justin blackZwei Punkte mehr auf dem Konto haben die Handballer des ASV Hamm-Westfalen III seit dem jüngsten Heimsieg über Neuenkirchen, doch der Überlebenskampf in der Landesliga geht für die Truppe von Coach Kevin Andrä auch an den kommenden Spieltagen unvermindert weiter. „Es war natürlich schön zu sehen, dass wir unseren zweiten Saisonerfolg mit eigenen Kräften unter Dach und Fach bringen konnten. Doch immer schaffen wir das nicht, da brauchen wir schon eine personelle Unterstützung aus dem Oberliga-Kader“, erklärt der Hammer Trainer. Doch darauf kann der ASV-Coach im anstehenden Auswärtstreffen (Sonntag um 17 Uhr) beim TV Kattenvenne nicht hoffen. „Unsere Oberliga-Jungs spielen zeitgleich in Rödinghausen, allenfalls aus der Kreisliga-Reserve können wir unser Team beim Aufsteiger ergänzen“, erklärt Andrä.

Bei den Gastgebern der ASV-Sieben ist aktuell noch etwas „dicke Luft“. Denn die jüngste 34:25 Auswärtspleite beim Handballnachbarn aus Ladbergen passte dem TVK-Coach Florin Schulte ganz und gar nicht in den Kram. Der Trainer hatte von seiner Truppe ein Spiel voller Emotionen und mit sehr viel Motivation erwartet und keine Niederlage mit neun Treffern Differenz. „Diese derbe Auswärtsschlappe macht unsere Aufgabe in Kattenvenne nicht unbedingt leichter. Im Gegenteil. Nun müssen wir mit einem bissigen Gegner rechnen, der daheim wieder Punkte bei den Fans und für die Tabelle sammeln will“, erklärt Kevin Andrä, der die vor allem kämpferischen Fähigkeiten des Gegners lobt. „Die Abwehr spielt robust und auch vorne geht die Truppe gerne in Zweikämpfe“, nennt der Coach zwei Stärken des Liga-Zehnten. Was heißt das für den ASV? „Unsere Abwehr wird zweifellos im Brennpunkt stehen. Der TVK spielt nicht unbedingt schnell, dafür aber mit sehr viel Druck. Diesen müssen wir entschärfen und dann selbst mit Tempo nach vorne gehen“, fordert der Hammer Trainer, der auch am Sonntag kein komplettes Team beisammen hat.