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Veröffentlicht am 24.04.2026 von Simon Kottmann

Ausverkaufte Arena – Samstag gegen Vinnhorst

Es ist eines der Spiele, auf das alle Spieler, Fans und Verantwortliche besonders hinfiebern. Am Samstag um 19 Uhr empfängt der Tabellenzweite der 3. Liga Nord-West den direkten Verfolger in der ausverkauften WESTPRESS arena. Drei Spieltage vor Ende der Ligarunde kann der gastgebende ASV Hamm-Westfalen die kurze Ausfahrt Richtung Aufstiegsrunde nehmen. Für den TuS Vinnhorst ist dagegen ein Sieg Pflicht, um überhaupt noch im Rennen um Platz zwei zu bleiben.

Denn auch wenn den Gästen dieser gelingt, kann der ASV mit zwei Siegen in den verbleibenden Spielen aus eigener Kraft mit einem kleinen Umweg die Aufstiegsrundenteilnahme sichern. Bei einem Unentschieden reicht dem ASV ein Punktgewinn aus den verbleibenden Partien gegen TV Emsdetten und bei Lemgo-Lippe. Doch soweit reichen die Gedankenspiele rund um das westfälische Handballwohnzimmer derzeit nicht. Der volle Fokus gilt dem Heimspiel, das seit Donnerstagabend mit 2.500 Besuchern ausverkauft ist, wie die Geschäftsstelle des Profiklubs vermeldete. „Es wird keine Abendkasse mehr geben, die verbliebenen einhundert Stehplatzkarten waren innerhalb der letzten zwei Tage schnell weg“, berichtete ASV-Geschäftsführer Markus Fuchs am Freitagmorgen.

Topspiel der 3. Liga

Nicht nur die Tatsache, dass es um den vorzeitigen Einzug in die Aufstiegsrunde geht, auch das Duell zweier Topklubs der 3. Liga insgesamt zieht die Fans in ihren Bann. „Das wird ein hochspannendes Duell. Hier kann es am Ende auf Kleinigkeiten ankommen“, spürt man auch bei ASV-Trainer Jamal Naji seit Tagen die Vorfreude auf das Duell. Der Druck angesichts der Ausgangslage ist sicherlich bei den Gästen etwas höher. Doch auch beim ASV will man sich am liebsten nicht auf den längeren Weg Richtung Aufstiegsrunde begeben, sondern am Samstag für klare Verhältnisse sorgen. „Genau für solche Spiele arbeitet man wochen- und monatelang. Das sind die Vergleiche, die den besonderen Reiz für uns alle ausmachen. Der Ligaalltag gehört natürlich dazu, denn über den erarbeitet man sich solche Spiele.“

Und die Arbeit hat der ASV in der Rückrunde hervorragend erledigt. Eine lange Siegesserie wurde nur kurz in Aurich unterbrochen, insgesamt sammelten die Westfalen 22:2 Punkte. Vor allem aber fielen die Siege deutlich souveräner aus, als noch in der Hinrunde. Mehrfach wurden 40 oder mehr Tore erzielt, zuletzt gegen Anderten gab es sogar den Rekordsieg von 48:24 gegen den TSV Anderten. Die Entwicklung seit Oktober unter dem neuen Trainer Jamal Naji ist deutlich erkennbar. Das Spiel der Westfalen seither schneller, die Abläufe immer gefestigter und die Torausbeute am stärksten in der gesamten 3. Liga. So könnte am Samstag sogar das 1.000 Saisontor gelingen – Bestwert aller vier Staffeln.

Doch das dürfte eine Randnotiz sein, geht es ja vor allem um einen Heimsieg: „Das ist unser Ziel, darauf arbeiten wir hin. Alles andere beschäftigt uns höchstens am Rande“, versichert Naji. Personell gibt es vor dem Spitzenspiel gute Nachrichten aus dem ASV-Lager. Hinter dem Einsatz von Benjamin Edwards steht noch ein Fragezeichen, alle anderen Akteure mit Ausnahme der Langzeitverletzten Gasper Horvart und Lars Gudat sind einsatzbar. Naji: „Am Ende der Saison gibt es da natürlich das ein oder andere. Das ist aber für alle anderen genauso. Und das blendet man als Sportler ja auch in so einem Duell gerne aus.“

Anwurf in der ausverkauften WESTPRESS arena ist um 19 Uhr. Wer kein Ticket mehr erhalten hat, kann die Partie live bei Radio Lippewelle Hamm (Kommentar: Christian Fecke) oder Sporteurope.TV verfolgen (Kommentar: Simon Kottmann und Thomas Lammers). Beim Livestreaming-TV-Anbieter ist auch eine Einzelbuchung des Spiels möglich.

Volle Wucht Aufstiegskampf: Ähnlich wie hier gegen Minden II dürfte Benedikt Kühn und seinen Kollegen am Samstag gegen Vinnhorst nichts geschenkt werden. - Foto: Wegener

Weitere Informationen

Kader TuS Vinnhorst (Website TuS)

Vorbericht TuS (Website TuS)

Spielplan ASV Hamm-Westfalen (handball.net)

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Veröffentlicht am 19.04.2026 von Simon Kottmann

Souveräner 34:24-Auswärtssieg

Der ASV hat den nächsten wichtigen Schritt Richtung Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga gemacht. Am Samstagabend gewann der Tabellenzweite der 3. Liga Nord-West beim VfL Fredenbeck mit 34:24 (17:11).

Bis zur 13. Minute gelang es den Gastgebern, die Partie gegen die Westfalen vor 890 Zuschauern in der Geestlandhalle Fredenbeck offen zu gestalten. In der Folge übernahm der Favorit die Kontrolle über die Partie und verwandelte einen 5:6-Rückstand durch Tore von Ken Jacobs, Benedikt Kühn, Carl Gabrielsson und Fabian Huesmann in eine 9:6-Führung (19.). Insgesamt blieben die Hausherren fast sieben Minuten ohne Torerfolg. Marcos Colodeti bildete wieder einen guten Rückhalt im ASV-Gehäuse, zudem fand die Abwehr nun gute Mittel gegen den VfL-Offensivspiel und selbst gute Lösungen im Angriff. So wuchs die Führung bis zur Pause auf 17:11 an.

Personell gab es dabei einige Herausforderungen für ASV-Coach Jamal Naji, der erneut ohne Andreas Bornemann auskommen musste. Niklas Gautzsch rückte wieder ins Aufgebot, dafür musste allerdings Kreisläufer Brosch aufgrund von Rückenproblemen nach dem Abschlusstraining passen. Dafür rückte Johann Vöing ins Aufgebot nach.

Egal in welcher Konstellation machten es die Gäste aber auch diesmal wieder gut, und spielten auch die zweite Halbzeit souverän. Am Ende feierte der ASV so einen verdienten Zehn-Tore-Sieg und sicherte sich damit für die verbleibenden drei Spieltage eine hervorragende Ausgangssituation. Gelingt im kommenden Heimspiel ein Sieg gegen den direkten Verfolger TuS Vinnhorst, dann ist der ASV bereits zwei Spiele vor Ende der Gruppenphase für die Aufstiegsrunde qualifiziert.

Statistik zum Spiel (handball.net)

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Kader VfL Fredenbeck (Website VfL)

Spielplan ASV Hamm-Westfalen (handball.net)

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Veröffentlicht am 16.04.2026 von Simon Kottmann

Volle Konzentration auf eigene Aufgabe

Die heiße Phase in der 3. Handball-Liga ist in vollem Gange. Der ASV Hamm-Westfalen hat in der Staffel Nord-West, der einzigen mit drei potenziellen Bewerbern für eine Aufstiegsrundenteilnahme, nach dem unangefochtenen Spitzenreiter TV Emsdetten momentan die besseren Karten als Verfolger TuS Vinnhorst.

Die aktuell drei Punkte Vorsprung vor dem TuS will die Mannschaft von Trainer Jamal Naji unbedingt auch in die beiden anstehenden direkten Duelle mit Vinnhorst und Emsdetten am 25. April und 2. Mai mitnehmen. Voraussetzung dafür ist ein Auswärtssieg am kommenden Samstag um 19:30 Uhr beim VfL Fredenbeck. „Der Fokus liegt voll auf dieser Aufgabe“, bestätigte Coach Naji, „Rechenspiele lohnen sich nicht. Wir konzentrieren uns auf unsere Hausaufgaben und die lautet Auswärtssieg beim VfL“.

Fredenbeck rangiert mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 26:26 Zählern auf dem siebten Platz der 3.Liga Nord-West. Im Hinspiel gelang den Westfalen ein 41:27-Kantersieg, bester Torschütze war Andreas Bornemann mit sieben Treffern. Ob der Rückraum nach kurzer Verletzungspause wieder im Aufgebot stehen kann, ist noch nicht ganz sicher. „Wir werden in der gleichen Konstellation wie gegen Anderten ins Rennen gehen. Bei Andi Bornemann und Niklas Gautzsch (Anm. d. Red.: Rückenprobleme) entscheiden wir kurzfristig über den Einsatz“, so der ASV-Trainer.

Foto Keno Jacobs
Seit Wochen stark in Form: Kreisläufer Jann Keno Jacobs, hier im Hinspiel zuhause gegen Fredenbeck. - Foto: Wegener

„Müssen pausenlos aufmerksam sein“

Die bisherigen fünf Spiele gegen die drei Topplatzierten der Liga hat der VfL Fredenbeck jeweils deutlich verloren. Wenn es gegen den ASV ein anderes Ergebnis geben soll, ist man sich beim VfL klar, dass man eine gute Verteidigungsleistung braucht. „Wenn es uns am Sonnabend gelingt, den ASV ebenfalls unter 30 Tore zu halten, ist eine Überraschung drin, sofern unsere verletzungsbedingten Ausfälle (Nils Schröder und Jesper Müller fehlten letzten Sonnabend beim 41:35-Auswärtssieg gegen das Team HandbALL Lippe II) kompensiert werden können“, heißt es auf der Website des VfL mit Blick auf das Spiel gegen den ASV. Naji: „Wir müssen pausenlos aufmerksam sein gegen diesen Gegner. Fredenbeck hat viele Entscheidungsspieler, spielt viel auch im 7 gegen 6.“

Anwurf in der Geestlandhalle in Fredenbeck ist am Samstag um 19:30 Uhr, zu sehen ist das Spiel wie gewohnt über Sporteurope.TV.

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Kader VfL Fredenbeck (Website VfL)

Vorbericht VfL (Website VfL)

Spielplan ASV Hamm-Westfalen (handball.net)

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Veröffentlicht am 10.04.2026 von Simon Kottmann

ASV legt eindrucksvoll mit 48:24 vor

Der ASV Hamm-Westfalen hat am Freitag im Kampf um einen Platz in der Aufstiegsrunde eindrucksvoll vorgelegt. In der Heimpartie des 26. Spieltags deklassierte die Mannschaft von Jamal Naji den TSV Anderten vor 2.015 Zuschauern mit 48:24 (24:12). Am Ende hatten sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eingetragen, Ole Machner mit sieben Treffern am häufigsten von allen Akteuren. Mannschaftsteile oder Einzelspieler ließen sich in einem starken Kollektiv allerdings nicht hervorheben – nahtlos fügten sich auch alle Bankspieler in das Team beim ASV ein.

Knappe sieben Minuten gelang es den Gästen noch einigermaßen mitzuhalten, spätestens nach dem 10:7-Anschlusstreffer durch Henrik Kollmeier in der 10. Spielminute nahm der Westfalen-Express Fahrt auf. Ohne die angeschlagenen Rückraumshooter Andreas Bornemann und Niklas Gautzsch setzte der ASV konsequent auf Tempo. Und dem hatten die Hannoveraner Gäste im Spielverlauf immer weniger entgegenzusetzen. Innerhalb weniger Minuten erhöhten die Hausherren auf 13:7, zur Pause betrugt der Vorsprung sogar schon zwölf Treffer.

Und in diesem Stil verlief auch die zweite Halbzeit. Der Tabellenzweite blieb bis zum Ende konsequent, stellte dabei aber auch enorme Spielfreude unter Beweis. Und die übertrag sich auf die Ränge – trotz des deutlichen Verlaufs hatten die Fans viel Freue an ihrem Team. Denn zeigte viele sehenswerte Aktionen – sinnbildlich das letzte Tor des Abends Sekunden vor dem Ende, als Ole Machner ein Kempa-Anspiel per Dreher zum 48:24-Endstand. Definitiv Saisonrekord – selbst in der Vereinsgeschichte wird man wohl lange suchen müssen, um einen Kantersieg in der Höhe zu finden.

Während ASV-Coach Jamal Naji naturgemäß wenig zu meckern hatte, bewerte TSV-Trainer Robin John die Packung als „peinlich“, wie er es in seiner Laufbahn noch nicht erlebt habe. Gleichwohl sah er dies für seine Mannschaft als eine wertvolle Erfahrung für die Entwicklung an, „auch wenn das natürlich jetzt erstmal weh tut“.

Für den ASV geht es am nächsten Samstag beim VfL Fredenbeck weiter. Am Wochenende kann man nun zunächst bei der Konkurrenz zuschauen, der TV Emsdetten empfängt den TuS Vinnhorst zum Spitzenspiel. Mit einem Sieg hat der TVE den Einzug in die Aufstiegsrunde vorzeitig gesichert, der ASV würde dann drei Zähler vor Vinnhorst liegen.

ASV Hamm-Westfalen – TSV Anderten 48:24 (24:12)

ASV: Colodeti, Budalic – Huesmann (4, 4/5 7m), Gabrielsson (6), Brosch (1), van de Vreede (3), Böttcher (3), Machner (7), Kühn (3), Edwards (2), Mühlhauser (1), Firnhaber (5), Krawczyk (4), Jacobs (4), Coßmann (5)

TSV: Andresen, Lange – Czok (4), Göldner (2), Brandes (4), Sauß (1), Kollmeier (5), Depping, Koch (1), Backs (2, 1/1 7m), Pichiri (3), Theiler (1), Kreth (1), Waßmann

Strafen: ASV 14 min, TSV 6 min

Schiedsrichter: Czommer, Müller

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Kader TSV Anderten (Website TSV)

Spielplan ASV Hamm-Westfalen (handball.net)

Veröffentlicht am 09.04.2026 von Simon Kottmann

Freitag gegen TSV Anderten

Wieder einmal sind die Rollen vor dem nächsten Spiel des ASV Hamm-Westfalen in der 3. Liga Nord-West klar verteilt. Am Freitag (Anwurf 20:15 Uhr) hat der zweitplatzierte Zweitligaabsteiger den Tabellenelften TSV Anderten zu Gast und gilt dabei als Favorit.

Nach 18:0 Punkten seit Jahresstart hat die makellose Bilanz der Westfalen zuletzt in Aurich durch eine 28:32-Niederlage eine kleine Delle erhalten. Und diese gilt es nun für die Mannschaft von Trainer Jamal Naji schnell auszubessern, um dann möglicherweise vom Resultat des Topspiels TV Emsdetten gegen TuS Vinnhorst am Samstag zu profitieren. Denn setzt sich Favorit Emsdetten durch, könnte der ASV seinen Vorsprung auf die drittplatzierten Vinnhorster wieder auf drei Zähler ausbauen.

„Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und alles andere ausblenden“, betonte ASV-Coach Naji vor dem auf Freitag vorgezogenen Duell (Anwurf 20:15 Uhr). Grund dafür ist übrigens das am Sonntag in der WESTPRESS arena anstehende Frauen-Länderspiel Deutschland gegen Belgien. Hausaufgaben ist dabei für den ASV gleichzuzusetzen mit Heimsieg – denn zwei Punkte sind die Grundvoraussetzung für eine gute Ausgangslage vor den beiden Heimspielen gegen TuS Vinnhorst (25. April, 19 Uhr) und TV Emsdetten (2. Mai, 19 Uhr). „Für beide Spiele ist der Vorverkauf schon sehr gut gelaufen. Aber es gibt noch Karten“, informierte ASV-Geschäftsführer Markus Fuchs am Donnerstagmorgen über den aktuellen Stand. Auch gegen Anderten sind bereits rund 1.900 Tickets abgesetzt. Fuchs: „Da werden wir voraussichtlich wieder die 2.000er-Marke knacken.“

Über mangelnde Unterstützung können sich die Westfalen ohnehin seit dem ersten Spieltag nicht beklagen. Über 1.000 verkaufte Dauerkarten, ein Schnitt über 1.900 – der Rückhalt bei den Fans bei der „Mission Wiederaufstieg“ ist ungebrochen. „Das ist enorm, was wir auch bei den Auswärtsspielen an Support bekommen. Und das ist für uns auch unglaublich wichtig“, bestätigte Naji. „Gemeinsam haben wir ein großes Ziel – und da wollen wir am Freitag den nächsten Schritt machen.“

Für diesen Schritt steht Naji voraussichtlich wieder das komplette Personal mit Ausnahme des Langzeitverletzten Gasper Horvart zu Verfügung. Lediglich hinter Rückraum Andreas Bornemann steht wegen einer Handblessur ein Fragezeichen für einen Einsatz am Freitag, eine Entscheidung werde da möglicherweise kurzfristig fallen.

Anwurf ist um 20:15 Uhr, Karten gibt es auch noch an der Abendkasse, die um 18:45 Uhr öffnet. Live übertragen wird zudem von Radio Lippewelle Hamm und Sporteurope.TV.

Noch fraglich: Andreas Bornemann könnte am Freitag gegen Anderten ausfallen. - Foto: Wegener

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Kader TSV Anderten (Website TSV)

Spielplan ASV Hamm-Westfalen (handball.net)

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Veröffentlicht am 29.03.2026 von Simon Kottmann

Aurich beendet ASV-Siegesserie

Die schwächste Rückrundenleistung reichte für den ASV Hamm-Westfalen gegen einen gut aufgelegten Gastgeber OHV Aurich am Sonntagnachmittag nicht, um den zehnten Sieg in Serie in der 3. Liga Nord-West einzufahren. Am Ende unterlagen die Gäste vor knapp 1.400 Zuschauern in der Auricher Sparkassen-Arena verdient mit 28:32 (10:14). Denn während der ASV nicht gut spielte, lieferten die Hausherren eine ihrer besten Saisonleistungen ab.

Von Beginn an war die Fehlerquote beim ASV zu hoch. Hinzu kam vor allem in der ersten Halbzeit eine schwache Chancenausbeute. Dreimal scheiterten die Gäste am Gebälk, zwei Siebenmeter blieben allein in der ersten halben Stunde ungenutzt. Diese Chancen gut genutzt hätten zu einer Pausenführung gereicht. Dagegen spielte allerdings der Tabellensechste aus Aurich sehr gut, hielt den ASV trotz aller Bemühungen des Zweiten immer auf Distanz – zwischenzeitlich auf sechs, dann wieder nur auf drei Tore. Näher heran als auf 3:5 kam die Truppe von Jamal Naji aber sehr lange nicht mehr.

Dabei boten sich auch spät im Spiel noch Chancen, die Tür noch einmal aufzustoßen. Etwa als der bis dahin sichere Carl Gabrielsson zehn Minuten vor dem Ende in Überzahl den Anschlusstreffer zum 23:25 verpasst. Das gelang zwar Benedikt Kühn kurz darauf ins leere OHV-Tor, doch da dann Jan Brosch eine Zwei-Minuten-Strafe kassierte konnte nun Aurich wieder auf drei Tore vorlagen. Und so ging es weiter: Der ASV arbeitete sich heran – ließ im entscheidenden Moment aber immer wieder Chancen ungenutzt. Da war auch Kapitän Fabian Huesmann keine Ausnahme, der in der 52. Minute frei aufs Tor ging, aber mit seinem Tempogegenstoß nicht zum 25:26 einnetzte. Aurich konterte und legte wieder auf 27:24 vor. So blieb der Verlauf auch in den Schlussminuten, sodass die Gastgeber unter dem Strich einen verdienten Heimsieg feierten und damit die Erfolgsserie des ASV im Jahr 2026 beendeten.

OHV Aurich – ASV Hamm-Westfalen 32:28 (14:10)

OHV: Jungvogel, Merkovszki – Oberman (2, 0/1 7m), Vunic (5, 1/1), Vucetic (1), Stricker (1), Wendlandt, Rämhed (8, 2/2), Hübke (7), Braun (3), Mihaljevic (5), Janssen

ASV: Budalic, Colodeti – Huesmann (6, 0/2 7m), Gabrielsson (6), Brosch, Böttcher, Machner, Kühn (5), Edwards (1), Gautzsch (2, 2/3), Firnhaber, Bornemann (6), Krawczyk, Jacobs, Coßmann (2)

Strafen: OHV 8 min, ASV 6 min

Schiedsrichter: Brandt/Thies

Zuschauer: 1.382

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Veröffentlicht am 26.03.2026 von Simon Kottmann
Foto Niklas Gautzsch gegen Aurich
Niklas Gautzsch war im Hinspiel nicht zu stoppen und erzielte 14 Tore gegen Aurich. - Foto: Wegener

Anspruchsvolle Aufgabe in Aurich

Mit einer makellosen Jahresbilanz von 18:0 Punkten im Rücken reist der ASV Hamm-Westfalen am Sonntag zum Gastspiel beim OHV Aurich an. Anwurf gegen Tabellensechsten ist um 17 Uhr.

„Wir freuen uns auf eine super Kulisse in einer schönen Halle. Aurich gehört auf jeden Fall zu den starken Clubs dieser Liga. Entsprechend wird das ein sehr interessantes Duell“, ordnet ASV-Cheftrainer Jamal Naji die bevorstehende Aufgabe in die anspruchsvolle Kategorie der 3. Liga Nord-West ein. Naji: „Geschenke gibt es ja sowieso nirgendwo. Wie sind in der Rolle der Gejagten – die nehmen wir aber auch gerne an.“

Nach dem souverän gemeisterten Nachholspiel in Ahlen hat der ASV nun auch nach Pluspunkten den zweiten Tabellenplatz inne, mit einem Punkt Vorsprung auf Vinnhorst und drei Zählern Rückstand auf Tabellenführer Emsdetten. „Das sollte uns zu diesem Zeitpunkt alles nicht interessieren. Wir brauchen den vollen Fokus auf die jeweils bevorstehende Aufgabe – und die lautet Auswärtssieg in Aurich“, stellte Naji klar, der am Sonntag voraussichtlich bis auf Gasper Horvart und Lars Gudat wieder den vollen Kader zur Verfügung hat. So kehrte US-Nationalspieler Benjamin Edwards zu Wochenbeginn zum ASV zurück.

Eine breite Bank, die zuletzt immer ein großer Vorteil des ASV gegenüber der Konkurrenz war, wird möglicherweise in Aurich auch von Bedeutung sein. „Der OHV verfügt über eine große Rotation, allein im Rückraum kommen regelmäßig sieben Akteure zum Einsatz – mit ganz unterschiedlichen Stärken“, so Naji zum Gegner.

Übertragen wird das Spiel wie gewohnt von Bezahlsender Sporteurope.TV.

Aufstellung OHV Aurich (Website des OHV)

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Veröffentlicht am 20.03.2026 von Simon Kottmann
Foto Alexander Coßmann
Kreisläufer Alexander Coßmann steuerte fünf Tore zum 39:28-Sieg in Ahlen bei. - Foto: Wegener

ASV rückt auf zweiten Platz vor

Der ASV Hamm-Westfalen hat auch die nächste Aufgabe in der 3. Liga Nord-West bravourös gemeistert und sich beim Nachbarn in Ahlen mit 39:28 (17:11) durchgesetzt. Vor über 1.000 Zuschauern in der Friedrich-Ebert-Sporthalle ließ der Favorit im sehr fairen Nachholspiel der Ahlener SG von Beginn im Grunde keine Chance.

Früh gab es so für ASV-Trainer Jamal Naji die Chance, das Personal zu rotieren und vor allem im zweiten Abschnitt auch den Nachwuchsakteuren viel Einsatzzeit zu geben. So erhielten im Rückraum Bram van de Vreede und Torwart Philipp Achtelik viel Spielpraxis. Van de Vreede war für Benjamin Edwards nachgerückt, der aktuell mit der US-Nationalmannschaft in Dänemark unterwegs ist, Achtelik war für Ivan Budalic nachgerückt, der erneut wegen einer Trainingsverletzung aussetzte.

Bereits nach siebeneinhalb Minuten traf der Rechtsaußen Carl Gabrielsson zum 6:2 – der ASV startete stark und bestrafte jeden Ahlener Fehler. Nun folgte die beste Phase der Gastgeber, die in der Abwehr besser standen und vorne ihre Gelegenheiten nun ebenfalls konsequenter nutzten. So markierte Til Colin Schmidt in der 17. Spielminute den 7:8-Anschlusstreffer aus Sichter der Gastgeber, die vom Ex-ASVer Jakob Schwabe trainiert werden. Aber der ASV blieb völlig unbeeindruckt, innerhalb weniger Minuten war der Vorsprung wieder auf 12:8 angewachsen. Der nun für Andreas Bornemann eingewechselte Lucas Firnhaber stellte drei Minuten vor der Pause die erste Fünf-Tore-Führung (15:10) her, sieben Sekunden vor der Pause erhöhte der Linkshänder sogar auf 17:11.

Die ersten fünf Minuten verliefen einigermaßen ausgeglichen, der ASV erzielte fünf und Ahlen vier Tore. Doch dann schraubten die Gäste, bei denen Torwart Marcos Colodeti wieder einmal zu Hochform auflief, durch einen 4:0-Lauf den Vorsprung auf 26:15 hoch. Die Partie war 20 Minuten vor dem Ende längst entschieden.

Jamal Naji wechselte viel. Da sich auch Achtelik, der ebenfalls gleich reihenweise Bälle abwehrte, und van de Vreede gut einfügten, änderte sich am Spiel wenig. Unter dem Strich feierte der ASV so einen hochverdienten 39:28-Auswärtssieg im Nachholspiel, der gleichbedeutend mit dem Vorrücken in der Tabelle auf den zweiten Rang war. Am Sonntag der nächsten Woche geht es für die Westfalen weiter, dann tritt der ASV um 17 Uhr beim OHV Aurich an.

Ahlener SG – ASV Hamm-Westfalen 28:39 (11:17)

ASG: Klama, Martinsen – Michaelczik (4), Brill (1), Horn (3), Bayer (7, 4/4 7m), Wiencek (2), Austermann, Lehmann (1), Altesellmeier, Weiss (1), Werner (2), Schmidt (3), Holtmann, Nowatzski (4)

ASV: Colodeti, Achtelik – Huesmann (6, 2/2), Gabrielsson (3), Brosch, van de Vreede (1), Böttcher (2), Machner (3), Kühn (6), Mühlhauser, Gautzsch (5), Firnhaber (3), Bornemann (2), Krawczyk, Jacobs (3), Coßmann (5)

Zuschauer: 1.500 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Steinebach/Schürhoff

Strafen: ASG keine, ASV 2 min

Veröffentlicht am 18.03.2026 von Simon Kottmann

„Wir sind auf dem richtigen Weg“

Mit einer Serie von acht Siegen startet der ASV Hamm-Westfalen am Freitag mit dem Nachholspiel bei der Ahlener SG (20 Uhr) in das letzte Viertel der Meisterschaftsrunde der 3. Liga Nord-West. Geschäftsführer Markus Fuchs äußert sich im Interview zur aktuellen Entwicklung beim Zweitligaabsteiger und wagt einen Ausblick auf die anstehenden Wochen mit den beiden Endspielen in eigener Halle gegen die direkten Konkurrenten TV Emsdetten und TuS Vinnhorst.

Seit Jahresbeginn hat der ASV keinen Punkt abgegeben. Nicht nur das, die Leistungen werden von Woche zu Woche konstanter, die Handschrift von Trainer Jamal Naji wird immer deutlicher sichtbar. Wie gut gelaunt geht Geschäftsführer Fuchs derzeit zur Arbeit?

Markus Fuchs (lacht): „Keine Frage, die Laune ist gut. Aber es liegen noch sieben Spiele und damit viel, viel Arbeit vor uns. Die Entwicklung sehen wir, unsere überwiegend ja sehr junge Mannschaft macht enorme Fortschritte. Wir sind auf dem richtigen Weg, so wie wir uns das nach den im Herbst vorgenommenen Korrekturen erhofft hatten.“

Dazu zählt sicherlich die Verpflichtung von Jamal Naji. Was hat sich seitdem verändert?

Fuchs: „Vieles davon ist ja für jeden sichtbar. Unsere Spielweise ist anders, schneller und attraktiver geworden. Unter dem Strich würde ich sagen, dass diese sehr gut zu unserer Mannschaft passt. Trainer und Team haben das sehr gut gemeinsam entwickelt, auch wenn das ein Prozess ist, der längst nicht abgeschlossen ist. Das besonders Erfreuliche ist ja, dass weiterhin ein riesiges Entwicklungspotenzial vorhanden ist.“

Unter den Fans wurde im Herbst diskutiert, ab wann und wie Lucas Firnhaber eingreifen kann. Diese Frage wurde am Wochenende eindrucksvoll beantwortet. War dieses starke Comeback eine Erleichterung für die sportlich Verantwortlichen?

Fuchs: „Zuallererst hat es mich und uns alle riesig für Lucas gefreut, so eine Premiere hinzulegen. Er hat so lange so hart dafür gearbeitet. Und diese Arbeit dann so belohnt zu sehen, ist schon etwas ganz Besonderes. Vergessen möchte ich aber an der Stelle auch nicht die, die es möglich gemacht haben, dass Lucas diese Zeit bekommen hat. Da ist dann Lars Gudat zu nennen, der sich herausragend in den Dienst der Mannschaft gestellt hat und neben seinem Job bei Funke Kunststoffe eine hohe Belastung auf sich genommen hat. Und auch Andreas Bornemann hat im bisherigen Saisonverlauf eine hohe Last getragen. Wie am Beispiel im Rückraum muss man insgesamt sagen, dass wir in der vergleichsweise kurzen Zeit einen besonderen Teamgeist entwickelt haben. Daran haben auch die erfahrenen Spieler ihren Anteil.“

Sieben Spiele stehen noch auf dem Programm – dazu zählen auch die beiden Heimspiele gegen die direkten Konkurrenten im Kampf um die Aufstiegsrundenteilnahme. Wie gut ist der ASV gerüstet für den Endspurt in der Liga?

Fuchs: „Wir sind auf dem richtigen Weg. Aber man darf bei all der Euphorie rund um diese besonderen Heimspiele nicht vergessen, dass die anderen Punkte genauso wichtig sind. Aktuell – auch wenn Vinnhorst gegen Wilhelmshaven und Bissendorf-Holte mächtig gewackelt hat – erledigen alle erfolgreich ihre Hausaufgaben. Was uns angeht, soll das bis zum Ende so bleiben. Wir müssen alle gemeinsam von Aufgabe zu Aufgabe denken und arbeiten. Dann erreichen wir das Zwischenziel Aufstiegsrunde. Und dann geht es Spiel für Spiel weiter.“

Wie sehr wandert der Blick schon in die anderen Staffeln auf die möglichen Gegner in der Aufstiegsrunde?

Fuchs: „Das ist etwas, was wir nicht beeinflussen können. Und entsprechend sollten wir uns damit nicht beschäftigen. Irgendwann natürlich organisatorisch, sportliche ganz bestimmt erst, wenn es so weit ist.“

Aus dem Süden kamen nun die ersten Presseinformationen, dass Clubs nicht an der Aufstiegsrunde teilnehmen werden – wie Heilbronn, Kornwestheim und jetzt auch Würzburg. Welche Auswirkungen könnte das haben?

Fuchs: „Das könnte dann bedeuten, dass aus dem Süden keine Mannschaft an der Aufstiegsrunde teilnimmt – entsprechend insgesamt nur sechs Teams. Das hätte einen anderen Modus zur Folge. Dann wären es zwei Dreiergruppen, bei sieben Teilnehmern gibt es eine einfach Runde jeder gegen jeden. Doch damit beschäftigen wir uns dann zur gegebenen Zeit. Erstmal müssen wir unsere Hausaufgaben erledigen.“

Geschäftsführer Markus Fuchs. - Foto: Wegener
Veröffentlicht am 15.03.2026 von Simon Kottmann

Ein Abend „wie gemalt“

Achter Sieg im achten Spiel des Jahres – der Heimauftritt des ASV Hamm-Westfalen am Sonntagnachmittag hielt allerdings viel mehr Geschichten bereit, als nur das deutliche Ergebnis von 36:25 (13:13) gegen den TSV GWD Minden II.

Zuallererst war dies die überragende Premiere von Rückraum Firnhaber, der 478 Tage nach seinem letzten Pflichtspiel zum Ende der ersten Halbzeit mit stehenden Ovationen zurück auf dem Handballfeld begrüßt wurde. Dafür bedankte sich der Linkshänder dann gleich mal mit einem Rückraumkracher zum 13:13-Ausgleich – gleichbedeutend mit dem Halbzeitstand.

Und dieser war absolut leistungsgerecht. Die Gäste machten ihre Sache gut, spielten lange und kontrollierte Angriffe oder drückten nur wenn möglich aufs Tempo. Das war allerdings auf beiden Seiten im ersten Abschnitt noch selten der Fall, weshalb die Torausbeute für Hammer Verhältnisse ungewohnt mager ausfiel. Kein einziges Mal lagen die Gastgeber vor über 1.800 Zuschauern in Führung.

Das sollte sich im zweiten Abschnitt von der ersten Sekunde an ändern. Der ASV nahm den Schwung aus der Endphase der ersten Halbzeit mit Tor Firnhaber und Doppelparade Marcos Colodeti mit, fand nun in der Abwehr die besseren Antworten und bekam immer wieder die Gelegenheit zu kontern. Und das übernahm allen voran Carl Gabrielsson mit hoher Präzision, der auch der in der Abwehr sehr aufmerksam agierte und mehrfach Ballgewinne provozierte. Auch auf der linken Außenbahn kam Ole Machner, der für den fünffachen Torschützen Fabian Huesmann ins Rennen ging, gut ins Spiel.

ASV-Premiere und Comeback nach 478 Tagen ohne Spiel: Lucas Firnhaber begeisterte bei seinen ersten Einsatzminuten im ASV-Dress. - Foto: Wegener

Eine besondere Premiere

Viele der besonderen Momente der Halbzeit gingen allerdings auf das Konto von Firnhaber, der nahtlos für Andreas Bornmann ins Spiel fand. Nicht nur seine hundertprozentige Wurfquote, sondern auch seine Anspiele auf Außen und an den Kreis belegten deutlich, warum der Rückraumspieler nach Meinung der Verantwortlichen eine wichtige Verstärkung in der Schlussphase der Saison ist. So sprach Lucas Firnhaber nach fünfzehnmonatiger harter Arbeit dann am Ende selbst von einem Abend „wie gemalt“, eine Einschätzung, die die ASV-Fans wohl ausnahmslos teilten.

Während der ASV immer wieder gute Impulse von der Bank bringen konnte und die Intensität sehr hoch hielt, wurde die Fehlerquote bei den Gästen immer höher. Und diese bestraften die Hausherren konsequent, wodurch am Ende auch das Ergebnis deutlich ausfiel – durchaus verdient. Eine weitere Geschichte schrieb Marvin Makus, der für den kurzfristig wegen Fußproblemen ausgefallen Ivan Budalic aus der Reserve hochrückte: Nach seiner Einwechslung in der 50. Minute parierte der Keeper gleich noch vier oder fünf Bälle, unter anderem mit einer Doppelparade riss er die ASV-Fans aus den Sitzen.

Beste Torschützen waren beim ASV ein wieder starker Benedikt Kühn gegen seinen Ex-Club mit sieben Toren und Gabrielsson mit sechs Treffern sowie Nils Marvin Müller und Jan Male Diekmann mit je fünf Toren.

Pressekonferenz nach dem Spiel

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ASV Hamm-Westfalen – TSV GWD  Minden II 36:25 (13:13)

ASV: Colodeti, Makus – Huesmann (5, 2/2 7m), Gabrielsson (6), Brosch (1), Böttcher (1), Machner (3, 1/1), Kühn (7), Edwards (3), Mühlhauser, Gautzsch (1), Firnhaber (4), Bornemann, Krawczyk (1), Jacobs (1), Coßmann (3)

TSV: Danzenbächer, Budde – Kister (2), Diekmann (5, 2/2), Welle (2), Müller (5), Franz (3), Wall (3), Hösl (1), Riechmann, Weyer (4), Grimuta, Tesch, Bredemeier, Gerling

Strafen: ASV 4 min, TSV 2 min

Schiedsrichter: Kaplan, Scheld

Zuschauer: 1.819