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Aufwärmen wE2An diesem Sonntag bestritten die Mädchen der wE2 ihr letztes Heimspiel der Saison in der "vom-Stein"-Halle. Und während draußen Orkantief "Sabine" immer stärker wurde, wollte auch der verantwortliche Betreuer Konstantin Mosqua mit der ASV- Sieben gegen den Soester TV ordentlich loslegen. Konni und Ronja saßen bei dieser Partie in Abwesenheit von Trainerin Kliewe, welche zeitgleich bei der wE1 im Einsatz war, bei unseren Mädchen auf der Bank. Beide sahen dann einen stürmischen Spielbeginn mit viel Einsatz und verbissenen Zweikämpfen. Aber, und dann soll es auch genug sein mit den Wetter-Wortspielen, obwohl es in der Halle eigentlich windstill war, schienen bei unserer Mannschaft die guten Ansätze und Entwicklungen der letzten Spiele wie weggeblasen.

Ein Spielaufbau fand im Prinzip nicht statt, die ständige "Rudelbildung" führte zu sinnfreien Doppelpässen oder kurzen Dribblings in einem Aktionsradius von 3 Metern, bevor die Ballführende in der Umklammerung der Gegenspielerin auf den Pfiff des Schiedsrichters wartete. Dieser ertönte dann auch so häufig, dass ein Spielfluss über 40 Minuten überhaupt nicht zustande kam. Was da auf dem Spielfeld passierte, hatte über weite Strecken mehr mit American Football als mit Handball zu tun: Raumgewinn Meter für Meter, ständige Spielunterbrechungen und Torwürfe, die eigentlich Pässe waren. Dazu kamen viele technische Fehler und Unsicherheiten am Ball. Verwundert und hilflos mussten Zuschauer und Betreuerbank erleben, wie die ASV-Sieben sich anscheinend mit einem Heimspiel aus der Saison verabschieden wollte, welches keine Entwicklung zum Saisonanfang erkennen ließ. Denn obwohl besonders Konni immer wieder intervenierte, auswechselte, lobte, anfeuerte oder in den Auszeiten deutliche Worte fand, musste man schon sehr genau hinschauen, um zu erkennen, wofür die Mannschaft in den vergangenen Spielen so gelobt worden war. Statt besser wurde das Spiel aber nur verbissener und die Schlusssirene beim Endstand von 3:5 gegen schlagbare Soesterinnen war dann auch eher eine Erlösung. Über die gesamte Spielzeit 2019/2020 gesehen hatte die ASV-wE2 einen solchen Saisonabschluss vor heimischer Kulisse sicher nicht verdient, aber sie waren auch die einzigen, die daran hätten etwas ändern können. Es bleiben aber auch noch zwei Auswärtsspiele um zu zeigen, dass es anders geht.