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Jan WesemannBeim ASV Hamm-Westfalen hält die Partystimmung in der Handball-Oberliga weiter an. Nur eine Woche nach dem sicheren 33:21 Auswärtssieg bei der Zweitliga-Reserve des TuS Ferndorf erzielte der Tabellenführer auch daheim einen ebenso deutlichen 31:19 (14:6) Kantersieg über die Handballfraktion des FC Schalke 04. Den nunmehr anstehenden „Hammerspielen“ gegen Soest, Nordhemmern und Loxten kann der Spitzenreiter mit 18:2 erzielten Punkten gewiss zuversichtlich entgegen sehen. Beeindruckt vom Auftritt ihrer Mannschaft und hochzufrieden war die Hammer Anhängerschaft, ebenso wie der ASV-Coach Christian Feldmann.

Wenngleich auch mit kleinen Einschränkungen: „Wie haben im Spiel einige Chancen liegen gelassen“, kritisierte der Trainer. Der hob insbesondere seinen Schlussmann Jann Wesemann sowie auch Dominik Weigel hervor. Weigel reichte das Lob seines Übungsleiters allerdings an seine beiden Nebenleute Jannis Bihler und David Spiekermann weiter. „Im Abwehrzentrum haben wir heute gemeinsam einen guten Job gemacht“, erklärte der ASV-Routinier. Er sei nicht sauer und die klare Niederlage bezeichnete er auch nicht als Klatsche für sein Team, erklärte FC-Trainer Sebastian Hosenfelder nach dem Spiel. „Hamm hat eine Mannschaft, die auf allen Positionen top besetzt ist. Als Aufsteiger verfolgen wir ganz andere Ziele“, relativierte der Schalker Coach. „So haben wir anfangs gut und intensiv gedeckt, doch dieser Einsatz führte gleichsam zum Kräfteverschleiß bei meinen Spielern- Hamm indes hatte dieses Problem nicht“, erläuterte Hosenfelder. Die gute Abwehrleistung des Kontrahenten erkannte auch Christian Feldmann an. „Wir fanden oftmals keine Lösungen“, so der Coach. Hinzu kamen zwei schnelle Zeitstrafen gegen Sorg (2.) und Pretzewofsky (5.)- der Hammer Angriff lief gegen Schalke anfangs gar nicht rund. Doch das änderte sich schnell. Ein umsichtiger Michel Sorg führte clever Regie, insbesondere Julian Krieg, Jan Pretzewofsky und David Spiekermann führten ihr Team mit 7:4 (19.) und 12:6 (24.) nach vorn. Beeindruckend agierte in dieser frühen Phase auch die Hammer Hintermannschaft, die sich absolut passend auf den durchaus druckvollen Sturm der Gäste eingestellt hatte. Ein Schalker Time-Out (25.) führte zu keiner Wende im Spiel. Zwei weitere Treffer von Sorg und Weigel -zur 14:6 Pausenführung- raubten dem Gast wohl die letzten Hoffnungen. Der Aufsteiger kämpfte auch im zweiten Durchgang mit Biss, doch letztendlich ohne nennenswerten Erfolg. Denn die Angriffsmechanismen stimmten beim ASV ebenso wie die Leistung in der Abwehr- über 18:10 und 24:14 (50.) zogen die Hausherren kontinuierlich nach vorn. Ähnlich wie in der zurückliegenden Hammer Heimpartie gegen Hemer wechselte Feldmann in der Schlussphase noch einmal durch. Dafür bedankten sich Björn Danz und Niklas Kölsch mit drei Treffern bei ihrem Coach.

ASV: Wesemann, Behrens- Pretzewofsky (6), Sorg (3), Spiekermann (4), Krieg (8/3), weigel (3), Wolff (1), Zyska (2), Kölsch (1), Tröster (1), Danz (2).

Fotos: www.asvfans.de

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