hbh-kliewe 02Ihren Start in die Saison hatten sich die Verbandsliga- Spielerinnen der SG Handball Hamm anders vorgestellt. Mit 20:29 kassierten sie beim TV Arnsberg eine empfindliche Abreibung. „Die Arnsbergerinnen haben uns ihr Spiel aufgezwungen und uns klassisch ausgekontert. Da müssen wir gegensteuern“, sagt Trainerin Janet Kliewe vor der Heimpremiere gegen den ETSV Witten am Sonntag (16 Uhr/Friedensschule). Auch die Wittenerinnen haben ihre erste Partie verloren (26:28 gegen TVG Kaiserau), doch zu einer leichten Beute macht sie das nicht – im Gegenteil.

Erstens wollen auch sie den Fehlstart vermeiden, und zweitens pflegen sie ein ähnlich rasantes Spiel wie Arnsberg. „Wir dürfen diesmal nicht ins offene Messer laufen“, warnt Kliewe. „Wir müssen weg von der Hektik und unsere Stärken finden.“ Im Training gab es einiges aufzuarbeiten. Den Torwurf etwa oder das in Arnsberg ungenügende Rückzugsverhalten bei Ballverlusten, von denen es durch zahlreiche technische Fehler im Angriff viele gab. „Unser Fokus liegt absolut auf dem Zusammenspiel. Ich habe vor dem ersten Partie gesagt, dass wir noch Zeit brauchen. Die Leute müssen sich besser kennen lernen“, so Kliewe, der die Höhe der Niederlage gar nicht gefiel: „Wir sind mit anderen Erwartungen nach Arnsberg gefahren. Bei neun Toren Unterschied ist man geneigt zu sagen: Wir haben das Kämpferherz vermissen lassen.“ Der SG-Kader ist komplett. Fragezeichen stehen indes noch hinter den kränkelnden Gina Miegel und Daniela Schlüter.