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ASV-Hamm Westfalen

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Emotionaler Abend

Genau 2.150 Handballfans sorgten am Samstagabend für eine würdige Kulisse in der WESTPRESS arena beim letzten Heimspiel des ASV Hamm-Westfalen in der Saison 2018/2019 und beim Abschied von Lars Gudat sowie der ebenfalls scheidenden Akteure Lukas Blohme, Vincent Sohmann und Kim Voss-Vels. Dabei geriet das 32:32, mit dem das Westderby gegen den TuSEM Essen leistungsgerecht endete, zumindest kurzzeitig zur Nebensache.

Schon vor dem Beginn der Partie war jedem Besucher in der gut gefüllten Heimspielstätte der Westfalen klar, dass es ein besondere Abend werden sollte. Zwar nicht unbedingt aus sportlicher Sicht, da der ASV seinen gerade erst eroberten dritten Tabellenplatz wegen des gleichzeitigen Sieges des HSC Coburg durch den Punktverlust gegen Essen wieder einbüßte. Aber mit ihrer aufwändig vorbereiteten Choreographie zu Ehren des westfälischen Dauerbrenners Lars Gudat, der seit zwölf Jahren die Außenbahn des ASV bearbeitete, sorgten die Fans schon vor dem Anpfiff für ganz besondere Momente, die nach dem Abpfiff ihre Fortsetzung finden sollte.

Trainer Kay Rothenpieler stellte mit seiner Anfangsformation klar, dass zunächst einmal der Sport im Vordergrund stehen sollte und auch die zwei Punkte fest im Visier der Gastgeber waren. So setzte Rothenpieler, der erneut nur auf Rückraumshooter Oliver Milde verzichten musste, auf die zuletzt bewährte Formation. Einzig Sören Südmeier, der zuletzt noch leicht angeschlagen war, blieb anfänglich draußen. Doch die Anfangsformation stach nicht, die Gäste waren wacher und gingen schnell mit 1:4 in Führung. Erst in der Folge agierten die Gastgeber, die Kay Rothenpieler während einer frühen Auszeit neu einstellte, sicherer. In der 13. Minute glich Kreisläufer Jan Brosch erstmalig aus Sicht der Gastgeber aus. Anschließend blieb die Partie völlig offen. Vier Sekunden vor dem Ende der Halbzeit traf Markus Fuchs zur knappen 15:14-Führung.

Im zweiten Abschnitt blieb es bis zum 21:21 in der 38. Minute völlig ausgeglichen. Durch Stefan Lex und Fabian Huesmann ging der ASV anschließend erstmalig in dieser Halbzeit mit zwei Treffern in Führung. Aber Essen glich ähnlich wie später nach der 27:25-Führung (49. Minute) wieder aus. Immer wieder legte der ASV vor, konnte sich aber nicht absetzen. So legte in der 56. Minute Essen durch Toptorschütze Lucas Firnhaber vor, der insgesamt in der Partie acht Tore erzielte. Stefan Lex glich erneut aus. Ihren letzten Angriff spielten die Gäste dann sehr clever – unterbrochen durch eine Auszeit von Jaron Sievert – extrem lange und ungeahndet von den ansonsten sehr unauffälligen Unparteiischen Sebastian und Matthias Klinke. 15 Sekunden vor dem Ende warf Tim Zechel TuSEM in Führung. Nun ging es für den ASV nur noch um einen Punktgewinn. Und den sollte Fabian Huesmann per Siebenmeter nach abgelaufener Spielzeit sichern. Zuvor war wieder einmal Jan Brosch beim Torwurf gefoult worden.

„Beide Mannschaften haben heute auch in dieser Phase der Saison noch ein Torspektakel abgeliefert, die Zuschauer sind sicher auf ihre Kosten gekommen“, war TuSEMS Trainer Jaron Sievert trotz der verlorenen Führung mit der Punkteteilung nicht unzufrieden. „Insgesamt gesehen ist das sicher ein Ergebnis, das zum Spielverlauf und den Leistungen passt“, so der Coach weiter. Dies sah auch Kay Rothenpieler so, der „ein sehr gutes und intensives Spiel“ sah. Die Punkteteilung sei verdient, meinte der Trainer und Sportliche Leiter des ASV, der schon vor dem Abschluss der Saison am nächsten Samstag in Lübeck von einer insgesamt „hervorragenden Rückrunde sprach“. Rothenpieler: „Und für Lars Gudat war das heute ein besonderer Abschied vom Heimpublikum. Ich habe ihn damals als 18-Jährigen zum ASV geholt. Und in den zwölf Jahren hat er hier immer alles für den ASV gegeben. Er war vielleicht nicht der Außen, der sich durch Leger oder Dreher in den Vordergrund gespielt hat. Aber war immer ein herausragender Kämpfer und ein Vorbild und er hat immer alles für uns gegeben.“ Lars Gudat: „Mit einem Derby aufzuhören und so ein dramatisches Spiel zu erleben, ist ein perfekter Abschluss. Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge, das waren ganz tolle Jahre hier beim ASV. Aber ich freue mich jetzt auch auf meine neuen Aufgaben.“

Zum Live-TV-Mitschnitt (Handball-Deutschland.TV) mit Abschiedszeremonie und Interviews nach dem Spiel.

ASV Hamm-Westfalen – TuSEM Essen 32:32 (15:14)

ASV: Storbeck, Krechel – Blohme (2), Huesmann (5/3), Brosch (5), Fuchs (6), Spiekermann, Sohmann, Schwabe (1), Lex (4), Südmeier (1), Gudat (1), Pretzewofsky, Papadopoulos (3), von Boenigk (4)

TuSEM: Bliss, Borchert – Beyer (4/2), Witzke (4), Akakpo (1), Sczesny (6), Müller (3), Firnhaber (8), Klingler, Skroblien (2/1), Ingenpass, Zechel (4)

Schiedsrichter: Sebastian und Matthias Klinke

Zuschauer: 2.150

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Finaler Heimauftritt des ASV

Wie ernst die Handballer des ASV Hamm-Westfalen es mit dem sportlich bedingt bedeutsamen dritten Platz der 2. Handball-Bundesliga meinen, hat die Mannschaft von Trainer Kay Rothenpieler mit dem jüngsten Sieg bei Tabellennachbar HSC Coburg eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Nun gilt es für die Westfalen, diese Leistung am Samstag im Westderby gegen den TuSEM Essen in eigener Halle zu bestätigen.

„Wir wollen die Saison bestmöglich beenden und uns auf diese Weise bei unseren Zuschauern für die tolle Unterstützung in der gesamten Spielzeit bedanken“, stellte Kay Rothenpieler mit Blick auf das Duell am Samstag klar, das wie alle Partien des Spieltags bereits um 18 Uhr angepfiffen wird. Auch unabhängig vom Sportlichen dürfen sich die Fans des ASV auf einen erneut besonderen Abend in der WESTPRESS arena freuen. Denn am Samstag werden vier Spieler verabschiedet – und vor allem bei einem dürfte es dabei sehr emotional zugehen. So wird Lars Gudat, der aktuell Dienstälteste im Trikot der Westfalen, nach zwölf Jahren beim ASV seine Profilaufbahn beenden. „Das wird extrem emotional“, wird das Kribbeln auch bei dem 29-Jährigen täglich größer, wie Lars Gudat unter der Woche versicherte. Ebenfalls verabschiedet werden zudem Lukas Blohme (VfL Gummersbach) und Kim Voss-Fels (VfL Eintracht Hagen) sowie Vincent Sohmann, der unter der Woche einen Auflösungsvertrag unterschrieben hat und damit den ASV vorzeitig verlassen wird. „Das war ein sehr offenes und gutes Gespräch. Wir haben uns in beiderseitigem Interesse auf eine Vertragsaufhebung zum 30. Juni 2019 geeinigt“, berichtete ASV-Geschäftsführer Franz Dressel. „Wir wünschen Vincent auf seinem weiteren Weg alles Gute ebenso wie natürlich allen anderen Akteuren, die uns verlassen.“

Ebenfalls ab Sommer nicht mehr für den ASV tätig sein wird zudem Fynn Holpert, der nach drei Jahren als Sponsorenbetreuer für die Westfalen nun verschiedene Geschäftsführer-Tätigkeiten aufnehmen wird. Franz Dressel: „Das ist natürlich sehr schade, aber aus seiner Sicht auch absolut nachvollziehbar. Fynn Holpert hat einen sehr, sehr guten Job bei uns gemacht.“ So habe der ehemalige Geschäftsführer des TBV Lemgo und der SG Flensburg-Handewitt beim ASV stark die Markenbildung vorangebracht und auch überregional Sponsoren für die Westfalen interessiert, betonte Franz Dressel.

Im Anschluss an die Partie, die wie gewohnt von Handball-Deutschland.TV und Radio Lippe Welle Hamm live übertragen wird, findet außerdem erstmalig eine große Saisonabschlussparty der Profis und Amateure des ASV Hamm-Westfalen im Foyer der WESTPRESS arena statt. Zum letzten Spieltag der Saison reist der ASV dann am Samstag, 8. Juni, zum VfL Lübeck-Schwartau.

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Lars Gudat feiert Abschied

Nach zwölf Jahren beim ASV beendet Rechtsaußen Lars Gudat im Sommer seine Profilaufbahn als Handballer. Der gebürtige Hemeraner wechselt mit knapp 30 Jahren den Beruf und tritt im Sommer eine Anstellung als Produktmanager bei ASV-Partnerunternehmen Funke Kunststoffe an. Im Interview mit Pressesprecher Simon Kottmann äußerte sich der zweifache Familienvater zum bevorstehenden letzten Heimspiel und rückblickend zu zwölf Jahren als ASV-Profi.

Nun wird es langsam ernst: Am Samstag steht mit dem letzten Heimspiel der Saison auch Dein letztes Spiel als Profi in der WESTPRESS arena an. Wie groß ist das Kribbeln?

Lars Gudat: „Das Kribbeln ist schon enorm. In den letzten Wochen beschäftigt man sich schon damit, jetzt jeden Tag mehr. Je konkreter es wird. Ich vermute, dass das bis zum Wochenende noch wesentlich stärker wird. Aber ich freue mich darauf, auch wenn ich damit rechne, dass das extrem emotional wird. Zwölf Jahre sind schon ein langer Zeitraum, vor allem im oftmals so schnelllebigen Sport. Für mich sind in Hamm ja nicht nur Freundschaften entstanden, ich habe hier meine Partnerin gefunden und lebe hier mit meiner Familie. Umso schöner ist es, dass ich auch künftig beruflich hier in Hamm bleiben kann.“

Wenn Du zurückschaust, was waren für die Dich die herausragenden Momente in Deiner Zeit beim ASV?

Lars Gudat: „Selbstverständlich das gesamte Aufstiegsjahr 2010. Dann die Aufstiegsparty, die ja im Grunde mehrere Tage dauerte, und dann war natürlich auch das Spiel in den ausverkauften Dortmunder Westfalenhallen ein absolutes Highlight für alle, die das erleben durften. Ein bisschen ist es schade, dass es in diesem Jahr nicht mit dem Aufstieg geklappt hat. Denn das dürften wieder besondere Feierlichkeiten werden.“

Du hast in zwölf Jahren viele Spieler und ja sogar einige Trainer kommen und gehen sehen, welcher oder welche davon hat oder haben Dich positiv am meisten beeindruckt?

Lars Gudat: „Auf jeden Fall fällt mir da sofort Mittelmann Peter Hazl ein. Er war rückblickend alleine von seiner Spielart her ein ganz besonderer Spieler beim ASV. Und für einen Außenspieler erst recht, denn seine Pässe aus dem Spiel heraus von der Mitte direkt auf Außen waren schon eine herausragende Spezialität. Auch die Freundschaften mit Martin Ziemer, Mario Clößner und Markus Hock, sind etwas Besonderes für mich. Gerade die drei haben mich in meinen Anfangsjahren beim ASV als ganz jungen Spieler mit gerade einmal 18 Jahren quasi an die Hand genommen.“

Wie bewertest Du die Entwicklung, die der ASV in den vergangenen zwölf Jahren genommen hat – angefangen von der Zweitligazeit in der Steinhalle über den Bau der heutigen WESTPRESS arena bis hin zum kurzen Erstligaaufenthalt und der nun gefestigten Spitzenrolle in Liga 2?

Lars Gudat: „Beim ASV hat sich alles in dieser Zeit unglaublich professionell entwickelt. Jeder neue Spieler, der hierher wechselt, ist immer wieder erstaunt und begeistert von den Bedingungen, die man hier vorfindet und was selbst bei manchem Erstligisten so nicht ist. Das ist eine unglaubliche Entwicklung. Natürlich gab es in den Jahren auch Rückschläge, aber wir alle sind uns wohl einig, dass das zu einer Entwicklung dazu gehört. Und dazu gehört auch, dass nach und nach an manchen Stellen Hauptamt das Ehrenamt ablöst. Aber wenn man überlegt, dass ein Zweitligist aus dem vorderen Bereich wie ein mittelständisches Unternehmen aufgestellt ist, dann ist auch diese Entwicklung irgendwann unumgehbar. Denn ein solches Event, wie wir es bei jedem Heimspiel in der Westpress Arena erleben dürfen, wäre rein ehrenamtlich überhaupt nicht stemmbar.“

Worauf freust Du Dich ab Sommer am meisten? Und wovor hast Du den größten Respekt?

Lars Gudat: „Ein Vorteil dürfte ab Sommer für mich ein geregelteres Leben sein, was mir natürlich viel mehr Zeit für meine Familie ermöglichen wird. Über 40 Handballspiele je Saison – die meisten davon am Wochenende – schränken einen selbst und das Familienleben sehr ein. Aber das ist ein Preis, den man vor allem als junger Profisportler gerne zahlt, das weiß man ja von vorneherein. Respekt ist vielleicht für mich nicht das richtige Wort, ich weiß aber, dass die neuen eben wesentlich festeren Arbeitszeiten nach so vielen Jahren eine Umstellung bedeuten. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich das gut schaffe. Denn in letzten Jahren hat es mit der Doppelbelastung Profisportler und Studium ja auch gut geklappt.“

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ASV feiert Favoritensieg

Den erwarteten Sieg hat der ASV Hamm-Westfalen am Samstagabend in der 2. Handball-Bundesliga gefeiert. Auch in der Höhe verdient setzte sich die Mannschaft von Trainer Kay Rothenpieler gegen die wegen der Insolvenz bereits als Absteiger feststehenden Gäste mit 35:22 (15:8) durch, die nur neun Feldspieler und zwei Torhüter in Hamm aufboten.

Vor 1.810 Zuschauern leistete sich der ASV nur wenige unkonzentrierte Phase und bot über fast die gesamten 60 Minuten eine konzentrierte und engagierte Leistung. „Ich bin sowohl mit dem Sieg und den zwei Punkten als auch damit, dass wir in dieser Höhe gewonnen haben, sehr zufrieden“, meinte Rothenpieler direkt nach der Partie. Dass der Sieg der Gastgeber auch in der Deutlichkeit verdient war, bestätigte auch Jörg Bohrmann: „Glückwunsch an Hamm. Wir hatten zu Anfang im Angriff große Probleme, da hatten wir Glück, dass Hamm das nicht besser genutzt hat. In der Abwehr standen wir gut. In der zweiten Halbzeit gehen wir bei 18:13 für den ASV mehr Risiko, da hatten wir etwas Glück, dass die langen Bälle nicht reingehen. Aber irgendwann ist Schluss – wir haben immer weniger Spieler und am Ende kam dann die Müdigkeit“, fasste der Gästetrainer zusammen. „Wir haben uns in den vergangenen Wochen gut verkauft. Heute ist es zwar mit 13 Toren deutlich, aber es war nicht alles schlecht. Nächste Woche kämpfen wir wieder aufs Neue“, so Bohrmann weiter.

Nach zerfahrenem Beginn mit individuellen Fehlern auf beiden Seiten, fanden die Gastgeber immer besser ins Spiel. Nach 8:6-Führung in der 21. Minute stellten Sören Südmeier mit zwei Toren, Stefan Lex und Lars Gudat mit ihren Treffern zum 12:6 die erste deutliche Führung des Abends her, die der ASV in der Folge nicht mehr hergab. Lex und Gudat waren mit sieben und sechs Toren am Ende auch die erfolgreichsten Schützen der Westfalen. Im zweiten Abschnitt bauten die Gastgeber ihre Führung immer weiter aus, am Ende auf ein deutliches 35:22. „Das war vom Kopf her kein einfaches Spiel. Jeder erwartet, dass wir hier durchziehen“, analysierte Kay Rothenpieler später. „Wir wollten das über eine gute Deckung lösen und das ist auch so aufgegangen. Phasenweise haben wir das gegen den siebten Spieler nicht so gut gelöst, aber wir haben auch in den letzten zehn Minuten die Spannung hoch gehalten. Riesenkompliment an die Mannschaft.“

Weiter geht es für den ASV am kommenden Samstag dann tritt der Tabellenvierte beim zehntplatzierten TV Hüttenberg an (19:30 Uhr).

ASV Hamm-Westfalen – HC Rhein Vikings 35:22 (15:8)

ASV: Storbeck, Krechel – Blohme (1), Huesmann (4, 3/3 7m), Milde, Brosch, Fuchs, Sohmann (3, 0/1), Schwabe (2), Lex (7), Südmeier (5), Gudat (6), Papadopoulos (4), von Boenigk (3)

HC: Moldrup, Hallfeldt – Gipperich (5), Hoße (4, 3/3), Pöter (1), Skorupa (1), Weis (4), Johnen (1), Zwarg (1), Strunk, Middel (5)

Schiedsrichter: Fabian Friedel, Rick Herrmann

Zuschauer: 1.810

Starke Leistung: Lars Gudat blieb bei seinen sechs Toren fast ohne Fehlwurf. - Foto: Wegener
Starke Leistung: Lars Gudat blieb bei seinen sechs Toren fast ohne Fehlwurf. - Foto: Wegener
Bester Torschütze: Stefan Lex erzielte sieben Tore gegen die Wikinger vom Rhein. - Foto: Wegener

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ASV verpflichtet Marten Franke

Die personellen Planungen zur neuen Saison machen beim Handball-Zweitligisten weiter Fortschritte: Nach der Verpflichtung von Merten Krings gab der ASV am Freitagmittag den Wechsel eines weiteren Akteurs des TV Emsdetten in die WESTPRESS arena bekannt. So wird im Sommer Rechtsaußen Marten Franke nach Hamm wechseln. Der gebürtige Mindener unterschreibt dort einen Zwei-Jahres-Vertrag. Urgestein Lars Gudat wird dafür im Sommer in die Reserve wechseln.

„Ich freue mich sehr auf Hamm. Ich sehe den Wechsel als den nächsten Schritt an und will mich dort weiterentwickeln“, erklärte Franke bei der Bekanntgabe. Zunächst gelte aber natürlich die volle Konzentration der Aufgabe beim TVE, so Franke weiter. „Das versteht sich von selbst.“ In Hamm wird der 23-Jährige neben Krings auf weitere ehemalige Weggefährten treffen. So kennt er Markus Fuchs und Sören Südmeier noch aus seiner Zeit bei GWD Minden. „Auch wenn ich natürlich etwas jünger bin.“ Auch mit Oliver Milde spielte Marten Franke bereits beim VfL Bad Schwartau zusammen. Mit dem ASV Hamm-Westfalen möchte sich der Linkshänder, der nebenbei einen Logistik-Studiengang absolviert, seinen sportlichen Traum verwirklichen: „Das ist der Aufstieg in die 1. Liga. Aber man muss natürlich ganz klar sagen, dass es da in der 2. Liga viele heiße Anwärter gibt und der Aufstieg auch in den nächsten Jahren immer sehr umkämpft sein wird.“

Diese Einschätzung dürfte auch sein kommender Trainer Kay Rothenpieler teilen, der sich zur Neuverpflichtung wie folgt äußerte: „Wir freuen uns, dass es mit der Verpflichtung von Marten geklappt hat. Wir sind überzeugt davon, dass er sehr gut in den Kader passt und uns auf dieser Position verstärken wird.“ Künftig in die zweite Reihe zurücktreten wird dafür ASV-Urgestein Lars Gudat, der seit 2007 das Dress der Westfalen trägt. Gudat schreibt aktuell seine Master-Arbeit bei den Stadtwerken Hamm und will danach die Profi-Laufbahn beenden. Er wird dem ASV in der kommenden Saison aber in der zweiten Mannschaft und weiterhin als Stand by-Profi zur Verfügung stehen. „Nach zwölf Jahren schlagen da zwei Herzen in meiner Brust. Fällt schon schwer, aber früher oder später steht dieser Wechsel an. Und meine Familie wird eine geregelte Arbeitszeit auch zu schätzen wissen“, so der gebürtige Hemeraner. „Lars hat beruflich sehr gute Aussichten. Da steht irgendwann diese Entscheidung an. Er hat in den vergangenen Jahren einfach unglaublich viel für den ASV getan und es ist völlig selbstverständlich für uns, dass ihr ihn bei dieser Entscheidung bestmöglich unterstützen“, bedauerte Rothenpieler den Verlust des aktuell dienstältesten Spielers. Rothenpieler: „Aber auch das ist eine Verpflichtung des ASV, dass wir Spieler nach Beendigung der Profi-Laufbahn auf dem Weg in die zweite Karriere bestmöglich unterstützen – sei es im Sport oder auch abseits davon.“

Ab Sommer Mannschaftskollegen: (von links) Fabian Huesmann, Merten Krings (verdeckt), Markus Fuchs und Marten Franke. - Foto: Gudat
Deutet seinen persönlichen Traum an: Aufstieg in die 1. Liga. - Foto: Dreismann
Lars Gudat, der aktuell seine Masterarbeit schreibt, wird im Sommer seine Profilaufbahn beenden und sich auf seine weitere berufliche Laufbahn konzentrieren. - Foto: Wegener