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Vorstellung des Jugendkonzeptes bei der SG: Das Bild zeigt (von links) Friedhelm Degen (Leiter SG Handball Hamm), Niels Pfannenschmidt (Trainer ASV), Marion Morgen (Jugendausschuss – Mädchenwartin), Christof Reichenberger (Vorstand Jugendförderverein), Fabian Huesmann (Jugendkoordinator), Johannes Klusemann (Jugendausschuss – Jungenwart), Frank Scharschmidt (Manager SG), Michael Heinlein (Stellvertretender Leiter SG) und Gunnar Wild (Jugendwart).Etwa zwei Jahre nach Gründung der Spielgemeinschaft Handball Hamm haben die Verantwortlichen ein neues Jugendkonzept vorgestellt, in dem viele Anregungen der Eltern aus den zurückliegenden Monaten aufgegriffen wurden. „Wir haben zugehört“, meinte Manager Frank Scharschmidt, der den rund 100 interessierten Eltern im VIP-Raum der Westpress- Arena viele neue Ideen und Maßnahmen präsentierte, mit denen die SG verschiedene Ziele erreichen will. So wurde ein Jugendausschuss eingerichtet, der unter anderem direkt mit den Eltern in Kontakt stehen soll.

Als vorrangiges Ziel der Jugendabteilung, zu der aktuell rund 300 Aktive zählen, benannte Scharschmidt die „sportliche und persönliche Förderung von Kindern und Jugendlichen“. Dabei ginge es nicht nur um Leistungs- oder Breitensport, sondern auch um eine hohe soziale Verantwortung, stellte der Manager klar: „Wir wollen kein Kind zurücklassen.“ Besonders hob er die immer höhere Qualifikation der mehr als 35 Trainer und Betreuer hervor, die zu einer besseren Ausbildung der Aktiven in den derzeit 17 Jugendmannschaften führe. So werden zur kommenden Saison einige Profispieler des ASV Hamm-Westfalen Traineraufgaben übernehmen. Zudem haben viele bereits aktive Übungsleiter die jeweils nächsthöhere Lizenz bereits in Angriff genommen. Bundesligacoach Niels Pfannenschmidt ist darüber hinaus ohnehin schon aktiv in die Abläufe und Ausrichtung eingebunden. Er wird künftig noch stärker bei der Entwicklung eines einheitlichen Trainingskonzeptes auch im Jugendbereich mitwirken. Eine besondere Rolle kommt hierbei Bundesligaspieler Fabian Huesmann zu, der als neuer hauptamtlicher Jugendkoordinator vorgestellt wurde. Er soll unter anderem das Trainingskonzept im Blick behalten, interne Schulungen organisieren sowie ein einheitliches Spielkonzept erarbeiten. Zudem wird er Ansprechpartner für Trainingszeiten und Schnittstelle zum Seniorenbereich sein.

Um den höheren Finanzierungsbedarf auszugleichen, strebt Scharschmidt zusammen mit Christof Reichenberger, dem neuen Vorstand des Jugendfördervereins, eine Anpassung der Beiträge an, die noch vor dem Sommer im Rahmen einer Hauptversammlung beschlossen werden soll. Zudem geht der Jugendförderverein, der Mannschaften bei Ausstattung und die Organisation von Veranstaltungen wie Turnieren, Ausflügen oder Trainingslagern finanziell unterstützt, aktiv auf Mitgliedersuche. Dass dieser Umstand zu keinen Fragen aus dem Kreis der Zuhörer führte, verblüffte selbst Frank Scharschmidt: „Das ist unerwartet, aber es zeigt uns, dass wir gut vorgearbeitet haben. Wir wollten ein Konzept präsentieren und auch die personellen Lösungen benennen. Das ist gelungen.“