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Veröffentlicht am 11.05.2026 von Simon Kottmann

Run auf die Aufstiegsrundentickets

Schon in den ersten Stunden seit Öffnung des Ticketshops sind knapp 400 Tickets zusätzlich zu den bis Freitag reservierten über 1.000 Dauerkartenplätzen für das Aufstiegsrunden-Heimspiel gegen Braunschweig verkauft.

Sonderöffnungszeit im Fanshop am Montag

Auch im zusätzlich am Montag geöffneten Fanshop (12 bis 18 Uhr) zeichnete sich ein großes Interesse an den Tickets für die beiden Heimspiele gegen MTV Braunschweig und HG Saarlouis ab. Dort sind bis einschließlich Freitag alle nicht durch Dauerkarten besetzte Plätze genauso wie über Online-Ticketshop erhältlich.

Spieltermine in der Übersicht

  • Sa., 16.05.26, 19.30 Uhr: HG Saarlouis vs. ASV
  • Fr., 22.05.26, 19.30 Uhr: ASV vs. MTV Braunschweig
  • Sa., 30.05.26, 19.30 Uhr: ASV vs. HSG Saarlouis
  • Mi, 03.06.26, 19.30 Uhr: MTV Braunschweig vs. ASV
Am Montagmittag standen die Fans im Fanshop an der WESTPRESS arena bereits Schlange, um Tickets für die Aufstiegsrundenheimspiele zu ergattern. - Foto: Brochtrop
Veröffentlicht am 09.05.2026 von Simon Kottmann

Etappenziel erreicht

Es war ein Wahnsinnsfinale, das sich der ASV Hamm-Westfalen und Team Handball-Lippe II am Samstagabend in der Augustdorfer horatec-Arena geliefert haben. Am Ende setzten sich die Gäste durch, deren rund 400 mitgereiste Schlachtenbummler die Partie zu einem Heimspiel verwandelten, nach einem herausragenden Kampf beider Teams von Anfang bis zum Ende knapp mit 35:34 (18:16).

Während es für den ASV um den Einzug in die Aufstiegsrunde ging, konnten die Gastgeber befreit aufspielen. Und das taten sie von Anfang an. Torwart Linus Borreck lieferte sich mit Ivan Budalic ein begeisterndes Torwartduell auf höchstem Niveau. Beide parierten reihenweise freie Würfe – dennoch fielen in der ersten Halbzeit insgesamt 34 Tore.

Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit bot sich – wenn überhaupt – den Westfalen die Möglichkeit, eine beruhigende Führung herauszuspielen. Etwa als der ASV in der Anfangsviertelstunde mit 8:4 und später 10:6 vorne lag. Doch beide Male gelang es nicht, gegen die vom erneut starken Marco Bilanzola angeführte Offensive vollständig zu kontrollieren. Immer wieder schafften es die Hausherren, schnelle Gegenangriffe im Tor unterzubringen und den Rückstand überschaubar zu halten.

Auch in der zweiten Halbzeit verpasste der ASV noch einmal die frühere Ausfahrt Richtung Auswärtssieg, als sich die Mannschaft von Jamal Naji beim Stand von 30:26 zwei schnelle Gegentore einhandelte. Die Gastgeber waren wieder zurück – in den verbleibenden zehn Minuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. In diesem behielt der Tabellenzweite, bei dem Keno Jacobs eine herausragende Abwehrleistung insbesondere in erfolgreichen Zweikämpfen gegen Bilanzola zeigte, aber die Nerven und legte immer wieder vor. So gelang es am Ende auch, den knappen Sieg über die Zeit zu bringen – und das in einem wahren Hexenkessel.  Entsprechend groß war der Jubel im Anschluss – die Mannschaft ging zu den zahlreichen Fans in die Kurve und stimmte noch einmal gemeinsam an: „Kämpfen bis zum Ende.“ Ein Kampf, der mit der Qualifikation für die Aufstiegsrunde nun am kommenden Wochenende in Saarlouis wieder von vorne beginnt.

Statistik zum Spiel (handball.net)

Foto ASV nach Auswärtssieg
Was für ein Abend: Nach dem Spiel bedankte sich das Team für eine Heimspielatmosphäre in Augustdorf. - Foto: Kottmann

Wie geht es weiter?

Bereits am kommenden Wochenende starten wir in die Aufstiegsrunde, zunächst treten wir auswärts bei der HG Saarlouis, dem Tabellenersten der 3. Liga Süd-West, an. Danach folgen die Heimspiele gegen MTV Braunschweig und HG Saarlouis, ehe es dann zum Abschluss noch nach Braunschweig geht. Hier die Spieltermine in der Übersicht:

    Sa., 16.05.26, 19.30 Uhr: HG Saarlouis vs. ASV
Fr., 22.05.26, 19.30 Uhr: ASV vs. MTV Braunschweig
Sa., 30.05.26, 19.30 Uhr: ASV vs. HSG Saarlouis
Mi, 03.06.26, 19.30 Uhr: MTV Braunschweig vs. ASV

Ticketverkauf gestartet

Die Tickets für die Heimspiele des ASV in der Aufstiegsrunde sind ab sofort erhältlich. Alle aktuellen Dauerkarteninhaber wurden bereits direkt über ein Vorkaufsrecht für ihre Plätze per E-Mail informiert (läuft bis Freitag). Alle weiteren Plätze sind aber bereits jetzt im freien Verkauf. Für die Gäste gibt es jeweils ein Kontingent im Gästeblock. Ab Samstag sind dann auch alle nichtgebuchten Dauerkartenplätze im Vorverkauf erhältlich. Am Montag wird es eine Sonderöffnungszeit im Fanshop in der WESTPRESS arena geben (ab 12 Uhr bis 18 Uhr).

Online-Ticketshop

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Veröffentlicht am 08.05.2026 von Simon Kottmann

ASV will Ticket für die Aufstiegsrunde lösen

Mit mindestens einem Punktgewinn am Samstag (Anwurf 18 Uhr) kann der ASV Hamm-Westfalen bei der Reserve des TBV Lemgo-Lippe die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga sichern. Reicht es nicht dafür, müssen die Westfalen auf Hilfe vom TSV Anderten hoffen, der eine Stunde später gegen Verfolger TuS Vinnhorst startet. Holt hier Anderten etwas, reicht es ebenfalls für den ASV, unabhängig vom eigenen Ausgang.

Doch darauf will sich beim Zweitligaabsteiger selbstverständlich niemand verlassen. „Wir schauen nur auf uns selbst und wollen den Auswärtssieg“, betonte Trainer Jamal Naji. Wie so oft in dieser Spielzeit geht der ASV als Favorit in die Partie gegen das Team Handball Lippe II. Doch davon lässt sich beim Tabellenzweiten niemand blenden. „Dafür sorgt ja allein schon das Hinspiel“, so Naji. In dem zeigte der ASV eine der schwächsten Saisonleistungen und verlor kurz vor Weihnachten in eigener Halle mit 33:37 (17:19). Auch der TV Emsdetten unterlag im Februar bei den Ostwestfalen mit 33:35. „Wir sind gewarnt vor der Qualität“, so Naji. Und diese sieht der Trainer vor allem im schnellen Handball des Gegners. „Die erste Welle ist wirklich gut. Das Angriffsspiel beinhaltet einige Besonderheiten, wie zum Beispiel einen oft eingesetzten vierten Rückraumspieler“, so der ASV-Trainer weiter.

Für den ASV geht es also erneut darum, die eigenen Qualitäten abzurufen. Dies gelang zuletzt gegen den TV Emsdetten über weite Strecken gut. Naji: „Wir sind hochmotiviert und heiß auf dieses Spiel. Wir haben alles selbst in der Hand.“ Ausgetragen wird diese letzte Partie der Meisterschaftsrunde ab 18 Uhr in der horatec Arena in Augustdorf. Übertragen wird das Spiel wie gewohnt von Sporteurope.TV. Gelingt dem ASV die Aufstiegsrundenqualifikation, geht es bereits in der kommenden Woche weiter – und zumindest der Gegner steht dann schon fest. Es geht zum Gruppenersten der Süd-West-Staffel, der HG Saarlouis.

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Veröffentlicht am 02.05.2026 von Simon Kottmann

Spitzenreiter siegt verdient

Beste Werbung für den Handball betrieben der ASV Hamm-Westfalen und der TV Emsdetten am Samstagabend vor ausverkaufter WESTPRESS arena. Am Ende setzte sich der favorisierte Spitzenreiter knapp mit 35:32 (18:17) durch. „Emsdetten gewinnt es unter dem Strich verdient. Aber wir können trotzdem ganz viel aus diesem Spiel mitnehmen“, sprach ASV-Trainer Jamal Naji seiner Mannschaft für einen herausragenden Kampf trotzdem ein großes Lob aus.

Und das völlig zu Recht. Der zweitplatzierte Gastgeber hielt von Beginn gut dagegen. Nach den Führungen durch Carl Gabrielsson und Fabian Huesmann zum 1:0 beziehungsweise 2:1 übernahm zunächst der TVE die Kontrolle und legte bis zur 7. Minute auf 7:4 vor. Es waren beiderseits wenig Fehler im Spiel, wenn sich der ASV jedoch ein ungenaues Anspiel oder einen Fehlwurf leisteten, bestraften die Gäste dies meist postwendend. Vor allem die Durchbrüche auf den Halbpositionen in der Abwehr bereiteten dem ASV einige Probleme mit der Folge, dass Florian Träger in der 25. Minute die erste Fünf-Tore-Führung vor Emsdetten herstellte (13:18).

Aber es folgte die stärkste Phase des ASV in der ersten Halbzeit, sowohl defensiv als auch offensiv. Dank eines 4:0-Laufes verkürzten die Westfalen bis zur Pause auf 17:18. Mit diesem Schwung startete der ASV auch in den zweiten Abschnitt, der starke Gabrielsson glich nach dreieinhalb Minuten erstmalig wieder zum 19:19 aus. In einem offenen Schlagabtausch war es dann Lucas Firnhaber, der die ASV-Fans – die ohnehin kaum saßen – mit seinem Treffer zum 22:21 von den Sitzen riss. Die Freude währte kurz – nach Schneller Mitte glich Eric Damböck nur sieben Sekunden später wieder aus, dies ganz zur Freude der etwa 300 mitgereisten Emsdetten-Fans.

Und so verlief es fast das ganze Spiel: Der ASV mühte sich, arbeitete hart – der TVE fand im entscheidenden Moment immer eine Antwort, um kam über den gesamten Spielverlauf gesehen etwas leichter zu Toren. Und so gelang es dem Spitzenreiter auch, bis zu 45. Minute wieder auf 27:24 vorzulegen. Doch der ASV ließ sich nicht abschütteln, Pawel Krawczyk, Niklas Gautzsch und Fabian Huesmann glichen noch einmal aus. Der Führungstreffer sollte nicht mehr gelingen, der TV Emsdetten fand immer wieder gute Lösungen, spätestens das 35:30 eineinhalb Minuten vor dem Ende durch Fynn Hasenkamp war dann entscheidend.

Pressekonferenz nach dem Spiel

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ASV Hamm-Westfalen – TV Emsdetten 32:35 (17:18)

ASV: Budalic, Colodeti – Huesmann (6, 4/5 7m), Gabrielsson (7), Brosch (2), van de Vreede, Böttcher (1), Machner (3), Kühn (1), Mühlhauser, Gautzsch (8, 1/1), Firnhaber (1), Bornemann (1), Krawczyk (2), Jacobs, Coßmann

TVE: Krechel, Dreyer – Huckebrink, Meuser (4), Terhaer (3, ½ 7m), Träger (3), Gorpishin (1), Klein (5), Dörtelmann, Hasenkamp (1), Jansen (7), Timm (2), Kluwe, Esche (1), Damböck (7, 2/3), Riksten

Strafen: ASV 12 min, TVE 14 min

Schiedsrichter: Leon und Nico Bärmann

Zuschauer: 2.500 (ausverkauft)

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Veröffentlicht am 29.04.2026 von Simon Kottmann

Heimfinale zweiter Teil

Das nächste besondere Spiel steht für die westfälischen Handballfans an: Am Samstag empfängt der ASV Hamm-Westfalen Spitzenreiter TV Emsdetten um 19 Uhr zum Topduell der 3. Liga Nord-West in der WESTPRESS arena. Am Mittwochvormittag gab es noch rund 100 Stehplatzkarten, wie gegen Vinnhorst wird also erneut mit 2.500 Zuschauern ein ausverkauftes Haus erwartet.

Und wie gegen den TuS, geht es zumindest für den ASV wieder um eine Menge. Mit einem Punktgewinn könnten die Westfalen endgültig die Aufstiegsrundenteilnahme sichern und müssten nicht am letzten Spieltag gegen den TBV Lemgo-Lippe II in ein „Alles oder Nichts“-Spiel gehen. Doch die Hürde ist hoch, der TV Emsdetten hat bereits den Gruppensieg sicher und ist bis auf den Ausrutscher am 7. Februar beim 33:35 bei Lippe II ohne Verlustpunkt geblieben. „Der TV Emsdetten steht zu Recht an der Spitze der Liga. Sie verfügen über den individuell wahrscheinlich stärksten Kader aller vier Drittligagruppen. Ihr Tempospiel ist sehr gut und sie sind mit vielen Spielern auf Zweitliganiveau besetzt“, sieht ASV-Trainer Jamal Naji seine Mannschaft diesmal nicht in der Favoritenrolle.

Wieder ein ganz besonderer Handballabend

„Aber auch wir haben uns entwickelt und unser Spiel deutlich verbessert. Der Unterschied liegt sicherlich noch in der Konstanz. Aber das muss für das direkte Duell ja gar nichts bedeuten“, so Naji weiter, der überzeugt von den Siegchancen seines Teams ist. Schon im Hinspiel war der ASV beim 32:34 trotz zahlreicher verletzungs- und infektbedingter Ausfälle nah dran an einem Erfolg. „Daran glauben wir selbstverständlich, gerade zu Hause vor unserem tollen Publikum“, so Naji, der gegen Vinnhorst erstmalig als ASV-Heimtrainer eine ausverkaufte WESTPRESS arena erlebte. „Das war etwas ganz Besonderes und hat uns in schwierigen Phasen des Spiels enorm geholfen.“ Während aus Hannover zuletzt rund einhundert Fans die Gäste unterstützten, werden gegen Emsdetten etwa dreimal so viele Gästefans erwartet. „Das wird wieder ein ganz besonderer Handballabend, hoffentlich mit dem guten Ausgang für uns“, ist die Vorfreude auch bei Geschäftsführer Markus Fuchs auf das Topspiel groß.

Parallel zum Duell tritt ASV-Verfolger TuS Vinnhorst am Samstag beim OHV Aurich an. Könnte es sportliche Hilfe von dritter Seite geben? Die Norddeutschen sorgten unter der Woche jedenfalls auf andere Art für Schlagzeilen: Der Trägergesellschaft des OHV droht nach Medienberichten die Insolvenz. Man müsse ohnehin nur auf sich selbst schauen, lautete die klare Aufforderung von Fuchs im Kampf um die Aufstiegsrundenteilnahme. „Wir haben alles selbst in der Hand. Und das ist ja erstmal eine gute Ausgangslage. Im Tennis würde man wohl von zwei Matchbällen reden“, so der Geschäftsführer.

Das wäre den Fans am liebsten: Wie gegen Vinnhorst jubelt der ASV nach dem Spiel auch gegen den TVE. - Foto: Wegener

Benjamin Edwards fällt länger aus

Und davon will der Tabellenzweite gerne den ersten verwandeln. Für dieses Vorhaben steht dem ASV allerdings Nachverpflichtung Benjamin Edwards nicht mehr zur Verfügung, ebenso wenig wie für eine potenzielle Aufstiegsrunde, wie mittlerweile feststeht. „Das ist extrem bedauerlich. Für uns als Team, aber natürlich auch für Benjamin, der hier ja einen guten Einstand hatte. Wir wünschen ihm, dass jetzt erstmal alles bei ihm gut verläuft. Er steht ja wirklich gerade am Anfang seiner Laufbahn“, so Trainer Naji über den 19-Jährigen, der sich im Spiel beim VfL Fredenbeck am Knie verletzt hatte. Am Donnerstag steht nun die Operation an, an eine Rückkehr ist erst im Verlauf der kommenden Saison zu denken.

Für das Spiel am Samstag wird Naji voraussichtlich wieder auf das Vinnhorst-Aufgebot zählen können. „Die Blessuren sind natürlich nicht weniger geworden. Aber wird sind hoffnungsvoll, dass alle wieder am Samstag spielen können“, so Naji. Fehlen werden also neben Edwards voraussichtlich nur wieder Lars Gudat und Gasper Horvart.

Übertragen wird das letzte Ligaheimspiel des ASV wie gewohnt von Sporteurope.TV (Kommentar: Simon Kottmann und Lars Gudat), eine Einzelbuchung ist für 5 Euro möglich. Darüber hinaus sendet auch Radio Lippewelle Hamm (Kommentar: Ralf Bosse) wieder live aus der WESTPRESS arena.

Karteninhaber haben kostenlosen Eintritt für die Regionalliga

Wer sich am Samstag schon auf das Topspiel einstimmen will, der kann zuvor die letzten Saison-Heimspiele der zweiten und dritten Männermannschaft in der benachbarten Steinhalle besuchen. Mit einem Ticket zum TVE-Heimspiel (oder einer Dauerkarte) hat man dann freien Eintritt. Die ASV-Reserve empfängt in der Regionalliga um 14 Uhr die Wölfe der SG Menden-Sauerland, die Dritte um 16 Uhr die zweitplatzierte SG Handball Kamen zum Bezirksligaduell.

Weitere Informationen

Kader TV Emsdetten (Website TVE)

Spielplan ASV Hamm-Westfalen (handball.net)

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Veröffentlicht am 29.04.2026 von Simon Kottmann

Vorverkauf der Dauerkarten 26/27 gestartet

Da das Interesse in der Geschäftsstelle bereits deutlich spürbar ist: Unabhängig vom Saisonausgang hat der ASV den Dauerkarten-Vorverkauf für 2026/27 gestartet. Die Preise bleiben jeweils unverändert für 2. Liga (wie 24/25) oder 3. Liga (wie 25/26). Für aktuelle Inhaber gibt es ein Vorkaufsrecht auf die eigenen Plätze. Für Frühbucher gibt es zudem einen Rabatt von 5 % auf den Kartenpreis.

Dauerkartenverkauf 2026/27 gestartet – Jetzt Plätze sichern!

Mit großem Einsatz und Leidenschaft hat unsere Mannschaft am vergangenen Samstag einen begeisternden Kampf bis zur letzten Sekunde geliefert und sich gegen TuS Vinnhorst einen wichtigen Punkt im Rennen um die Aufstiegsrunde gesichert. Nun gilt es, in den kommenden Spielen gegen den TV Emsdetten und beim TBV Lemgo-Lippe II die letzten Schritte zu gehen, um die erste Etappe der „Mission Wiederaufstieg“ erfolgreich abzuschließen.

Parallel zum sportlichen Endspurt richten wir bereits den Blick nach vorn: Der Vorverkauf für die Dauerkarten der Saison 2026/27 ist ab sofort gestartet!

Vorkaufsrecht für Dauerkarteninhaber

Alle aktuellen Dauerkarteninhaberinnen und -inhaber erhalten bis zum 5. Juni 2026 ein exklusives Vorkaufsrecht auf ihre bisherigen Plätze. Erst danach gehen nicht verlängerte Plätze in den freien Verkauf über. Bereits jetzt sind zusätzlich verfügbare Plätze frei buchbar.

Danke für eure Unterstützung – stabile Preise & Frühbucherrabatt

Die Unterstützung unserer Fans in dieser Saison war herausragend – dafür möchten wir ausdrücklich Danke sagen! Trotz steigender Kosten rund um den Spielbetrieb bleiben die Preise unverändert:

  • In der 2. Handball-Bundesliga auf dem Niveau der Saison 2024/25
  • In der 3. Liga auf dem aktuellen Preisniveau

Zusätzlich profitieren Frühentschlossene: Bis zum 5. Juni gibt es 5 % Frühbucherrabatt auf den Dauerkartenpreis.

Alle Infos auf einen Blick

  • Gültig für alle regulären Saisonspiele
  • Vorkaufsrecht bei möglichen Pokal- oder Playoff-Spielen
  • Saisonstart Ende August mit dem DHB-Pokal (ASV ist qualifiziert)
  • Heimspiele mit Spannungsgarantie in der WESTPRESS arena

Jetzt Dauerkarte sichern

Der einfachste Weg: über unseren Online-Ticketshop
👉 tickets.asv-hamm-westfalen.de

Alternativ:

Wir freuen uns darauf, euch auch in der Saison 2026/27 wieder auf euren Plätzen begrüßen zu dürfen – mit voller Wucht Vorfreude auf den Saisonendspurt und die kommende Spielzeit!

Veröffentlicht am 25.04.2026 von Simon Kottmann

Drama pur: ASV erkämpft Punktgewinn

An Dramatik kaum zu überbieten war das Topspiel der 3. Liga Nord-West am Samstagabend. Am Ende sicherte Niklas Gautzsch dem ASV Hamm-Westfalen mit dem letzten Wurf aus zwölf Metern gegen Verfolger TuS Vinnhorst vor 2.500 Zuschauern in der ausverkauften WESTPRESS arena einen Punktgewinn, der noch von größter Bedeutung für die Westfalen sein kann.

Denn durch das 29:29 (17:16) reicht dem ASV nun ein weiterer Punktgewinn in den beiden verbleibenden Spielen zuhause gegen Emsdetten beziehungsweise beim TBV Lemgo Lippe II, um in die Aufstiegsrunde zur 2. HBL einzuziehen. Wäre es am 28:29 geblieben, hätte Vinnhorst nicht nur auf einen Zähler zum ASV aufgeschlossen, sondern hätte auch in einem möglichen direkten Vergleich durch mehr geworfene Tore in den beiden direkten Dullen die Nase vorne gehabt.

Vorangegangen waren die 60 erwartet intensiven Minuten in einem Duell, das durchaus auf Zweitliganiveau stattfand. Die Gastgeber starteten sehr stark, agierten mit sehr viel Tempo und fanden auch in der Abwehr gute Lösungen. Vor allem dem glänzend aufgelegten Gästetorwart Glenn-Louis Eggert verdankten es die Gäste, dass die Führung der Westfalen nicht über das 9:5 aus der 12. Spielminute anwuchs.

„In der ersten Halbzeit hätten wir die Führung deutlich höherschrauben müssen, vielleicht sogar auf sieben Tore“, befand ASV-Trainer Jamal Naji nach dem Spiel in der Pressekonferenz mit Blick auf die stärkste Phase des Tabellenzweiten. Man habe seine Chancen da nicht genutzt und Vinnhorst hätte es im Anschluss gut gemacht, so der Coach weiter. Dabei gab es für die Gäste schon in der 17. Spielminute einen herben Rückschlag zu verkraften: Innenblocker und Kreisläufer Dominik Kalafut griff in den Wurfarm des vorbeigezogenen Benedikt Kühn und sah direkt die Rote Karte.

Für dieses Foulspiel an Benedikt Kühn (r.) sah Dominik Kalafut (l.) in der 17. Minute die Rote Karte. - Foto: Wegener

Vinnhorst steckte Rückschläge gut weg

Doch die steckte der Tabellendritte bemerkenswert gut weg. Die folgende Unterzahl endete 2:2, ein Bruch im Spiel des TuS war nicht auszumachen. Im Gegenteil – Vinnhorst blieb dran, Mathieu Fenyö und Leonard Zink glichen innerhalb einer halben Minute auf 15:15 aus (26.), in Unterzahl nach Zeitstrafe gegen Yannick Müßner gingen die Gäste dann sogar erstmalig nach dem 1:0 wieder mit 16:15 in Führung. Aber auch der ASV blieb kämpferisch und stellte zur Pause durch Benedikt Kühn und Fabian Huesmann wieder eine knappe 17:16-Führung her.

Ausgeglichen sollte es auch in der zweiten Halbzeit weitergehen. Allerdings stellte sich die Gästeabwehr nun besser auf die Offensivbemühungen des ASV ein, Torwart Eggert parierte immer wieder auch freie Würfe. So ging der TuS in der 43. Minute durch Toptorschütze Lungela mit 22:20 in Führung, der auch als vorgezogener Abwehrspieler empfindlich die Wege der Rückraumspieler des Gegners störte. Und das gelang den Gästen, obwohl auch Zink in der 33. Minute von der Tribüne zuschauen musste, nachdem er für einen Gesichtstreffer bei Kühn ebenfalls glatt Rot gesehen hatte.

In der 51. Minute erhöhte Fenyö in Überzahl sogar auf 26:23. Längst war die Atmosphäre auf dem Spielfeld und auch an den Bänken sichtbar aufgeheizt. Beide Trainer hatten Schwierigkeiten damit, eine Linie der Unparteiischen zu erkennen und sich darauf einzustellen, wie Naji und auch Lars Lehnhoff unisono in der Pressekonferenz bekannten. So gab es beiderseits Szenen, die auf dem Niveau der vorherigen Entscheidungen auch zu Roten Karten hätten führen können.

Unabhängig davon ging der TuS mit Vorteilen in die Schlussphase der Partie. Jetzt war es beim ASV der eingewechselte Ivan Budalic, der zu Hochform im Tor auflief und beim Stand von 23:26 einen Vier-Tore-Rückstand verhinderte. So gelang es dem aufopferungsvoll kämpfenden ASV immer wieder zu verkürzen, der TuS legte aber ein ums andere Mal auf zwei Tore vor. Zuletzt gelang das Fenyö in der 57. Minute mit seinem Tor zum 29:27.

Doch Budalic parierte erneut, dem ASV boten sich wieder Chancen. Nach Durchbruch vom mutigen Niklas Mühlhauser, der von Naji den Vorzug im rechten Rückraum für die wurfgewaltigen Spieler erhielt, foulte die TuS-Abwehr. Fabian Huesmann traf (58.) per Siebenmeter zum 28:29. Gut eineinhalb Minuten später durfte der Kapitän zum fünften Mal an diesem Abend zum Siebenmeterpunkt – doch scheiterte am eingewechselten Nikolay Petrov.

Aber es war noch zu viel Zeit auf der Spieluhr für den TuS, um die 29:28-Führung bis zum Ende zu verwalten. So landete der letzte Gästewurf im Block des ASV und war leichte Beute für Budalic. Nach einer Auszeit kam es zum letzten Wurf, der von Mait Patrail bestmöglich vereitelt wurde, dann aber aus rund zwölf Meter im Fallen mit Gegnerkontrakt von Gautzsch ins lange Eck als Aufsetzer am starken Eggert vorbei ins Tor trudelte. Sekunden später war Gautzsch unter einer Jubeltraube verschwunden – ein verloren geglaubtes Spiel fand aus Sicht des ASV doch noch ein gutes Ende. „Das ist das glücklichste Ende, das ich in meiner Zeit beim ASV erlebt habe“, meinte Kapitän Huesmann direkt nach der Partie. Und ein Ende, dass noch für großes Glück am Ende der Saison sorgen könnte.

„Einen Riesendank möchte ich heute im Namen der ganzen Mannschaft dem Publikum aussprechen. Wie wir heute auch in schwierigen Phasen des Spiels getragen wurde, das war herausragend“, betonte Trainer Jamal Naji, der seit seinem Einstieg beim ASV zum ersten Mal eine ausverkaufte Arena als Heimtrainer erlebte.

Schon in einer Woche dürfte sich dieses Erlebnis wiederholen, wenn dann Spitzenreiter TV Emsdetten zum Duell beim ASV antreten wird. Anwurf ist um 19 Uhr. „Viele Karten gibt es nicht mehr, wer da noch dabei sein will, muss schnell sein“, betonte ASV-Geschäftsführer Markus Fuchs.

ASV Hamm-Westfalen – TuS Vinnhorst 29:29 (17:16)

ASV: Colodeti, Budalic – Huesmann (8, 4/5 7m), Gabrielsson (1), Brosch, van de Vreede, Böttcher (2), Machner, Kühn (4), Mühlhauser, Gautzsch, Firnhaber (1), Bornemann (2), Krawczyk (4), Jacobs, Coßmann (3)

TuS: Eggert, Petrov – Johannsen, Petkov (1) Tomashevskyi, Lungela (12, 5/5 7m), Gertges (3), Nielsen (2), Zink (2), Müßner, Hinz, Fenyö (6), Kalafut (2), Rohrweber (1, 0/1 7m)

Schiedsrichter: Ernst/Sippel

Strafen: ASV 4 min, TuS 6 min (Rote Karten Kalafut 17., Zink 32.)

Zuschauer: 2.500 (ausverkauft)

Weitere Informationen

Kader TuS Vinnhorst (Website TuS)

Vorbericht TuS (Website TuS)

Spielplan ASV Hamm-Westfalen (handball.net)

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Veröffentlicht am 24.04.2026 von Simon Kottmann

Ausverkaufte Arena – Samstag gegen Vinnhorst

Es ist eines der Spiele, auf das alle Spieler, Fans und Verantwortliche besonders hinfiebern. Am Samstag um 19 Uhr empfängt der Tabellenzweite der 3. Liga Nord-West den direkten Verfolger in der ausverkauften WESTPRESS arena. Drei Spieltage vor Ende der Ligarunde kann der gastgebende ASV Hamm-Westfalen die kurze Ausfahrt Richtung Aufstiegsrunde nehmen. Für den TuS Vinnhorst ist dagegen ein Sieg Pflicht, um überhaupt noch im Rennen um Platz zwei zu bleiben.

Denn auch wenn den Gästen dieser gelingt, kann der ASV mit zwei Siegen in den verbleibenden Spielen aus eigener Kraft mit einem kleinen Umweg die Aufstiegsrundenteilnahme sichern. Bei einem Unentschieden reicht dem ASV ein Punktgewinn aus den verbleibenden Partien gegen TV Emsdetten und bei Lemgo-Lippe. Doch soweit reichen die Gedankenspiele rund um das westfälische Handballwohnzimmer derzeit nicht. Der volle Fokus gilt dem Heimspiel, das seit Donnerstagabend mit 2.500 Besuchern ausverkauft ist, wie die Geschäftsstelle des Profiklubs vermeldete. „Es wird keine Abendkasse mehr geben, die verbliebenen einhundert Stehplatzkarten waren innerhalb der letzten zwei Tage schnell weg“, berichtete ASV-Geschäftsführer Markus Fuchs am Freitagmorgen.

Topspiel der 3. Liga

Nicht nur die Tatsache, dass es um den vorzeitigen Einzug in die Aufstiegsrunde geht, auch das Duell zweier Topklubs der 3. Liga insgesamt zieht die Fans in ihren Bann. „Das wird ein hochspannendes Duell. Hier kann es am Ende auf Kleinigkeiten ankommen“, spürt man auch bei ASV-Trainer Jamal Naji seit Tagen die Vorfreude auf das Duell. Der Druck angesichts der Ausgangslage ist sicherlich bei den Gästen etwas höher. Doch auch beim ASV will man sich am liebsten nicht auf den längeren Weg Richtung Aufstiegsrunde begeben, sondern am Samstag für klare Verhältnisse sorgen. „Genau für solche Spiele arbeitet man wochen- und monatelang. Das sind die Vergleiche, die den besonderen Reiz für uns alle ausmachen. Der Ligaalltag gehört natürlich dazu, denn über den erarbeitet man sich solche Spiele.“

Und die Arbeit hat der ASV in der Rückrunde hervorragend erledigt. Eine lange Siegesserie wurde nur kurz in Aurich unterbrochen, insgesamt sammelten die Westfalen 22:2 Punkte. Vor allem aber fielen die Siege deutlich souveräner aus, als noch in der Hinrunde. Mehrfach wurden 40 oder mehr Tore erzielt, zuletzt gegen Anderten gab es sogar den Rekordsieg von 48:24 gegen den TSV Anderten. Die Entwicklung seit Oktober unter dem neuen Trainer Jamal Naji ist deutlich erkennbar. Das Spiel der Westfalen seither schneller, die Abläufe immer gefestigter und die Torausbeute am stärksten in der gesamten 3. Liga. So könnte am Samstag sogar das 1.000 Saisontor gelingen – Bestwert aller vier Staffeln.

Doch das dürfte eine Randnotiz sein, geht es ja vor allem um einen Heimsieg: „Das ist unser Ziel, darauf arbeiten wir hin. Alles andere beschäftigt uns höchstens am Rande“, versichert Naji. Personell gibt es vor dem Spitzenspiel gute Nachrichten aus dem ASV-Lager. Hinter dem Einsatz von Benjamin Edwards steht noch ein Fragezeichen, alle anderen Akteure mit Ausnahme der Langzeitverletzten Gasper Horvart und Lars Gudat sind einsatzbar. Naji: „Am Ende der Saison gibt es da natürlich das ein oder andere. Das ist aber für alle anderen genauso. Und das blendet man als Sportler ja auch in so einem Duell gerne aus.“

Anwurf in der ausverkauften WESTPRESS arena ist um 19 Uhr. Wer kein Ticket mehr erhalten hat, kann die Partie live bei Radio Lippewelle Hamm (Kommentar: Christian Fecke) oder Sporteurope.TV verfolgen (Kommentar: Simon Kottmann und Thomas Lammers). Beim Livestreaming-TV-Anbieter ist auch eine Einzelbuchung des Spiels möglich.

Volle Wucht Aufstiegskampf: Ähnlich wie hier gegen Minden II dürfte Benedikt Kühn und seinen Kollegen am Samstag gegen Vinnhorst nichts geschenkt werden. - Foto: Wegener

Weitere Informationen

Kader TuS Vinnhorst (Website TuS)

Vorbericht TuS (Website TuS)

Spielplan ASV Hamm-Westfalen (handball.net)

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Veröffentlicht am 19.04.2026 von Simon Kottmann

Souveräner 34:24-Auswärtssieg

Der ASV hat den nächsten wichtigen Schritt Richtung Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga gemacht. Am Samstagabend gewann der Tabellenzweite der 3. Liga Nord-West beim VfL Fredenbeck mit 34:24 (17:11).

Bis zur 13. Minute gelang es den Gastgebern, die Partie gegen die Westfalen vor 890 Zuschauern in der Geestlandhalle Fredenbeck offen zu gestalten. In der Folge übernahm der Favorit die Kontrolle über die Partie und verwandelte einen 5:6-Rückstand durch Tore von Ken Jacobs, Benedikt Kühn, Carl Gabrielsson und Fabian Huesmann in eine 9:6-Führung (19.). Insgesamt blieben die Hausherren fast sieben Minuten ohne Torerfolg. Marcos Colodeti bildete wieder einen guten Rückhalt im ASV-Gehäuse, zudem fand die Abwehr nun gute Mittel gegen den VfL-Offensivspiel und selbst gute Lösungen im Angriff. So wuchs die Führung bis zur Pause auf 17:11 an.

Personell gab es dabei einige Herausforderungen für ASV-Coach Jamal Naji, der erneut ohne Andreas Bornemann auskommen musste. Niklas Gautzsch rückte wieder ins Aufgebot, dafür musste allerdings Kreisläufer Brosch aufgrund von Rückenproblemen nach dem Abschlusstraining passen. Dafür rückte Johann Vöing ins Aufgebot nach.

Egal in welcher Konstellation machten es die Gäste aber auch diesmal wieder gut, und spielten auch die zweite Halbzeit souverän. Am Ende feierte der ASV so einen verdienten Zehn-Tore-Sieg und sicherte sich damit für die verbleibenden drei Spieltage eine hervorragende Ausgangssituation. Gelingt im kommenden Heimspiel ein Sieg gegen den direkten Verfolger TuS Vinnhorst, dann ist der ASV bereits zwei Spiele vor Ende der Gruppenphase für die Aufstiegsrunde qualifiziert.

Statistik zum Spiel (handball.net)

Weitere Informationen

Kader VfL Fredenbeck (Website VfL)

Spielplan ASV Hamm-Westfalen (handball.net)

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Veröffentlicht am 16.04.2026 von Simon Kottmann

Volle Konzentration auf eigene Aufgabe

Die heiße Phase in der 3. Handball-Liga ist in vollem Gange. Der ASV Hamm-Westfalen hat in der Staffel Nord-West, der einzigen mit drei potenziellen Bewerbern für eine Aufstiegsrundenteilnahme, nach dem unangefochtenen Spitzenreiter TV Emsdetten momentan die besseren Karten als Verfolger TuS Vinnhorst.

Die aktuell drei Punkte Vorsprung vor dem TuS will die Mannschaft von Trainer Jamal Naji unbedingt auch in die beiden anstehenden direkten Duelle mit Vinnhorst und Emsdetten am 25. April und 2. Mai mitnehmen. Voraussetzung dafür ist ein Auswärtssieg am kommenden Samstag um 19:30 Uhr beim VfL Fredenbeck. „Der Fokus liegt voll auf dieser Aufgabe“, bestätigte Coach Naji, „Rechenspiele lohnen sich nicht. Wir konzentrieren uns auf unsere Hausaufgaben und die lautet Auswärtssieg beim VfL“.

Fredenbeck rangiert mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 26:26 Zählern auf dem siebten Platz der 3.Liga Nord-West. Im Hinspiel gelang den Westfalen ein 41:27-Kantersieg, bester Torschütze war Andreas Bornemann mit sieben Treffern. Ob der Rückraum nach kurzer Verletzungspause wieder im Aufgebot stehen kann, ist noch nicht ganz sicher. „Wir werden in der gleichen Konstellation wie gegen Anderten ins Rennen gehen. Bei Andi Bornemann und Niklas Gautzsch (Anm. d. Red.: Rückenprobleme) entscheiden wir kurzfristig über den Einsatz“, so der ASV-Trainer.

Foto Keno Jacobs
Seit Wochen stark in Form: Kreisläufer Jann Keno Jacobs, hier im Hinspiel zuhause gegen Fredenbeck. - Foto: Wegener

„Müssen pausenlos aufmerksam sein“

Die bisherigen fünf Spiele gegen die drei Topplatzierten der Liga hat der VfL Fredenbeck jeweils deutlich verloren. Wenn es gegen den ASV ein anderes Ergebnis geben soll, ist man sich beim VfL klar, dass man eine gute Verteidigungsleistung braucht. „Wenn es uns am Sonnabend gelingt, den ASV ebenfalls unter 30 Tore zu halten, ist eine Überraschung drin, sofern unsere verletzungsbedingten Ausfälle (Nils Schröder und Jesper Müller fehlten letzten Sonnabend beim 41:35-Auswärtssieg gegen das Team HandbALL Lippe II) kompensiert werden können“, heißt es auf der Website des VfL mit Blick auf das Spiel gegen den ASV. Naji: „Wir müssen pausenlos aufmerksam sein gegen diesen Gegner. Fredenbeck hat viele Entscheidungsspieler, spielt viel auch im 7 gegen 6.“

Anwurf in der Geestlandhalle in Fredenbeck ist am Samstag um 19:30 Uhr, zu sehen ist das Spiel wie gewohnt über Sporteurope.TV.

Weitere Informationen

Kader VfL Fredenbeck (Website VfL)

Vorbericht VfL (Website VfL)

Spielplan ASV Hamm-Westfalen (handball.net)

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