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melf krauseEs mangelte nicht an Diskussions-Zündstoff, am letzten Spieltag der Handball-Oberliga. Da gab es zunächst den bezeugten Schiedsrichter-Ausraster im Disput mit Sygfryd Jedrzej, dem Trainer der VfL Mennighüffen. Der ließ gar den 31:20 Heimerfolg des ASV Hamm-Westfalen in Vergessenheit geraten. Doch auch den 23:22 Überraschungssieg des HTV Hemer bei der TSG Bielefeld hatten viele Handball-Analysten nicht unbedingt auf ihrer Rechnung. Werden die Titel-Karten in der Oberliga jetzt neu gemischt? So sehr sich LIT Nordhemmern natürlich über ein Vier-Punkte-Polster an der Klassement-Spitze freut, müssen die Ostwestfalen diesen Vorsprung aber noch daheim gegen Bielefeld und auch bei den Hammer Westfalen erfolgreich verteidigen.

Das es für den Klassenprimus noch einmal eng werden wird, daran glaubt ASV-Trainer Christian Feldmann allerdings nicht. Wenngleich er einen Heimsieg seiner Truppe über Nordhemmern nicht ausschließen will. Doch nicht auf das Treffen mit dem Spitzenreiter in knapp vier Wochen, sondern ausschließlich auf das anstehende Match am Samstag (19:00 Uhr) beim HTV Hemer, dem Sensationssieger über Bielefeld, ist der Hammer Coach fokussiert. „Einen Sieg beim aktuellen Liga-Sechsten schafft man sicherlich nicht im Vorbeigehen. Die Sauerländer blicken auf erfolgreiche vier Spiele in Serie zurück, da passt der aktuelle Überraschungscoup gegen Bielefeld so richtig ins Bild“, geht Feldmann davon aus, dass der HTV selbstbewusst in das anstehende Heim- Match mit seiner Mannschaft gehen wird.

Im Überschwang der Freude über den absoluten „Sahnetag“ in Bielefeld ließ Alfred Klein, der Sportliche Leiter des Sauerländer-Teams, seinen Gefühlen freien Lauf: „Geld wirft eben doch keine Tore“, verkündete der HTV-Obmann spöttisch. Weitaus gelassener kommentierte Hemers Trainer Tihomir Knez den neunten Saisonsieg seiner Mannschaft: „Wir haben verdient gewonnen weil wir in der Seidenstickerhalle gleich voll im Bilde waren und selbst in Unterzahl immer gegen halten konnten. Das war schon klasse“, lobte Knez vor allem den Kampfgeist seines Teams. Die kämpferischen Qualitäten des Gegners unterstreicht auch Christin Feldmann bei seiner Gegner-Analyse. Doch auch den „unfassbar torgefährlichen Rückraum“ des HTV stellt der Hammer Coach heraus. „Mit den beiden Klein-Brüder Christian und Maximilian, sowie mit Moritz Frenzel, einem der aktuellen Oberliga Top-Shooter, haben unsere Gastgeber gleich drei herausragende Werfer in den Reihen. Insgesamt 15 Tore erzielte das Trio jüngst gegen Bielefeld“, erwartet Feldmann daher auch einen intensiven Arbeitstag für seine Abwehrreihe. Schwer wird die Auswärts-Aufgabe für den ASV auch deshalb, weil die Westfalen am Samstag nur einen absoluten Mini-Kader beisammen haben. So kann Christian Feldmann auch weiterhin nicht mit David Spiekermann und mit seinen beiden verletzten Kreisläufern Dominik Weigel und Melf Krause planen.

Oberliga

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Tim Rezun
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