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Jan PretzewofskyDer ASV Hamm-Westfalen ist nach der knappen Heimpleite gegen die TSG AH Bielefeld wieder auf Kurs. Ebenfalls in der Freiherr-vom-Stein Halle besiegten die Mannen von Coach Christian Feldmann jetzt den VfL Mennighüffen mit 31:20 (13:10) und dokumentierten mit dieser Leistung, dass sie noch keinen Schluss-Strich unter die schon in sieben Wochen auslaufende Oberliga-Saison gezogen haben. Zufrieden mit der klaren Antwort seines Teams war nach dem Treffen der Hammer Trainer, der vor allem die Abwehrleistung seiner Sieben hervorhob. „Jannis Bihler im Deckungs-Innenblock und Julian Krieg haben ihre Aufgabe richtig gut gemacht. Wir haben Mennighüffen in der Abwehr dominiert und fanden so auch zunehmend besser zu unserem Tempospiel“, erklärte Feldmann.

Der VfL-Trainer Zygfryd Jedrzej stimmte ihm zu, auch er bezeichnete die starke Defensivleistung des ASV als eine „entscheidende Komponente“ im Spiel. Zugleich erkannte der Übungsleiter aber auch einige Fehler bei seiner Mannschaft: „Da war zeitweise viel zu wenig Druck, zu selten sind wir in die Deckungsnahtstellen des Gegners gegangen und haben auch nicht immer die passende Wurfwahl getroffen“, resümierte Jedzrej. Christian Feldmann bemerkte zwar das große Engagement seiner Truppe –„von der ersten Sekunde an waren wir da“- doch richtig lösen konnten sich die Hammer von ihrem Gegner zunächst nicht. Gleich drei Hammer Lattentreffer in der Startphase hielten Mennighüffen im Spiel, auch drei Bälle, die zurück in das Spielfeld flogen, wurden zur Beute der Ostwestfalen. Und die freuten sich auch über knappe 3:2 und 5:4 Führungen in dem bis dahin ehr mäßigen Match. Mit zunehmender Hammer Defensiv-Sicherheit wendete sich aber schnell das Blatt. Jan Pretzewofsky und Julian Krieg kamen in Fahrt, auch Max Zyska nutzte clever die Räume am VfL-Kreis aus. Auch das steigende ASV-Tempo setzte Mennighüffen unter Druck. „Wir haben in dieser Phase Konter des Gegners kassiert und verloren den Zugriff zu Hamm“, erläuterte VfL-Akteur Marcel Schumann, der zu Jugendzeiten noch das rot-weiße Trikot der Westfalen trug. Die Hoffnungen das Gäste waren zur Pause (13:10) noch groß, doch drei ASV-Treffer in Serie durch Bihler, Pretzewofsky und Sorg zur 16:10 (33.) Führung, versetzten dem VfL schon frühzeitig einen Schock. Das erkannte selbst Zygfryd Jedzrej, der sein Team zwar antrieb, aber keinen Stimmungswechsel mehr herbeiführen konnte. Der ASV indes war jetzt endgültig im Fluss. Ein sicherer Maurice Behrens, schnelle und einfache Tore, auch immer wieder Konter- so marschierten die Westfalen mit 22:12 (44.) und 28:17 (54.) nach vorn.

Nur wenige Minuten vor dem Ende schien es so, als wolle der VfL das Spiel schon vorzeitig beenden. Nach einem heftigen Meinungsaustausch mit einem der Schiedsrichter sprangen die Offiziellen und Spieler der Gäste von der Reservebank auf, betraten geschlossen das Spielfeld und diskutierten gestenreich mit dem Referee. Erst als sich alle Gemüter beruhigt hatten, wurde das Spiel bis zum 31:20 Endstand fortgesetzt. Nach Spielschluss kündigte Mennighüffen umgehend einen Sonderbericht zu dem Vorfall an.

ASV: Behrens, Wesemann- Wolff (3), Pretzewofsky (12/4), Zyska (4), Krieg (4), Sorg (2), Tröster, Kölsch (1), Danz (1), Bihler (4 ).

Oberliga

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