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Jan Pretzewofsky - Foto: Lothar GudatPasst der 38:27 (15:14) Auswärtssieg beim HTV Hemer in das bislang gezeigte Bild der Oberliga-Sieben des ASV Hamm-Westfalen? Ganz bestimmt! Denn die Truppe von Coach Christian Feldmann stellte auch beim jüngsten Überraschungssieger gegen Bielefeld eindrucksvoll unter Beweis, dass sie die laufende Spielrunde mit dem bestmöglichen Resultat abschließen will. Zudem spiegelte sich die ausgesprochen gute Moral der Westfalen auch in Hemer wieder. Denn vor allem in der Anfangsphase deutete eigentlich nichts auf einen sogar klaren Erfolg der Gäste beim Liga-Sechsten hin. Warum sein Team in den Startminuten so viele Pass- und Wurffehler produzierte, darüber brauchte der Hammer Trainer nicht lange grübeln.

„Wir haben den Anfang schlichtweg verpennt und sind erst gar nicht ins aufgebaute System gekommen“, erklärte Christian Feldmann. „Zudem hat uns der starke HTV-Shooter Christian Klein sehr beschäftigt- alleine vier Tore in der Anfangsphase gingen auf sein Konto“, stellte der ASV-Coach fest. Hemer indes, war auf den Punkt hellwach, nahm jeden ASV-Patzer dankend an und überrollte die Westfalen mit einer Konterwelle nach der anderen. So führten die Sauerländer schon mit 4:0- Hamm indes suchte nach dem Kurs. Doch den fanden Leon Wolff und seine Mitspieler über die zunächst offensive- und später ehr defensiv ausgerichtete Abwehr. Jan Pretzewofsky und Niklas Kösch bekamen zunehmend die beiden torgefährlichen Klein-Brüder Max und Christian in den Griff, während Julian Krieg im Brennpunkt der Deckung nichts anbrennen ließ. Die Abwehrinitiative der Hammer zeigte Wirkung, ganz langsam kämpften sich die Gäste Tor um Tor heran. Auch im Angriff agierte der ASV nun richtig konsequent. Ein ansteigendes Spieltempo, Treffer durch Wolff, Pretzewofsky und Kieg- schon zur Pause (15:14) lagen die Gäste hauchdünn vorn. Doch das Treffen entwickelte sich nach dem Seitenwechsel recht schnell zu einer klaren Hammer Angelegenheit. Die vielversprechende Anfangsphase der Gastgeber schien vom Winde verweht, nur kurzzeitig bäumte sich der HTV noch einmal auf. Doch vier ASV-Treffer in Serie –von 19:17 auf 23:17- hinterließen nun erste Spuren bei den Sauerländern und stärkten gleichsam den selbstbewussten Auftritt der Westfalen. Die ruhten sich auch keineswegs aus, sondern legten gar noch eine Schüppe drauf. In erster Linie durch Krieg, Pretzewofsky und Bihler als Torschützen, doch auch der Hammer Keeper Jan Wesemann raubte den Hausherren gleich mehrfach die Nerven. Schnell und stark agierte zudem Leon Wollf- über 28:20 (43.) und 34:24 (52.) spielte Hamm mit dem Liga-Sechsten Katz und Maus. Trotz eines Mini-Kaders (Spiekermann und Danz fehlten, Schrage und Weigel waren gesundheitlich angeschlagen) ließen die Gäste selbst in den Schlussminuten nicht locker und zogen mit dem 38:27 Auswärtssieg einen dicken Schluss-Strich unter die 8:0-Punkteserie der Gastgeber.

ASV: Wesemann, Behrens- Wolff (5), Pretzewofsky (8/1), Zyska (2), Kieg (8/3), Sorg (3), Tröster (3), Kölsch (5), Bihler (4), Weigel.

Oberliga

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Tim Rezun
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