Fabian Huesmann hatten den ASV mit ihren Treffern in Führung geworfen. Und diese sollte bis zum Ende Bestand haben.

„Die Mannschaft hat heute wieder eine hervorragende Einstellung gezeigt und alle Nebengeräusche ausgeblendet“, äußerte sich ein sehr zufriedener Michael Lerscht nach dem Sieg gegen einer „immer noch starke Wilhelmshavener Mannschaft“. Weiter meinte der ASV-Coach: „Die Jungs waren sehr fokussiert und haben den Plan konsequent verfolgt. Wir liegen die gesamte Zeit in Führung und haben verdient gewonnen. Zur guten Abwehr- und Torwartleistung haben wir auch die Toranzahl nach oben geschraubt, das war auch ein kleines Ziel für die Partie beim WHV.“

Bester Torschütze beim ASV war Rückraum Gerrit Genz mit sieben Treffern, auch Youngster David Spiekermann trug sich erneut viermal in die Torschützenliste ein.

Weiter geht es für die Westfalen am kommenden Samstag um 19.15 Uhr in der heimischen WESTPRES arena gegen den VfL Gummersbach – ob mit oder ohne Zuschauer, wird sich im Laufe der nächsten Tage entscheiden.

Wilhelmshavener HV – ASV Hamm-Westfalen 24:27 (9:11)

WHV: Vortmann, Stasch, Grunz – ten Velde, Sabljic (2), Delic (4), Postel (3), Schauer (3), Vorontsov, Konitz (1), Kozul (1), Schwolow (5), Drechsler (3), Pust (2)

ASV: Storbeck, Wesemann – Genz (7), Huesmann (5), Brosch (4), Fuchs (1), Spiekermann (4), Rubino, Schwabe, Südmeier (3), Pretzewofsky (1), von Boenigk (2)

Zeitstrafen: WHV 6 min, ASV 8 min

Zuschauer: 458

Schiedsrichter: Sascha Standke, Steven Heine

Zur kompletten Statistik (HBL-Liveticker)

Der ASV feierte beim WHV einen umubelten 24:27-Erfolg. - Foto: Burkhard/WHV
Fabian Huesmann auf dem Weg zum Tor - der ASV dominierte beim WHV von Beginn an. Huesmann erzielte dabei fünf Treffer. - Foto: Burkhard/WHV

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Auswärtsauftakt beim WHV

Zum ersten Auswärtsspiel der neuen Saison tritt der ASV Hamm-Westfalen am Samstag beim starken Aufsteiger Wilhelmshavener HV an, der in der abgebrochenen Saison in der 3. Bundesliga Nord-West nur eine Niederlage kassierte und auch eine Spielklasse höher sportlich wieder eine gute Rolle spielen wollte, wenn man alleine die Verpflichtungen dreier Erstligaspieler berücksichtigt.

Für den ASV geht es darum, an die phasenweise starke Heimleistung gegen TV Emsdetten anzuknüpfen und zwei Punkte aus der Nordfrost-Arena zu entführen. „Das wird keine leichte Aufgabe, aber wenn wir unsere Stärken ausspielen, können wir etwas mitnehmen“, meinte ASV-Trainer Michael Lerscht, der sicher nur auf Spielmacher Merten Krings verzichten muss. Hinter den anderen angeschlagenen Akteuren Marian Orlowski und Marten Franke steht noch ein Fragezeichen, man entscheide kurzfristig über einen Einsatz, so der Coach, der sich voll und ganz auf die sportliche Vorbereitung dieses Auswärtsspieles konzentriert.

Denn abseits vom Sportlichen gibt es beim WHV, der zum Auftakt mit einem 29:32-Sieg in Hüttenberg gut gestartet ist, momentan viel Unruhe. Die dem Vernehmen nach hohen sportlichen Ziele sind beim Ligarückkehrer vollkommen in den Hintergrund gerückt. WHV-Geschäftsführer Maik Menninga ist im Fokus der Ermittlungsbehörden wie etwa die Kieler Nachrichten Mitte September vermeldeten, ermittelt werde wegen des Verdachts des Anlagebetrugs. Der in Untersuchungshaft befindliche Menning ist nicht nur Geschäftsführer des WHV, sondern mit seiner Firma Menninga Consulting einer der wichtigsten Sponsoren des Aufsteigers.

Der Verein sei zwar nicht Ziel der Ermittlungen, hieß es im Bericht weiter, dennoch sind beim WHV bereits Auswirkungen zu spüren. So verließen nicht nur erste Akteure der WHV, für die GmbH wurde am Mittwoch ein Insolvenzantrag gestellt. Gleichzeitig mit dessen Bekanntgabe veröffentlichten die Verantwortlichen auch die Wechsel von Juan de la Pena (SG BBM Bietigheim) und von Tim Rozmann (TuSEM Essen).

„Für uns wird das alles keine Rolle spielen. Denn auf der Platte werden Spieler stehen, die heiß auf einen Sieg sind – und die über eine Menge Bundesligaerfahrung verfügen. Wir sind gut beraten, das alles auszublenden und uns auf unsere Aufgaben zu konzentrieren“, betonte ASV-Trainer Michael Lerscht, der sich aber auch überzeugt davon zeigte, dass die Spieler der Westfalen das gut umsetzen werden. „Wir haben eine gute Trainingswoche hinter uns. Jetzt wollen wir in Wilhelmshaven nachlegen.“

Anwurf der Partie ist am Samstag um 19.30 Uhr, Handball-Deutschland.TV und Radio Lippe Welle Hamm übertragen live aus der Nordfrost-Arena.

ASV-Hamm Westfalen

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ASV siegt beim WHV

Durch einen 32:34-Auswärtssieg beim abstiegsbedrohten Wilhelmshavener HV hat der ASV Hamm-Westfalen am Sonntag den vierten Tabellenplatz verteidigt. Mit 3:1 Punkten durfte sich die Mannschaft von Trainer Kay Rothenpieler über ein erfolgreiches Abschneiden an diesem Doppelspieltag freuen, auch wenn die Enttäuschung über den verlorenen Zähler am Freitag nach dem 24:24 gegen TuS Nettelstedt-Lübbecke am Samstag noch ein Thema war.

Anders als gegen TuS brachten die Gäste am Sonntag den Ball im entscheidenden Moment aber im Gehäuse des WHV unter. Wie am Freitag übernahm Fabian Huesmann in der Schlussphase Verantwortung und trat beim Stand von 32:33 für den ASV zwanzig Sekunden vor dem Ende zum Siebenmeter an – und verwandelte diesen zum 32:34-Endstand. Als „extrem geil“ stufte Mitspieler Jan von Boenigk die Nervenstärke seines Mitspielers in diesem Moment später ein – „das haben wir heute gebraucht“. Gerade er selbst hatte allerdings auch einen wesentlichen Anteil am Gästesieg vor 1.045 Zuschauern in der Nordfrost-Arena, denn von Boenigk war mit elf Treffern erfolgreichster Torschütze des Abends und verdiente sich seinerseits ein Sonderlob vom Trainer: „Jan war einfach überragend heute, er hat uns im Spiel gehalten“, lobte Kay Rothenpieler.

Angesichts der insgesamt 66 gefallenen Tore war kein Trainer richtig zufrieden mit der Defensive, der ASV war am Ende eine Spur konsequenter vor dem Tor. „Das war heute sicher nicht schön, aber effektiv. Wir haben zu viele Tore kassiert, das über die Offensive aber kompensiert“, lautete das Fazit von Kay Rothenpieler. Ganz anders war verständlicherweise die Stimmungslage bei seinem Trainerkollegen Christian Köhrmann: „Wir haben gekämpft und geackert und stehen am Ende doch mit leeren Händen da.“ Für den WHV wird die Lage in der 2. Handball-Bundesliga immer bedrohlicher, auch am Freitag ging die Mannschaft in Lübeck knapp leer aus (28:25). Da Dresden an diesem Wochenende vier Punkte holte und Dessau dem TuS N.-Lübbecke ein Unentschieden abtrotzte, fiel der WHV auf den 18. Tabellenplatz zurück.

Der ASV verteidigte durch den Sieg beim WHV seinen vierten Tabellenplatz. Der Rückstand zum Spitzentrio Balingen, Coburg und Nordhorn beträgt allerdings aktuell fünf Zähler. Ohne mehrere Ausrutscher der Konkurrenz werden die Westfalen, die am Samstag in der heimischen WESTPRESS arena gegen den TSV Bayer Dormagen antreten, also nicht mehr in den Aufstiegskampf eingreifen können.

Vorkaufsrecht für Dauerkarteninhaber

Ab sofort haben Dauerkarteninhaber beim ASV die Möglichkeit, sich ihre Plätze auch für die kommende Saison zu sichern. Bis zum 17. Mai haben diese ein exklusives Vorkaufsrecht inklusive Frühbucherrabatt von 5 Prozent auf den Gesamtpreis. Der freie Verkauf der Dauerkarten beginnt am 22. Mai.

Wilhelmshavener HV – ASV Hamm-Westfalen 32:34 (16:18)

WHV: Grunz, Lüpke – ten Velde (1), Maas, Lehmann, Kozlina, Postel (1), Schauer (3), Vorontsov (7), Köhler, Konitz (3), Kozul, Schwolow (6), Andrejew (5), Drechsler (2), Pust (4)

ASV: Krechel, Storbeck – Blohme (1), Huesmann (5/3), Milde (1), Fuchs (3), Sohmann, Schwabe (7), Lex, Südmeier (5), Gudat, Papadopoulos (1), von Boenigk (11)

Schiedsrichter: Julian Fedtke und Niels Wienrich

Zuschauer: 1.045

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ASV überläuft WHV

 

Mit einem 34:20-Kantersieg gegen den Wilhelmshavener HV hat der ASV Hamm-Westfalen am Sonntag den Doppelspieltag in der 2. Handball-Bundesliga erfolgreich beendet. Nachdem es am Freitag trotz guter Leistung bei Erstligaabsteiger Nettelstedt-Lübbecke knapp nicht zum Punktgewinn reichte, drehten die Westfalen zwei Tage später vor allem in der zweiten Halbzeit richtig auf und setzten ein deutliches Zeichen.

Fast 1.700 Zuschauer erlebten, wie der ASV nach ausgeglichener erster Halbzeit das Tempo im zweiten Abschnitt immer weiter steigerte, während Wilhelmshaven am Ende nichts mehr entgegensetzen konnte. „Mit der ersten Halbzeit bin ich sehr zufrieden. Wir haben sehr diszipliniert gespielt und uns Chancen erarbeitet. Es waren dann Kleinigkeiten wie der Abschluss, die noch nicht perfekt waren“, erklärte WHV-Trainer Christian Köhrmann direkt nach der Partie. Symbolisch für das Spiel seien die Schlusssekunden der ersten Halbzeit gewesen, so der Trainer. Denn in diesen nutzte der ASV einige Unaufmerksamkeiten der Gäste, um ein 13:12 innerhalb kurzer Zeit noch in einen 15:12-Halbzeitvorsprung zu verwandeln. „In der zweiten Halbzeit ging es dann gleich so weiter. Wir haben uns durch eigene Fehler brechen lassen. Dann hat Hamm uns überlaufen“, so Köhrmann.

Ähnlich erlebte auch Heimtrainer Kay Rothenpieler das Spiel: „Die erste Halbzeit war zunächst sehr ausgeglichen. Man hat gesehen, dass Wilhelmshaven am Freitag Selbstvertrauen getankt hat. Da haben wir noch unsere Probleme gehabt.“ Während in der ersten Halbzeit die Aktionen hier und da noch etwas überhastet gewesen seien, habe sich das Spiel seiner Mannschaft im zweiten Abschnitt dann verbessert, so Rothenpieler weiter. „Anfangs haben Kleinigkeiten gefehlt. Ich habe in der Pause gesagt, dass wir ruhig weiterspielen müssen.“ Und das Konzept ging auf: Der ASV erwischte den besseren Start und ging bis zur 37. Minute mit 19:13 in Führung. Insbesondere Kreisläufer Jan Brosch, der an diesem Abend acht seiner acht Torwürfe verwandelte, war durch den WHV nicht zu stoppen. Als dann noch Stefan Lex, der wie am Freitag trotz Fußverletzung wieder im Aufgebot stand, mit zwei Toren und Fabian Huesmann auf 22:13 erhöhten, war die Partie längst entschieden. Während Christian Köhrmann seitens der Gäste darum bemüht war, Schlimmeres zu verhindern, spornte Kay Rothenpieler seine Akteure zu konsequenten Aktionen bis zur letzten Sekunde an. So erhöhten die Gastgeber sehr zur Freude der begeisterten Fans bis zum Ende auf 34:20 und sorgten noch für den ein oder anderen Höhepunkt in Form von Kempatoren. „Es war wichtig, dass wir das bis zum Ende konsequent gespielt haben. Natürlich gibt es für das Spiel auch nur zwei Punkte, aber ich hoffe, dass die Handbremse jetzt gelöst ist“, so Rothenpieler. Weiter geht es für den ASV nun am kommenden Sonntag um 17 Uhr beim TSV Bayer Dormagen.

ASV Hamm-Westfalen – Wilhelmshavener HV 34:20 (15:12)

ASV: Storbeck, Krechel – Blohme (1), Huesmann (2), Milde (4), Brosch (8), Fuchs (1), Raguse (2), Sohmann (3, 2/3), Schwabe, Lex (3), Südmeier, Gudat (4), Papadopoulos (6, 3/3)

WHV: Doden, Lüpke – ten Velde (4, ½), Maas (1), Lehmann, Postel (2), Schauer (1), Vorontsov (1, 0/1), Köhler, Kozul (1), Schwolow (4), Andrejew (1), Pust (4)

Schiedsrichter: Jan und Manuel Lier

Zuschauer: 1.685

Zeitstrafen: ASV 8 min, WHV 4 min

Der ASV feierte einen Kantersieg gegen Wilhelmshaven. - Foto: Kaufmann