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jannis bihlerZu einem lockeren Aufgalopp entwickelte sich das Oberliga-Heimtreffen des ASV Hamm-Westfalen gegen den HC TuRa Bergkamen für die Gastgeber nicht unbedingt. Doch richtig schwer fiel dem Tabellenführer die Lösung der ersten Rückrunden-Aufgabe dann auch wieder nicht. Zumindest spiegelt das klare Endergebnis, ein 34:19 (15:15) Erfolg für die Heim-Mannschaft, den Leistungsunterschied der beiden Kontrahenten weitestgehend wieder. Wenngleich TuRa-Coach Thomas „Tommek“ Rycharsky die letztendliche 15-Treffer-Differenz zumindest etwas auf seine Kappe nahm: „Die heutige Partie gegen den Spitzenreiter stand für uns absolut nicht im Fokus. Wir wollten das Derby vielmehr zur Einstimmung auf die für uns wichtigen Folgetreffen gegen die Reserve aus Ferndorf und Bielefeld-Jöllenbeck nutzen.

Heute habe ich deshalb viel probiert, wie das konsequente Überzahlspiel mit sieben Akteuren im Angriff“, akzeptierte Rycharsky daher auch gleich sechs Treffer in sein unbewachtes Tor. Doch der TuRa-Trainer äußerte auch Kritik an seinem Team: „Uns sind viele Fehler im Rückraum passiert, Hamm war allerdings auch richtig fix auf den Beinen“, gestand der ehemalige ASV-Bundesliga-Profi und Publikumsliebling ein. Einen ruhigen Arbeitstag auf der Bank erlebte indes Gastgeber-Coach Christian Feldmann. Der konnte im Match sogar seine beiden angeschlagenen Akteure David Spiekermann und Phil Schrage schonen und wechselte zudem reichlich durch. Zu einem Start-Ziel-Sieg entwickelte sich das Treffen für den ASV allerdings nicht. Denn ähnlich wie am zurückliegenden Mittwoch gegen Soest brauchten die Gastgeber eine gewisse Anlaufphase, um in den Rhythmus zu kommen. Gleich zwei verworfene Hammer Strafwürfe und drei verspielte Bälle ließen die Herzen der Gäste höher schlagen. Selbst als der ASV durch den starken Alex Rubino, doch auch durch Michel Sorg das Tempo anzog und mit 7:4 (19.) und 12:7 (26.) nach vorne marschierte, steckte TuRa nicht zurück. Bis zur Pause (15:10) lagen die Gäste noch durchaus in Reichweite zum ASV. Doch der suchte im zweiten Durchgang die schnelle Entscheidung, steigerte den Druck und spielte jetzt förmlich mit dem Kontrahenten, der es in dieser Phase immer wieder mit dem siebten Feldspieler versuchte. Sechs ASV-Treffer in das leere TuRa-Tor waren die Folge, doch selbst nach dem 20:11 Vorsprung schraubten die Hausherren nicht zurück. Sie spielten weiter schnell, mit guten Aktionen über Kreis und von den Außenpositionen, zudem drückten Julian Krieg, Jan Pretzewofsky und später auch Jannis Bihler erfolgreich aus dem Rückraum auf das Tor des Gegners. TuRa verlor den ASV indes aus den Augen- mit 24:14 (46.) und 31:17 (55.) stellten Lars Gudat und Co. schon frühzeitig alle Weichen auf Erfolg.
ASV: Wesemann, Krömer- Pretzewofsky (6/1), Krieg (12/9), Sorg, Runkel (2), Krause (1), Gudat (2), Rubino (6), Kölsch (1), Zyska (1), Spiekermann, Bihler (3), Schrage.

3. Liga

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