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christian feldmannNein, auf die Euphorie-Bremse muss Christin Feldmann, Coach der Oberliga-Sieben des ASV Hamm-Westfalen, bei seiner Mannschaft derzeit ganz bestimmt nicht treten. Auch nach erfolgreichen 10:0 Rückrundenpunkten in Serie nicht. Denn in der anstehenden Heimpartie am Sonntag (17 Uhr/Stein-Halle) gegen die TSG AH Bielefeld, wartet auf Julian Krieg und seine Mitstreiter die bislang größte Herausforderung in der laufenden Rückrunde und das Match mit dem selbst ernannten Spitzenclub aus Ostwestfalen werden die Hammer daher schon richtig einordnen. Immerhin treffen die Westfalen auf den aktuell punktgleichen Liga-Zweiten aus Bielefeld- ein Schlüsselspiel, das zeigen wird, welche Mannschaft auch weiterhin direkten Kontakt zum Tabellenführer LIT Nordhemmern halten kann.

Eine außergewöhnliche Anspannung seiner Akteure vor dem Spitzentreffen konnte Christian Feldmann in dieser Trainingswoche nicht feststellen. „Wir haben zwar sehr konzentriert- aber auch mit Freude trainiert. Schließlich wollen wir am Sonntag auch einen guten Job abliefern“, erklärt der Coach, der mit seinem Team natürlich auch die 21:27 Hinspiel-Niederlage ausbügeln will. „Irgendwie hatten wir im ersten Saisontreffen gegen Bielefeld einen schwachen Tag. Zumindest in der ersten Halbzeit. Wir waren zu brav und haben nicht viel davon umgesetzt, was wir eigentlich auf die Platte bringen wollten. Beim 12:18 Pausenrückstand war das Spiel dann auch schon entschieden“. Und Bielefeld? Die Truppe, damals noch unter der Trainerleitung von Stephan Just, verließ als strahlender Sieger die Halle- auch aktuell läuft bei den Ostwestfalen alles wunschgemäß.

Die schon profihaft wirkende Außendarstellung der Bielefelder TSG lässt auch nach wie vor nur eine Schlussfolgerung zu: Als Minimalziel für diese Saison haben sich die Ostwestfalen den Oberliga-Titelgewinn fest auf die Fahne geschrieben! So reagierte der Club auch nach der 23:26 Heimniederlage gegen Nordhemmern und dem wenig später folgenden 25:25 Remis gegen Möllbergen recht konsequent und setzte Stephan Just als Trainer vor die Tür. Weil „die aktuelle Entwicklung sehr unbefriedigend war und die Mannschaft keine Sicherheit und Begeisterung mehr ausstrahlte“, begründete Geschäftsführer Christian Sprdlik die Entlassung des erst vor der Saison verpflichteten Übungsleiters. Unter der neuen Trainerleitung von Carl-Moritz Wagner hat der Liga-Zweite nun eine Super-Serie von 12:0 Punkten hingelegt. Doch unbezwingbar ist die TSG keinesfalls. Nach dem jüngsten 29:27 Heimerfolg über Mennighüffen scheiterte Bielefeld noch am gleichen Wochenende im Viertelfinale des DHB-Amateurpokals gegen den ebenfalls in der Oberliga (Bremen) spielenden ATSV Habenhausen mit 31:36. Somit verpassten die Ostwestfalen die Chance zum Einzug in das DHB-Pokalfinale in Hamburg. „Gegen Habenhausen hat man schon gemerkt, dass einige Akteure in 70 Stunden 120 Minuten spielen mussten. Doch der enge Spielplan ließ keine andere Ansetzung zu“, erklärte TSG-Geschäftsführer Sprdlik und fügte hinzu, „jetzt können wir uns auf die verbleibenden acht Saison-Spiele konzentriert vorbereiten und schon in Hamm wieder mit vollen Kraftreserven antreten“.

Der ASV will, Bielefeld muss- der Hauptdruck im anstehenden Spiel liegt zweifellos beim Gast. Zumal Christian Feldmann keinen kompletten Kader beisammen hat. „Nach vielversprechenden Vorzeichen können wir doch nicht auf unseren gesundheitlich angeschlagenen Rückraumschützen David Spiekermann zurückgreifen. Ferner fehlt uns Kreisläufer Max Zyska und auch Melf Krause konnte aufgrund eines grippalen Effektes in dieser Woche nicht trainieren. All das passt uns natürlich gar nicht ins Konzept“, hofft Christian Feldmann dennoch auf ein erfolgreichen Heimauftritt seiner Truppe.

3. Liga

Trainingszeiten

Mo. 19:30-21:00 Uhr - WP
Di.  18:30-20:00 Uhr - WP
Do. 20:00-22:00 Uhr - FVS

Ansprechpartner

Dirk Schmidtmeier

 
Christof Reichenberger
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