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team2018 04Es kommt wahrlich selten vor, dass sich Christian Feldmann, der Coach des ASV Hamm-Westfalen II, beim Blick auf die Ergebnisse eines abgeschlossenen Oberliga-Spieltages verwundert die Augen reibt. Doch eben das passierte am letzten Wochenende. Während die bislang mit den Westfalen noch punktgleiche TSG Bielefeld bei der Zweitliga-Reserve des TuS Ferndorf überraschend Federn ließ, grüßt sein Team nach dem klaren Auswärtssieg in Hemer nun als alleiniger Verfolger des Spitzenreiters aus Nordhemmern vom zweiten Liga-Platz. Frust in Bielefeld- Hochstimmung bei den Westfalen: Ideale Bedingungen aus Hammer Sicht für den weiteren Rundenverlauf mit der für den ASV anstehenden Heimpartie am Samstag (19:30 Uhr) gegen die Reservisten des TuS Ferndorf. Niklas Kölsch und seine Mitspieler müssen also gegen den Überraschungssieger über Bielefeld ran und auf diesen Vergleich freuen sich die Gastgeber natürlich sehr.

Doch womit muss der ASV am Samstag rechnen? Eine Truppe, die zurecht als Liga-Wundertüte bezeichnet werden kann. Nach schwankenden Leistungen, wie in der Vorwochenpartie bei der 22:28 Niederlage in Jöllenbeck, rauft sich das Team nur sieben Tage später zusammen und schickt den selbsternannten Spitzenclub und Liga-Zweiten AH Bielefeld mit einer 24:27 Pleite auf die Heimreise. Doch insgesamt zeigt die Formkurve der Truppe von Michael Feldmann, dem Bruder des Hammer Trainers Christian, klar nach oben. TuS-Akteure wie Kai Ronge, Leon Sorg und Erik Irle –alle drei erzielten gegen Bielefeld 16 Treffer- sind beständige Shooter des Teams. Doch insgesamt gibt es keine Stars in der Mannschaft, die Zweitliga-Reserve spielt als Einheit kompakt und geschlossen stark. Das sieht auch Christian Feldmann so: „Zu den Stärken unserer Gäste zählt vor allem eine stabile Abwehr. Schlussmann Tim Hottgenroth agierte beim letzten Sieg über Bielefeld absolut stark, die Truppe steht defensiv hinten sicher, kann aber auch jeden Gegner mit einer offensiven Abwehr-Variante in Verlegenheit bringen. Da müssen wir richtig geduldig bleiben“, erklärt der Hammer Trainer. Doch der ASV-Coach sorgt sich weniger um die Stärken des Gegners, sondern vielmehr über eigene, personelle Probleme. Neben David Spiekermann und Kreisläufer Melf Krause bangt Feldmann auch um den gesundheitlich angeschlagenen Julian Krieg. „Da kommt schon sehr viel zusammen“, fasst Feldmann seine personelle Situation zusammen.

Die passende Abwehrinitiative sieht der Hammer Coach dennoch als den Schlüssel zum Erfolg über Ferndorf an. „Wir müssen das Spiel hinten dominieren und dann geduldig um jedes Tor kämpfen. Wenn uns das gelingt, können wir unseren zweiten Ligaplatz auch erfolgreich verteidigen“, erklärt Christian Feldmann. Ach ja: Eine gekühlte Flasche Hefeweizen, die der Hammer Coach nach dem 33:21 Hinspielerfolg von seinem Bruder als Siegprämie erhalten hatte, bringt der ASV-Trainer nun am Samstag nicht mit in die Freiherr-vom-Stein Halle. „Ich wünsche ihm eine gute Anreise mit der Mannschaft, mehr nicht“, geht der Hammer-Coach offensichtlich davon aus, dass sowohl die Punkte beim ASV verbleiben und dass er auch kein Kaltgetränk in der TuS-Kabine servieren muss.

Oberliga

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Christian Feldmann
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Tim Rezun
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