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max zyskaEs war ein Spiel aus der Handball-Feinkost-Abteilung und mehr als 600 Zuschauer in der Freiherr-vom-Stein Halle feierten auf den Rängen lautstark mit. Der Hammer 29:28 (13:13) Heimsieg im Oberliga-Spitzenduell gegen die bis dato noch verlustpunktfreien Sportfreunde aus Loxten versprühte Begeisterung pur. Bei den Hausherren, die den neunten Saisonsieg in Folge feierten und die Siegesserie eines hartnäckigen Verfolgers beendeten, doch auch bei den Gästen aus Versmold, die nie aufsteckten und bis in die Schlussminuten hinein am Ball blieben. Die wenigen Haare in der Suppe fanden lediglich die beiden Trainer der Teams, Christian Feldmann (ASV) und Dirk Schmidtmeier (FS). „Wir haben einfach zu viele freie Chancen liegen gelassen. Auch drei Strafwürfe.

Wir hatten Vorteile im Spiel, doch in Treffer umsetzen konnten wir diese nicht. Der Sieg mit nur einem Tor Differenz erscheint mir einfach zu eng“, legte Feldmann nach dem Spielende los. Doch der ASV-Coach verteilte auch Blumen. An Michel Sorg, seinem unermüdlich kämpfenden und mit sehr viel Übersicht agierenden Spielmacher, an David Spiekermann, der richtig schwierige und immens wichtige Treffer erzielte und an seinen Schlussmann Jan Wesemann, der vor allem in der zweite Hälfte zur Höchstform auflief. Auch den Sportfreunde-Coach Dirk Schmidtmeier ärgerten einige Dinge im Spiel, obwohl er mit dem kämpferischen Auftritt seiner Truppe sehr zufrieden war. „Hamm hatte individuelle Vorteile. Wir haben in der Abwehr viel probiert, doch der ASV fand eigentlich immer eine passende Antwort. Doch insgesamt haben uns viele kleine Fehler aus dem Rennen geworfen. Wir konnten zweimal das leere Tor nicht treffen und in der heiß umkämpften Schlussphase wurde ich dann auch noch vom Technischen Delegierten gerügt. Das waren wichtige 30 Sekunden, die uns letztendlich gefehlt haben“, analysierte Schmidtmeier die Gründe der denkbar knappen Niederlage.

Das äußerst intensiv geführte aber keineswegs überharte Treffen begann für den Loxtener Coach allerdings mit einem Schock: „Ich dachte die schießen uns mit 10 oder mehr Toren aus der Halle“, fasste Schmidtmeier seine Gedanken nach einer Hammer 2:0 Führung und nach vier torlosen Minuten seiner Mannschaft zusammen. Doch dieser Eindruck täuschte, denn nicht der ASV, sondern vielmehr Loxten wirkte in den nachfolgenden Minuten mit einer enormen Dynamik gefasster und auch selbstsicherer. Lediglich über den Kreis durch den starken Max Zyska setzten die Gastgeber nach. Und dennoch: Die Gäste zogen mit 10:8 (20.) nach vorn. Aber das Spiel blieb weiter eng. Weil der ASV durch Spiekermann, Krieg und Krause nachlegte und nach dem Seitenwechsel (13:13) immer besser in Fahrt kam. Und ganz langsam, aber sicher kämpften sich die Hausherren nach vorn. Die Deckung mit Wesemann im Kasten stand und vorne drückten Spiekermann, Sorg und Rubino auf das Tempo. Mit 22:18 (44.) und 28:24 (54.) steuerte der ASV gar einem klaren Heimsieg entgegen. Doch für die Gastgeber wurde es noch einmal eng. Weil lediglich Pretzewofsky in den verbleibenden sechs Minuten einen Treffer beisteuerte- Loxten indes noch vier Tore bis zum 29:28 Endstand erzielte.

ASV: Krömer, Wesemann- Pretzewofsky (4/2), Zyska (6), Krieg (7/3), Sorg (2), , Runkel, Krause (1), Gudat, Rubino (3), Kölsch, Biehler, Spiekermann (6).

Oberliga

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