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Fabio Runkel

Der ASV Hamm-Westfalen stellt auch weiterhin alle Weichen für den Klassenaufstieg in die 3. Handball-Bundesliga. Die Oberliga-Sieben von Coach Christian Feldmann besiegte am fünften Rückrundenspieltag den VfL Mennighüffen mit 30:29 (15:13) und hält die Liga-Konkurrent aus Loxten und Bielefeld damit sicher auf Distanz. Dem ersten Spitzentreffen am kommenden Samstag gegen den Klassement-Dritten aus Bielefeld können Julian Krieg und seine Mitspieler also mit breiter Brust entgegensehen. Wenngleich der jüngste Sieg in Mennighüffen nicht unbedingt brillant erspielt wurde, sondern vielmehr ein Arbeitserfolg war. „Wir freuen uns auf den Gipfelkampf mit Bielefeld“, lautete dennoch die klare Hammer Botschaft nach dem nunmehr schon 17. Saisonerfolg in Mennighüffen.

Christian Feldmann hatte Ausstrahlung von seiner Mannschaft gefordert, doch die tat sich gegen den ehrgeizigen VfL lange Zeit richtig schwer. Zwar standen die Gäste in der Abwehr absolut sicher, doch vorne schlichen sich immer wieder Fehler ein, die den ASV-Spielfluss bremsten. Fast gänzlich agierte der ASV über die linke Rückraumseite, doch insgesamt kämpfte der Tabellenführer auch viel zu überhastet, so dass Mennighüffen oftmals überraschend in Ballbesitz kam. Lange 15 Spielminuten liefen die Westfalen auch einer knappen VfL-Führung nach, erst dann drehten zwei Treffer von Zyska und Pretzewofsky das Spiel zum Hammer 8:7-Vorsprung um. Doch das Match blieb hart umkämpft, obwohl sich der ASV zum Ende der Hälfte steigerte und mit einem 15:13-Vorsprung in die Pause ging. Kann der VfL das hohe Hammer Spieltempo im zweiten Durchgang mithalten? Mit einer Mischung aus aggressiver Abwehrarbeit und mutigem Angriffsschwung setzten die bekannt heimstarken Ostwestfalen den Spitzenreiter tatsächlich weitere 30 Minuten lang unter Druck. Dabei kämpfte sich der VfL gleich zweimal nach einer Hammer Drei-Tore-Führung wieder bis auf ein Tor heran. Nach vorn führten den ASV dann wieder Julian Krieg, Jan Pretzewofsky und David Spiekermann, die nach dem Seitenwechsel 9 Treffer bis zur 28:24 (53.) Führung beisteuerten. Erst dieser Vier-Tore-Rückstand knickte die Moral der Hausherren, doch eine Auszeit lenkte den VfL zurück in die Spur. Denn der Liga-Zehnte zeigte eine beeindruckende Kampfmoral und kam in der Schlussminute tatsächlich noch einmal bis auf 29:30 heran. So löste sich die Hammer Anspannung erst beim Schlusspfiff, als der knappe Auswärtssieg für die Westfalen feststand. „Das war wirklich kein gutes Spiel von uns. Doch irgendwie hatte ich auch nie ernsthaft Sorge, dass wir in Mennighüffen verlieren. Am Ende wurde es zwar noch einmal eng, in dieser Phase haben wir auch ein- oder zwei falsche Entscheidung getroffen, doch unser Drei-Tore-Vorsprung in der 57. Spielminute reichte zum Sieg einfach aus“, erklärte Christian Feldmann nach dem wichtigen 30:29 Auswärtserfolg.

ASV: Wesemann, Krömer- Krause (1), Krieg (6), Sorg (2), Rubino (4), Bihler (1), Zyska (4), Pretzewofsky (7), Spiekermann (5), Runkel, Gudat, Kölsch, Schrage.

Oberliga

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