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christian feldmannEs gibt die die TSG AH Bielefeld und Loxten, zwei absolute Top-Teams der Handball-Oberliga. Die kleben dem Spitzenreiter aus Hamm schon seit dem Rundenstart an den Fersen. Und es gibt den TuS Möllbergen, aktuell nur im Mittelfeld der Tabelle platziert. Doch um die Ostwestfalen würde jeder Liga-Kontrahent liebend gerne einen großen Bogen machen. Was natürlich nicht geht und so muss auch der Hammer Klassenprimus am Samstag (19 Uhr), im letzten Auswärtsspiel des Jahres, beim „Spielverderber der Liga“ ran. Warum Spielverderber? Eine Antwort darauf gibt Patrick Krömer, der Torhüter des ASV: „Daheim ist der TuS immer für eine Überraschung gut. Egal, wer als Gegner auf der Platte steht.

Die Truppe ist eine echte Kampftmaschine. Die Jungs rackern in ihrer kleinen Sporthalle absolut bissig, buchstäblich bis zum Ende. Wenn wir da nur eine oder zwei Minuten nachlassen, dann können wir das Ding abhaken“, erinnert der Hammer Schlussmann auch an die letztjährige 25:26 Niederlage bei den Ostwestfalen, die den ASV richtig empfindlich traf. Aus der eigenen Heimstärke machen die Ostwestfalen auch keinen Hehl, wenngleich sich die Porta-Truppe ab und an auch in auswärtigen Hallen richtig wohl fühlt. So jüngst auch beim HC TuRa Bergkamen. Gegen die Rycharski-Sieben lieferte sich der TuS einen harten Kampf. Sogar einen 10:14 Rückstand drehte der Liga-Sechste zum 32:27 Auswärtssieg um. Zweifellos müssen sich die Hammer am Samstag auf einen Gegner einstellen, der sich auf das Treffen mit dem Spitzenreiter richtig freut und der dem ASV –so wie in der zurückliegenden Saison- liebend gerne ein Bein stellen würde. Wenngleich Christian Feldmann, der Westfalen-Coach, mit dem jüngsten Heimsieg seiner Truppe gegen Loxten recht zufrieden war, so bemängelte er nach dem Spiel doch treffend einige Missgeschicke.

Die in Möllbergen nicht noch einmal passieren dürfen: „Wir haben unendlich viele Chancen liegen gelassen. Den knappen Endstand empfinde ich daher auch als viel zu eng“, resümierte der ASV-Trainer. Fehler auf die der TuS am Samstag nur wartet, denn ähnliche Schwächen nutzten die Ostwestfalen schon zum letzten Auswärtssieg in Bergkamen clever aus. Für den ASV geht es im letzten Jahres-Auswärtsmatch also vorrangig darum, die passende Linie gegen einen absolut heißen Kontrahenten zu finden. So muss vor allem die Hammer Deckung gegen die zweikampfstarken Ostwestfalen sicher stehen, mit Tempo nach vorn muss es dem ASV gelingen, die bekannt hart eingreifende TuS-Deckung in Bewegung zu halten. Und natürlich muss die Trefferquote diesmal stimmen. Bei den Hammern ist allerdings der Einsatz von Jan Pretzewofsky fraglich. „Zeitgleich spielt unsere Bundesliga-Mannschaft daheim gegen Dormagen- ich muss noch abklären, ob wir Jan mit nach Möllbergen nehmen können“, hofft Christian Feldmann natürlich auf das Mitwirken seines Shooters, der auch in der Abwehr eine wichtig Rolle spielt.

3. Liga

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Christof Reichenberger
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