
Der ASV Hamm-Westfalen hat es geschafft: Durch einen völlig verdienten 34:32-Sieg (17:17) beim MTV Braunschweig sicherten sich die Gäste in der ausverkauften Sporthalle Alte Waage vorzeitig den Gruppensieg in der Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga. Damit erfüllten sich die Westfalen, die von rund 150 Fans lautstark unterstützt wurden, den Traum von der direkten Rückkehr in die 2. Liga, aus der man vor einem Jahr so unglücklich abgestiegen war.
Doch es wiederum keine leichte Aufgabe wie schon im Hinspiel gegen Braunschweig, den Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Nach einer völlig ausgeglichenen ersten Halbzeit starteten die Teams auch in den zweiten Abschnitt auf Augenhöhe. Doch in der Schlussviertelstunde erspielte sich der ASV, bei dem Torwart Ivan Budalic zu Höchstform auflief und Lucas Firnhaber im rechten Rückraum mit sieben Toren bester Feldtorschütze war, eine 28:25-Führung (47.). Als Fabian Huesmann den Abstand per Siebenmeter fünf Minuten vor dem Ende auf fünf Treffer schraubte, war die Vorentscheidung gefallen. Denn diesen Vorsprung ließen sich die Westfalen in der Folge nicht mehr nehmen.
Entsprechend groß war die Freude bei den Fans, die schon in der Schlussminute „Nie mehr 3. Liga“ skandierten – ein Wunsch, den wohl alle Beteiligten beim ASV für die Zukunft hegen. Und damit war der Weg frei für eine spontane Aufstiegsfeier auf der Platte, ehe sich Fan- und Mannschaftsbus auf den Heimweg nach Hamm begaben. Auch dort gab es dann trotz vorgerückter Stunde an der WESTPRESS arena einen großen Empfang, die in rotes Licht von Pyrotechnik gefärbt war.
Am Donnerstag ging es dann für Mannschaft und Stab auf die große Bühne an der Pauluskirche. Im Rahmen von NRW-Landesturnfest und Italienischer Nächte bekam der ASV einen eigenen Programmpunkt. Am frühen Abend versammelten sich noch einmal mehrere hundert Fans vor der Bühne, um gemeinsam mit Hamms Oberbürgermeister Marc Herter die Mannschaft hochleben zu lassen. Geschäftsführer Markus Fuchs bedankte sich im Namen der gesamten ASV-Familien bei allen Beteiligten für ihre Unterstützung in der Saison. „Ich habe es am letzten Spieltag der zurückliegenden Saison versprochen: Wir kommen wieder! Das habe ich aus einem guten Gefühl und den Bauch heraus getan angesichts der positiven Stimmung, die von Euch, den Fans, direkt von den Rängen kam. Und auch wegen der Sponsoren, die uns alle auch in schwierigen Zeiten beigestanden haben. Und genau deswegen haben wir es geschafft: Der ASV ist wieder da. Wir sind wieder in der 2. Liga!“
Und dann wurde noch einmal „Kommse mal nach Hamm“ gesungen, was spätestens seid dieser Saison wohl die Hymne für alle ASVer sein dürfte. Sänger Franz Johann, der das Lied für gut 50 Jahren komponiert hatte, war selbstverständlich auch noch einmal dabei, der in der Aufstiegsrunde zum allerersten Mal selbst beim ASV live dabei war.
MTV Braunschweig – ASV Hamm-Westfalen 32:34 (17:17)
MTV: Serbest, Engelbrecht, Mellmann – Kanning (4), Friedhoff (4), Vuckovic, Mazic (1), Krause (9, ¾ 7m), Hagen (9), Pieles (2), Harder (3), Wolters, Lietz, Khemiri
ASV: Colodeti, Budalic – Huesmann (9, 4/4 7m), Gabrielsson (3), Brosch, Fuchs, Böttcher, Machner, Kühn (4), Mühlhauser (1), Gautzsch (1), Firnhaber (7), Bornemann, Krawczyk (4), Jacobs, Coßmann (5)
Strafen: MTV 8 min, ASV 8 min und Rote Karte Jacobs (50.)
Schiedsrichter: Otto und Piper | Delegierter: Lopaschewski
Zuschauer: 1.200 (ausverkauft)
Impressionen vom Empfang (Fotos: Kaufmann)
ASV feiert direkten Wiederaufstieg
Der ASV Hamm-Westfalen hat es geschafft: Durch einen völlig verdienten 34:32-Sieg (17:17) beim MTV Braunschweig sicherten sich die Gäste in der ausverkauften Sporthalle Alte Waage vorzeitig den Gruppensieg in der Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga. Damit erfüllten sich die Westfalen, die von rund 150 Fans lautstark unterstützt wurden, den Traum von der direkten Rückkehr in die 2. Liga, aus der man vor einem Jahr so unglücklich abgestiegen war.
Doch es wiederum keine leichte Aufgabe wie schon im Hinspiel gegen Braunschweig, den Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Nach einer völlig ausgeglichenen ersten Halbzeit starteten die Teams auch in den zweiten Abschnitt auf Augenhöhe. Doch in der Schlussviertelstunde erspielte sich der ASV, bei dem Torwart Ivan Budalic zu Höchstform auflief, eine 28:25-Führung (47.). Als Fabian Huesmann den Abstand per Siebenmeter fünf Minuten vor dem Ende auf fünf Treffer schraubte, war die Vorentscheidung gefallen. Denn diesen Vorsprung ließen sich die Westfalen in der Folge nicht mehr nehmen.
Entsprechend groß war die Freude bei den Fans, die schon in der Schlussminute „Nie mehr 3. Liga“ skandierten – ein Wunsch, den wohl alle Beteiligten beim ASV für die Zukunft hegen.
Ein ausführlicher Bericht zum Spiel und der Saison folgt.
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Ein echtes Endspiel
Endspiele hat der ASV Hamm-Westfalen in dieser Saison in der 3. Handball-Bundesliga schon erlebt und erfolgreich bestritten. Am Mittwoch tritt die Mannschaft um Cheftrainer Jamal Naji nun endgültig zum Finale der Saison 2025/26 an. Beim MTV Braunschweig kann sich der ASV bereits mit einem Punktgewinn vorzeitig die Rückkehr in die 2. Handball-Bundesliga sichern. Das abschließende Spiel der Aufstiegsrundengruppe zwischen der HG Saarlouis und dem MTV Braunschweig wäre dann bedeutungslos.
„Wir haben es selbst in der Hand. Wir alle brennen darauf, am Mittwoch das große Ziel zu erreichen und die Mission Wiederaufstieg zu erfüllen“, betonte ASV-Geschäftsführer Markus Fuchs, der während der Aufstiegsrunde noch einmal eine Doppelrolle bei den Westfalen einnahm und für Einsätze in den Heimspielen gegen Braunschweig und Saarlouis ins Trikot schlüpfte. Auch in Braunschweig könnte der 34-Jährige noch einmal zum Einsatz kommen, auch wenn sich der etatmäßige Abwehrchef Jan Brosch am Samstag gegen Saarlouis mit seiner besten Saisonleistung nach kurzer Verletzungspause sehr eindrucksvoll zurückmeldete.
„Er gibt uns eine zusätzliche Option und macht seine Sache wirklich gut“, bestätige Trainer Naji, dass der Routinier durchaus in den Plänen eine Rolle spielen könnte. Verschiedene Möglichkeiten zu haben, auf das sehr variable Spiel der Gastgeber reagieren zu können, kann für den ASV in Braunschweig durchaus sehr bedeutsam werden. Nach der ausgeglichenen Hinrunde und der Aufstiegsrundengruppe haben auch die Braunschweiger noch alle Möglichkeiten, sich den Traum von der 2. Liga zu verwirklichen – im Falle eines Sieges gegen den ASV reichte dann wiederum dem MTV ein Punktgewinn in Saarlouis.
Auf derartige Rechenspiele will man sich beim ASV aber keinesfalls einlassen. „Die Situation ist ja ganz klar: Wir haben einen Matchball und genau den wollen wir verwandeln“, betonte Naji, dem beim MTV voraussichtlich wieder das gesamte Personal ohne die Langzeitverletzten (Gasper Horvart, Lars Gudat, Benjamin Edwards) zur Verfügung stehen wird. Unterstützt wird der ASV in der 1.250 Zuschauer fassenden Braunschweiger Sporthalle „Alte Waage“ von einem größeren Fanlager. So reist extra auch wieder ein Fanbus an, wie viele Fans sich darüber hinaus rechtzeitig ein Ticket für das restlos ausverkaufte Duell gesichert haben, konnten die Verantwortlichen am Dienstag nicht abschätzen. „Wir rechnen schon mit einem lautstarken Rückhalt“, so Fuchs.
Anwurf ist um 19:30 Uhr, übertagen wird das Spiel vom Sporteurope.TV und Radio Lippewelle Hamm, Reporter ist Marko Varchmin.
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ASV feiert 36:33-Heimsieg
Der ASV Hamm-Westfalen hat die Tür zur 2. Handball-Bundesliga durch einen 36:33-Heimsieg gegen die HG Saarlouis aufgestoßen. Über 2.200 Zuschauer erlebten am Samstagabend ein hochklassiges Aufstiegsrundenspiel, in dem sich die Gastgeber nach einer starken zweiten Halbzeit verdient durchsetzten. Am Mittwoch tritt der ASV nun beim MTV Braunschweig an, mit einem Punktgewinn können die Westfalen den Aufstieg vor dem abschließenden Spiel von Saarlouis gegen Braunschweig perfekt machen.
„Wir waren auch in der ersten Halbzeit schon das bessere Team, haben aber noch etwas liegenlassen. In die zweite Halbzeit sind wir dann richtig gut gestartet“, freute sich ASV-Trainer Jamal Naji nach der Partie über den Heimsieg gegen eine Mannschaft, die wie im Hinspiel über 60 Minuten kämpferisch blieb und nie aufgab.
Zunächst waren es ohnehin die Gäste, die bis zum 7:6 immer wieder mit einem oder zwei Treffer vorlegten. Nach dem Ausgleich des wieder einmal herausragenden Spielgestalters Benedikt Kühn in der 16. Minute warf Keno Jacobs die Hausherren sehr zur Freude der über 2.100 ASV-Anhänger erstmalig mit 8:7 in Führung. Bis zum 9:10 (20.) durch Gästespieler Yves Kunkel blieb es ausgeglichen. Dann gelangen dem ASV drei Tore in Folge: Carl Gabrielsson, ebenfalls wieder sehr stark unterwegs, Fabian Huesmann per Siebenmeter und Pawel Krawczyk brachten den Zweitligaabsteiger in Überzahl mit 12:10 in Führung. Gästecoach Jörg Lützelberger reagierte mit einer Auszeit.
Und die zeigte Wirkung: Saarlouis verkürzte auf 13:12. Nach einem Griff in den Wurfarm sah Keno Jacobs zudem in der 27. Minute die Rote Karte. Bis zum Seitenwechsel gelang dem ASV kein Tor mehr, die Saarländer gingen mit einer 14:13-Führung in die Pause.
Aus der starteten beide Teams mit deutlich mehr Tempo. Während im ersten Abschnitt 27 Tore fielen, sollten es nun bis zum Spielende noch 42 weitere werden – sehr zur Freude der Zuschauer, die voll auf ihre Kosten kamen. Das 17:16 für Saarlouis durch den im Winter nachverpflichteten Schweden Zeb Bjerneld sollte in der 35. Minute die letzte Gästeführung sein. Die Hausherren spielten sich in einen regelrechten Rausch: Torwart Marcos Colodeti glänzte hinter einer starken Abwehr um Chef Jan Brosch, der in seinem letzten ASV-Heimspiel seine beste Saisonleistung ablieferte, Pawel Krawczyk war sehr durchsetzungsstark, Lucas Firnhaber sorgte nun auch für viel Torgefahr aus dem rechten Rückraum. In der 52. Minute markierte Kühn das 32:23 – die Partie war praktisch entschieden.
Aber die Gäste machten das Beste aus der Situation, hielten weiter dagegen. Als sich der ASV dann noch selbst dezimierte – nach Zeitstrafe gegen Markus Fuchs wegen eines Gesichtstreffers und zeitgleich Fabian Huesmann wegen Meckerns – nutzte die HGS dies, um zumindest in Sachen Torverhältnis wieder Boden gut zu machen und so eine Minimalchance für den Aufstieg zu wahren.
Für die ASVer ging es nach der Partie dann schnell zum Partner KMT Hamm, wo die Spieler die -110-Grad-Kältekammer zur Regeneration nutzten konnten. „Die Jungs bekommen jetzt einen Tag frei, dann bereiten wir uns auf das Spiel in Braunschweig vor“, meinte Naji. Anwurf am Mittwoch in Braunschweig ist um 19:30 Uhr.
Zur Spielstatistik (handball.net)
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ASV will die Tür zur 2. Liga aufstoßen
Nach dem Heimsieg gegen MTV Braunschweig hat der ASV Hamm-Westfalen den Fuß zur 2. Liga in der Tür. Gegen die HG Saarlouis kann die Mannschaft von Trainer Jamal Naji diese nun deutlich weiter aufstoßen, vorausgesetzt es gelingt der nächste Heimerfolg.
Für Spannung ist in angesichts dreier punktgleicher Teams genau wie in der anderen Gruppe der Aufstiegsrunde mit dem TV Emsdetten, TV Gelnhausen und dem EHV Aue gesorgt. Der ASV und Aue gehen mit wenigen Toren Vorsprung als jeweilige Gruppenerste in die Rückrunde. Von „maximaler Vorfreude“ sprachen die Verantwortlichen angesichts der aktuellen Situation. „Wir haben alles selbst in der Hand“, brachte es Naji vor der anstehenden Aufgabe gegen Saarlouis auf den Punkt. Gegen den Gegner hatte man am ersten Spieltag über 40 Minuten alles im Griff, dann kippte die Partie zugunsten der Gastgeber, deren Risikobereitschaft mit siebtem Feldspieler und konsequenter offensiver Abwehr sich am Ende auszahlte. Und ähnlich mutig dürfte die HG auch auswärts antreten: „Wir werden am Samstag in Hamm all in gehen, um am 6. Juni zu Hause das Entscheidungsspiel um den Aufstieg zu haben“, wird HG-Kapitän Tom Paetow auf der vereinseigenen Homepage zitiert.
Für das Rückspiel in der WESTPRESS arena waren am Freitagmorgen mehr als 2.000 Tickets abgesetzt, aus Saarlouis werden rund 100 reisefreudige Fans erwartet. „Wir hoffen wieder auf die Rote Wand in unserem Rücken. Das hat uns in so vielen Spielen in dieser Saison stark gemacht. Und jetzt zählt´s“, meinte ASV-Geschäftsführer Markus Fuchs, der kurzfristig in der vergangenen Woche für Abwehrchef Jan Brosch eingesprungen war. Für Brosch zeichnete sich allerdings unter der Woche Entwarnung ab, so dass Jamal Naji voraussichtlich am Samstag bis auf die Langzeitverletzten (Gapser Horvart, Lars Gudat und Benjamin Edwards) wieder alle Akteure zur Verfügung stehen.
Für einige der Spieler wird es auch aus anderem Grund ein besonderer Abend werden: Neben Jan Brosch wird auch Niklas Gautzsch sein letztes Heimspiel im ASV-Trikot absolvieren. Ebenfalls am Saisonende scheiden zudem Gasper Horvart und Lars Gudat aus.
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Luxemburgischer Nationalspieler kommt
Der ASV vermeldet einen weiteren Neuzugang für die neue Spielzeit: Der luxemburgische Nationalspieler Vincent Kreiselmaier wechselt vom OHV Aurich in die Westpress-Arena. Bei den Westfalen erhält der Rückraumspieler einen Zwei-Jahres-Vertrag.
Erst im Sommer war der Rechtshänder vom VfL Gummersbach nach Aurich gewechselt. Zum VfL war er als B-Jugendlicher in der Saison 2021/22 gekommen, schon in seiner Jugendzeit war er ASV-Trainer Jamal Naji aufgefallen. In der Ligarunde erzielte er in 22 Partien 65 Tore für den am Ende achtplatzierten OHV. Vor seinem Wechsel war er zweitgefährlichster Werfer der Gummersbacher Reserve in der 3. Liga mit 97 Toren in 27 Spielen. Der 20-Jährige wird beim ASV im linken Rückraum und Rückraum Mitte zum Einsatz kommen.
„Vincent und passt mit seiner Art, Handball zu spielen, aus unserer Sicht sehr gut in unser Konzept. Mit ihm bekommen wir einen spannenden, gut ausgebildeten Spieler, der auch in seiner persönlichen Entwicklung schon sehr weit ist. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm“, meinte ASV-Cheftrainer Jamal Naji bei der Bekanntgabe des Transfers am Donnerstag. Der Vertrag mit dem 20-Jährigen wurde ligaunabhängig geschlossen.
„Ich freue mich auf den ASV und das gesamte Umfeld. Natürlich wäre es toll, schon in der nächsten Saison mit dem ASV in der 2. Handball-Bundesliga anzutreten. Die Daumen sind auf jeden Fall fest gedrückt“, meinte Kreiselmaier, der nach Martin Muller der zweite Luxemburger bei den Westfalen sein wird. Muller kam im Sommer 2013 von HB Esch als frischgebackener Silbermedaillengewinner des europäischen Challengecups zum ASV, verletzungsbedingt wurde sein Vertrag aber bereits in der Winterpause wieder aufgelöst. „Persönlich hab ich ihn nicht kennengelernt. Aber als Handballer in Luxemburg kennt man Martin, der viele Jahre auch Leistungsträger in der Nationalmannschaft war. Ich habe ihm als Kind zugeschaut“, so der 18 Jahre jüngere Kreiselmaier.


Vertrag mit Alexander Coßmann verlängert
Der ASV Hamm-Westfalen startete mit einer weiteren Personalmeldung in die kurze Woche vor dem nächsten Aufstiegsrunden-Heimspiel gegen Saarlouis am Samstag. Der Vertrag mit Kreisläufer Alexander Coßmann wurde um zwei weitere Jahre verlängert.
„Alex hat eine sehr gute Entwicklung bei uns genommen und ist eine verlässliche Größe für uns. Wir freuen uns, diesen begonnen Weg mit ihm weiterzugehen“, erklärte ASV-Geschäftsführer Markus bei der Bekanntgabe der Entscheidung am Dienstagmittag. Coßmann sei sicherlich auch „längst nicht am Ende seiner Entwicklung“, sieht auch ASV-Cheftrainer Jamal Naji noch viel Potenzial beim 25-Jährigen, der sich den Westfalen im Sommer 2024 nach einem Jahr in der Handballakademie Barcelonas angeschlossen hatte. „Ich freue mich darauf, auch in den nächsten zwei Jahren das Trikot des ASV zu tragen. Nach allen Rückschlägen, die wir hier hinnehmen mussten, entsteht hier gerade etwas Besonderes. Und dazu will ich auch in Zukunft gerne meinen Teil beitragen“, so Coßmann.
Impressionen von Alex Coßmann
Im Februar war Alexander Coßmann Gast im ASV-Podcast „Volle Wucht aufs Ohr“:
Erster von drei Schritten in die zweite Liga
Der ASV Hamm-Westfalen hat den ersten von drei Schritten Richtung 2. Handball-Bundesliga geschafft. Vor über 2.200 Zuschauern gelang den Westfalen in der Westpress-Arena ein verdienter 33:31-Heimsieg gegen den MTV Braunschweig, wie die beiden Trainer direkt nach der Partie gleichermaßen befanden.
Es war ein Abend mit vielen Besonderheiten, angefangen damit, dass die Partie mit einer Viertelstunde Verspätung startete, da die Unparteiischen im Pfingstverkehr stecken geblieben waren. Doch die Teams fanden dennoch beide gut ins Spiel. Wie erwartet agierten die Gäste konsequent mit dem siebten Feldspieler im Angriff, in der Abwehr mit offensiven Abwehrformationen zwischen einer hoch- und einer tiefstehenden 5:1-Abwehr.
Nach einem 3:2 für den ASV übernahm Braunschweig durch drei Treffer in Serie die Führung. Vor allem Rückraumspieler Melf Hagen kam zu guten Würfen. Bis zum 9:8 in der 17. Minute durch Lukas Friedhoff blieb der MTV nun in Front. In der Folge fanden die Gastgeber aber immer wieder Wege, die vorhandenen Räume in der offensiven Abwehr für sich zu nutzen. In der 23. Minute traf Kasper Böttcher zum 11:9. Wenig später war es der Rechtsaußen, der eine Zeitstrafe erhielt – Braunschweig nutzten den Vorteil, um wiederum mit 12:11 in Führung zugehen. Bis zur Pause blieb es ein Hin und Her – der 15:15-Pausenstand war leistungsgerecht.

ASV in der zweiten Halbzeit dominant
In der zweiten Halbzeit änderte sich der Spielverlauf: Zwar blieb es knapp, nun war es aber der ASV, der immer wieder auf bis zur drei Tore vorlegte. Beim Stand von 24:21 (44.) bot sich den Westfalen dann sogar die Gelegenheit, erstmalig höher in Führung zu gehen. Aber nach Strafe gegen Tim Lietz fing sich der ASV zwei Gegentreffer, ohne selbst ein Tor zu erzielen. Statt mit vier oder gar fünf Treffern ein beruhigendes Polster herzustellen, war die Partie wieder offener.
Aber auch von einer erneuten mehr als viertelstündigen Unterbrechung zehn Minuten vor dem Ende aufgrund eines medizinischen Notfalls unter dem Zuschauern brachte die Westfalen nicht mehr aus dem Tritt. Denn der Ausgleich gelang Braunschweig nicht mehr, der ASV hielt den MTV bis zum Ende erfolgreich auf Abstand und siegte mit 33:31.
„Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Wir hatten eine sehr schwere Trainingswoche mit vielen infektbedingten Ausfällen. Ein Dank geht an die Zweite und die A-Jugend, die uns den Trainingsbetrieb überhaupt ermöglicht hat“, betonte ASV-Coach Jamal Naji direkt nach dem Spiel, nachdem er die Glückwünsche von Trainerkollege Volker Mudrow entgegengenommen hatte. „Der ASV hat unter dem Strich zu Recht gewonnen. Allerdings haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht“, befand Mudrow, möglicherweise sei es das beste Spiel der Rückrunde gewesen.
Eine weitere Besonderheit des Abends war sicherlich das Comeback von ASV-Geschäftsführer Markus Fuchs, der für Abwehrchef Jan Brosch einsprang. Brosch hatte sich beim Auftaktspiel gegen Saarlouis einen Pferdekuss zugezogen und fehlte somit genauso wie Benjamin Edwards, Lars Gudat und Gasper Horvart.
Weiter geht es für den Zweitligaabsteiger nun am nächsten Wochenende, dann ist die HG Saarlouis in der Westpress-Arena zu Gast. Anwurf ist wiederum um 19:30 Uhr – vorausgesetzt, alle Hauptakteure sind pünktlich.
ASV Hamm-Westfalen – MTV Braunschweig 33:31 (15:15)
ASV: Budalic, Colodeti – Huesmann (2, 2/2 7m), Gabrielsson (5), Fuchs, Böttcher (1), Machner (2), Kühn (4), Mühlhauser, Gautzsch (4), Firnhaber (2), Bornemann (3), Krawczyk (4), Jacobs (1), Coßmann (5)
MTV: Serbest, Engelbrecht, Mellmann – Otto (3), Kanning (4), Friedhoff (2), Vuckovic (1), Mazic (1), Krause (6, 2/3), Hagen (8, 0/1), Pieles (2), Harder (3), Wolters (1), Lietz, Khemiri
Strafen: ASV 8 min, MTV 4 min
Schiedsrichter: Hörath, Hofmann
Zuschauer: 2.206
Impressionen vom Spiel (Fotos: Wegener)
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Gruppensieg weiter in eigener Hand
Zum ersten Heimspiel der Aufstiegsrunde empfängt der ASV Hamm-Westfalen am Freitagabend den MTV Braunschweig in der heimischen WESTPRESS arena. Für die Westfalen ist ein Sieg Pflicht, um den Traum vom direkten Wiederaufstieg in die 2. Handball-Bundesliga am Leben zu halten. „Im Grunde hat sich auch nach dem Auftaktspiel in Saarlouis nichts verändert: Wir brauchen drei Siege, um Gruppenerster zu werden. Wir haben alles nach wie vor selbst in der Hand“, betonte ASV-Geschäftsführer Markus Fuchs vor dem Duell am Freitag. Eine Situation, die man in der Liga schon erlebt und erfolgreich gelöst habe.
Für dieses und das folgende Heimspiel gegen die HG Saarlouis acht Tage später, das man dann mit zwei Toren Differenz gewinnen muss, hatte der ASV den über 1.000 Dauerkarteninhabern ein Vorkaufsrecht eingeräumt. Nachdem dieses zu Wochenbeginn ausgelaufen war, gingen noch einmal rund 400 reservierte Karten in den freien Verkauf. „Am Donnerstagmorgen lagen wir bei rund 1.850 verkauften Tickets. Das ist ein guter Wert, aber selbstverständlich hoffen wir trotz des Pfingstwochenendes auf eine ganz volle Arena und den siebten Mann auf der Tribüne“, so der Geschäftsführer. So haben sich die Verantwortlichen auch für den Rahmen zu diesem besonderen Spiel etwas einfallen lassen. Vor der Arena wird es wie zuletzt bei den ausverkauften Duellen gegen Vinnhorst und Emsdetten wieder eine kleine Fanmeile geben, die zwei Stunden vor Spielbeginn öffnet. Fuchs weiter: „Ab 17:30 Uhr wird es hier nicht nur die übliche Bratwurst und kühle Getränke geben, sondern auch Cocktails am Enchilada-Stand und unsere Fanshirts an einem extra aufgebauten Fanstand. Der Fanshop hat sowieso zwei Stunden vor Anpfiff an Spieltagen geöffnet.“
Wer sich also noch für die „Rote Wand“ ausrüsten will, hat auch vor dem Spiel noch Gelegenheit dazu. Und diese wird der ASV gegen den Tabellenzweiten der Nord-Ost-Staffel brauchen, sind sich alle sicher. „Wir treffen wie gegen Saarlouis auf einen unbequemen Gegner, der keine Geschenke verteilen wird. Wir müssen das, was wir in Saarlouis über 40 Minuten richtig gut gemacht haben, diesmal konstant auf die Platte bringen“, erwartet ASV-Cheftrainer Jamal Naji wiederum einen Gegner, der offensiv agieren wird – in der Abwehr beispielsweise mit einer 3:3-Deckung und im Angriff voraussichtlich konsequent mit dem siebten Feldspieler.
Lange war unklar, ob der MTV Braunschweig ein Gegner in der Aufstiegsrunde sein würde oder doch der EHV Aue. Am Ende verloren die Braunschweiger die Tabellenführer im Ligaendspurt an die Ostdeutschen nach einer 5:7-Ausbeute aus den letzten sechs Spielen. „Daraus lässt sich aber gar nichts ableiten. Wir müssen unsere Sachen gut machen und sowohl in der Startformation als auch später von der Bank voll da sein“, so Naji, dem voraussichtlich das gleiche Personal wie in Saarlouis zur Verfügung stehen wird. Fehlen werden die Langzeitverletzten Benjamin Edwards, Gasper Horvart und Lars Gudat.
Anwurf zum Spiel ist um 19:30 Uhr, die Abendkasse öffnet um 18 Uhr. Live übertragen wird zudem frei von Radio Lippewelle Hamm (Kommentar: Ralf Bosse) und über den kostenpflichtigen Stream bei Sporteurope.TV (Kommentar: Simon Kottmann und Thomas Lammers).
ASV verpflichtet Max Öhler
Der ASV Hamm-Westfalen treibt die Personalplanungen zur neuen Spielzeit 2026/27 weiter voran. Am Dienstagmittag gaben die Verantwortlichen die Verpflichtung von Rückraumspieler Max Öhler vom Zweitligisten VfL Eintracht Hagen bekannt. Der Rechtshänder erhält bei den Westfalen ligaunabhängig einen Zwei-Jahres-Vertrag.
Der 25-Jährige absolvierte in sieben Spielzeiten bereits knapp 200 Zweitliga- und DHB-Pokalspiele, in der Saison 2017/18 bestritt er sieben Erstligaspiele für den TVB Stuttgart. Weitere Stationen waren SG BBM Bietigheim (2019 bis 2024) und seit 2024 Hagen. „Er wird uns mit seiner Qualität im Rückraum sofort helfen. Außerdem ist er ein Spieler mit starker Mentalität“, ist Trainer Jamal Naji überzeugt von den Stärken des Neuzugangs, der auch auf der Halbpositon verteidigen kann. Öhler wird sich die Aufgaben in der neuen Saison Rückraum Mitte und Links mit Benedikt Kühn, Pawel Krawczyk, Benjamin Edwards und Niklas Mühlhauser sowie Perspektivspieler Bram van de Vreede teilen. „Durch die Verletzung von Benjamin und da er noch bis in die Saison brauchen wird, werden wir mit noch einem weiteren Rechtshänder in die Saison gehen, auch hier sind wir gerade in der finalen Phase“, bestätigte ASV-Geschäftsführer Markus Fuchs weitere Personalpläne für den Rückraum. Der Slowene Gasper Horvart, der bis zu seiner Knieverletzung nur wenige Minuten für die Westfalen zur Verfügung stand, spielt in den Überlegungen des ASV dabei keine Rolle mehr.
Noch drei Spieltage stehen für den VfL Eintracht Hagen in der 2. Liga aktuell an, als Tabellenfünfter ist der Aufstieg nicht mehr erreichbar. Oehler kann derzeit ohnehin nicht eingreifen, nach einer unglücklichen Landung musste er sich im Oktober 2025 einem Eingriff an der Schulter unterziehen. „Die Reha verläuft richtig gut. Wir riskieren da jetzt nichts mehr, zum Trainingsstart beim ASV bin ich einhundertprozentig fit“, betonte Öhler, der kürzlich den obligatorischen Medizincheck beim ASV erfolgreich gemeistert hatte. Aktuell seien „beide Daumen fest gedrückt“, meint der Rückraumspieler, der sich aktuell auf Wohnungssuche in Hamm befindet. Auch wenn er mit den Westfalen in der 3. Liga spielen würde, „am liebsten natürlich gleich in der 2. Bundesliga. Und da gehört der ASV auf jeden Fall ja auch hin“, so Öhler. „Ich freue mich sehr auf das Team und den Trainer. Das waren von Anfang sehr gute Gespräche mit Jamal Naji und auch Micky Reiners.“










































































































































