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max zyskaEine Top-Leistung war es zweifellos nicht, die den ASV Hamm-Westfalen II im jüngsten Oberliga-Auswärtsspiel beim VfL Mennighüffen zum denkbar knappen 30:29 Sieg führte. Doch ein Signal an die Verfolgerkonkurrenz aus Loxten und Bielefeld war der 17. Hammer Saisonerfolg allemal. Und zugleich eine Bestätigung für die Mannschaft, dass sie in dieser Spielzeit alles erreichen kann. Doch der ASV freut sich aktuell nicht nur über die Resultate in einer bisher beeindruckenden Meisterschaft, auch dem ersten Rückrunden-Gipfeltreffen gegen die TSG AH Bielefeld sehen die Mannen von Coach Christian Feldmann am Samstag (19:30 Uhr/Stein-Halle) absolut gierig entgegen.

Wenngleich dem Hammer Trainer natürlich klar ist, dass der Meisterschaftsausgang am kommenden Spieltag nicht entschieden wird. „Wir legen allerdings schon seit Wochen vor. Unstrittig ist auch, dass nicht wir, sondern unsere Gäste unter absolutem Erfolgszwang stehen. Bielefeld muss gewinnen, sonst ist die Truppe raus und kann alle Titelhoffnungen begraben“, spielt der Hammer Trainer auf den aktuellen Vier-Punkte-Vorsprung seiner Mannschaft zu den Ostwestfalen an. Hinzu kommt der Heimvorteil des ASV. Den wollen die Hammer in die Waagschale werfen, denn schließlich büßten die Westfalen in den eigenen vier Wänden bisher nicht einen einzigen Zähler ein.

Nach der überraschenden Hammer 30:31 Niederlage vor knapp fünf Wochen in Gladbeck, hatte Bielefeld zweifellos auf weitere Ausrutscher des Tabellenführers gehofft. Doch die passierten nicht, so dass die TSG nun selbst aktiv werden muss, damit noch einmal Bewegung in die Oberliga-Rangliste kommt. Doch die personell jüngst etwas gebeutelten Ostwestfalen bangen vor dem für sie richtungsweisenden Match in Hamm um ihren Regisseur Jan Hübner. TSG-Coach Leif Anton ließ seinen Spielmacher schon am letzten Wochenende gegen Bergkamen pausieren: „Jan hat sich einen Muskelfaserriss zugezogen, daher haben wir ihn rausgelassen“. Ob der torgefährliche Aufbauspieler am Samstag nun wieder spielen kann, konnte Anton selbst unter der Woche noch nicht sagen: „Ich bin nicht der Arzt. Aber wir haben ihn gegen Bergkamen geschont, damit eine Restchance besteht". Dennoch: Der Liga-Zweite, in dessen Reihen auch der ehemalige ASV-Shooter Marius Schrage erfolgreich mitwirkt, hat einen breit aufgestellten Kader und junge Nachwuchskräfte in der Hinterhand. Von den Youngstern im Verein ist Leif Anton sogar begeistert: „Ich freue mich, wenn junge Spieler wie Jannis Heidemann unbeeindruckt drauf los spielen", erklärte der Bielefelder Übungsleiter nach dem jüngsten 30:22 Erfolg gegen Bergkamen.

Angesprochen auf den 30:25 Hinspielsieg in Bielefeld kommt Christian Feldmann noch heute ins Schwärmen. „Wir haben gegen Bielefeld eines unserer besten Saisonspiele gezeigt. Das war schon beinahe am Maximum wie die Jungs da aufgetreten sind. Unser Tempo stimmte, wir hatten nur wenige Fehler, es passte halt alles zusammen„ erklärte Feldmann, der sich natürlich auch am Samstag ein ähnliches Engagement seiner Truppe wünscht. „Wir spielen immerhin gegen die bislang erfolgreichste Abwehr der Liga. Wie im Hinspiel müssen wir daher an unsere Leistungsgrenzen gehen“, fordert der ASV-Coach, der das Treffen mit einer kompletten Truppe in Angriff nehmen kann.

Oberliga

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Christof Reichenberger
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