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christof reichenbergerDie Berliner Mauer stand noch felsenfest, Roland Kaiser schmetterte sein „es geht schon wieder los“ aus allen Musikboxen der Republik und Sabine Zech war First Lady der Stadt Hamm: Zu dieser Zeit, genau im Frühsommer 1989, löste ein junges Team eine Handball-Begeisterung in der heimischen Lippestadt aus, wie es sie zuvor noch nie gegeben hatte. Die B-Junioren des ASV Hamm kehrten am 4. Juni 89 von Berlin als Deutscher Handball Meister heim.

„Da wurden wir bei der Ankunft in Werries vom ganzen Stadtbezirk begrüßt. Die Polizei hatte die Braamer Straße abgesperrt, der Spielmannzug war vollständig angetreten und selbst die Feuerwehr sowie gefühlte 1000 Freunde, Fans und Handballinteressenten standen zum Empfang parat“, erinnert sich Christof Reichenberger, der damalige Mannschaftskapitän, noch heute an die bewegenden Momente. Der Titelgewinn der B-Junioren liegt nunmehr schon 25 Jahre zurück, doch das Team will mit einem Treffen diese schöne Zeit noch einmal aufleben lassen. „Wir kommen am 29. November noch einmal zusammen und werden um 15 Uhr in der Freiherr-vom-Stein Halle ein Freundschaftsspiel gegen eine Auswahl des ASV Hamm bestreiten. Diese Mannschaft stellt sich aus Spielern zusammen, die damals zum Kader der ersten- oder zweiten Mannschaft zählten, ergänzt durch Akteure, die uns auf dem damaligen Weg begleitet haben. Das wird eine richtig runde Sache“, verspricht Christof Reichenberger, der das Erinnerungstreffen maßgeblich geplant hat. Bereits vor dem Spiel treffen sich die „ASV Helden von 89“ im Vereinsraum an der Stein-Halle.

Nach dem Freundschaftsspiel geht es geschlossen zur Bundesliga-Partie des ASV in die benachbarte Westpress Arena. Den Abend werden Dirk Schmidtmeier und Co. dann im VIP-Raum der Sportstätte ausklingen lassen. „Unser damaliger Trainer Peter „Charly“ Heitkämper wird natürlich auch kommen“, freut sich Christof Reichenberger auf das Wiedersehen mit seinen ehemaligen Weggefährten. Wer den langen Qualifikationsweg der Meistermannschaft bis zum Endrundensieg über den TSV Rudow-Berlin noch einmal genau verfolgen will, sollte die Seite im Netz  www.asvhelden89.de einmal aufrufen. Dort hat die Mannschaft Fotos, Berichte und Videos zusammengestellt.