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frank scharschmidtJüngst im Oberliga-Gipfeltreffen gegen Bielefeld hatten sie zweifellos die allerbesten Chancen, waren über 50 Minuten auch das bessere Team. Dennoch standen die Handballer des ASV Hamm-Westfalen II am Ende des Treffens mit leeren Händen da. „Das war richtig bitter“, kommentierte der stellvertretende Vorsitzende des ASV, Michael Heinlein, die knappe 22:23 Niederlage seiner Mannschaft. Dem Kontrahenten aus Ostwestfalen mussten die Hammer den zweiten Tabellenplatz überlassen, auch der direkte Kontakt zum Spitzenreiter aus Nordhemmern ist futsch. Doch selbst nach dieser unerfreulichen Erfahrung ziehen die Westfalen noch lange keinen Schluss-Strich unter die laufende Saison. „Wir hatten uns natürlich vorgenommen, Bielefeld zu schlagen. Das ist uns aber nicht gelungen.

Doch unsere eigenen Ansprüche werden wir deshalb nicht fallen lassen“, versichert der Hammer Trainer Christian Feldmann, der auch klare Vorstellungen vom weiteren Saisonverlauf hat. „Wir haben noch sieben Spiele und da wollen wir 14 Punkte einsammeln. Das wird zwar super schwierig, doch dieses Ziel streben wir an“, denkt der ASV-Coach dabei auch an einen Sieg, im vorletzten Heimspiel gegen den aktuellen Spitzenreiter aus Nordhemmern. Zunächst allerdings steht für den ASV am Samstag (19:30 Uhr/Stein-Halle) das Heimtreffen gegen den VfL Mennighüffen auf dem Programm. Ein Spiel, das der Hammer Coach nicht unbedingt unter die Kategorie „einfach“ einordnet.
Dabei verdunkelten in den letzten Wochen noch richtig schwarze Wolken den Handball-Himmel des VfL. Nach sechs aufeinander folgenden Niederlagen machten sich schon erste Abstiegsängste bei der Truppe von Coach Siggi Jedrzej breit. Doch nach der langen Durststrecke feierte die Mannschaft jüngst gegen den alten Rivalen aus Möllbergen einen am Ende ungefährdeten 32:28-Heimsieg. Damit hat der VfL nun neun Punkte Vorsprung auf die beiden Abstiegsränge und kann zweifellos in die Planungen für das nächste Oberliga- Spieljahr einsteigen. Das es soweit kommen musste, hatte die Vereinsführung des Clubs eigentlich nicht auf der Rechnung. Immerhin überraschte das Team in der Hinrunde noch mit dem 24:24 Remis gegen den Liga-Zweiten aus Bielefeld- auch nahezu alle Pflichtpunkte flossen in der ersten Serie auf das Konto der Ostwestfalen. Doch dann patzte Mennighüffen vor dem Jahreswechsel in Schalke und selbst vom Ligaletzten aus Oberaden fuhr die Truppe mit leeren Händen heim. Dass der Tabellen-Achte jetzt den Rest der zweiten Saisonhälfte wieder gestärkt in Angriff nehmen kann, dafür sorgten im letzten Spiel gegen Möllbergen die VfL-Kräfte Tomek Tluczynski, Till Orgel und Maik Dittrich. Insgesamt 19 Treffer erzielten die drei Akteure in dem hart umkämpften Match. Die Sonne scheint aktuell wieder hell bei den Ostwestfalen. In Hamm kann die Jedrzej-Sieben daher auch unbeschwert aufspielen. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum Christian Feldmann von keiner leichten Aufgabe für seine Truppe spricht. „Uns erwartet ein Gegner mit einem absolut funktionierenden Sechs-Null-Deckungssystem. Alle Abläufe passen und im Tor steht mit Habbe ein starker Schlussmann. Wir müssen geduldig spielen- alle Chancen werden wir uns hart erarbeiten müssen“, rechnet Feldmann trotz des 29:23 Hinspiel-Sieges mit einem harten Arbeitstag. Mit David Spiekermann kann der ASV-Coach immer noch nicht planen und auch Dominik Weigel, der sich im letzten Treffen gegen Bielefeld verletzte, steht noch auf der Kippe. „Gegen Mennighüffen brauchen wir Geduld und müssen im Spiel die richtigen Lösungen treffen. Zugleich müssen wir viele Dinge besser machen als im letzten Match gegen Bielefeld“, hofft Christian Feldmann auf einen guten Tag seiner Truppe und auf den Beginn einer Serie, an dessen Ende 14 erfolgreich eingefahrene Punkte stehen.

3. Liga

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Christof Reichenberger
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