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Lars GudatAbsolute Handball-Schwerstarbeit musste der ASV Hamm-Westfalen im Heimspiel gegen die SG Menden Sauerland Wölfe leisten, dann erst stand für die Truppe von Coach Dirk Schmidtmeier ein 38:34 (19:20) Heimerfolg über den sauerländischen Kontrahenten fest. „So etwas brauche ich nicht an jedem Spieltag“, brachte ein erleichterter Hammer Trainer seine Empfindungen auf den Punkt, denn mit einem derart schweren Arbeitstag hatte er wahrlich nicht gerechnet. Zumal Schmidtmeier mit Torhüter Jan Wesemann, Alex Rubino und David Spiekermann gleich drei Zweitliga-Kräfte im Kader hatte. Doch die waren auch dringend notwendig, denn neben den beiden langzeitverletzten Akteuren Matthias Zimny und Dominik Wolak mussten auch Torhüter Patrick Krömer und Magnus Aust verletzungsbedingt passen.


Das Match prägten zunächst die Abwehrreihen beider Teams. Denn die standen buchstäblich auf wackligen Füßen. „Hinten bekamen wir einfach nicht den notwendigen Zugriff“, raufte sich auch Dirk Schmidtmeier nach meist schnellen Gegentreffern aus dem SG-Rückraum oder vom Kreis die Haare. Doch der ASV blieb meist über Lars Gudat und dem schnellen Alex Rubino am Ball, drehte einen anfänglichen 5:7 Rückstand (8.) sogar zur 11:8 Führung (15.) um. Doch insgesamt reichten die Hammer Abwehrbemühungen nicht aus- Menden zog bis zum Seitenwechsel wieder mit 20:19 nach vorn. Erst in der zweiten Spielhälfte stabilisierte sich das Deckungsspiel der Gastgeber, obwohl die Wölfe nach wie vor auf das Tempo drückten, geschickt über den Kreis spielten und vorne zunehmend in die Zweikämpfe gingen. Doch als zunächst der Hammer Schlussmann Tim Faber drei SG-Chancen vereitelte und wenig später auch der wieder eingewechselte Jan Wesemann eine Reihe freier Gäste-Möglichkeiten entschärfte, bekamen die Hausherren Oberwasser. Auch durch den starken Moritz Eigenbroth im Sturm, der sich energisch durchsetzte und in dieser Schlüsselphase vier Treffer zur 29:27 Führung (46.) erzielte.

„Mit einer Handverletzung musste ich Lars Gudat in der Schlussviertelstunde aus dem Spiel nehmen“, zogen für Dirk Schmidtmeier erneut dunkle Wolken auf, doch selbst als der Coach gleich mehrfach auswechselte, bekam das Hammer Spiel keinen Bruch. Im Gegenteil: Mit Niklas Kölsch, Jannis Bihler, Florian Schösse und Tobias Filthaut blieben die Hammer nicht nur in der Spur, sie dominierten die Wölfe jetzt zunehmend und zogen mit 36:33 auch erstmals wieder mit drei Treffern nach vorn. Die Mendener Antwort spielte dem ASV dann sogar in die Karten. Einen Wurf in die Wolken schickte Maurice Meurer und auch eine weitere Großchance des bis dahin sicheren SG-Kreisläufers Rafael Dudczak wurde zur sicheren Beute des Hammer Keepers Wesemann. Drei nachfolgende ASV-Treffer in Serie (durch Bihler, Filthaut und Schösse) besiegelten dann schon vorzeitig den Hammer 38:34- Heimsieg und erlösten letztendlich auch Dirk Schmidtmeier nach einem wahrlich schweren Arbeitstag.
ASV: Wesemann, Faber- Rubino (8), Gudat (8), Schösse (3), Filthaut (3), Bihler (1), Kölsch (2), Eigenbroth (4), Zyska (5), Krause (2), Spiekermann (1), Runkel (1), Möllenhoff

3. Liga

Trainingszeiten

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Di.  18:30-20:00 Uhr - WP
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Ansprechpartner

Dirk Schmidtmeier

 
Christof Reichenberger
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